ForumGolf 3
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 3
  7. ölverbrauch ab 3tausendumdrehungen

ölverbrauch ab 3tausendumdrehungen

Themenstarteram 30. September 2007 um 23:24

also es ist so,bei normaler fahrweise ist der ölverbrauch "akzeptabel" und liegt so ca. bei 1l / 1000km, aber wenn ich zBsp auf der autobahn gas gebe dann wird der ölverbrauch extrem! bin von wien nach kärnten gefahren ungefähr 300 km und mein gti hat knappe 1,5-2L verbraucht. wovon kann das abhängen, das er bei zügiger fahrweise soviel öl verbaucht? also der motor verbrennt das öl und verliert es halt nicht irgendwo. was sollte ich da machen zylinderkopfdichtung,ventilschaftabdichtungen od. kolbenringe?

in der stadt schalte ich so ca. bei 3tausend, auf der autobahn dreh natürlich viel später.

daten zum fahrzeug:

Baujahr : 01/1993

GTI 85kw 2.0l (8V)

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 2. Oktober 2007 um 9:25

Also ich hab gelesen dass Reifendruck auch eine Rolle spielt!? Weil ich bemerkt habe dass mein linker vorder Reifen immer Luft verliert und ich ihn Regelmäßig aufpumpem muss.!? Aber kann der Reifen so einen immensen Ölverbrauch auf der Autobahn verursachen?

28 weitere Antworten
Ähnliche Themen
28 Antworten
Themenstarteram 1. Oktober 2007 um 23:21

danke für eure hilfe leute, werde nächste woche die ventilschaftdichtungen,kolbenringe,zylinderkopfdichtung und ölwannendichtung neu machen lassen, denke kann nciht schaden bei dem alter und km stand, denkt ihr dass ich dann meine ruhe hab für zumindest 1-2 jahre? also ich meine damit den motor halt, andere verschleissteile sind mir schon klar, werde auch gleich auf einen anderen öl wechseln, hab noch immer so ein mulmiges gefühl bei dem liqui molly

@HDY-GTI:

Zwei Sachen noch, die ich vergaß:

1) Falls du mehr zum Thema Motoröl wissen willst, hier zwei Links zum großen "Welches Motoröl?"-Thread (z. Zt. 720(!) Seiten) bzw. dessen deutlich kürzerer ( ;) ) Teil-Zusammenfassung der ersten ca. 80 Seiten.

2) Hier noch meine Erfahrungen mit dem vollsynthetischen "Mobil 1 0W-40" im 93er Vento (siehe Sig.). Übrigens, der Ölverbrauch beträgt jetzt bei km-Stand 180.000 weniger als 0,5 l / 15.000 km (von wegen "zu dünnes" Öl!)

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von HGY-GTI

danke für eure hilfe leute, werde nächste woche die ventilschaftdichtungen,kolbenringe,zylinderkopfdichtung und ölwannendichtung neu machen lassen, denke kann nciht schaden bei dem alter und km stand, denkt ihr dass ich dann meine ruhe hab für zumindest 1-2 jahre? also ich meine damit den motor halt, andere verschleissteile sind mir schon klar, werde auch gleich auf einen anderen öl wechseln, hab noch immer so ein mulmiges gefühl bei dem liqui molly

Irgendwann wird ein Austausch / eine Überholung dieser Teile (und was ist mit den Pleuellagern? Wenn schon der Kopf und die Ölwanne runter sind ...) natürlich schon fällig. Aber evtl. hätte es der Motor nach der "flüssigen" Behandlung ja noch weitere 100.000 km oder mehr gemacht.

Na ja, aber das musst du wissen. Schließlich ist es dein Geld, was du dafür ausgibst.

Und zum Liqui Moly MoS2-Öl: Kaputt wird der Motor davon nicht gehen. Wie gesagt, das Zeug hat meinem Vento-Motor über 100.000 km auch nicht geschadet (wie man am derzeitigen Ölverbrauch sehen kann). Obwohl: Im Winter bekommt eins der empfohlenen 5W- oder 0W-Öle deinem Motor bestimmt noch besser (siehe hier).

Schönen Gruß

Themenstarteram 2. Oktober 2007 um 9:25

Also ich hab gelesen dass Reifendruck auch eine Rolle spielt!? Weil ich bemerkt habe dass mein linker vorder Reifen immer Luft verliert und ich ihn Regelmäßig aufpumpem muss.!? Aber kann der Reifen so einen immensen Ölverbrauch auf der Autobahn verursachen?

Das was du meinst ist der Spritverbrauch :)

Zitat:

Original geschrieben von HGY-GTI

Also ich hab gelesen dass Reifendruck auch eine Rolle spielt!? Weil ich bemerkt habe dass mein linker vorder Reifen immer Luft verliert und ich ihn Regelmäßig aufpumpem muss.!? Aber kann der Reifen so einen immensen Ölverbrauch auf der Autobahn verursachen?

 

Ach wo! Das ist wirklich Quatsch!

 

Edit;aber du solltest den Reifen mal reparieren lassen.Ständig zu niedriger Luftdruck zerstört ihn auf die Dauer!

Zitat:

Original geschrieben von HGY-GTI

Also ich hab gelesen dass Reifendruck auch eine Rolle spielt!? Weil ich bemerkt habe dass mein linker vorder Reifen immer Luft verliert und ich ihn Regelmäßig aufpumpem muss.!? Aber kann der Reifen so einen immensen Ölverbrauch auf der Autobahn verursachen?

Das hat du jetzt aber nicht ernst gemeint, nicht wahr? - Oder doch? :eek:

Der erhöhte Rollwiderstand eines Reifens mit zu geringem Luftdruck hat - wenn überhaupt feststellbar - höchstens Einfluß auf den Kraftstoffverbrauch. Der Ölverbrauch ist davon ebenso unbeeinflusst wie davon, ob du eine grüne Hose trägst oder nicht! ;)

Lies dir bitte mal die von mir verlinkten Beiträge sowie deren Links und deren Links und ... durch. Dann hast du einen Überblick, was wie wirklich den Ölverbrauch beeinflusst.

Und den Reifen würde ich wirklich mal untersuchen lassen. Das kann sehr ungemütlich werden, wenn der sich entschließt, dass das jahrelange Fahen mit zu geringem Luftdruck doch zu viel für ihn war ...

Schönen Gruß

am 2. Oktober 2007 um 14:51

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

Zitat:

Original geschrieben von HGY-GTI

Ist die Aktion nur in Deutschland oder auch in Österreich weil ich bin ja aus Österreich. Zur Zeit hab ich ein Liqui Molly 10W40 drinn, das erste mal das ich liqui molly benutze und das öl ist frisch aus der Verpackung total schwarz und sieht auch extrem komisch aus im gegensatz zu herkömlichem Öl. Wisst ihr was darüber? Normalerweise ist ja Öl hell und sieht wie ein Pflanzenöl aus, Liqui Molly ist aber schon von Haus aus schwarz !?

Dann hast du sicherlich das "Liqui Moly MoS2 10W-40" mit Molybdänsulfid-Zusatz eingefüllt. Durch dieses Zeug wird es ganz dunkelgrau. Das ist nichts Schlimmes, aber auch nichts Gutes, denn ins Öl gehören eigentlich keine Feststoffe (und das ist das MoS2). In Fett ist es dagegen recht nützlich.

Aus dem großen "Welches Motoröl?-Thread habe ich gelernt, dass Feststoffe im Öl vom Filter zurückgehalten werden oder im Krisenfall gar nichts nutzen können, wenn der Ölfilm eh reißt. Habe aber genau dieses Öl auch jahrelang in einem alten Golf II TD (1,6 l, 44 kW) und im Vento (siehe Sig.) verwendet. Beiden Motoren ging (Golf II bei 263.000 km verkauft) und geht es aber sehr gut. Das 10W-40er Grundöl ist wohl auch kein schlechtes (das LM Super Leichtlauf 10W-40 im hellblauen Kanister gehört z. B. mit zu den besten und hat auch anspruchsvolle VW-Freigaben), aber VW-Freigaben hat dieses Öl keine. Wahrscheinlich, weil dieses "Traditionsöl" mit Feststoffzusatz von VW sowieso abgelehnt worden wäre. Die distanzieren sich nämlich ausdrücklich von solchen Zusätzen.

Dein plötzlicher Ölverbrauch wird am Verdunsten eines größeren Anteils an Benzin aus dem Öl liegen. Bei vielen Kaltstarts und Kurzstreckenverkehr schlägt sich nämlich Kraftstoff aus dem anfangs fetten Gemisch an den Zylinderwänden nieder, kann sich nicht entzünden und läuft nach unten in den Ölsumpf. Erst bei einer längeren Strecke, bei der das Öl richtig warm wird, verdunstet dann dieser Benzin-Anteil und der Ölverbrauch steigt scheinbar an. In Wirklichkeit schien der vorher nur zu gering, da er (teilweise) durch den Kraftstoffeintrag kompensiert wurde. Den Anhang solltest du dir zu dem Thema mal durchlesen!

Für deinen Motor würde ich beim nächsten Ölwechsel die Anwendung eines Motor-Innenreinigers und die Verwendung eines guten vollsynthetischen 5W-40er Öls von Meguin (Lieferant von LM), Fuchs, Valvoline oder Motul und evtl. auch noch den Zusatz eines Gummidichtungspflegemittels für's Öl empfehlen. Der Reiniger kann den Ölverbrauch begünstigende Ablagerungen beseitigen, das vollsynthetische Öl hat einen geringeren Verdampfungsverlust und das Pflegemittel macht die flexiblen Dichtungen des Motors (Dichtringe, Ventilschaftabdichtungen) wieder geschmeidig. Das ganze Vorgehen habe ich in diesem Beitrag schon einmal beschrieben (da geht es zwar um einen Motor mit Longlife-Intervall, das Meiste des Gesagten gilt aber auch für deinen Motor!).

Sollten aber z. B. die Nuten der Kolbenringe oder die Ventilschaftdichtungen wirklich verschlissen sein, dann helfen auch die erwähnten "Mittelchen" nichts mehr. Dann heißt es, die verschlissenen Teile zu erneuern und zumindest eins der empfohlenen guten Öle zu verwenden.

Schönen Gruß

sehr guter artikel, hab den grad durchgelesen, und bin bisel schockiert.

bei mir ist zurzeit genau diese problematik,die auch im artikel genannt wurde.

hab jetzt knapp über 245tkm drauf und den wagen haben wir schon seit 40tkm in unserer hand(von vater aus)

nun ja bis 200tkm hatte der motor überhaupt kein ölverbrauch (nix, nichmal ein bisel) und seid dem ich das auto fahre und viele kurzstrecke dabei sind, hat der motor seid kurzem einen minimalen ölverbrauch.

auf ca. 15tkm also genau im interval, muss ich jetzt immer fast 1l nachfüllen (was eigentlich nicht der rede wert ist) jedoch hatte ich früher den gedanken dafür nicht verschwendet dass ich ab und zu reingucken muss.

fahren tu ich auch sehr schonend so lange der motor noch kalt ist, ich warte immer bis ich ca. 70-80 öl temp. habe, erst dann dreh ich auch über 3k-touren

danke nochmal für den artikel, jetzt weis ich auch woran es liegt.

mich würden noch eure meinungen zum dickeren öl interessieren....

gruß

am 11. Mai 2011 um 12:59

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

  • Wenn dich die Problematik mit der Ölverdünnung bei Otto-Motoren interessiert, solltest du dir diesen -> Wikipedia-Beitrag und den -> hier anhängenden Bericht über einen Versuch der Auto-Bild einmal durchlesen.

Also bei jeder Form von "Bild"-Zeitung bin ich immer sehr vorsichtig, denn dieses Blatt ist in allen seinen Geschmacksrichtungen der absolute Schrott. Sehr gut beurteilen kann ich als Informatiker und Netzwerkadministrator das z.B. bei der "Computer-Bild": Dort habe ich schon "Testberichte" gelesen, bei denen sich die "Tester" offensichtlich die Produktverpackungen aufmerksam durchgelesen haben und auf dieser Grundlage dann das Testergebnis verfasst haben - einschließlich Kür eines "Testsiegers". Computertechnische Erklärungen, die ich dort neugierigerweise mal gelesen habe, waren sachlich völliger Unfug. Wer sich dort mit Informationen versorgt, um die dann bei seinem Windows etc. anzuwenden, darf sich nicht wundern, wenn er sich die Installation zerschießt. Die oft gehörte Rechtfertigung: "die Erklärung in der Computer-Bild verstehe ich wenigstens" gilt nicht, denn was nützt einem eine Erklärung, die man zwar verstanden hat, die aber sachlich falsch und völlig irreführend ist?

Im Auto-Bereich geht mein Fachwissen nicht so tief, doch mir fällt bei jenem Auto-Bild-Artikel beispielsweise die pauschale Behauptung auf, Dieselfahrer seien auf jeden Fall aus dem Schneider. Dass das nicht stimmt geht schon aus dem Wikipedia-Artikel hervor, der gleichfalls verlinkt wurde. Der zitierte Versuch ist ohnehin nicht von der Auto-Bild, sondern von Shell durchgeführt worden. Die Schlussfolgerungen, die die Auto-Bild zieht, dass nämlich selbst nach mehr als 1000km kontinuierlicher Fernreise der Kraftstoff im Öl nicht hinreichend verdampft ist (obgleich er schon bei weniger als 80°C siedet), möchte ich stark anzweifeln. Eher wahrscheinlich erscheint mir, dass die ihren Motor in den ersten paar hundert Kilometern mit der verdünnten Schmierung ruiniert haben, und als später die Verdünnung zurückging, war der Schaden schon geschehen.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Bild stellt so vieles grob falsch dar - sowohl aus mangelnder Fachkompetenz als auch um ihren Bericht spektakulärer erscheinen zu lassen - dass ich einem solchen Artikel niemals auch nur den geringsten Glauben schenken würde. Dass ein Teil davon stimmen mag nützt nichts, denn als Unkundiger kann ich ja nicht beurteilen, welcher Teil das ist. Als sachliche Informationsquelle taugt keine Form der Bild etwas; da muss man sich an andere Quellen halten. Wikipedia ist da schon bedeutend zielführender, oder eine vernünftige (!) Fachpresse.

Tatsächlich führt ein Zitat aus der Bild bei mir sogar zu Rückschlüssen über den Zitierenden, denn wer sein Wissen aus der Bild bezieht, der weiß meist nicht, wovon er redet.

@DeathAndPain:

Seinen Verstand sollte man natürlich bei Lesen jeglicher Informationen eingeschaltet lassen. Das setzte ich einfach mal voraus.

Dann entgeht einem auch nicht, dass der Bild- bzw. Shell-Versuch ja auch ziemlich extrem ausgefallen ist. Denn wer fährt schon ein solches Profil? Trotzdem zeigt dieses Beispiel auch mit seiner Übertreibung, dass die Ölverdünnung einen durchaus messbaren nachteiligen Einfluss auf den Motorverschleiß haben kann. Das wird auch durch andere Publikationen sowie Forschungsaktivitäten bei den Automobilherstellern bestätigt. Wie groß dieser Verschleiß im Einzelfall ist, kann niemand sagen, da er natürlich stark vom individuellen Nutzungsprofil abhängt, das ja bei jedem Fahrzeug anders aussieht.

Fakt ist und bleibt: Viele Kaltstarts, meist verbunden mit Kurzstreckenverkehr, vermindern die Lebensdauer eines Motors stärker, als wenige Kaltstarts (siehe Taxen) - in der Theorie (Stichwort: Mischreibung) wie in der Praxis (Prüfstands- und Fahrversuche).

Die Schlussfolgerung, den Wagen für Kurzstrecken ab und zu ruhig einmal stehen zu lassen und andere Fortbewegungsarten zu wählen, nutzen über den geringeren Verschleiß nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern (meist) auch der Umwelt. Auto-Bild hin oder Auto-Bild her.

Und wenn ein Wagen ein durch Kurzstreckenverkehr besonders belastetes Motoröl hat (auch darüber gibt es Untersuchungen z. B. bei den Automobilherstellern), bietet sich eben insbesondere das gute alte "15.000-km-oder-ein-mal-pro-Jahr-je-nachdem-was-früher-eintritt"-Ölwechselintervall an.

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

...

Tatsächlich führt ein Zitat aus der Bild bei mir sogar zu Rückschlüssen über den Zitierenden, denn wer sein Wissen aus der Bild bezieht, der weiß meist nicht, wovon er redet.

Damit kann ich gut leben, da ich weiß, dass ich - neben meinem Wissen - mir zu den Themen, zu denen ich mich äußere, eigene, auch durchaus kritische Gedanken gemacht habe! :D

Schönen Gruß

Leichenschänder! :rolleyes:

am 11. Mai 2011 um 22:42

unbrakeable, Deine Beiträge zeugen durchaus von Substanz, so dass ich schon glaube, dass Du Ahnung hast. Nur auf die Auto-Bild sollte man halt seine Argumentationen nicht gründen (und den Scheiß am besten gar nicht erst kaufen).

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

@DeathAndPain:

Seinen Verstand sollte man natürlich bei Lesen jeglicher Informationen eingeschaltet lassen. Das setzte ich einfach mal voraus.

Bei den meisten Menschen zu unrecht.

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

Fakt ist und bleibt: Viele Kaltstarts, meist verbunden mit Kurzstreckenverkehr, vermindern die Lebensdauer eines Motors stärker, als wenige Kaltstarts (siehe Taxen) - in der Theorie (Stichwort: Mischreibung) wie in der Praxis (Prüfstands- und Fahrversuche).

Das ist die Frage. Wenn man Deine bisherige Argumentation weiterspinnt, dann kann man die Kaltstarts durch häufigen Ölwechsel negieren. Wobei es selbst in jenem Extremtest eine ganze Zeit gedauert hat, bevor die Ölverdünnung ein kritisches Ausmaß angenommen hat.

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

 

Und wenn ein Wagen ein durch Kurzstreckenverkehr besonders belastetes Motoröl hat (auch darüber gibt es Untersuchungen z. B. bei den Automobilherstellern), bietet sich eben insbesondere das gute alte "15.000-km-oder-ein-mal-pro-Jahr-je-nachdem-was-früher-eintritt"-Ölwechselintervall an.

Mit Kurzstreckenverkehr auf mehr als 15.000 km im Jahr zu kommen dürfte allenfalls Taxifahrern gelingen. Und selbst die haben öfters mal die eine oder andere Autobahnfahrt oder sonstige längere Fahrt dabei, bei der der Kraftstoff wieder ausdampft. Selbst im Stau erreicht der Motor auf die Dauer ohne weiteres seine 90°C. Nur Biodiesel sollte man als Taxifahrer offenbar meiden. Insofern denke ich, dass ein Ölwechselintervall vor Ablauf eines Jahres keinen Sinn macht, sofern das restliche Auto Longlife-Spezifikationen genügt und von daher mehr als 15.000 km pro Ölwechsel hergibt.

Zitat:

Original geschrieben von docgreen

Leichenschänder! :rolleyes:

Danke, du hast mir die Augen geöffnet! :eek:

@DeathAndPaine:

Habe gerade erst gesehen, dass du nicht nur einen 3 1/2 Jahre alten Thread ausgegraben hast, sondern dann auch auch noch auf ein Zitat von mir Bezug genommen hast, das aus einem ganz anderen Thread und da (relativ aktuell) vom 15. März 2011 stammt (siehe -> hier).

Ich glaube, du hast das mit dem Zitieren etwas sehr "kreativ" ausgelegt. In solchen Fällen sollte man aus dem Thread selbst, in dem man schreibt, zitieren oder aber die eigentliche Quelle des Zitats deutlich machen.

Zum Kurzstreckenverkehr: Dazu zählt eigentlich alles, was unter 10 km liegt, da dann erst auch das Motoröl in die Nähe der Betriebstemperatur kommt - jedenfalls in der kalten Jahreszeit. Natürlich wird jemand mit einem Auto nicht nur Strecken unter 10 km zurücklegen, aber je höher der Anteil dieser Strecken ist, desto schwerer ist es, die auf diesen Strecken sich im Motoröl anreichernden Einträge von Kraftstoff, Wasser und Blow-by-Gasen, soweit überhaupt möglich, auf längeren Strecken wieder zu verdampfen. Selbst bei meinen täglichen 2 x 20 - 30 km konnte ich z. B. im Winter das Entstehen der Öl/Wasser-Emulsion am Öleinfülldeckel beobachten.

Das Gleiche passiert natürlich im gleichen Maße auch beim Longlife-Öl. Nur wird dort versucht, die Ölbelastung genauer zu erfassen und die Reserven des Öls auf Grund dessen stärker auszunutzen (siehe auch diese -> Beschreibung der VW-Longlife-Technik), denn das fixe Intervall (15.000 km oder ein Jahr, je nachdem was früher eintritt) stellt ja quasi die Untergrenze dar, die auch für extremere Fälle (aber eben nicht für alle!) ausreichen sollte. Das heißt aber auch, dass man dieses Intervall bei sehr extremen Fahrprofil sicherheitshalber noch weiter verringern sollte (so steht es meines Wissens nach sogar in der Betriebsanleitung).

Und: Sooo teuer, dass man sich einen zusätzlichen Wechsel in zwei Jahren oder einem Jahr nicht leisten könnte, ist so einer ja nun auch wieder nicht. Die Beseitigung von verfrüht eintretenden Motorproblemen (Ablagerungen, Ölverbrauch, Lagerschäden) kann deutlich teurer kommen.

Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden. Die Zusammenhänge sind ja nun bekannt.

Schönen Gruß

Zitat: „Die Schlussfolgerungen, die die Auto-Bild zieht, dass nämlich selbst nach mehr als 1000km kontinuierlicher Fernreise der Kraftstoff im Öl nicht hinreichend verdampft ist (obgleich er schon bei weniger als 80°C siedet), möchte ich stark anzweifeln.“

Ich zweifle nicht, denn die Siedekurve von Winterbenzin (als Beispiel) zeigt etwas ganz Anderes. Bei einer Öltemperatur von 100 °C verdampft nur die Hälfte des Benzins. Warum ist das so? Benzin (Ottokraftstoff) besteht aus mehreren unterschiedlichen Kohlenwasserstoffen mit unterschiedlichen Siedepunkten.

Aus Wiki: http://de.wikipedia.org/w/index.php?...

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 3
  7. ölverbrauch ab 3tausendumdrehungen