Noch Hoffnung für die deutsche Automobilindustrie?
In letzter Zeit wird ja oft das Ende der deutschen Automobilindustrie verratsgesagt, zumindest habe ich es jetzt schon an mehreren Stellen gehört. Und wenn ich mir ansehe, was Tesla momentan anbietet, kann ich die Ruhe in der Industrie nicht verstehen.
Tesla verkauft in sehr vielen wichtigen Märkten (inkl. USA, Schweiz) jetzt schon mehr Oberklasseautos als BMW, Mercedes und Co. Und der technische Vorsprung ist schon krass, ich bin letztens in einem Tesla gefahren und konnte es kaum fassen, es geht hier nicht nur um die Batterie oder den Antrieb, sondern um alles:
-Infotainment:
Ein riesiger Bildschirm, mit weitaus besserer Software als die aller deutschen Hersteller. Die Software wird regelmäßig upgedated und aufgerüstet und auch die älteren Model S bekommen alle Features die machbar sind. Bei den deutschen gibt es nie neue Updates (z.B. neues iDrive Design bei BMW)
Geschwindigkeit etc. ist auch komplett Digital mit vielen nützlichen Zusatzinfos
Das Auto ist einfach unfassbar vernetzt, geht man hin, klappen sich die Türgriffe von selber aus, das Auto kann automatisch die Federung verstellen nach GPS, Internet Browser im Screen, Verkehrsinfos von Google, Eine App mit der Man das Auto sogar anmachen kann, alles mögliche, es ist wirklich fast deprimierend zu sehen als deutscher Auto-Fan.
-Antrieb:
Der Unterschied ist kaum zu beschreiben, sowohl Reichweite, Ladegeschwindigkeit als auch Leistung sind von einem anderen Stern, nicht mal Verbrenner können da mithalten (ausser bei Reichweite aber da bei hoher Leistung auch nur knapp). Wie ist das möglich?
Woran liegen die Deutschen vor allem zurück? Ich glaube PS-starke Elektromotoren zu bauen währe kein Problem (sieht man ja z.B. beim elektrischen SLS) und die Batterien könnte man ja auch einfach mehr von z.B. der i3 Batterie einbauen.
Was hält z.B. BMW davon ab, den neuen 5er oder 7er mit 3 i3 Batterien und 500PS Elektromotor herauszubringen? Was fehlt?
-Fahren
In 3 Monaten gibt es dann bei Tesla den Autopilot mit dem man autonom auf dem Highway fahren kann, soweit ich weiß auch als erster Hersteller, dabei kommt die Technik sogar von Daimler... Warum geht das bei den Deutschen, vor allem Mercedes, immer noch nicht?
Tut mir Leid, aber ich habe hier im Forum und auch im Internet schon sehr viel recherchiert aber keine so richtig überzeigende Antwort gefunden, die Batterien vom Tesla haben mehr KwH, ja aber doch nur weil es mehrere sind, nicht weil sie eine größere Leistungsdichte haben...
PS: 8 Jahre Garantie und genau 3 fair gepreiste Sonderoptionen (kein 250 Ablagepacket oder 400 Euro USB Anschluss) :-O
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@CheapAndClean schrieb am 21. März 2015 um 05:54:45 Uhr:
Wenn man sich die Bilanz Teslas betrachtet, muss man sich eher fragen:
Noch Hoffnung für Tesla?
So, für dich noch mal zum MITSCHREIBEN
TESLA verkauft in der Schweiz mehr Autos als Audi, BMW und Mercedes Oberklasse und nur knapp weniger als Porsche. Hat du´s jetzt kapiert? Wie bewerte man eine Firma, deren Umsätze in einem Markt rückläufig sind, die aber dabei auch ohnehin schon keine oder kaum Gewinne macht?
Wie bewertet man einen Newcomer, der in einem Markt bereits 3 Premiumhersteller hinter sich gelassen hat mit enormen und vor allem robusten Umsatzzuwächse sowie eine Menge Alleinstellungsmerkmale ?
Wenn die Firmensubstanz stark zulegt, die Schulden aber nur gering, nennt man das positive Geschäftsentwicklung.
Wenn man bei RWE, Vattenfall und EON drastische Gewinneinbrüche zu verzeichnen hat oder wie jetzt sogar deutlich in die Verlustzone geraten ist und das bei enormen Schuldenberg (absolut und relativ) würd ich an deiner Stelle man mit der Taschenlampe in die Steckdose gucken, ob da noch genug Strom rauskommt. Das Verrückte: die "dumpen" ja auch noch die Strompreise selber nach unten! Beweis: Verkauf des Stroms unter dem Brennstoffpreis für Steinkohle - Klasse!
Ich denke natürlich, dass es TESLA einfach auch zu leicht gemacht wurde!!
Aber was ist die Ursache? Antwort: TESLA ist derzeit alternativlos!
Oder, ketzerisch gesprochen, unter den Blinden ist der mindestens Einäugige eben König.
Wenn aber die Blinden weiter erzählen, die Farben sehen alle Scheiße aus, brauche man eh nicht, dann mache ich mir für die Zukunft wenig Hoffnung.
Die deutsche Premium-Industrie ist somit der beste Sponsor von TESLA!!
Ich warte nur noch, bis Duddi, Reiti, Stadl & Co irgendwann raushauen, das Premiumsegment wäre eh nicht der Gewinnbringer der Firma. (Äsop: Der Fuchs und die Trauben)
249 Antworten
Zitat:
@Rnldbmw schrieb am 26. März 2015 um 12:13:55 Uhr:
Ich verstehe allerdings die Angst vor den Zulieferern nicht. Fast alles wird zugeliefert. Garrett Turbolader sagt ja auch nicht plötzlich, dass die Dinger doppelt so viel kosten. Auch bei Batterien gibt es mehrere Hersteller und Konkurrenz. Notebook Herstller kaufen ihre Akkus auch nicht alle selber und es passiert nichts.
Prinzipiell richtig. Nur ist es bei EMobility etwas anders. Bisher waren die deutschen Motoren die mit den besten Werten, insbes. Leistungsdichte Haltbarkeit etc. Die Antriebe waren durchkonstruiert und hatten viele Exclusivpatente (Bosch Schäffler, ZF etc.) Bei den E-cars werden die Karten alle neu gemischt. Da hat plötzlich ein Brite (jetzt China) einen Radnabenmotor, die leichten dicken Antriebe (252kW) kommen auch nicht aus DE - somit hat man nicht mehr den ersten Zugriff auf solche Hochleistungsteile. Man ist nur noch einer von vielen. TESLA dreht sogar noch den Spieß um und läßt das Serienauto mit 7 Sitzen schneller auf 100 kommen als eine "Wunsch"Sonderanfertigung eines 2-Sitzer Audi-Rennwagens, dem zudem nach der Hälfte der Strecke die Luft ausgeht
VAG & Co müssen endlich kapieren, dass sie nicht mehr Vorsprung haben, sondern durch ihre Ignoranz und Arroganz jetzt sogar einen technologischen Rückstand. Und Einsicht ist bekanntlich der erste Weg....
Es wird sicher auch in Zukunft noch die deutschen Autobauer geben. Allerdings werden die sich einem weit gewaltigerem Kostendruck ausgesetzt wissen. Renault hat ja auch nicht aus "Exclusivität" den Dacia in Rumänien produzieren lassen, sondern weil sie eine europäische Billigkarre verhökern wollen. Skoda das Gleiche. Aber warum soll man denn für einen A8 e-tron, den es nicht einmal gibt, noch dazu mit schlechteren Fahrleistungen mehr ausgeben wie für einen Serien-Luxus-7 Sitzer?
Ob ich einen Lenovo Laptop habe oder Toshiba, spielt bei 20€ Unterschied keine Rolle.
Aber warum soll ich mir einen "Siemens" mit der halben Akkulaufzeit, kleinerer Festplatte (bzw. SSD) und langsamerem Prozessor antun? (Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben)
Wenn wir jetzt Duddi, Stadl, Reiti & Co diesen Umstand jeden Tag brühwarm aufs Brot schmieren, muß ich mir später nicht den Vorwurf machen, "unpatriotisch" gewesen zu sein. Das müssen dann die Aktionäre aussitzen, die dem Vorstand stets dessen Nebelkerzen beklatscht haben!!!
Tut mir nur leid um den deutschen Ausverkauf! Ich will das ja nicht.
Also her mit dem Salzstreuer und rein damit in die blutende Wunde!
Zitat:
@driver191 schrieb am 26. März 2015 um 10:24:00 Uhr:
Aber gerne .🙂Zitat:
@KaJu74 schrieb am 26. März 2015 um 09:49:50 Uhr:
Dann werde ich dich wieder ignorieren.Viel Spaß dabei. 🙁
Der Beitrag war aber wirklich wertlos... Naja egal.
B2T
Vom deutschen Ausverkauf wird schon seit 1990 geschrien. Und was passiert? Nix.
Wir sind Exportweltmeister, die Wirtschaft brummt, im Gegensatz zur restlichen EU und deutsche Ingenieure und Technik sind gefragter denn je.
Glaubst du Tschechen, Argentinier, Chinesen, Südafrikaner usw. würden mich und Kollegen für viel Geld einfliegen lassen, wenn sie das alles selbst genauso könnten? 😁
Sorry, aber diese "Deutsche seht euch vor, ihr seid bald abgehängt"-Sau wird alle paar Jahre mal durchs Dorf getrieben, dann haben die ganzen Laien und Mädels wieder Panik. Die Ingenieure lehnen sich entspannt zurück. Ich war schon in China. Vor den dortigen Ingenieuren fürchte ich mich nichtmal in finsterster Nacht 😁
Keine Ahnung, warum hier immer wieder so getan wird, als sei ein deutscher Hersteller Tesla beim BEV unterlegen?
Aus technologischer/innovativer Sicht würde ich z.B. einem i3 die Note 9 von 10 geben, einem Tesla S lediglich 6 von 10
Würde BMW indirekte Subventionen pro Fzg. in der Höhe wie Tesla erhalten, könnten sie bestimmt kostendeckend z.B. einen i5 mit 450km Reichweite bringen?
Und der würde < 1500 kg wiegen und < 140 Wh/km verbrauchen...🙂 so what?
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Das ist in etwa dasselbe wie mit Apple gegen Android. Apple ist mittlerweile unterlegen, aber verkauft ein Lebensgefühl. Hast du keinen Tesla, dann hast du keinen Tesla 😉
Da kann ein Diesel, i3 oder i8 noch so überlegen sein. Der Tesla ist im Moment eben einfach angesagt, wenn man zur Elektro-Elite gehören will.
Ist ja auch nicht schlimm. Lächerlich ist allerdings zu glsuben, dass ein Elon Musk mit ein tausend verkauften Fahrzeugen der deutschen Automobilindustrie gefährlich werden kann.
So wie AMD seinen Konkurrenten Intel bekanntlich total an die Wand gedrückt hat 😁
Gibt es AMD in Dresden überhaupt noch?
Gibt es noch PC's von Nixdorf oder IBM? 😉
Beispiele für die Ablöse von Pionieren oder Marktführern gibt es doch zu Hauf. Apple lebt auch nur noch wegen den beherzten Eingreifen von Steve. Letztlich ist es ein Mix aus vielen Faktoren der die "Satisfaction" eines Produktes erzeugt und den Kunden zum Kaufen animiert. Das kann der Preis sein, das kann die Funktion sein, manchmal reicht auch nur ein guter Name oder geiles Design.
Naja Apple ist ja nur die wertvollste Marke der Welt mit Abstand.
witzig... aber schonmal nachgedacht wieso es einen e golf, i3 und co gibt?
Warum man sich in Bewegung gesetzt hat?
Was sagte Winterkorn bei der Audi Hauptversammlung .... 2013 Oder 2014 kA: Dieses Auto hätte ich von Ihnen erwartet.
Aber erstmal schön klappe halten... Marktführer ist immer noch Toyota. Da hat sich klein Martin wohl zuviel vorgenommen 😉
Zitat:
@Blow_by schrieb am 27. März 2015 um 00:24:58 Uhr:
Das ist in etwa dasselbe wie mit Apple gegen Android. Apple ist mittlerweile unterlegen, aber verkauft ein Lebensgefühl. Hast du keinen Tesla, dann hast du keinen Tesla 😉Da kann ein Diesel, i3 oder i8 noch so überlegen sein. Der Tesla ist im Moment eben einfach angesagt, wenn man zur Elektro-Elite gehören will.
Ist ja auch nicht schlimm. Lächerlich ist allerdings zu glsuben, dass ein Elon Musk mit ein tausend verkauften Fahrzeugen der deutschen Automobilindustrie gefährlich werden kann.
natürlich werden nicht "gefährlich" - verkaufen nur in CH und N bereits mehr Autos in dem Segment als fast alle deutschen "Premiumverbrenner" - aber träum ruhig weiter
Zitat:
So wie AMD seinen Konkurrenten Intel bekanntlich total an die Wand gedrückt hat 😁
Gibt es AMD in Dresden überhaupt noch?
Soso, dann muß ich dir mal wieder ein wenig in Fakten auf die Sprünge helfen.
Übrigens, AMD ist eine US-Firma, daran ist nichts deutsch!
1. gibt es kein (deutsches) Elektroauto zu kaufen mit brauchbaren Reichweiten, der "Rotzlöffel aus CF" hat sogar dazu schon eine brauchbare Infrastruktur zum Schnellladen hingestellt. Die ist so leistungsfähig, da lkann man einen BMW i3 gar nicht volle Lotte dranhängen, der würde der Akku platzen.
Frag doch mal umgekehrt, wieviel "BMW Schnellader" Reiti in Californien gedenkt 2025 zu haben?
Das wäre dann "nur" ein Rückstand von 10 Jahren 😉
2. Wo sind denn Grundig, Telefunken, Nordmende, Löwe, AEG alle hin? Verkaufen die Kochrezepte?
3. Guck dir Siemens an, da lehnen sich die Ingenieure den "ganzen Tag zurück"
kein Handysparte, keine Rechner, keine TK-Anlagen, Bahntechnik weitgehend abgehängt - da baut Polen ja schon mehr. Natürlich sind das alles nur "billige Ramschartikel"
TESLA macht mir persönlich keine Angst.
Angst sollte man nur haben, wenn auch nur ein Wirtschaftsboss so arrogant und selbstzufrieden wie du denkt. Da hängen nämlich Arbeitsplätze im Hochlohnland und technologische Zukunft dran.
Zitat:
@Slimbox89 schrieb am 27. März 2015 um 06:38:22 Uhr:
Naja Apple ist ja nur die wertvollste Marke der Welt mit Abstand.witzig... aber schonmal nachgedacht wieso es einen e golf, i3 und co gibt?
Warum man sich in Bewegung gesetzt hat?Was sagte Winterkorn bei der Audi Hauptversammlung .... 2013 Oder 2014 kA: Dieses Auto hätte ich von Ihnen erwartet.
Aber erstmal schön klappe halten... Marktführer ist immer noch Toyota. Da hat sich klein Martin wohl zuviel vorgenommen 😉
Du scheinst wohl gewaltig an Selbstüberschätzung zu leiden, den Konzernchef Winterkorn von VW als " klein Martin " zu bezeichnen sagt schon alles .
Welchem Konzern stehst Du vor ?
Zitat:
@Blow_by schrieb am 27. März 2015 um 00:24:58 Uhr:
Das ist in etwa dasselbe wie mit Apple gegen Android. Apple ist mittlerweile unterlegen, aber verkauft ein Lebensgefühl.
Apple ist ein Hersteller und Android nicht.
Dein Vergleich ist eher wie ein "einer gegen alle" (denn Android wird ja von sehr vielen Herstellern eingesetzt) - und wirtschaftlich gewinnt dabei trotzdem noch Apple.
Die Frage, ob es noch Hoffnung gibt, ist aufgrund der tendenziösen Fragestellung nicht zu beantworten. Zuerst einmal wurde die deutsche Automobilindustrie schon mehrmals mit verschiedensten Begründungen totgesagt.
1992 mit der Begründung die Japaner würden genauso gewinnen wie in der TV und Radiobranche und mit Lean Production und Null-Fehler Qualität den Markt zukünftig beherrschen.
2000 mit der Begründung, dass nur die Grossen überleben und es in 2020 nur noch zehn Hersteller und davon nur einen deutschen geben würde.
Und so sieht es aus:
1. Kein deutscher Hersteller ist untergegangen.
2. Alle deutschen Hersteller sind über dem Markt gewachsen, VW ist um wenige 10tausend Fahrzeuge an Toyota herangerückt. Wer hätte das vor 15 Jahren gedacht?
3. Kein deutscher Hersteller sieht nach Schwächen aus. Neue Modelle und Nischenfahrzeuge überall. Mercedes ist zurück.
4. Es gibt weltweit sogar mehr Automobil-Hersteller als im Jahr 2000
5. Die 3 grössten Zulieferer sind nun deutsch. Bosch, Continental und ZF/TRW (Deutscher kauft Ami!) sind vor Denso und Johnson Controls
6. E-Fahrtzeuge und Hybride sind eine Nische unter 1% Marktbedeutung. Es ist vollkommen egal, ob man dort derzeit vorne, 2ter, 3ter oder was auch immer ist.
7. Alle deutschen Hersteller beherrschen grundsätzlich die E-Fahrzeug Technik und Wasserstofftechnik. Innerhalb einer Fahrzeuggeneration könnten die Technologien in grössere Serien gehen (siehe MQB Plattform von VW, die E-Modelle und Hybride zulässt).
Derzeit steht die deutsche Automobilindustrie - Hersteller und Lieferanten - so stark wie noch nie da. Und deshalb ist die Frage unsinnig gestellt.
Gruss
C.
Das kann ich nicht so stehen lassen
Zitat:
@BR123currywurst schrieb am 27. März 2015 um 08:59:58 Uhr:
...Begründung, dass nur die Grossen überleben und es in 2020 nur noch zehn Hersteller und davon nur einen deutschen geben würde.
spätestens seit 1995 heißt es eben nicht mehr, die großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen, angefangen hat es mit Microsoft versus IBM, Apple versus IBM. Samsung, LG, Huawei sind heute alles große Nummern, unerreichbar für "deutsche Technologiekonzerne"
Zitat:
Und so sieht es aus:
1. Kein deutscher Hersteller ist untergegangen.
AEG, Grundig, Löwe, Nordmende, alle sind verschwunden, die haben die Zeichen der Zeit nicht gerafft. Ähnlich wird es auch den Autoherstellern gehen, SEAT, Skoda, Dacia wären allein nie lebensfähig, Opel hätte als "rein Deutscher" wohl kaum eine Chance. Zudem muß man betrachten, dass es in DE keinen Anbieter fürs "untere Preissegment" gibt, der alte Audi 50, Käfer, Isetta wären heute in 2-Auflage gar nicht marktfähig, der "new Beetle" ist eine defizitäre Randerscheinung.
Zitat:
2. Alle deutschen Hersteller sind über dem Markt gewachsen, VW ist um wenige 10tausend Fahrzeuge an Toyota herangerückt. Wer hätte das vor 15 Jahren gedacht?
korrekt, aber wie sind die Aussichten? In EU ist die Kaufkraft zurückgerangen für die "Mittelklasse", China und Russland brechen ein bzw. fallen fast völlig weg, 2015 wird spannend
Zitat:
3. Kein deutscher Hersteller sieht nach Schwächen aus. Neue Modelle und Nischenfahrzeuge überall. Mercedes ist zurück.
Nach der "Chrysler Nummer" grenzt das wahrlich an ein Wunder. Was gerade Mercedes hinsichtlich E-Mobility zu bieten hat, ist wenig. Außer den zugekauften und motorisch verschlimmbesserten Hayek-Smart mit kleiner Batterie ist da nicht viel!
Zitat:
4. Es gibt weltweit sogar mehr Automobil-Hersteller als im Jahr 2000
sicher keine deutschen, Loremo und "new Trabant" zähle ich nicht
Zitat:
5. Die 3 grössten Zulieferer sind nun deutsch. Bosch, Continental und ZF/TRW (Deutscher kauft Ami!) sind vor Denso und Johnson Controls
Spannendes Thema, denn diese liefern bis auf Bosch so gut wie keine Elektroteile für die E-Mobility zu, wobei ich Bosch noch nicht einmal eine Technologieführerschaft einräumen kann. Wer braucht ZF im E-Auto, wer eine Bosch-Motronic, wer einen Schäffler Platin-Kat, wer braucht AGR, Blue-Tec? Wer braucht Harnstoff-Neutralisator?Alles führenmde Technik eines Antriebs von gestern! Erlebt bestenfalls noch eine Zeitlang die Hybride Zeit, überleben ausgeschlossen!
Zitat:
6. E-Fahrtzeuge und Hybride sind eine Nische unter 1% Marktbedeutung. Es ist vollkommen egal, ob man dort derzeit vorne, 2ter, 3ter oder was auch immer ist.
du redest vom Marketing-verseuchten Deutschland, schau nach Holland, oder die Schweiz. Selbst in Frankreich gibt es schon weit mehr elektrisches auf den Straßen als hier
Zitat:
7. Alle deutschen Hersteller beherrschen grundsätzlich die E-Fahrzeug Technik und Wasserstofftechnik
ja ganz große Nummer! Vielleicht ist Bosch sogar führend im Schnürsenkelantrieb, interessiert aber keinen
Zitat:
. Innerhalb einer Fahrzeuggeneration könnten die Technologien in grössere Serien gehen (siehe MQB Plattform von VW, die E-Modelle und Hybride zulässt).
und warum tun sie es nicht? Warum läßt man zu, dass derzeit in "nur" einzelnen Märkten TESLA bereits deutsche Premium-Verbrenner abgehängt hat?
Zitat:
Derzeit steht die deutsche Automobilindustrie - Hersteller und Lieferanten - so stark wie noch nie da. Und deshalb ist die Frage unsinnig gestellt.
Gruss C.
Derzeit steht die deutsche Automobilindustrie - Hersteller und Lieferanten - technologisch so wacklig wie noch nie da. Und deshalb ist die Frage sehr sinnig gestellt. 😉
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
Das kann ich nicht so stehen lassen
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
spätestens seit 1995 heißt es eben nicht mehr, die großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen, angefangen hat es mit Microsoft versus IBM, Apple versus IBM. Samsung, LG, Huawei sind heute alles große Nummern, unerreichbar für "deutsche Technologiekonzerne"Zitat:
@BR123currywurst schrieb am 27. März 2015 um 08:59:58 Uhr:
...Begründung, dass nur die Grossen überleben und es in 2020 nur noch zehn Hersteller und davon nur einen deutschen geben würde.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
AEG, Grundig, Löwe, Nordmende, alle sind verschwunden, die haben die Zeichen der Zeit nicht gerafft. Ähnlich wird es auch den Autoherstellern gehen, SEAT, Skoda, Dacia wären allein nie lebensfähig, Opel hätte als "rein Deutscher" wohl kaum eine Chance. Zudem muß man betrachten, dass es in DE keinen Anbieter fürs "untere Preissegment" gibt, der alte Audi 50, Käfer, Isetta wären heute in 2-Auflage gar nicht marktfähig, der "new Beetle" ist eine defizitäre Randerscheinung.Zitat:
Und so sieht es aus:
1. Kein deutscher Hersteller ist untergegangen.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
korrekt, aber wie sind die Aussichten? In EU ist die Kaufkraft zurückgerangen für die "Mittelklasse", China und Russland brechen ein bzw. fallen fast völlig weg, 2015 wird spannendZitat:
2. Alle deutschen Hersteller sind über dem Markt gewachsen, VW ist um wenige 10tausend Fahrzeuge an Toyota herangerückt. Wer hätte das vor 15 Jahren gedacht?
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
Nach der "Chrysler Nummer" grenzt das wahrlich an ein Wunder. Was gerade Mercedes hinsichtlich E-Mobility zu bieten hat, ist wenig. Außer den zugekauften und motorisch verschlimmbesserten Hayek-Smart mit kleiner Batterie ist da nicht viel!Zitat:
3. Kein deutscher Hersteller sieht nach Schwächen aus. Neue Modelle und Nischenfahrzeuge überall. Mercedes ist zurück.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
sicher keine deutschen, Loremo und "new Trabant" zähle ich nichtZitat:
4. Es gibt weltweit sogar mehr Automobil-Hersteller als im Jahr 2000
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
Spannendes Thema, denn diese liefern bis auf Bosch so gut wie keine Elektroteile für die E-Mobility zu, wobei ich Bosch noch nicht einmal eine Technologieführerschaft einräumen kann. Wer braucht ZF im E-Auto, wer eine Bosch-Motronic, wer einen Schäffler Platin-Kat, wer braucht AGR, Blue-Tec? Wer braucht Harnstoff-Neutralisator?Alles führenmde Technik eines Antriebs von gestern! Erlebt bestenfalls noch eine Zeitlang die Hybride Zeit, überleben ausgeschlossen!Zitat:
5. Die 3 grössten Zulieferer sind nun deutsch. Bosch, Continental und ZF/TRW (Deutscher kauft Ami!) sind vor Denso und Johnson Controls
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
du redest vom Marketing-verseuchten Deutschland, schau nach Holland, oder die Schweiz. Selbst in Frankreich gibt es schon weit mehr elektrisches auf den Straßen als hierZitat:
6. E-Fahrtzeuge und Hybride sind eine Nische unter 1% Marktbedeutung. Es ist vollkommen egal, ob man dort derzeit vorne, 2ter, 3ter oder was auch immer ist.
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
ja ganz große Nummer! Vielleicht ist Bosch sogar führend im Schnürsenkelantrieb, interessiert aber keinenZitat:
7. Alle deutschen Hersteller beherrschen grundsätzlich die E-Fahrzeug Technik und Wasserstofftechnik
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
und warum tun sie es nicht? Warum läßt man zu, dass derzeit in "nur" einzelnen Märkten TESLA bereits deutsche Premium-Verbrenner abgehängt hat?Zitat:
. Innerhalb einer Fahrzeuggeneration könnten die Technologien in grössere Serien gehen (siehe MQB Plattform von VW, die E-Modelle und Hybride zulässt).
Zitat:
@Audi-gibt-Omega schrieb am 27. März 2015 um 10:17:18 Uhr:
Derzeit steht die deutsche Automobilindustrie - Hersteller und Lieferanten - technologisch so wacklig wie noch nie da. Und deshalb ist die Frage sehr sinnig gestellt. 😉Zitat:
Derzeit steht die deutsche Automobilindustrie - Hersteller und Lieferanten - so stark wie noch nie da. Und deshalb ist die Frage unsinnig gestellt.
Gruss C.
So so, mal nach Holland schauen empfiehlst du, mache ich mal.
http://ev-sales.blogspot.de/search/label/NetherlandsUnd gleich noch ins E- Autowunderland Norwegen.
http://ev-sales.blogspot.de/search/label/NorwayWer führt da die Zulassungstatistik deutlich, VW !!!, die Holländer und Norweger müssen also von E- Mobiltät nix verstehen und total verblödet sein .😕
Zitat:
@KaJu74 schrieb am 27. März 2015 um 11:17:58 Uhr:
Das ein e-Golf ca. 1/3 oder 1/2 eines Tesla kostet ist dir schon klar.
Darum ging es nicht, mein Beitrag wiederlegt nur deutlich die Behauptung deutsche Autobauer seien unfähig vernünftige E- Fahrzeuge zu bauen .
Du solltest einfach mal akzeptieren das die Welt sich nicht nur um Tesla und seine Fahrer dreht .