ökologisches Tuning ???

Opel Astra H

Hi zusammen,

also Tuning und Ökologie schliessen sich ja nicht unbedingt gegenseitig aus...
So verbessert ja tieferlegen die Aerodynamik und verringert die Verwirbelungen unter dem Fahrzeug...
Mich würde mal interessieren ob hier jemand Erfahrungen damit gemacht hat, und ob der Verbrauch messbar unterschiedlich ist...

Dann könnte man mal ausrechnen nach wieviel km man die Umbaukosten wieder drin hat :-D

Vllt kann der Thread auch dazu dienen, über andere Sparmaßnahmen und Erfahrungen zu diskutieren.

46 Antworten

find das alles hier echt sehr lustig 🙂

ihr meint doch nich wirklich ernsthaft mit anderen Gittern und Spiegeln den Benzinverbrauch senken zu können, oder ?

Das Einzigste, was was bringt sind schmalere Räder und Eco-Tuning am Motor... bis man so sachen wie n andere (längeres) Getriebe und solche Spielchen wieder raus hat, dauerts gefühlte 35 Jahre

Alles andere funktioniert auch super...mit jeder Menge Überzeugung und Einbildung, selbst sowas wie tieferlegen und Unterbodenverkleiden wird nichts messbares ändern

die summe ALLER anpassungen machts....

warum z.Bsp. hat dann der VOLT oder auch Rennwagen nen geglätteten unterboden? richtig wegen der aerodynamik.

mir is schon klar, dass ein anderer spiegel oder die gitter vorne, nur im promillebereich was ändern, aber was bekommst du wenn du 10promille hast?
(nein nich alkoholtechnisch, da schaffste die 10 eh nich :-D ) richtig: 1%

natürlich werd ich mir kein anderes getriebe einbauen oder für viel geld den unterboden verkleiden...bin ja nich irre...aber man kann sich ja mal drüber unterhalten. und so wirft das gleich meine frage an dich auf, SotiriosKyrgiakos, wie sieht denn deine Idee für das Ecotuning am Motor aus?

für alle die es interessiert nochn link...dümmer wird man davon nicht;-)

http://www.kfz-tech.de/Luftwiderstand.htm

damit mein ich einfach Phase 1 😉

also hab damit noch keine eigenen erfahrungen gemacht, aber hab mich mal durch 50 seiten in n anderem forum gewältzt wo es darum ging, und jeder, der sich phase 1 ( je nach motor 10-15 PS mehr) hatte deutlich weniger kraftstoffverbrauch, meißtens so ca. 1/2 Liter weniger, Phase 1 kostet so ca. 250,-- Euro, was bei einer ersparniss von 1/2 Liter = ca. 65 Cent je 100 km sind, 10000 km = 65 Euro, also nach 40.000 km hat man es raus

(wenn das so mit n halben liter stimmt) ?!?

Die effektivste Tuningmaßnahme befindet sich definitiv hinter dem Lenkrad!
Fahr langsam, vorausschauend und beschleunige nicht heftig. Das ganze beim Saugbenziner noch im möglichst hohen Gang, dann erreichst du, ohne eine techn. Änderung, hervorragende Verbrauchswerte, von denen du sonst, mit bezahlbaren techn. Maßnahmen nur träumen kannst.

Nicht völlig ernst gemeint:
Opel ist da, mit den Eco-Flex-Modellen die Ausnahme:

Allein der Schriftzug am Heck "Eco-Flex" (weitere techn. Veränderungen gib es ja kaum), macht offensichtlich schon eine Verbrauchsreduzierung (nach EG) im zweistelligen Prozentbereich möglich.

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Für einen einzelnen ist ein ECO Umbau natürlich total sinnlos.Leider hat Opel das Thema viel zu spät aufgegriffen, denn wie man sieht wären dafür Käufer da. Das sieht man ja zB an VW mit den BlueMotion Modellen die werden auch gefahren und die gibt es auch schon ein bisschen.
Möglich ist es den Verbrauch zu senken alleine schon durch Gewichtsreduzierung es ist halt nur die Menge die es macht.Vorallem wäre so ein Auto auch sportlicher.Was natürlich wieder den Verbrauch in die Höhe treibt, aber wenn man sich dran hält....
Bei Chiptuning wird der Verbrauch ja nur weniger wenn die Fahrweise bleibt.Es ist die Frage ob das der Motor auf dauer mit macht.
Aber wieso Chiptuning man könnte ja auch gleich ein größeres Auto nehmen demnach würde man ja noch weniger verbrauchen weil das Drehmoment ja früher anliegt.(Verkaufe Opel Vectra V6 mit Gasanlage)😁
Man verbraucht ja auch nur 0,5 liter im Vergleich ohne Tuning aber ein kleinerer Motor würde noch weniger verbrauchen.

Mfg
-Trigger-

ich bin eine zeitlang Vectra mit V6 3.2L gefahren...wenn man sich zurückhalten kann, kann man den Motor mit 9l fahren...das ist dennoch deutlich mehr, als mein 1.6er jetzt verbraucht.

Sobald man die Fahrleistungen jedoch mit gegenüber stellt, muss man schon sagen, dass der 3.2er ein echtes Sparwunder ist 😁

Aber vllt lags daran, dass er schon tiefergelegt war 😁

Wenn du von einem 3,2L die gleichen Fahrleistungen verlangst, wie von einem 1,6L (also nicht schneller fährst und nicht schneller beschleunigst, als beim 1,6L) und der dann trotzdem mehr verbraucht, ist der definitiv kein Sparwunder!

Wenn du beim 3,2L die mögliche, höhere Leistungsabgabe auch wirklich ausnutzt, wird der auch erheblich mehr Sprit brauchen, als ein 1,6L, der diese besseren Fahrleistungen zwangsläufig nicht bringen kann.

Die Aussage, dass der 3,2L in anbetracht seiner höheren Spitzenleistung im Durchschnitt "nur" 9L/100km braucht, hat mit Sparwunder nichts zu tun.
Das ist ein "Äppel mit Birnen-Vergleich"
Erst wenn du den auch im Verhältniss zur Spitzenleistung genauso forderst, wie den 1,6L kannst du eine derartige Aussage treffen.

Ich kann die aber jetzt schon garantieren, dass das dann keine 9L/100km mehr werden würden, sondern immer Werte im zweistelligen Bereich.

ich weiß doch 🙂

dennoch, bei gleicher fahrweise ein fahrzeug mit doppelt soviel hubraum aber lediglich 1/3 mehr an Verbrauch zu bewegen....
(wahrscheinlich weil das getriebe länger übersetzt ist, und der motor eben nicht so schnell drehen muss für dieselbe geschwindigkeit)

bei abruf der vollen leistung siehts natürlich schon anders aus...
jetzt müsste man mal die verbräuche bei 180km/h auf der a-bahn haben...
aber die werden wahrscheinlich nicht soweit auseinanderliegen...

naja man darf einen Punkt nicht vergessen bei der ganzen Geschichte...

das Gewicht.

3.2 L Fahrzeug ist meist schwerer als ein 1.6 L Fahrzeug.... ich denke der Verbrauch bei 180 km/h liegt da auch deutlich auseinander...

also mein 1.6 frist wenn ich mal 180 fahre was selten, sehr selten vorkommt so um 10-11 Liter, nen 3.2 Liter Fahrzeug liegt da meines erachtens deutlich drüber.

joo, schwerer ist der auf alle fälle, insofern auch die gewichtskraft größer und die reibung bei gleicher bereifung höher...
am abgesehen davon spielt das gewicht keine rolle bei gleichbleibendem tempo, da regiert der luftwiderstand...

gut, auf das tempo muss man auch erstmal kommen, das ist richtig...

letztenendes muss "einfach" der wirkungsgrad der motoren steigen...allein was da an wärme an energie in die umwelt verpufft....

mmh..die physik lässt sich nich austricksen...aber vielleicht ja besser ausnutzen... weiter vorschläge ideen?

die windschutzscheibe ist ja ne relative große fläche im wind...vielleicht könnte man die warme luft aus dem motorraum von aussen vor der windschutzscheibe hochsteigen lassen...wärmere luft ist dünner...weniger widerstand wenn sie sich dann vor dem hindernis scheibe schon vermischt und bischen erwärmt...bitte fragt mich aber nich wies technisch funktionieren soll...

hi,

da ich fast den gleichen wagen fahre wie du (sonntagskind) würd mich interessieren, wo dein verbrauch bei sparsamer fahrweise liegt.

ich bekomm meinen BC nicht unter 7,1 L über 400km gesehen.
fahr da aber auch fast ausschließlich stadtverkehr.
da dann aber auch 50 km/h im 5.gang.

das motortuning phase 1 mit 15 ps mehr und weniger verbrauch hört sich doch relativ interessant an.

ansonsten erstma ersatzreifen raus und reparaturkit rein :-D

Möglichkeiten gibt´s viele, kostenmäßig werden sich die wenigsten bei Nachrüstung lohnen. Hab bei meinem Ex-Auto (MB 190D - daher der Nick 😎) auch mal in der Richtung experimentiert. Und das mit Erfolg, von ~7l auf 6,1l im Mix bei nicht langsamerer Fahrweise (jeweils über mehrere Monate gemittelt)

1) Musste ich die Kopfdichtung wechseln, bei der Gelegenheit gleich die ganzen Kanäle geglättet -> weniger Widerstand beim Ladungswechsel
2) Im Winter teile der Kühleinlässe verdeckt -> schneller warm, minimal bessere Aerodynamik
3) Tönungsfolie mit maximaler Wärmerückweisung -> Klima hat weniger Arbeit
4) Tieferlegung
5) Schmalste Serienreifengröße, Reifen mit geringem Rollwiderstand, möglichst glattflächige Felge/Radkappe und ggf. Spurplatten damit die Reifen möglichst bündig mit dem Kotflügel stehen
6) Längere Übersetzung
7) Alle Öle gegen hochwertige Leichtlauföle getauscht (Motor, Diff und Getriebe)

Man konnte schon mit jedem Schritt die kleinen Verbrauchssenkungen bemerken. Von den ca. 0,9l ging aber fast die Hälfte auf die Kappe der längeren Übersetzung. Die war so kalkuliert dass der Motor bei Reisetempo ~130-150 auf der Bahn im höchsten Gang im optimalen Wirkungsgradbereich lag.

Kostenmäßig? Reden wir nicht drüber, obwohl die Teile selber verbaut wurden und gebraucht vom Schrottplatz kamen. Aber hat schon irgendwie Spaß gemacht zu gucken was denn so geht. 😛

Beim Astra wird das aber IMHO weniger bringen, die 6-Gang-Getriebe beim Diesel sind schon relativ lang übersetzt, da wird wohl kein großer Sprung mehr drin sitzen.

Gruß Meik

Das mit den 3,2 V6 war ja natürlich nicht ernst gemeint.Habe das nur so als Beispiel für das "Chiptuning" eingebracht.Wer günstig fahren will sollte zu einem kleinen Motor greifen.Entweder will man sparen oder Spass haben.

Mfg
-Trigger-

Hallo sonntagskind,

@"joo, schwerer ist der auf alle fälle, insofern auch die gewichtskraft größer und die reibung bei gleicher bereifung höher...

am abgesehen davon spielt das gewicht keine rolle bei gleichbleibendem tempo, da regiert der luftwiderstand..."

Damit du mal etwas genauer orientiert bist, hier mal ein paar überschlägige Werte für einen normalen Astra (Masse 1500kg, CW-Wert 0,32).

Windwiderstand und Rollwiderstand sind bei knapp 100km/h ungefähr gleich!
(Insofern müsstest du zumindest mal sagen, von welchem gleichbleibenden Tempo du redest, bei dem das Gewicht k e i n e Rolle spielen soll.)

Der Rollwiderstand spielt auch bei Tempo 180km/h im Verhältniss zum Luftwiderstand durchaus noch eine respektable Rolle.

Auch bei Steigungen spielt das Gewicht sogar meistens die größere Rolle!

Gruß
navec

@opelbrummbaer:

also im stadtverkehr 7.1l laut BC....respekt...
aber vielleicht liegts an den echt miesen Ampelschaltungen hier in rostock, dass ich da nicht hinkomme ;-)

Also im Durchschnitt bin ich so bei 8 Liter, das ist aber auch der denkbar ungünstigste Fall bei mir, Stadtverkehr und Autobahn...

Auf der Landstrasse (ausprobiert) komm ich laut BC dann auf 5.8L...

@navec: ja natürlich hast du recht...vernachlässigen darf man den nich wenn mans exakt betrachtet, allerdings ist der unterschied beim rollwderstand immer der gleiche, unabhängig von der geschwindigkeit...
luftwiderstand steigt aber quadratisch mit der geschwindigkeit.
klar, das gilt alles nur für eine ebene und is ziemlich theoretisch betrachtet.
astra hat nen cw-wert von 0,32? könnte man ja mal die kräfte ausrechnen wenn man die kiste 2cm tiefer legt...

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