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OM601 208D-KA klackert

Mercedes
Themenstarteram 20. Februar 2011 um 17:13

Es ist der 601 Motor 1994 im T1 Kasten mit 210.000 KM der klackert.

Vor ca. 50.000Km wurde die Kette wegen Längung in MB Transporterwerkstatt gewechselt.

Ca. 20.000 Km später vernahm ichzum 1.Mal ein leises Klackern das aber immer wenn dann Moror warm war verschwand. Zudem trat es nicht regelmäßig auf und klang wie von der Einspritzpumpe kommend. Auch klang es dem Ton ähnlich den der Einspritzpume wenn man diesen verstärken würde.

Naturlich auch im Tackt der Einspritzung.

15.000 KM später war das Klackern lauter und auch bei warmen Motor und bis ca.80KM/Stunde zu hören. Aber absolut unregelmäßig, mal lauter, leiser, garnicht. Es gab keine Regelmäßigkeit zu finden.

Mal auch 500KM kein klackern und dann plötzlich doch wieder und verschwand auch wieder.

Es kam auch kurz und verschwand wieder, aber war doch mehr als 50% der Betriebszeit zu hören.

Dann endlich war das klackern bei der MB Transporterwerkstatt anwesend und der Geräuschspezialist, der auch die Kettenlängung am Ton erkannte (war dann bestätigt, da das Fahrzeug wegen schlechter Kette zurückgerufen wurde aber nie gewechselt wurde) meinte nach einigen Motortests, dass die Nockenwelle auf den Hydro schlägt da dieser ein defektes Ventil hat.

Reparatur ist nicht zwingend kostet aber ca.2500€ !!!

Bis heute ist das Klackern häufiger 80% Betriebszeit, auch bei Höchstgeschwindigkeit und manchmal auch noch lauter.

L.Moly Hydrostößel Öl bringt Geräuschminderung aber nicht für lange Zeit, der Motor verbrennt vermutlich dieses Öl recht schnell.

Nun Fahr ich mit 2TÖL und der Motor ist leiser und das Klackern für das Ohr um so lauter und ich möchte das Klackern weghaben.

Hab schon gelesen, dass es auch die Kopfdichtung sein kann. Wie kann ich veststellen was nun defekt ist?

Kann man vielleicht das Lecköl im Kettengehäuse sehen? Oder etwas anderes?

Würde mich sehr ärgern, wenn ich die Hydros tausche und es klackert weiter.

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23 Antworten
am 25. März 2017 um 7:26

Zitat:

@Blitzdodel schrieb am 20. Februar 2011 um 17:13:03 Uhr:

Es ist der 601 Motor 1994 im T1 Kasten mit 210.000 KM der klackert.

Vor ca. 50.000Km wurde die Kette wegen Längung in MB Transporterwerkstatt gewechselt.

Ca. 20.000 Km später vernahm ichzum 1.Mal ein leises Klackern das aber immer wenn dann Moror warm war verschwand. Zudem trat es nicht regelmäßig auf und klang wie von der Einspritzpumpe kommend. Auch klang es dem Ton ähnlich den der Einspritzpume wenn man diesen verstärken würde.

Naturlich auch im Tackt der Einspritzung.

15.000 KM später war das Klackern lauter und auch bei warmen Motor und bis ca.80KM/Stunde zu hören. Aber absolut unregelmäßig, mal lauter, leiser, garnicht. Es gab keine Regelmäßigkeit zu finden.

Mal auch 500KM kein klackern und dann plötzlich doch wieder und verschwand auch wieder.

Es kam auch kurz und verschwand wieder, aber war doch mehr als 50% der Betriebszeit zu hören.

Dann endlich war das klackern bei der MB Transporterwerkstatt anwesend und der Geräuschspezialist, der auch die Kettenlängung am Ton erkannte (war dann bestätigt, da das Fahrzeug wegen schlechter Kette zurückgerufen wurde aber nie gewechselt wurde) meinte nach einigen Motortests, dass die Nockenwelle auf den Hydro schlägt da dieser ein defektes Ventil hat.

Reparatur ist nicht zwingend kostet aber ca.2500€ !!!

Bis heute ist das Klackern häufiger 80% Betriebszeit, auch bei Höchstgeschwindigkeit und manchmal auch noch lauter.

L.Moly Hydrostößel Öl bringt Geräuschminderung aber nicht für lange Zeit, der Motor verbrennt vermutlich dieses Öl recht schnell.

Nun Fahr ich mit 2TÖL und der Motor ist leiser und das Klackern für das Ohr um so lauter und ich möchte das Klackern weghaben.

Hab schon gelesen, dass es auch die Kopfdichtung sein kann. Wie kann ich veststellen was nun defekt ist?

Kann man vielleicht das Lecköl im Kettengehäuse sehen? Oder etwas anderes?

Würde mich sehr ärgern, wenn ich die Hydros tausche und es klackert weiter.

am 25. März 2017 um 7:31

Das hört sich nach falscher Kopfdichtung an. Ich gehe davon aus das der Kopf runter war und abgezogen wurde.danach sollte immer eine dickere Kopfdichtung genommen werden. Ventielüberstand ist zu gross. Oder Kettenspanner defekt. Steuerzeiten falsch. Mfg.

Kopfdichtung evtl hinüber.. Zum Kettenwechsel macht man denKopf nicht runter.

Kann auch sein das der Steuerzeitenversatz zu groß war deshalb evtl Ventile vorgeschädigt sind. Hier muss der Kopf auf jeden Fall runter.

Gruß

Chris

meint Ihr nicht , dass die Ursache des Klackerns nach 6 Jahren keinen mehr interessiert ?

MfG Volker

Doch : Mich ! Sogar noch nach 10 Jahren .

Zumindest, wenn das Klackern bei meinem 602 auftaucht.

Aber nach der Überholung 2006 und dem Umbau zum Bootsmotor hat er erst in 15 Jahren ca. 1800 Stunden gemacht . Noch ohne Geräusche. Da denke ich aber noch nicht an Sowas.

Zitat:

@HermannLenz schrieb am 8. Mai 2021 um 14:20:04 Uhr:

Doch : Mich ! Sogar noch nach 10 Jahren .

Zumindest, wenn das Klackern bei meinem 602 auftaucht.

Aber nach der Überholung 2006 und dem Umbau zum Bootsmotor hat er erst in 15 Jahren ca. 1800 Stunden gemacht . Noch ohne Geräusche. Da denke ich aber noch nicht an Sowas.

Ganz typisch für die Motoren. Die Luft aus dem Brennraum des ersten Zylinders gelangt in den Ölkanal zur Nockenwelle und Hydros. Hydros nehmen die Luft auf, lassen sich zusammenpressen und fangen an zu kleckern. Ganz alter Hut, kennt jeder Schrauber seit 30 Jahren. Wenn der Motor kalt ist, ist das Öl noch zäh und dichtet den Ölkanal noch ab. Sobald der Motor warm ist, geht das Kleckern los.

Moin.

Kann es sein , dass NUR die Motoren mit 580ccm Zylindern davon betroffen sind ? Also der 601 D23?

Aufgrund der größeren Bohrungen sind die Dichtungsstege der ZKD schmaler und empfindlicher .

Meiner ist ja der 602 D25 und nicht der D29 .

Ansonsten lebe ich sorgenfrei damit . Das Gelumpe , welches im Boot herumliegt klappert oft lauter.

Zitat:

@HermannLenz schrieb am 9. Mai 2021 um 10:43:25 Uhr:

Moin.

Kann es sein , dass NUR die Motoren mit 580ccm Zylindern davon betroffen sind ? Also der 601 D23?

Aufgrund der größeren Bohrungen sind die Dichtungsstege der ZKD schmaler und empfindlicher .

Meiner ist ja der 602 D25 und nicht der D29 .

Ansonsten lebe ich sorgenfrei damit . Das Gelumpe , welches im Boot herumliegt klappert oft lauter.

Mein Ur-200D w124 mit 72 PS war auch betroffen. Irgendwann sind die alle durch. Da die Motoren einfach sind, kann die Sache schnell repariert werden. Die Köpfe sin nie verzogen und haben keine Schäden. Kopf ab, sauber machen und wieder zusammenschrauben.

Weil die Kiste so einfach ist, habe ich sie auch als Bootsantrieb auserkoren.

Wenn ich sehe , sie viele Skipper Zirkus mit irgendeinem Volvo Mist Marine Motor haben , bei dem restlos alles nur noch von irgendwelchen Kästchen mit angeblicher (künstlicher) Intelligenz gesteuert werden , weiß ich , dass ich das RICHTIGE gemacht habe. Spätestens, wenn die 1. Salzwasserwelle über Bord kommt , beginnt der Dauerzirkus . Nicht bei allen , aber im Boote forum können viele ein "Loblied" auf diese Motoren singen.

Ich will Bootfahren und mich nicht rumärgern .

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