OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
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Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................
Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
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SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
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RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
25122 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von eCarFan
...
Da ich weder von Chemie noch von Motorenbau besonders viel Ahnung habe, bitte ich die Experten darum, mir diese Hypothesen zu widerlegen.
Die Hypothese von Paralleluniveresen hat auch noch niemand widerlegen können, allerdings wurde sie m.W.n auch noch nicht bewiesen.
Deine Theorie ist dennoch interessant, und sofern sich kein Chemieexperte hier findet, der uns das erklären kann, wären zumindest die Tests dazu relativ einfach:
Laß dir doch einfach von z. B. @E-pilot eine Diesel und ZTÖ-Probe zukommen und gebe eine Laboruntersuchung in Auftrag.
Wir können auch eine Matrix erstellen, welches Öl mit welchem Kraftstoff am besten funktioniert.
Hi!
Mal was realistische Info gefällig?
Die großen Mineralölkonzerne geben aber Millionen für die Kraftstoffforschung aus. Am meisten die böse, böse Shell.
Was dabei an oberster Stelle steht, ist ein Treibstoff, der bereits bei der ersten Tankfüllung einen wirklich vom Fahrer spürbaren, positiven Effekt bringt.
Ich bin echt schockiert was für eine unglaubliche Ignoranz, gepaart mit Hass auf die Multis und Frust sich hier bei einigen zeigt, wenn sie ernsthaft behaupten, das wäre nicht nur das gleiche Raffinerieprodukt, sondern würde an der Tankstelle dann auch noch durch verschiedene Zapfsäulen zu unterschiedlichen Preisen verkauft. Sorry. Aber das ist so dumm, das tut richtig weh.
Gut, ich versuch mal was zu erklären:
Grundsätzlich bekommt man heute an jeder deutschen Tankstelle, die weit genug von der polnischen Grenze entfernt ist, international gesehen, sehr, sehr guten Sprit.
Jeder bei uns neu gebaute Kombi der Hausfrauenklasse hat als Diesel eine Literleistung, die vor einigen Jahren nur Benzin-Rennmotoren erreichten.
Mit dem früher als Diesel ausgeschenkten, leichtem Heizöl würden diese Motoren nie ihre möglich Leistung bringen, was PS, Drehmoment, Verbrauch und Abgas angeht. Laufen ja, aber nicht optimal. Das sie es überhaupt tun, liegt an der hochkomplizierten Motorsteuerung.
Eure „sauberen „ Euro 6 Diesel gibt es nur weil die Ölindustrie den Kraftstoff inzwischen enorm entschwefelt und verbessert hat. Deutschland ist der Testmarkt für Kraftstoffe. Nirgendwo werden die Autos mehr gefordert als bei uns. Zumindest in einigen fiesen Disziplinen. Dazu sind die Verbraucher auch noch enorm sensibel.
Mit dem reinen Destillat aus dem Rohöl ist es nicht mehr getan.
Was richtig ist, die Shell teilt sich z.B. mit Agip und auch anderen, große Raffinerien. Nur so lassen sich die wirtschaftlich auslasten.
Es fahren vorne also Tanker von allen bunten Marken leer rein und hinten voll raus. Nur, was sie dann am Ziel in die Dieseltanks der Tankstellen pumpen, ist ganz schön unterschiedlich.
Seit ihr wirklich so naiv zu glauben, in so einer Anlage würde nur ein einziger Prozess ablaufen? Vorne Erdöl rein, hinten Diesel raus? Tag ein, Tag aus? Aus einer Leitung? Bitte, bitte wacht auf. Dort laufen mehrere Stränge parallel. Man kann die Produktion so steuern, das die Endprodukte sich verändern. Die laufen dann in getrennte Tanks. Im Sommer braucht man z.B. mehr Diesel, aber wenig Heizöl, im Winter ist es umgekehrt. Da sitzen hochqualifizierte Techniker und steuern das ganze.
Es läuft also aus einer Anlage ein ganz anderes Zeug in den einen Tank als eine Ecke weiter in den anderen.
Was jetzt den Superdiesel angeht, dummerweise ist jede Verfeinerung mit Energiekosten verbunden, was den Unterschied zwischen Diesel und Superdiesel erklärt. Die Nobel-Suppe läuft durch Prozesse, die Din-Plörre für die Tanke nie sieht.
Natürlich merkt nicht jeder sofort einen Unterschied, wenn man ihm einen Tank HighTech-Diesel einfüllt.
Wie subjektiv jede individuelle Wahrnehmung im PKW ist, zeigt schon der Placeboeffekt der 2T-Öl Zugabe.
Genauso wird einer, der den Mehrpreis bei der Shell nicht zahlen will, natürlich auch keine Wirkung spüren wollen. Auch reagieren nicht alle Motoren gleich. Adaptionen in der Motorsteuerung gehen nicht schlagartig, sondern die Motoren passen sich unmerklich langsam an neue, bessere Bedingungen an. Bei v´Verschelchterungen geht es aber ganz schnell.
Davon mal abgesehen, das sich zu dem Thema Synthesekraftstoff jede Menge Tester äußern, die in Ihren ungepflegten Stinker einmal für 20 Euro hochwertigen Sprit tanken, um sich dann nach 20km hier empört über ausbleibende Wunder zu beschweren. Für 2 Euro mehr sollte man eben schon einen neuen Motor bekommen...
Nur, auch wenn der Fahrer nicht gleich verblüfft über dem Lenkrad zusammenzuckt, der Motor, der merkt es genau was Ihr tankt.
Keiner hier wird es schaffen, zwei gleiche Fahrzeuge gleichlange auf den gleichen Strecken fahren zu lassen, um sie dann nach 50.000 oder 100.000km beide gleichzeitig zu zerlegen, nachdem das eine auf Din von der Freien und das andere auf Super aus der Muschel gelaufen ist.
Das ist aber etwas, was die böse Shell macht. Jeden Tag, 356 Tage im Jahr auf ihren Prüfständen bei Hamburg.
Darum sind auch alle Eure Erkenntnisse hier für die Katz, auch wenn sich 5000 Leute äußern. Jeder hat etwas völlig anderes gemacht und etwas anderes erwartet. Hier reagiert Glauben, nicht Wissen. Selbst der Labortest, der ja nicht die erwünschten Ergebnisse brachte, wie zu erwarten war, wenn man in dünnes Öl etwas nicht ganz so dünnes Öl und ein wenig Kerosin mischt, wird fanatisch angezweifelt.
Wo sich der Kreis jetzt schließt: Wenn Eure Beigabe einer beliebigen, billigen Substanz zu durchschnittlichem Dieselkraftstoff tatsächlich zu so einem vom Grossteil der Fahrer spürbaren Effekt führen könnte, würden die Shell, BP und Co. Ihre hochbezahlten Laborakademiker rausschmeißen.
Ein Lehrling würde dann einfach mit etwas 2T-Öl den besten Diesel aller Zeiten erpantschen und sie würden den verkaufen. Die gesparten Forschungsmillionen gehen dann in die Werbung für die flüssige Wundertüte.
Merkt jetzt wenigstens einer hier, wie albern die Nummer hier ist?
Oder so: Finden sich ein paar Mutige für einen echten Test?
Vorzugsweise mit heilen Autos neuerer Euro-Norm?
Last mal das 2T weg und tankt vom gesparten Geld mindestens zwei mal den Tank randvoll, bei der Muschel mit der Topbrühe. Und dann versucht mal objektiv zu beschreiben, was passiert wenn Ihr danach den leer gefahrenen Tank mit 2T Pantsche mit Diesel von der Freien voll macht. Ich prophezeie Euch, das merkt Ihr, aber anders als gedacht.
Ich habe, nebenbeibemerkt, nichts mit der Shell zu tun.
Was übrigens in den kleinen Eimern ist, die am Ende oben in das Tankfahrzeug geschüttet werden, wird Euch keiner ganz genau sagen. Es ist aber ganz exakt das, was aus dem Additivkatalog bestellt wurde.
Das Zeug hat aber sehr viel mehr Wirkung als man ob der geringen Menge von ca. 1:1000 vermutet. Außerdem ist es sauteuer.
Gruß!
Zitat:
Original geschrieben von eCarFan
1) Die Verminderung der Cetanzahl im Test mit zugegebenem Öl beruht nicht darauf, dass 2-Taktöl an sich die Cetanzahl eines Diesels vermindert, sondern darauf, dass bestimmte Öl-Additive die Wirkung bestimmter Cetanzahl-erhöhender Diesel-Additive neutralisieren bzw. im Extremfall umkehren.
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass 2% ZTÖ 30% des Cetanwertes des Gemisches eliminieren/neutralisieren kann. Wäre dem so, dürfte ZTÖ gar keinen Cetanwert aufweisen, da die Additive diesen Wert als erstes zerstören würden.
Habe hier was interessantes gefunden: http://www.motorlexikon.de/?I=3255&R=K
Zitat: Die Cetanzahl ist ein Maß für die Zündwilligkeit von Dieselkraftstoffen. Die C. wird in genormten Einzylinder-Prüfmotoren bestimmt, wobei mit konstantem Zündverzug zwischen Kraftstoffeinspritzung und Verbrennungsbeginn gearbeitet wird.
@Dieselwiesel: Wurde bei Euren Tests ein solch genormte Prüfmotor verwendet?
Zitat: Mit zunehmender Cetanzahl verbessert sich das Start- und Geräuschverhalten sowie insbesondere die gasförmige Abgasemission HC und CO, (siehe Cetanzahlverbesserer), aber auch NOx (Bild K148). Untersuchungen mit serienmäßigen Motoren haben gezeigt, dass bei Kraftstoffen mit Cetanzahlen im Bereich von 40 und darunter deutliche Verschlechterungen im Lauf- und Abgasverhalten auftreten und dass bei Cetanzahlen über 60 nur noch graduelle Verbesserungen auftreten.
@Dieselwiesel: Der Cetanwert lag bei Eurer 2% Mischung um die 30. Wenn ich das nun aber hier lese, müsste Euer Motor sehr widerwillig oder gar nicht gelaufen sein...dem war aber nicht so, oder?
Zumal hier viele die panschen, von Eigenschaften berichten, die auf eine zunehmende Cetanzahl deuten.
P.S. Wie gesagt, ich zweifle diesen starken Abfall der Cetanzahl an. Und sollte das Ergebnis wirklich falsch sein, ist der ganze Test hinfällig. Sorry Dieselwiesel wenn es so rüber kommt, als wenn ich dich bloßstellen möchte. Dem ist definitv nicht so!
Aber nur weil irgendwas auf nem Blatt Papier steht, glaube ich nicht alles. Es gibt genug Schafe auf dieser Welt... 😉
...aha, es wird wieder wissenschaftlich, dann bin ich auch wieder dabei.
Also bei den ganzen Mutmaßungen über die Qualität vs. Gewinnsucht der Konzerne etc. PP.
Fakt ist: Die Qualität ist besser als ihr Ruf. Sowohl das Jet, als auch (besonders)
das Aral hatten vorzügliche Werte, sie lagen deutlich besser als von den Herstellern selbst versprochen.
Was die Unterschiede an sonsten betrifft: Das "Eimerchen2 ist schon wichtig. Ein Additiv Konzentrat
von 1:1000 (!) kann bereits messbare Unterschiede ergeben. Z.B. "ferrocen" Lösung
bewirkt messtechnisch nachweisbar eine Rußminderung ...wohl gemerkt, bei 1:1000
Also, bitte das "Eimerchen" nicht unterschätzen 😉
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@turbochris:
1x Danke von mir, ich teile in großen Bereichen Deine Skepsis.
Allerdings sehe ich zumindest die Reinigungswirkung als nachgewiesen an und andererseits sehe ich zumidest keine Beeinträchtigung des Motorlaufs bei 1:150 oder geringer.
Zitat:
Original geschrieben von Guhl76
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass 2% ZTÖ 30% des Cetanwertes des Gemisches eliminieren/neutralisieren kann. Wäre dem so, dürfte ZTÖ gar keinen Cetanwert aufweisen, da die Additive diesen Wert als erstes zerstören würden.Zitat:
Original geschrieben von eCarFan
1) Die Verminderung der Cetanzahl im Test mit zugegebenem Öl beruht nicht darauf, dass 2-Taktöl an sich die Cetanzahl eines Diesels vermindert, sondern darauf, dass bestimmte Öl-Additive die Wirkung bestimmter Cetanzahl-erhöhender Diesel-Additive neutralisieren bzw. im Extremfall umkehren.Habe hier was interessantes gefunden: http://www.motorlexikon.de/?I=3255&R=K
Zitat: Die Cetanzahl ist ein Maß für die Zündwilligkeit von Dieselkraftstoffen. Die C. wird in genormten Einzylinder-Prüfmotoren bestimmt, wobei mit konstantem Zündverzug zwischen Kraftstoffeinspritzung und Verbrennungsbeginn gearbeitet wird.
@Dieselwiesel: Wurde bei Euren Tests ein solch genormte Prüfmotor verwendet?
Zitat: Mit zunehmender Cetanzahl verbessert sich das Start- und Geräuschverhalten sowie insbesondere die gasförmige Abgasemission HC und CO, (siehe Cetanzahlverbesserer), aber auch NOx (Bild K148). Untersuchungen mit serienmäßigen Motoren haben gezeigt, dass bei Kraftstoffen mit Cetanzahlen im Bereich von 40 und darunter deutliche Verschlechterungen im Lauf- und Abgasverhalten auftreten und dass bei Cetanzahlen über 60 nur noch graduelle Verbesserungen auftreten.
@Dieselwiesel: Der Cetanwert lag bei Eurer 2% Mischung um die 30. Wenn ich das nun aber hier lese, müsste Euer Motor sehr widerwillig oder gar nicht gelaufen sein...dem war aber nicht so, oder?
Zumal hier viele die panschen, von Eigenschaften berichten, die auf eine zunehmende Cetanzahl deuten.P.S. Wie gesagt, ich zweifle diesen starken Abfall der Cetanzahl an. Und sollte das Ergebnis wirklich falsch sein, dann ist der ganze Test hinfällig. Sorry Dieselwiesel wenn es so rüber kommt, als wenn ich dich bloßstellen möchte. Dem ist definitv nicht so!
Aber nur weil irgendwas auf nem Blatt Papier steht, glaube ich nicht alles. Es gibt genug Schafe auf dieser Welt... 😉
Ach weist Du, wenn Du das anzweifelst gib doch einfach mal deine eigene Probe mit 1:50 zur Untersuchung.
Wenn die Ergebnisse dann vorliegen, unterhalten wir uns nochmal. Bis dahin verschone mich/uns bitte mit diesen unqualifizierten Unterstellungen. Ist nicht böse gemeint😎
lol... unqualifiziert?! Ich komme mit Argumenten, du dagegen bist gleich beleidigt, weil deine Arbeit in Frage gestellt wird!!!
Hattest du nicht um eine sachliche Diskussion gebeten? Wenn das dein Verständnis dafür ist, klinke ich mich in dem Fall hier aus.
mähhh...
Hast ja irgendwie recht😉
Und in der Tat war es so, daß die 1:50 Ergebnisse zuerst vorlagen und uns sehr stutzig gemacht haben.
@monza3cdti gehört ja selbst zu "den Panschern", das dürft ihr nicht vergessen (ich selbst fahre überhaupt keinen Diesel mehr).
Wir waren selbst sehr überrascht und haben uns überlegt, wie weiter zu verfahren wäre. Wären die zweiten Tests gegenteilig ausgefallen, so hätten wir einen dritten Test nachschieben müssen, da entweder das Ergebnis der 1:50 Probe zweifelhaft war oder irgendwo ein "Umkehrpunkt" existieren würde.
Dem war aber nicht so, von daher sind die Testergebnisse zu 99,9% korrekt.
Wer nun immer noch meint, bei den Tests sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen, der möge bitte selbiges durch Gegenmessungen beweisen oder er möge für immer schweigen😎
Zitat:
Original geschrieben von turbochris22397
Hi!
Mal was realistische Info gefällig?
Die großen Mineralölkonzerne geben aber Millionen für die Kraftstoffforschung aus. Am meisten die böse, böse Shell.
Was dabei an oberster Stelle steht, ist ein Treibstoff, der bereits bei der ersten Tankfüllung einen wirklich vom Fahrer spürbaren, positiven Effekt bringt.Gruß!
Bin ich naiv!!!! Ich dachte immer, die wollen nur mein Geld? 😕😕 U?nd mit Ultra-XXX und Ultra-Racing am liebsten noch mehr
Geld! 😰😰😰
Bin ich naiv!!! Und ich arbeite doch bei denen, also sollte ich das eigentlich wissen! 😁 😁 😁
Zitat:
Original geschrieben von turbochris22397
.Mal was realistische Info gefällig?
*** Nur weil Du das so siehst, soll es realistisch sein...?
Die großen Mineralölkonzerne geben aber Millionen für die Kraftstoffforschung aus. Am meisten die böse, böse Shell.
Was dabei an oberster Stelle steht, ist ein Treibstoff, der bereits bei der ersten Tankfüllung einen wirklich vom Fahrer spürbaren, positiven Effekt bringt.*** Das kannst Du Deinem Friseur erzählen ! Die Forschung hat nur ein Ziel: Wie kann mit möglichst geringem Aufwand die größtmögliche Ausbeute erzielt werden. Das ist durchaus legitim und entspricht dem ökonomischen Prinzip, wie es jeder BWL-Student im 1. Semester lernt.
*** Aber glaube doch nicht ernsthaft, daß die Forschung dafür da ist, dem Verbraucher etwas gutes zu tun...
Ich bin echt schockiert was für eine unglaubliche Ignoranz, gepaart mit Hass auf die Multis und Frust sich hier bei einigen zeigt, wenn sie ernsthaft behaupten, das wäre nicht nur das gleiche Raffinerieprodukt, sondern würde an der Tankstelle dann auch noch durch verschiedene Zapfsäulen zu unterschiedlichen Preisen verkauft. Sorry. Aber das ist so dumm, das tut richtig weh.
*** Deine Ignoranz gegenüber unserer Ölzugabe ist nicht weniger dumm und ignorant !
Gut, ich versuch mal was zu erklären:
Grundsätzlich bekommt man heute an jeder deutschen Tankstelle, die weit genug von der polnischen Grenze entfernt ist, international gesehen, sehr, sehr guten Sprit.
Jeder bei uns neu gebaute Kombi der Hausfrauenklasse hat als Diesel eine Literleistung, die vor einigen Jahren nur Benzin-Rennmotoren erreichten.
Mit dem früher als Diesel ausgeschenkten, leichtem Heizöl würden diese Motoren nie ihre möglich Leistung bringen, was PS, Drehmoment, Verbrauch und Abgas angeht. Laufen ja, aber nicht optimal. Das sie es überhaupt tun, liegt an der hochkomplizierten Motorsteuerung.
Eure „sauberen „ Euro 6 Diesel gibt es nur weil die Ölindustrie den Kraftstoff inzwischen enorm entschwefelt und verbessert hat. Deutschland ist der Testmarkt für Kraftstoffe. Nirgendwo werden die Autos mehr gefordert als bei uns. Zumindest in einigen fiesen Disziplinen. Dazu sind die Verbraucher auch noch enorm sensibel.
Mit dem reinen Destillat aus dem Rohöl ist es nicht mehr getan.
Was richtig ist, die Shell teilt sich z.B. mit Agip und auch anderen, große Raffinerien. Nur so lassen sich die wirtschaftlich auslasten.
Es fahren vorne also Tanker von allen bunten Marken leer rein und hinten voll raus. Nur, was sie dann am Ziel in die Dieseltanks der Tankstellen pumpen, ist ganz schön unterschiedlich.
Seit ihr wirklich so naiv zu glauben, in so einer Anlage würde nur ein einziger Prozess ablaufen? Vorne Erdöl rein, hinten Diesel raus? Tag ein, Tag aus? Aus einer Leitung? Bitte, bitte wacht auf. Dort laufen mehrere Stränge parallel. Man kann die Produktion so steuern, das die Endprodukte sich verändern. Die laufen dann in getrennte Tanks. Im Sommer braucht man z.B. mehr Diesel, aber wenig Heizöl, im Winter ist es umgekehrt. Da sitzen hochqualifizierte Techniker und steuern das ganze.
Es läuft also aus einer Anlage ein ganz anderes Zeug in den einen Tank als eine Ecke weiter in den anderen.*** Dies alles bezweifelt keiner von uns... Und wie eine Raffinerie funktioniert wissen wir auch.
*** Aber ich sage Dir etwas ganz anderes: Bei der Auflösung des Nachlasses eines Onkels von mir, der eine kleine Landwirtschaft betrieb, fand sich in dessen Traktorgarage noch ein volles 200-Literfaß mit der Aufschrift "Rohöl". Wer auch immer dies mit Kreide daraufgeschrieben hat, es war nichts anderes als Diesel. Da ich als Schüler oft bei meinem Onkel mithalf, erinnere ich mich, daß dieses Faß schon vor 40 Jahren dort stand. Auch mein Vetter bestätigte mir dies.
*** Da mein Vetter keine Verwendung für den Diesel hatte, einigte man sich, daß ich die Brühe kanisterweise umpumpen und mitnehmen durfte, damit das Faß entsorgt werden konnte.
*** Da keinerlei Rost im Kraftstoff zu erkennen war, beschloss ich, ihn in meinem CDI zu verfahren...
*** Oh Wunder... Was ist passiert? Der ging richtig ab. Im positiven Sinne natürlich. Der alte Diesel war in seiner Wirkung keinen Deut schlechter als heutiger Kraftstoff !
*** Klar, es waren bestimmt weniger oder vielleicht auch gar keine Additive wie Schaumbremse, Geruchsverbesserer, etc. enthalten. Aber es soll mir keiner erzählen, daß die heutigen Kraftstoffe besser seien. Sie sind nur billiger in der Herstellung !
*** Und wenn Du schon vom Placeboeffekt sprichst, mußt Du Dir auch vorhalten lassen, daß Du selbst auf die Marketingtricks der Multis hereingefallen bist...
*** Du kannst deren schwachsinnige Sprüche glauben, ich tu das nicht. Die hauen in Ihre Ottokraftstoffe jede Menge leichtsiedender Flüssiggase wie Butan und andere Alkane hinein weil man für diese Abfallprodukte keine anderweitige Verwendung hat und verkaufen Dir das als Vorteil. In Wahrheit soll die Brühe damit lediglich gestreckt werden. Wenn Du einen Tag in der Sonne parkst, sind die Bestandteile dieser Mogelpackung verdunstet und keiner regt sich darüber auf. Aber man freut sich, weil Du schneller wieder an die Tankstelle fahren musst.
Wo sich der Kreis jetzt schließt: Wenn Eure Beigabe einer beliebigen, billigen Substanz zu durchschnittlichem Dieselkraftstoff tatsächlich zu so einem vom Grossteil der Fahrer spürbaren Effekt führen könnte, würden die Shell, BP und Co. Ihre hochbezahlten Laborakademiker rausschmeißen.
Ein Lehrling würde dann einfach mit etwas 2T-Öl den besten Diesel aller Zeiten erpantschen und sie würden den verkaufen. Die gesparten Forschungsmillionen gehen dann in die Werbung für die flüssige Wundertüte.*** Die wissen genau, was Sache ist. Aber das Öl kostet ja Geld und daher wird man keines zusetzen. Die Wissenschaftler wird man behalten, denn der Lehrling ist nicht in der Lage, Verfahren zur noch günstigeren Rohölverwertung zu entwickeln.
Merkt jetzt wenigstens einer hier, wie albern die Nummer hier ist?
*** Die Nummer war bisher überhaupt nicht albern. Albern ist die Lachnummer, die Du uns hier verkaufen willst. Und entgegen Deiner Beteuerung bin ich überzeugt, daß Du auf der payroll von einem dieser Abzocker stehst...
Was übrigens in den kleinen Eimern ist, die am Ende oben in das Tankfahrzeug geschüttet werden, wird Euch keiner ganz genau sagen. Es ist aber ganz exakt das, was aus dem Additivkatalog bestellt wurde.
Das Zeug hat aber sehr viel mehr Wirkung als man ob der geringen Menge von ca. 1:1000 vermutet. Außerdem ist es sauteuer.*** Auch dies wird nicht bestritten. Ich darf aber vermuten, daß das Eimerchen auch mal vergessen wird...
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Zitat:
Original geschrieben von Dieselwiesel5
Wer nun immer noch meint, bei den Tests sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen, der möge bitte selbiges durch Gegenmessungen beweisen oder er möge für immer schweigen😎
Die Laborergebnisse brauchen nicht angezweifelt zu werden. Sie wurden nicht von Dieselwiesel und Monza gemacht, sondern von einem Labor !
Nicht vergessen: 2 unterschiedliche Labore haben 2 verschiedene Proben auf Ihren Cetanwert untersucht.
Es ist also Blödsinn, zu glauben, daß hier unfachmännisch vorgegangen worden wäre.
Zwar ist das Ergebniss verblüffend, aber es gibt keinen Grund, daran herumzumeckern.
Wie hätte man es sonst machen sollen...?
Lediglich das Verhalten eines Motors auf Geräusch, Ruß, Brennraumzustand, etc. wurde in Eigenregie untersucht. Es soll jeder seine Schlüsse daraus ziehen. Aber ein stümperhaftes Vorgehen kann ich dabei nicht erkennen...
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Zitat:
Original geschrieben von Dieselwiesel5
Es waren keine 2 unterschiedlichen Labore, sondern in beiden Fällen die ASG, aber trotzdem danke.
Ach so... Ich meinte, 2 unterschiedliche Briefköpfe gesehen zu haben. War aber eine Täuschung...
Nun könnte man allerdings noch prüfen, ob ein anderes Labor zu den gleichen Ergebnissen kommt...
Aber lassen wir es lieber, sonst erleben wir noch weitere Überraschungen... 😁
Manomann!
Die Shell will bei Gott keine Kunden beschenken, sondern mehr verkaufen und noch mehr verdienen.
Nur wäre es die beste Werbung, wenn das Produkt deutlich besser als die Konkurrenzprodukte wäre. Darum forschen die nach besseren Kraftstoffen. Die sauteuren Spitzenkraftstoffe dort sind in der Tat besser als der Rest auf dem Markt. Nur leider nicht so gut, das jeder Dödel das gleich merkt, wie man hier sieht. Wenn sie das hinbekommen würden, würden sie das sofort machen und wären noch reicher.
Glaubst Ihr wirklich Coca Cola wäre so erfolgreich, wenn sie wie Blumenwasser schmecken würde? Ne, ein bischen muss es schon schmecken, sonst würden alle Bluna trinken.
Ich kaufe für Gartengeräte regelmäßig an einer freien Tanke in transparenten, pieksauberen Kanistern Diesel. Was ich da am Boden finde, macht nachdenklich. Aber ist hier ja allen völlig egal. Vermutlich Dreck und Sand nach Din. Bei 50 Litern im Jahr fürn alten Trecker mit Rost im Tank ist mir das Wurst, aber in meinem 60.000 Euro BMW würde ich das niemals füllen. So ein Injektor ist ein so hochpräzises Teil das mag keinen Schmirgel. Die Garantieaktionen in letzter Zeit waren alle nur um mehr Spaß zu haben mit dem neuen Premiumprodukt? Sozusagen Animationsprogramm des Herstellers für gute Kunden?
Ne, die Dinger sind hochsensibel und an der Grenze des Machbaren.
Zweitakt Öl soll teuer sein in der Herstellung, wer hat Euch den Floh ins Ohr gesetzt? Weil dieses Öl nur für eine einzige Umdrehung schmieren muss, ist da das billigste mineralische Destillat passender Viskosität gerade gut genug. Das kostet nicht mehr als der Teil des Destillates, den ihr als Brennstoff benutzt. Kommt nur eine Etage tiefer rausgetropft.
Bei Motoröl ist das etwas anderes. Das muss auf 20.000 und mehr Kilometern im Motor schmieren. Dabei kommt es unendlich viele Male an die Schmierstellen, die das 2T nur ein einziges mal sieht, um dann verbrannt zu werden. Rennöle für 2-Takter haben das Problem höchster Drehzahlen, das ist nun aber wirklich nicht dieselrelevant.
Warum werdet Ihr immer böser, je mehr man Euch erklärt? Weil nicht wahr sein darf, was nicht wahr sein soll?
Nur um Deinem fanatischen Post noch etwas interessantes abzugewinnen: Was der Opa da stehen hatte, war mit einiger Sicherheit ein Fässchen Sweet Light Crude vermutlich aus der Golfregion.
Dieses Qualität ist das Spitzenrohöl und so dünn (leicht) das man es gefiltert direkt aus dem Bohrloch in Dieselmotoren einfüllen konnte. Was auch ohne Probleme gemacht wurde. Die paar Motorentrußungen, wenn der Generator klemmte, störten nicht. Machten die Alis nebenbei. Bei den LKW brachen eh erst die Achsen, der Motor hielt lange genug. Da es dazu recht schwefelarm ist, macht es auch in der Verarbeitung wenig Mühe. Das hat man gerne in der Raffinerie, weil es anteilig viel Benzin, Kerosin und Heizöl ergibt, weniger Teer und Bitumen. Ist auch eine teure Qualität.
Mit z.B. Brent Crude aus der Nordsee geht das nicht so gut. Da wird sogar Dein toller Strichachter Probleme bekommen.
Leider bist Du so naiv zu glauben das dieses Zeug mit bis zu 0,5% Schwefel (wenig für Rohöl, tödlich für jede moderne Abgasreinigung) auch nach 100.000km Deinem Motor nicht schaden würde. Glaub es weiter. Du wirst ja mit Sicherheit nie den Beweis antreten müssen.
Grüßchen!
Hallo ihr fleißigen Diskutanten,
ich als Laie und bis heute Panscher (1:250) hätte hier als Fazit der vielen wissenschaftlichen Statements
gerne stets eine Aussage zu: Beimischen oder nicht ?
Denn lästig ist es schon, und wenn es bei der heutigen Spritqualität nicht mehr notwendig ist um die Schmierfähigkeit für unsere Düsen und Pumpen sicherzustellen, würde ich es aufgeben.
Gruß und schönen Wochenstart
Adhoma
P.S.: Ich wäre, falls es was bringt und das Beimischen überflüssig macht auch bereit, das V-Power zu bezahlen.