Omega B - Feucht im Beifahrerfußraum, Ursache?
Guten Abend Forengemeinde,
ich eröffne doch lieber einen eigenen Thread zum Thema, sonst spamme ich woanders zu.
Im Beifahrerfußraum(km-niedriger Omega mit 114tkm) unter dem Teppich ist ständig Feuchtigkeit.
Die Windschutzscheibe wurde bereits neu eingeklebt und abgedichtet.
Die beiden Wasserabläufe links und rechts sind durchgängig, d.h. das Wasser läuft einwandfrei durch.
Ich muss in letzter Zeit regelmäßig Kühlmittel nachfüllen, obwohl ich das Fahrzeug fast nur sonntags bewege.
Die Klima habe ich bei diesen seltenen Fahrten regelmäßig eingeschaltet. Es gibt keinen wahrnehmbaren Leistungsverlust der Klimaanlage. Eine kleine Pfütze ist mir letztens in Ungarn aufgefallen, als ich einen Scheini wechseln ließ. Habe das aber als von einem anderen Fahrzeug stammend abgetan. Wohl doch nicht.
Es deutet, wie andere schrieben, in Richtung undichtem Wärmetauscher hin. Wie verfährt man in so einem Fall? Zum FOH auf Fehlersuche? Oder selber suchen? Was kann ich selbst überprüfen, ohne gleich das Armaturenbrett ausbauen zu müssen?
Und was ist von der "radikalen" Methode eines anderen Nutzers zu halten von dem ich gelesen habe, der einfach die Kunststoffschicht links unten am mittleren Teil des Armaturenbretts abgelöst hat, dort den Schaumstoff aufschnitt um zum Wärmetauscher durchzukommen? Geht das?
Beste Antwort im Thema
Moin
Original ,5,08 STG beim FOH.
mfg
Kühlmittel ablassen/einfüllen/Füllstand prüfen
Handschuhfach aus-/einbauen
Mittelkonsole aus-/einbauen
Armaturentafel aus-/einbauen
Heiz-/Frischluftgerät aus-/einbauen
Wärmetauscher aus-/einbauen
evtl habe ich noch ein paar Bilder daheim.
mfg
87 Antworten
Die natürlich nicht.
Ich meine Rostlöcher!
Die sieht man meistens aber nicht weil der Unterbodenschutz drüber ist.
Da hilft nur mit Schraubendreher o.ä. stochern und kucken ob man durch ein Rostloch sticht.
Ungefähr dort wo die Benzinleitungen auch sind.
Die meisten Omegas haben dort Probleme auf beiden Seiten.
Nee, die Ecke ist vom Radkasten aus sichtbar. Schau mal dort, wo die Lenkgetriebeschrauben sind und dann nach hinten gerade rüber. Da steht eine Falzkante hoch, und da ist dick Unterbodenschutz drauf. Macht man den ab, ist dahinter meist offen. Wie gesagt, der Geschmackstest ist sicher. Kühlwassr kann an zig Stellen verschwinden, Rücklaufschlaich, Lüfterschalter, Wasserbrücke,...
Bei Kurt im "Rostleitfaden" findet man alle typische Stellen. Such mal nach Längsträger oder Spritzwand durchrostet...
Gruß
Roman
Hallo Gleichgesinnte, bin in der Omega/Senator Gruppe relativ neu und hier funktioniert der Fachaustausch sehr gut, dafür möchte ich mich bei den hier Aktiven bedanken.
Nun zu meinem Problem, auch ich habe Nässe im Fußraum allerdings auf der Fahrerseite. Auf was würdet ihr da Tippen und RomanL wo finde ich Kurt's Rostleitfaden, den die Suche hat leider nichts hergegeben.
Mein Dicker ist ein Ommi 3,2 Caravan Bj 2001
Hallo,
da mal pulen...
Gruß Robi
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Neben der gezeigten Ecke lohnt sich auch eine Untersuchung der Stehbolzen für die Kotflügelverkleidung. Oberflächenrost ist da häufig und sollte beizeiten behandelt werden. Pulen ergibt allerdings auch oft Lochfraß, weil es schon zu spät für Prävention ist. Da dringt auch gerne Wasser ein.
Ebenfalls verdächtig: Blech unterhalb des BKV und der Falz zwischen Stehwand und Feuerwand.
Im kompletten Zusatnd schwer erreichbar, da hilft nur, von innen nach Durchbrüchen zu fahnden.
Zitat:
@Racingman131971 schrieb am 4. November 2019 um 10:08:52 Uhr:
Hallo Gleichgesinnte, bin in der Omega/Senator Gruppe relativ neu und hier funktioniert der Fachaustausch sehr gut, dafür möchte ich mich bei den hier Aktiven bedanken.
Nun zu meinem Problem, auch ich habe Nässe im Fußraum allerdings auf der Fahrerseite. Auf was würdet ihr da Tippen und RomanL wo finde ich Kurt's Rostleitfaden, den die Suche hat leider nichts hergegeben.Mein Dicker ist ein Ommi 3,2 Caravan Bj 2001
Hallo,
Hatte das selbe Problem. Schau mal hier da sind auch Bilder dabei.
Gruß Wartburg
Danke für das schöne Bild der linke Seite. So sah mein LT auch aus :-) 2h und ein 3mm-Blech später sieht es aus wie neu und hält auch so. Spritzwand ist aber auch durch und hat jetzt erst mal Bitumen-PFlaster bekommen bis zum Frühjahr. Dann geht's ans Eingemachte. Seitdem ist der Dicke übrigens wieder trocken...auf beiden Seiten.
Gruß
Roman
PS: Thema Kühlwasserverllust - Heizungsventil hinterm Motor auf der Beifahrerseite! Sieht man am besten von unten über den Querträger des HIlfsrahmens hinweg...
Zitat:
@Robi500se schrieb am 04. Nov. 2019 um 10:21:01 Uhr:
da mal pulen...
Ja, genau an der gleichen Stelle war bei meinem auch das Loch.
Es reicht übrigens nicht, wenn man das Loch in der Spritzwand nur zum Radkasten hin abdichtet! das Wasser und die Feuchte kommen auch über den Längsträger dort hin. Bei Regen läuft Wasser oben auf dem LT lang und landet an der Spritzwand. Das ist dann genauso schlimm wie aus dem Radkasten - allerdings weniger salzhaltig.
Wie gesagt, für mich steht das "Abschmecken" des Fehlers an erster Stelle bevor ich irgendwo polke oder aufmache...speziell, wenn es um das A-Brett und dessen elendigen Ausbau geht!
Gruß
Roman
Bei meinem Neuen jetzt, ist diese Stelle auch erstaunlich weit fortgeschritten gewesen. Aber der Schraubenzieher kam nicht durch und Fußraum nicht feucht.
Bei dem rostigen Caravan, wo das Foto von oben von stammt, war diese Stelle ohne Befund. Dafür war das Lenkgetriebe fast abgefault.
Gruß Robi
Problem links ist auch, daß da die Batterie sitzt und alles komplett verbaut aist. Übergekochte Säure und Blätter, die vor sich hin rotten, erzeugen ein leicht saures Klima - absolutes Gift für Stahlblech und Falzkonstruktionen :-(
Das offene Loch zum Motorraum (über'm LT auf Höhe Stoßdämpfer) fängt auch ne Menge Wasser ein, was eigentlich am Ende des LT durch die kleine offene Ecke ablaufen soll. Tut es aber meistens nicht, so daß der Dreck dahinter immer schön naß gehalten wird. Klassische Fehlkonstruktion, wo mehr Wasser rein als raus kommt :-)
Macht man die Ecke hinten dicht, dann muß man auf jeden Fall auch das vermaledeite Loch am Stoßdämpfer zupappen! Da geht am besten eine Art selbstgebauter Kesselflicker - 2 rechteckige Blechstückchen, Dichtmasse drauf, Schraube durch + Mutter = fertig. Dann schmort kein Kabel an und man kann es problemlos wieder abmachen, wenn man da ran muß. Das Loch aber sollte man abdichten, so man nicht wieder Wasser an der Spritzwand stehen haben will.
Innen drann richtig dick Mike Sanders oder FluidFilm drauf, so daß das Regenwasser keine Chance mehr hat.
Gruß
Roman
TOP!
Aber das Stück vor der Übergangsverstärkung am LT sieht ja übel aus :-( Das zu flicken ist fast unmöglich, weil man da nirgendwo richtig Scherspannungen ableiten kann und sehr großflächig aufsetzen muß (meistens harter Diskussionspunkt mit TÜV). Das rechte Stück (hinteres Lochfraßergebnis) geht mit 1 angepaßtem Blech über die gesamte Ecke, neuem Untergurt und neuen Bohrungen.
Oh Mann, dagegen sah mein Vorderwagen ja noch richtig gut aus (popelige 2h Arbeit). Aber ganz ernst, mein aufrichtiges Beileid zu DER erforderlichen Sch(w)eißarbeit :-(
Gruß
Roman
Danke für Dein Beileid.
Werd mit den Mühen vor ca. 1 Jahr verbuchen.
Die Fotos stammen von dem mittlerweile verkauften Caravan.
Tüv hat das im Vorbeigehen zur Kenntnis genommen und Stempel erteilt.
Hier ein Foto von halb fertig. Finde grad keins von fertig.
Respekt! Dann hat der TÜV-Mann wirklich ne ganz fette rosarote Brille mit -7 Dioptrien aufgesetzt :-) Rahmenschweißarbeiten vor dem Federbein schauen sie meistens sehr sehr kritisch an in Sachen Aufhärtung/Versteifung. Dahinter wird es verhandlungsbereiter, aber vor dem ersten harten Punkt sind sie sehr nervös in Sachen Aufbratbleche...
Wie gesagt, je weiter man vom Frontaufprallbereich weg kommt, desto verträglicher werden die TÜVologen. :-)
Gruß
Roman