Öldialyse statt Ölwechsel
Hallo,
hab eben einen Beitrag im MDR, Umschau, gesehen.
Es ging um eine Öldialyse, sehr interessant.
Es wirkt wie eine Dialyse bei Nierenerkrankungen.
Viel günstiger als ein normaler Ölwechsel.
Nur den Ölmuties gefälles es garnicht.
Was mein Ihr dazu ?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von unicrack
.... hast du die beiträge oben gelesen???? die Viskosität des Öls wird immer schlechter,,, dadurch wird es dünnflüssiger... mal ganz davon abgesehen dass die Additive ihre wirkung verlieren
Zitat aus den Beitrag:
Die Dekra hat analysiert, dass das durch Dialyse gewaschenes Öl qualitativ gleichwertig zum Neuöl ist. Konkret heißt es im Prüfbericht: "Beurteilung: Unter Berücksichtigung der analytischen Messtoleranzen sind beide Proben hinsichtlich des Additivgehaltes und der Infrarotspektren als materialgleich zu sehen."
Die Dekra ist ja kein No Name Institut, also die Aussage hat was.
32 Antworten
Hi,
da sag ich doch mal so: ich fahr keinen V8, spare pro 100km 3 Liter Diesel und habe damit nach 200km schon wieder einen Ölwechsel gut - ökologisch gesehen ;-)
Also, über welche Mengen reden wir da pro Fahrzeug. Wenn der durchschnittliche Passat 6,5 Liter Diesel auf 100km verbraucht (Quelle: Spritmonitor), sind das je Ölwechselintervall 1950 Liter Diesel. Da muss ich mir doch über 4 Liter Motoröl aus ökologischen Gründen keine Gedanken machen. Viel mehr bringt da eine Kraftstoff sparende Fahrweise.
Außerdem schließe ich mich der Meinung bezüglich des Beta-Tests an. Das sollen dann ruhig andere probieren.
Es reicht schon, dass uns die Hersteller ungebeten zu Beta-Testern machen. Siehe Vierkantbolzen und Ölpumpenantrieb
Habe während meines Studiums an einem ähnlichen Thema gearbeitet.
Damals (Mitte er 90er) war die Idee folgende: Im FZG wird eine Zentrifuge verbaut, die permanent das Öl filtriert. Dieser Teil der Idee hat auch funktioniert.
Nur: Nach 50 Tkm zeigte sich, dass das Öl gecrackt war (dünnflüssiger; Molekülketten gebrochen) und Additive aufgebraucht waren. Das Öl hatte drastisch verschlechterte tribologische Eigenschaften. Kurz: Es schmierte nicht mehr und konnte auch keine stabilen Schmierfilme mehr bilden.
An diesem grundlegenden Verhalten dürfte sich bis heute nichts geändert haben.
Sicher: Die Motorenentwicklung ist vorangeschritten. Inzwischen befasse ich mich mit NFZ Getrieben. Jede neue Stufe der Euro-Abgasnorm hat uns 10 ° mehr an Temperatur beschert. Jetzt crackt es schneller als früher.
Bei den Diesel-PKW gibts aus der Sicht des Öls eine weitere Nettigkeit: Nach dem Arbeitstakt wird für die DPF-Regeneration nochmal eingespritzt. Der Diesel verdampft und soll im KAT verbrennen, um dem DPF einzuheizen. Nebeneffekt: Verstärkter Kraftstoffeintrag ins Motorenöl. Ist auch dem ADAC schon aufgefallen.
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Einige Zeit, heißt wie lange schon und wie lange hast du das Öl schon in gebrauch bzw. wie oft gereinigt ?
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Mach das jetzt seit 2011. Mittlerweile bin ich jetzt bei der zweiten Reinigung.
Man sagt, dass man das Öl ca. 4 mal reinigen kann und muss dann erst neues verwenden.