Omega B - V6 - Bilder der Kurbelgehäuseentlüftung

Opel Omega B

Beim Reinigen der Kurbelgehäuseentlüftung meines V6 ist wie so of die Membrane gebrochen.
Dieses Teil ist nicht einzeln als Ersatzteil erhältlich.
Ich habe mal meine Lösung mit der Kamera festgehalten.

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Beste Antwort im Thema

Beim Reinigen der Kurbelgehäuseentlüftung meines V6 ist wie so of die Membrane gebrochen.
Dieses Teil ist nicht einzeln als Ersatzteil erhältlich.
Ich habe mal meine Lösung mit der Kamera festgehalten.

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Zitat:

@kurtberlin schrieb am 10. Dezember 2019 um 18:49:22 Uhr:


Das hat nichts mit dem Motorlauf ansich zu tun.
Das Blech (ursprünglich ein Kunststoffteil) soll nur verhindern, daß Schwall- oder Tröpfchen-Öl zusammen mit dem Blow-By Gas aus dem Kurbelgehäuse in die Kurbelgehäuse Entlüftungseinrichtung, zum Ansaugkrümmer hin, mit gerissen wird. Es sorgt also nur dafür, daß neben dem Blow-By Gas, kein Öl, außer in schwacher Nebelform, mit in den Ansaugbereich und damit zur Verbrennung gelangt.

Natürlich kann man das sowohl aus dickem Gummí, oder auch mit Blech gestalten.
Die Funktion, das Öl sich daran niederschlägt und dann wieder zurück in die Wanne läuft, und sowohl durch Unterdruck aus dem Ansaugbereich, als auch durch realen Überdruck im Kurbelgehäuse, das abzuführende Blow-By Gas ohne größeren Widerstand passieren kann, sollte jedoch einwandfrei erhalten bleiben.

Blow-By Gas: Verbrennungsgase die zwangsläufig, trotz Abdichtung durch die Kolbenringe, durch diese nach unten in das Kurbelgehäuse werden.

Danke für die Erklärung.
dann ist es wohl sicherer eine Metalllasche zu nutzen die immer ein Stück offen bleibt wie in deinem Bild zu sehen. Wenn ich es richtig verstehe muß ich diese Öffnung nicht als Über- o. Unterdruckschließung verstehen.
Ständig geschlossen ist dann genauso schlecht wie ganz ohne Schutz, richtig?
Gruß

Richtig,...

OK,
dann kopiere ich Deine Lösung und montiere eine Metalllasche.
Wie weit soll / darf sie geöffnet sein?
Gruß

Zitat:

Richtig,...

OK, dann kopiere ich Deine Lösung mit der Metalllasche.

Wie weit sollte sie geöffnet sein?

Gruß

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Ich habs so gemacht.
Erstmal alles reinigen und dann ne Membran aus Silikon reingeschraubt.

Über die Haltbarkeit kann ich keine Aussage machen, aber hatte es so in einem Beitrag von Rosi gelesen.

Denke der weiss was er tut.

20180116_153627.jpg
20180117_001055.jpg
20180120_194140.jpg

Zitat:

@kurtberlin schrieb am 10. Dezember 2019 um 22:18:47 Uhr:


Richtig,...

OK,
dann kopiere ich Deine Lösung und montiere eine Metalllasche.
Wie weit soll / darf sie geöffnet sein?
Gruß

Zitat:

@hammerhwl schrieb am 11. Dezember 2019 um 09:27:02 Uhr:


Ich habs so gemacht.
Erstmal alles reinigen und dann ne Membran aus Silikon reingeschraubt.

Über die Haltbarkeit kann ich keine Aussage machen, aber hatte es so in einem Beitrag von Rosi gelesen.

Denke der weiss was er tut.

Danke für die Antwort.

Stecke jetzt in einem Dilemma.

kurtberlin hat als Lösung eine starre Lasche montiert die leicht geöffnet ist.

Er meint, es geht darum, das kein Öl angesaugt werden kann und Öl im KGE, vielleicht angesammelt über den Ölnebel/Dämpfe ungehindert wieder abtropfen soll. Aufsteigende Öldämpfe sind kein Problem. Der Motorlauf ist dadurch nicht beeinflusst. Schlecht ist, wenn die Lasche ganz geschlossen bleibt oder ganz offen ist.

Ich weiß allerdings nicht wie eine flexible Lasche dann funktioniert.

Ich stelle mir das sovor, das sie normal geschlossen ist und sich rücklaufendes Öl, woher auch immer, Niederschlag durch Öldämpfe/Ölnebel, durch sein Gewicht dann die Lasche öffnet und somit abfließt.

Wie gesagt, was ist nun auf Dauer die bessere Lösung?????

Gruß

Das weiss ich nicht, aber original ist ja ne Kunststoffmembran drin.
Ich habs jedenfalls so gemacht.
Obs besser ist oder nicht, keine Ahnung.

Das müssen andere beantworten

Ein Überdruck im KG drückt das Gas eher nicht durch die Silikon Zunge, genau so gut wie durch bei der Gummi-Variante, zudem kommt das ständig anliegende Vakuum vom Ansaugtrakt das einen geringen Unterdruck im KG erzeugt und sich so die Zunge nicht sicher öffnet und so für den gewünschten Gasaustausch sorgt. Der Druck des Blow-By Gases drückt die Zunge ja auf den Sitz und das Vakuum verstärkt den Effekt. Ergo, keine Entlüftung ! Die Idee von Rosi und den vielen anderen die es so oder ähnlich machten, war sicher gut gedacht aber leider genau verkehrt herum gesehen. Die Art dichtet das KG gegen den Ansaugtrakt ab.

Ich habe mich aber zudem auch aus anderen ganz bestimmten Gründen für Blech und einer fixen Einstellung entschieden.

Gummi/Silikon traue ich nämlich an der Stelle nicht wirklich über den Weg, wenn es um solch ein Höllenscenario von Chemie und Temperatur geht.
Zu groß das Risiko, daß sich etwas unmerklich verhärtet, oder gar zerbröselt oder abbricht und plötzlich im Motor herum schwimmt, anstatt an Ort und Stelle seine Arbeit zu tun.

Das originale Teil ist auch eine aus Kunststoff gefertigte Starre Lasche, also starr und genau eingestellt, gefertigt. Wie aber die Zeit gezeigt hat, ist selbst das originale Teil den Umgebungsbedingungen auch nicht gewachsen, da ich noch kaum eine KG-Entlüftung demontiert habe, wo dieses originale Teil noch intakt war.

Schon darum fiel bei mir die Wahl auf ein starres Blech.

Schnitt-oelabscheider
Falsch herum montierte Ölabscheidelasche
Original
+4

Zitat:

@kurtberlin schrieb am 11. Dez. 2019 um 22:10:48 Uhr:


Der Druck des Blow-By Gases drückt die Zunge ja auf den Sitz und das Vakuum verstärkt den Effekt. Ergo, keine Entlüftung

Daneben ist doch noch ein grosses Loch worüber der Druck entweichen kann

Ja, du hast natürlich recht.
Das hatte ich gedanklich nicht mit bedacht.
Die zweite Kammer dient richtig betrachtet ja auch eher dem Ölnebel-Niederschlag-Rücklauf ins Kurbelgehäuse.

War aber bei meinem ursprünglichen Gedanken einer Ersatzkonstruktion auch eher nebensächlich, da für mich nur die Langzeit-Stabilität im Vordergrund liegt.

Würde warscheinlich nach heutigem Wissen, um Sicherheit zu haben, auch nen Metallstreifen nehmen, der ein paar mm geöffnet ist

Mahlzeit an alle.

Danke auch an alle die auf meine Fragen geantwortet haben.
Habe jetzt für mich eine Entscheidung getroffen!
Werde es bei dem Metallstreifen, einige Millimeter geöffnet, belassen.
Auch vor dem Hintergrund der Langzeitstabilität, fühlt sich diese Lösung für mich vertraulicher an.
Möchte mich nicht wirklich noch einmal damit befassen müssen wenn es nicht unbedingt sein muß.
Aber wer weiß schon was kommt oder passiert.
Ich hoffe ich habe erst mal lange Zeit Ruhe damit und es wird weder Öl verbrannt/verbraucht oder
an anderer Stelle, z. B. Ventildeckel, herausgedrückt.

Noch einmal von hier aus lieben Dank an alle und: ALLZEIT GUTE FAHRT!!!

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