OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?
Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.
Hier :
http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html
ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.
Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉
MfG.,
CAMLOT
Beste Antwort im Thema
Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013
Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.
Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar
Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.
Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.
Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.
Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.
Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.
Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.
Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)
Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.
Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.
Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.
Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
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Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................
Shell VSX 2T
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................
Shell Nautilus
Der Extremist
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................
Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
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Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder
Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
monzol5c
Der spezialisierte
Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................
Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ
Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
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SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
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HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung
Zu1) nicht bestanden
………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................
Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller
Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
25122 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Aber wenn schon ein Chemiker der sich Professor nennen darf bei dem Thema an seine Grenzen kommt dürfte es für den interessierten Laien fast unmöglich sein durchzusteigen.
Daher: Grau ist alle Theorie, nur die Praxis zählt...
Wie schon beschrieben, der Cetanwert allein sagt über die Zündwilligkeit überhaupt nichts aus. Es ist wohl immer eine Frage, welche anderen Komponenten die Basis eines Kraftstoffes bilden.
@turbochris...
Hier wird kein Quatsch fabuliert ! Vergiss alles, was Du über 80-jährige Dieselmotoren weißt. Du bist mit Deinem Wissen nicht auf dem neuesten Stand. Oder würdest Du auch behaupten, daß man Pfeil und Bogen einem modernen Kampfpanzer gleichsetzen kann...?
Im Zweitaktöl ist schon seit mindestens 30 Jahren kein Benzin mehr drin...
In der Tat bekommen die Produktmanager von LM ständig Lachkrämpfe... Aber nur weil durch uns ihr Umsatz nach oben schnellt und sie aufgrund des gestiegenen Absatzes die Preise erhöhen konnten...
Andererseits ärgern sich diese, weil dadurch weniger ihrer teuren Dieselzusätze verkauft werden, welche letztendlich nichts anderes enthalten als Komponenten aus dem Zweitaktöl.
Es muß wohl etwas immer sehr, sehr teuer sein, damit es für Leute Deines Niveaus auch gut ist...
Daß hierzulande der hochwertigste Dieselkraftstoff verkauft wird (wurde), das erzähle mal jemand, dessen Einspritzpumpe gefressen hat und dessen Injektoren aufgrund des Eintrags von Spänen ebenfalls zu Schrott wurden. Kostet ja nur schlappe 5000 EUR...
Irre und gagga ist nur, wer die Logik der Ölbeimischung nicht erkennt. Dazu gehört freilich eine Portion Intelligenz, die ich aus Deinen Zeilen nicht entnehmen kann.
Auf Deine Anstalt will ich gar nicht näher eingehen. Aber Du scheinst Dich sehr gut darin auszukennen...
PS: "Schleppbänder" hatten in den 70er Jahren durchaus ihre Berechtigung. Denn damals war es noch nicht üblich, daß Radnabenkontakte verbaut wurden. Das führte dazu, daß es im Radio immer wieder krachte, hauptsächlich wenn man über einen gußeisernen Schachtdeckel fuhr.
Aufgrund der damals weniger leistungsstarken UKW-Empfänger konnte man fast nur Mittelwelle hören... Aber nach dem Anbau eines Antistatikbandes war das Problem gelöst und es krachte nicht mehr. Mit heutigen UKW-Radios hat man immer einen störungsfreien Empfang, man hat zusätzliche Radnabenkontakte, damit ist auch das Krachen weg und man braucht die Antistatikbänder nicht mehr.
Natürlich gab es auch unzählige Leute, die haben sich solch ein Ding montiert, weil es einfach jeder hatte. Ohne zu wissen, wozu es eigentlich gut sein soll...
Aber was schreibe ich mir hier die Finger wund, ich vermute, daß Du dies auch nicht kapieren wirst...
.
macht euch doch nicht die mühe solchen foren-trolls wie dem turbochris zu antworten. solche stänkerer tauchen von zeit zu zeit mal auf. weil sie aber meistens strunzdumm sind und im grunde nichts beizutragen haben, verschwinden sie genauso schnell auch wieder.
nur einige wenige, wirklich unterhaltsame, usenet trolls haben sich jahrelang da gehalten. aber nur, weil jeder sie witzig fand.
@Smilemanni:
Natürlich steht es dir frei, die Laborergebnisse anzuzweifeln. Ich würde mich freuen, wenn Du eigene Analysen durchführen lässt um das zu untermauern.🙄
Zum Theman Zündverzug und schlagartige Verbrennung hast du bestimmt meine Ausführungen gelesen.
Die Ergebnisse sind sicher für einige von Euch unerwartet und nicht zufriedenstellend, nach dem Motto "man verwirre mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht fest"...😎
.
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Zitat:
Original geschrieben von E-Pilot
Wie schon beschrieben, der Cetanwert allein sagt über die Zündwilligkeit überhaupt nichts aus. Es ist wohl immer eine Frage, welche anderen Komponenten die Basis eines Kraftstoffes bilden.
Das sind ja ganz neue wissenschaftliche Erkenntnisse.
Mal ehrlich, wären die Ergebnisse anders ausgefallen, würdest Du doch mit Vehemenz auf das Gegenteil bestehen.😉
Zitat:
Original geschrieben von Dieselwiesel5
@Smilemanni:
man verwirre mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht fest"...😎
Das gilt für mich absolut 😁
Ein schei.. Fred ist das geworden 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Dieselwiesel5
Das sind ja ganz neue wissenschaftliche Erkenntnisse.Zitat:
Original geschrieben von E-Pilot
Wie schon beschrieben, der Cetanwert allein sagt über die Zündwilligkeit überhaupt nichts aus. Es ist wohl immer eine Frage, welche anderen Komponenten die Basis eines Kraftstoffes bilden.Mal ehrlich, wären die Ergebnisse anders ausgefallen, würdest Du doch mit Vehemenz auf das Gegenteil bestehen.😉
Das sind keine wissenschaftlichen Erkenntniss, sondern eine Vermutung. Ausgelöst durch einen entsprechenden Hinweis bei Wikipedia. Darauf habe ich bereits eine paar Beiträge zuvor hingewiesen.
Ich denke, da wird schon etwas dran sein...
Im Übrigen gehöre ich nicht zu jener Fraktion, die prinzipiell das Gegenteil behauptet. Ein derartiger Profilierungsdrang ist mir fremd...
Aber erkläre Du mir doch mal, warum mein Motor mit dem ach so schlechten Cetanwert besser läuft, als ohne Zweitaktöl...
Es nagelt nichts, es rußt nichts, der Kaltstart ist überhaupt kein Thema, einen Mehrverbrauch kann ich auch nicht beklagen. Was also will ich mehr ?
Unter diesen Umständen pfeife ich doch auf den Cetanwert.
Irgendwann kommst Du vielleicht noch dahinter, welche sonstigen Faktoren noch mitspielen. Ich jedenfalls brauche dafür keine Wissenschaft, sondern erfreue mich einfach an den offensichtlichen Vorteilen. Und dies mit Vehemenz... 😁
.
Der Audi A6 3,0 TDI von 11/2009 mit 50 Tkm eines Bekannten hat eine defekte Dieselpumpe. 2 Takt Öl gab es ab der ersten Tankfüllung.
Mein 420 CDI von 08/2008 wird diese Woche wohl ohne jegliche Panne die 200 Tkm Marke durchbrechen, und das ohne 2 Takt Öl !
@BigBalboa:
Ist ja schon fast theologisch.
Pro und Contra lassen sich so einfach nicht beweisen.
Es sind halt nur Beispiele für das Gegenteil.
Schäden mit oder ohne 2TÖl werden eh nicht statistisch erfasst.
Dann käme vielleicht mal Licht in die Sache.
So reduziert sich alles aufs Hörensagen.
Wer dran glaubt, panscht weiter.
Ich übrigens auch😉
Hu, hu!
Macht doch mal eine Kontrollgruppe auf, die statt dem Zauber-Taktöl einfach nur die gleiche Menge Terpentin in den Tank tröpfelt. Vieleicht laufen die Terpentiner noch besser, gewöhnen sich das Rauchen ab, was ja spart, springen auch völlig blau noch an und nageln regelmäßig besonders sanft irgend was?
Regelmäßige Einläufe mit Babyöl könnten doch auch helfen, oder?
Es gibt bestimmt noch viel bessere Geheimzutaten, vermutlich sind die nur zu geheim? Och kommt schon, rückt doch mal raus damit!
Meine Tochter schlug Gummibärchensaft vor, hatte sie im Fernsehen eine Doku drüber gesehen. Das brachte da richtig viel.
Gruß, auch an die kleinen, grünen Männchen!
So, jetzt wissen wir alle von was Du in der Nacht träumst und dass Du nichts vom 2TÖl hälst.
Könntest Du dann jetzt aufhören hier Unruhe zu stiften?
Wir versuchen ja auch nicht Dich lächerlich zu machen weil Du es nicht tust.
Motto: Leben und leben lassen.
Gruß
Hyperbel
Zitat:
Original geschrieben von E-Pilot
Irgendwann kommst Du vielleicht noch dahinter, welche sonstigen Faktoren noch mitspielen.
Ah, Du überlässt mir die ganze Arbeit? Eine fachlich-fundierte Aufgabenteilung wäre mir lieber. Gibt's von Deiner Seite nur subjektive Eindrücke zu berichten, oder wärst Du auch mal zu einigen Tests bereit? 😎
Zitat:
Ich jedenfalls brauche dafür keine Wissenschaft, sondern erfreue mich einfach an den offensichtlichen Vorteilen. Und dies mit Vehemenz... 😁
Hm, das macht meine Mutter auch. Die schwört auf ihre Globuli😁
Zitat:
Original geschrieben von Dieselwiesel5
Ah, Du überlässt mir die ganze Arbeit? Eine fachlich-fundierte Aufgabenteilung wäre mir lieber. Gibt's von Deiner Seite nur subjektive Eindrücke zu berichten, oder wärst Du auch mal zu einigen Tests bereit? 😎
Ich wäre gerne dabei, das ist nicht die Frage... Das Problem sehe ich eher in der räumlichen Entfernung.
Außerdem sollte man erstmal wissen, was man testet. Interessant wäre mal ein Leistungstest. Dann könnte man feststellen, ob und wie sich der "Zündverzug" aufgrund von 2-Taktöl auswirkt.
Beim Ottomotor bewirkt die Spätzündung einen Leistungsabfall. Ist das beim Diesel ebenfalls meßbar oder nur marginal...?
Aber lohnt der Aufwand ? Daß das Öl die Railpumpe schützt und die Brennräume reinigt ist unbestritten. Und das ist ja auch der Hauptgrund für die Zugabe. Alles andere sind angenehme Nebeneffekte.
Leider habe ich keinen Vorschlag, wie man der Tatsache auf den Grund gehen könnte, daß bei gesunkenem Cetanwert die Motoren äußerst ruhig laufen, wo sie doch theoretisch extrem nageln und nur widerwillig zünden müssten...
Hat dazu noch jemand eine Idee ?
.
Zitat:
Original geschrieben von turbochris22397
............. Regelmäßige Einläufe mit Babyöl könnten doch auch helfen, oder?.........
......... wußt ich´s doch, Du hast es schon ausprobiert. 😁
Zitat:
Original geschrieben von E-Pilot
Leider habe ich keinen Vorschlag, wie man der Tatsache auf den Grund gehen könnte, daß bei gesunkenem Cetanwert die Motoren äußerst ruhig laufen, wo sie doch theoretisch extrem nageln und nur widerwillig zünden müssten...
Das würde im Umkehrschluss bedeuten, mit Aral Ultimate (60 CZ) müsste er stärker nageln, als mit Wald- u. Wiesen-Diesel (51 CZ). Darüber brauchen wir aber wohl nicht zu diskutieren.
Wenn ich ehrlich bin, zweifle ich eher das Ergebnis des gemessenen Cetanwertes an. Wie kann durch Zugabe eines Zusatzes in Höhe von 2%, dieser Wert so in die Knie gehen. Wenn ich 40%-igen Wodka mit 2% Red Bull mische, reißt mir der Red Bull (obwohl alkoholfrei) den Wert des Gemisches auch nicht um 30% nach unten, sondern nur um 0,8%!
ZTÖ dagegen besitzt ja selber einen Cetanwert. Wie erklärst du dir dann diesen Abfall (@Dieselwiesel)?