Niedertourig mit viel Gas - spritsparend?

Hallo Leute,

soll ich bei einem Dieselmotor lieber mit einem hohen Gang fahren und dafür richtig aufs Gas steigen, damit er vorwärts kommt oder soll ich dann lieber einen Gang zurückschalten, höhere Drehzahl in kauf nehmen und dafür aber nicht so viel Gas geben ?

Was ist Spritsparender und was schont den Motor mehr?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Ehrlich gesagt finde ich das Verbrauchskennfeld sehr unübersichtlich. Ein Muscheldiagramm ist übersichtlicher.

http://www.motor-talk.de/.../1-4tsi-verbrauch-160ps-i203761299.html

Dieses "Verbrauchskennfeld" ist nicht nur unübersichtlich sondern es gehört eigentlich verboten.😁
Dem unkritischen Betrachter wird der günstigste Verbrauch gerade dort suggeriert wo er tatsächlich am höchsten ist, ein "richtiges" Verbrauchskennfeld (in Gramm pro kWh) wird damit praktisch auf den Kopf gestellt.
Im "Bestpunkt" des Kennfeldes (11Nm, 1000U/min) braucht der Motor zwar "nur" 0,9Liter/Stunde aber er gibt dabei eben auch nur 1,15kW (1,5PS) Leistung ab und damit gerade mal 1,15kWh Arbeit.

Wenn man zum Taschenrechner greift und z.B. zwei Betriebspunkte bei 3500U/min betrachtet kommt man zu folgendem Ergebnis:
- 11Nm (grüner Bereich), 3500U/min = 5,5PSh , Verbrauch: 3,2Liter/h
- 175Nm (gelb-roter Bereich), 3500U/mn = 87,2PSh , Verbrauch: 20,2Liter/h
Einer 16-fachen Arbeit steht also ein 6-facher Verbrauch gegenüber (gelb-roter Bereich 2,7 mal günstiger als tiefgrün).

Was lehrt uns also dieses eigenartige Kennfeld:
1. Die banale Vermutung, dass für weniger Arbeit tendenziell weniger Energie nötig ist, wird bestätigt.
2. Grüner Bereich = schlechter Wirkungsgrad, roter Bereich = besserer Wirkungsgrad (gilt sogar für den tiefroten Bereich bei Vollast).

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Zitat:

Original geschrieben von GaryK


Ich. Ein Jahr lang jeden Tag 700 Höhenmeter (600->1300m) auf etwa 10 km. Ok, nicht repräsentativ.

Welche Strecke? Bei München, gibt es ja davon auch nicht wirklich viel. (7%, ist je nicht gerade wenig!)

Zitat:

Original geschrieben von FrankmitBoxer


Beschleunigen:
Viel Gas geben, ggf. Gänge überspringen, früh hochschalten.
Ich würde den ersten bis ca. 2500 ziehen, so dass der 2. und ggf. 3. Übersprungen werden kann, dann weiter mit Vollgas beschleunigen.
Wird die Beschleunigung unerwünscht groß, > Hochschalten.
Gaswegnehmen ist das letzte Mittel zum Spritsparen beim Beschleunigen !

Beim Diesel vielleicht, beim Benziner, mindestens 1.000 UpM hinzu. Vorher, ist das nicht wirklich sinnig.

Bei diversen Ampeln bei uns, ist es nicht sinnvoll, langsam zu beschleunigen. Man muss schon recht zügig anfahren und bei 60km/h die nächsten Ampeln in der grünen Welle zu bekommen. Ist vor einem so eine Schnarchnase, steht man an jeder Ampel. Ob das wirklich Sprit sparend ist!?!

Zitat:

Konstantfahrt:
Größter Gang, der über Leerlaufdrehzahl liegt.
Hat man noch Leistung über obwohl man im größten Gang ist, z.B. weil man 70 fahren darf, kann man:
> Beschleunigen bis 75 (vollgas) mit optimalem Wirkungsgrad
> Rollen lassen bis 65 (momentanverbrauch Null) dabei nicht auskuppeln.

1. Punkt akzeptiert.

Das Pendeln zwischen 75-65 km/h, ist Quatsch. Das ist für den Fahrer echt anstrengend und für nachfolgende Fahrzeuge recht nervig. Es wäre sicher eine kleine Ersparnis drin, aber die wird mit

Komfortverlust

teuer bezahlt. (Wer will denn schon die ganze Zeit mit dem Pedal

spielen

!?)

Zitat:

Wenn "der Motor vibriert", ist die Aufhängung an der Karosserie im Resonanzbereich, das ist unangenehm, aber dem Motor egal.
Die Drehzahl sollte nur über Leerlaufdrehzahl liegen. 1200/min und Vollgas ist absolut Unschädlich.

Resonanzschwingungen, verschleißen das Fahrzeug! Daher:

vermeiden!

Das bisschen Sprit, rechnet sich nicht, wenn der Wagen überall klappert. Zumal die Lagerung des Motors auch leidet. Von unschädlich, kann keine Rede sein!

Vollgas und 1200 UpM, bringt sicher sehr viel! Beim Benziner, sicher echt sinnvoll, wenn man die Vollgasanreicherung berücksichtigt. Man erzeugt wenig Leistung, verballert jede Menge Sprit und der Motor brummt nervig vor sich hin...

Auch das gepostete Diagramm sagt was anderes! Dort, sollte man so ca. zwischen 1.600-3.000 UpM beschleunigen! (In diesem Bereich, sollte man auch beim Schalten wieder landen! Also nicht, bei 2.500 UpM schalten und bei 1.350 Upm landen!) Lt. Diagramm, sollte man bei 1.200 UpM, kein Vollgas geben, um zu beschleunigen, sondern runter schalten um im Bereich mit dem größeren Wirkungsgrad zu gelangen. Also, kein Vollgas bei geringen Drehzahlen.

Beim Benziner, ist es der Bereich zwischen 2.000 - 4.000 UpM. Und nur mit max. 80-90% Pedalstellung. (Danach, steigt der Verbrauch, da die Volllastanreicherung einsetzt.)

Zum ran rollen an die Ampel: Ich kann bis 30m vor die Ampel (oder dem letzten Fahrzeug) im 5. Gang ran rollen, ohne auszukuppeln. Ich halte es nicht für sinnvoll, für 50m nochmal zu schalten. Zumal, die Kupplung auch ständig belastet wird. (Jeder Kuppelvorgang, geht auf die Reibbeläge!)

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Auch das gepostete Diagramm sagt was anderes! Dort, sollte man so ca. zwischen 1.600-3.000 UpM beschleunigen! (In diesem Bereich, sollte man auch beim Schalten wieder landen! Also nicht, bei 2.500 UpM schalten und bei 1.350 Upm landen!) Lt. Diagramm, sollte man bei 1.200 UpM, kein Vollgas geben, um zu beschleunigen, sondern runter schalten um im Bereich mit dem größeren Wirkungsgrad zu gelangen. Also, kein Vollgas bei geringen Drehzahlen.

Ich nehme an Du meinst dieses Diagramm:

http://www.motor-talk.de/.../wirkgrad-96kw-i203787848.html

Da hatte ich doch schon das exakte Gegenteil bewiesen:

Zitat:

In meinem konkreten Vergleich für jeweils 35PS Motorleistung:
a) 1250U/min und Vollgas (hoher Gang)
b) 2000U/min und Halbgas
sieht es eben so aus dass im Fall a) der Wirkungsgrad bei 0,39 und im Fall b) bei 0,35 liegt. Das heißt der Verbrauch ist bei a) um 11,4% niedriger.

Kann es Dir gerne an einem Vergleich mit noch höheren Drehzahlen (und damit noch weniger Gas) vorrechnen, da wird der Verbrauchsunterschied noch größer!!

Das ist doch totaler Blödsinn, was du da schreibst! Es geht doch beim Beschleunigen, nicht um das Leistung konstant halten, indem weniger Gas gegeben wird.

Es geht um beschleunigen! Also die Leistung drastisch zu erhöhen. Indem man runter schaltet und damit die Leistung auf fast 60 PS erhöht um besser und schneller zu beschleunigen. Und bei 2000 UpM, liegt der Wirkungsgrad bei 0.41 und damit höher als bei dir genannten Bedingungen.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Es geht um beschleunigen! Also die Leistung drastisch zu erhöhen. Indem man runter schaltet und damit die Leistung auf fast 60 PS erhöht um besser und schneller zu beschleunigen. Und bei 2000 UpM, liegt der Wirkungsgrad bei 0.41 und damit höher als bei dir genannten Bedingungen.

MfG

Damit komme ich mit optimalem Kraftstoffeinsatz schnell auf die gewünschte Geschwindigkeit.

> Da hast du recht !

Danach muss ich aber länger mit ganz, ganz, ganz, wenig Leistung fahren, da verspielt man das gesparte wieder.

Ausnahme: das Pendeln, z.B. zw. 65 und 75.
Das man solche Spielchen NICHT im dichten Berufsverkehr macht sollte selbstredend sein.

Warum glaubt eigentlich nie einer den Ingenieuren ?? Nur weil davon keiner im Bundestag sitzt?
(wenn, Noris123 auch Einer ist, wären wir schon 2, mit Gary 3)

Medizinern glaubt man doch auch alles, und Die haben oft nichtmal Beweise.

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Zitat:

Original geschrieben von FrankmitBoxer


Warum glaubt eigentlich nie einer den Ingenieuren ?? Nur weil davon keiner im Bundestag sitzt?

😁 Viellicht weil die sich zu oft Meilenweit von der Realität entfernt zeigen?

Ohne einem Ingenieur zu nahe treten zu wollen,aber oft genug zeigen sie überdeutlich das sie keine Ahnung von der Praxis haben. entweder weil sie nie welche hatten oder sie brüsten sich mit Erfahrungen die 30 Jahre her sind.

Um eure Theorie mit der niedrigen Drehzahl und hoher Last zu widerlegen reicht es hinter einem ungefilterten Diesel herzufahren. Vollgas bei niedriger Drehzahl = viel Ruß,der sicher nicht zum Feinstaub gerechnet werden kann😁. Nur ist Rußentwicklung ein Zeichen für schlechte Verbrennung,nämlich das mehr Sprit eingesetzt wird als vollständig verbrannt werden kann. Beschleunigt man aber in einem niedrigeren Gang bei etwas höherer Drehzahl aber deutlich weniger Last fehlt trotz identischer Beschleinigung seltsamerweise die Wolke.
Wenn ich bei zu niedriger Drehzahl hochschalte und das Brummen ignorieren kann ich im Extremfall das Gaspedal leicht oder voll durchtreten ohne das sich was an der Beschleunigung ändert. Wenn der Motor sich aber mal auf gut 1600 Umdrehungen hochgequält hat und sich der Ladedruck aufbaut gehts plötzlich ab so das man Gas wegnehmen kann,ergo kann ich auch gleich mit einem niedrigeren Gang fahren und das Pedal knapp etwas weiter als den Druckpunkt durchtreten. Mehrfach ausprobiert,mit dem aktuellen Diesel und dem Saugbenziner zuvor. Bei beiden Motorkonzepten zeigte sich das eine etwas erhöhte Drehzahl bei max Halbgas sparsamer ist als Vollast bei niedrigen Drehzahlen,😉 einfach mal probieren.
Mit der Methode ist ein flüchtiger Bekannter aus einem Spritsparkurs verwiesen worden. 0,2L weniger Verbrauch bei 3km/h höherer Durchnittsgeschwindigkeit und das gegenüber dem Fahrlehrer mit einem Auto das er bis dahin nie unterm Hintern hatte.

Noch was zur Meinung das es dem Motor nicht schadet wenn er brummt. Ratet mal woher die defekten ZMS kommen,oft genug aus der Praxis mit extrem niedrigen Drehzahlen bei hoher last zu fahren. Dieses ZMS und die Motorlager filtern zwar die komfortmindernden Vibrationen raus aber das zu Lasten des Materials.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Um eure Theorie mit der niedrigen Drehzahl und hoher Last zu widerlegen reicht es hinter einem ungefilterten Diesel herzufahren. Vollgas bei niedriger Drehzahl = viel Ruß,der sicher nicht zum Feinstaub gerechnet werden kann😁.

Mit dem Ruß hast Du im Prinzip schon recht. Aber man muss da schon ein bisschen genauer hinschauen:

- Das war vorwiegend ein Problem bei älteren Dieselmotoren mit recht niedrigen Einspritzdrücken (im Vergleich zur aktuellen Generation).

- Viele Dieselfahrer glauben "die Ingenieure der Autohersteller haben ja keine Ahnung von der Praxis😁" und steigern mit "Chiptuning" die Leistung.

Im einfachsten Fall geht das durch simples erhöhen der Einspritzmenge -> zwar mehr Leistung aber auch deutlich mehr Ruß.

Zitat:

Mehrfach ausprobiert,mit dem aktuellen Diesel und dem Saugbenziner zuvor. Bei beiden Motorkonzepten zeigte sich das eine etwas erhöhte Drehzahl bei max Halbgas sparsamer ist als Vollast bei niedrigen Drehzahlen,😉 einfach mal probieren.

Wer schon mal etwas schwierigere Messungen gemacht hat weiß wie viele Faktoren das Messergebnis beeinflussen können und z.B. eine Messung am nächsten Tag nicht mehr reproduzierbar ist weil sich eben irgend was verändert hat.

Mindestvoraussetzung für ein einigermaßen aussagekräftiges Messergebnis wäre hier z.B. einen bestimmten Betriebspunkt (Last, Drehzahl) unter exakt gleiche Bedingungen (Motortemperatur, Lufttemperatur...) anzufahren und dann den Verbrauch zu messen (exakte Erfassung von Zeit, Kraftstoffmenge...).

So was ist nur auf einem Motorprüfstand möglich, keinesfalls mit Versuchen auf der Straße.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


- Das war vorwiegend ein Problem bei älteren Dieselmotoren mit recht niedrigen Einspritzdrücken (im Vergleich zur aktuellen Generation).

😁 Wusste gar nicht das mein Euro 4 ohne Filter schon zum alten Eisen gehört. Bei Neueren sieht man es halt dank Filter nicht mehr wie er Rußwolken produziert.

Zitat:

So was ist nur auf einem Motorprüfstand möglich, keinesfalls mit Versuchen auf der Straße.

Womit wir wieder beim Knackpunkt sind,der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Leider sind (zu)Viele mittlerweile zu Papiergläubig geworden und glauben nur noch was sie schwarz auf weiß vorgelegt bekommen und das die Realität eine Andere sein kann wird ausgeblendet da nicht in nachprüfbare Zahlen und Fakten verpackt.
Siehe die Flugverbote wegen dem isländischen Vulkan weil irgendwer eine Aschewolke auf dem Radarschirm sehen wollte die dann in der Natur keiner fand.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Womit wir wieder beim Knackpunkt sind,der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Leider sind (zu)Viele mittlerweile zu Papiergläubig geworden und glauben nur noch was sie schwarz auf weiß vorgelegt bekommen und das die Realität eine Andere sein kann wird ausgeblendet da nicht in nachprüfbare Zahlen und Fakten verpackt.

Ein Verbrauchskennfeld wurde ja nicht durch mehr oder weniger theoretische Rechenformeln ermittelt (was auch möglich wäre) sondern "in der Praxis" also am realen Motor gemessen.

Im übrigen ist hier vielleicht auch ein Missverständnis dadurch entstanden dass ich ein Kennfeld eines relativ modernen VW-Diesel rein gestellt hatte. Bei diesem Motor ist kein Anstieg des spezifischen Verbrauchs bei 100% Vollast erkennbar. Alle posts haben sich auf diesen Motor bezogen!!!

Bei älteren Dieselmotoren und vor allem bei Turbo-Benzinern (Volllastanreicherung zur inneren Kühlung) ist es aber schon richtig dass die Aussage "niedrigst möglicher Gang und damit auch eben möglichst viel Gas" dahingehend eingeschränkt werden muss dass dies nur bis ca. 90% Gaspedalstellung gilt.
Früher war bei Benzinern auch noch eine stärkere Beschleunigungsanreicherung beim schnellen Durchtreten des Gaspedals nötig.

Kann es sein das die Unterschiede einfach ziemlich klein sind ?

Wenn ich mit 70 im 6. Gang bei 1600rpm und fast Vollgas meinen ziemlich steilen Lieblingsberg hochfahre schwankt der Verbrauch ein wenig um 20l.
Wenn ich das ganze mit 2500rpm im 4. Gang mache schwankt er ebenfalls ein wenig um 20l.....

(Turbo-Benziner)

Dein nachgeschobenes "(Turbo-Benziner)" dürfte da wohl die Erklärung sein (siehe meinen vorherigen Beitrag).

Ich habs heute mal bei meinem 3.0i versucht: exakt Tacho 50 km/h nebst Tempomat im 4. oder 5. ist kein messbarer Unterschied. Da ist bereits ein marginales Gefälle oder Wind weit wichtiger.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Dein nachgeschobenes "(Turbo-Benziner)" dürfte da wohl die Erklärung sein (siehe meinen vorherigen Beitrag).

Das heisst im 5. Gang (weniger als 90% Gas) wäre eher ein Unterschied sichtbar ?

Probier ich mal aus.

Vielleicht schaff ich die 70 auch noch im 1. Gang 😁

Zitat:

Original geschrieben von GaryK


Ich habs heute mal bei meinem 3.0i versucht: exakt Tacho 50 km/h nebst Tempomat im 4. oder 5. ist kein messbarer Unterschied. Da ist bereits ein marginales Gefälle oder Wind weit wichtiger.

Wie ist die Übersetzung deiner Gänge? Die geringsten Verluste, entstehen bei direkter Durchleitung. Also bei einem Verhältnis von "1". Dies ist bei meinem Wagen im 4. Gang gegeben. (1.028) Bei 50km/h, ist der Verlust im Getriebe, im 5. Gang höher, als im 4. Gang. Dieser hat die geringsten Durchleitverluste.

Zitat:

Original geschrieben von FrankmitBoxer


Warum glaubt eigentlich nie einer den Ingenieuren ??

Die Aussage, soll doch kein Qualitätsmerkmal sein? Was mein Berufsfeld ist, ist dir fremd. Daher, kennst du meinen Wissensstand auch nicht!

Zitat:

Nur weil davon keiner im Bundestag sitzt?

Dann würde ich dich als Lügner bezeichnen! Denen, glaube ich kein Wort!!!

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Ohne einem Ingenieur zu nahe treten zu wollen,aber oft genug zeigen sie überdeutlich das sie keine Ahnung von der Praxis haben.

Wie schrieb ich weiter vorn:

Zitat:

In der Theorie, gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. In der Praxis schon!

-----

Zitat:

Original geschrieben von FrankmitBoxer



Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Es geht um beschleunigen! Also die Leistung drastisch zu erhöhen. Indem man runter schaltet und damit die Leistung auf fast 60 PS erhöht um besser und schneller zu beschleunigen.
Damit komme ich mit optimalem Kraftstoffeinsatz schnell auf die gewünschte Geschwindigkeit.
> Da hast du recht !
Danach muss ich aber länger mit ganz, ganz, ganz, wenig Leistung fahren, da verspielt man das gesparte wieder.

Wie gesagt: Dabei verbraucht man auch wenig. Effizienter, wäre sicher das Pendel. Aber, dazu habe ich hier auch nochmal zwei kleine Zitate:

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Das Pendeln zwischen 75-65 km/h, ist Quatsch. Das ist für den Fahrer echt anstrengend und für nachfolgende Fahrzeuge recht nervig. Es wäre sicher eine kleine Ersparnis drin, aber die wird mit Komfortverlust teuer bezahlt. (Wer will denn schon die ganze Zeit mit dem Pedal spielen!?)

Dazu passt:

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


😁 Viellicht weil die sich zu oft Meilenweit von der Realität entfernt zeigen?
Ich

habe keine Lust, ständig mein Pedal im 5 Sek. Rhythmus zu bewegen, damit ich bei 60 km/h rum pendle. Vorallem, je mehr Gas ich geben will, je mehr Widerstand gibt mir das Pedal! (Ist auch gut so! Denn dadurch ist es wirklich gut zu dosieren!) Das ermüdet den Fuss und verschleißt im schlimmsten Fall die Gelenke! 😁

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Im übrigen ist hier vielleicht auch ein Missverständnis dadurch entstanden dass ich ein Kennfeld eines relativ modernen VW-Diesel rein gestellt hatte. Alle posts haben sich auf diesen Motor bezogen!!!

Alle

deine

Posts? Meine nicht! Ich habe öfters erwähnt, das

MEIN

Motor sich anders verhält.

Zitat:

Bei diesem Motor ist kein Anstieg des spezifischen Verbrauchs bei 100% Vollast erkennbar.

Ist sehr häufig bei einem Benziner zu finden. Das Muscheldiagramm meines Motors, zeigt dies ebenfalls.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


So was ist nur auf einem Motorprüfstand möglich, keinesfalls mit Versuchen auf der Straße.

Ich habe die Möglichkeit meinen Laptop ans Auto zu hängen. Dieser misst Einspritzzeit (Dauer), Einspritzzeitpunkt (Winkel), NW/KW Signal, Lambdawert, Drehzahlsignal, ...

Ich kann schon ganz gut ne Verbrauchfahrt auf der realen Strasse unter realen Bedingungen machen. Ich will ja auch nicht mit dem Auto auf dem Laborprüfstand fahren und dann in die ÖVM umsteigen und dann real zur Arbeit fahren! (Achja, ich muss zur Arbeit!!!! 😰😰😰)

MfG

Nur zur Konstantfahrt:

Da ist eindeutig immer der höchstmögliche Gang der sparsamste. Wie dann die Gaspedalstellung ist weiß ich nicht.

Jedenfalls wurde das mal vom ADAC getestet vor Jahren schon. Mit ner C-Klasse glaube ich. Weiß leider nicht mehr in welcher Ausgabe das war.

Ich als Ingenieur habe es jedenfalls sofort geglaubt.😉

Übrigens bin ich auch so ein niedertouriger Fahrer. Und ich war mit dieser Fahrweise bei all meinen Autos von Peugeot 205 XS mit 1,4l und 80PS über Mazda 626 TDI bis MB 220 CDI 170PS stets UNTER dem Normberbrauch geblieben. Die Motoren haben es auch alle anstandslos überstanden.

Die genaue Drehzahl bei der man schaltet hängt natürlich extrem vom Auto ab. Bei meinem 205 war schalten bei 2000 schon sehr früh, unseren Toyota kann man auch deutlich früher hochschalten (1400-1600).

Seit ich Automatik fahre, geht das natürlich nicht mehr so konsequent.

Zitat:

Original geschrieben von zhnujm



Wenn ich mit 70 im 6. Gang bei 1600rpm und fast Vollgas meinen ziemlich steilen Lieblingsberg hochfahre schwankt der Verbrauch ein wenig um 20l.
Wenn ich das ganze mit 2500rpm im 4. Gang mache schwankt er ebenfalls ein wenig um 20l.....

(Turbo-Benziner)

Nur mal zum vervollständigen:

6. Gang 1600rpm ca 20l
5. Gang 2000rpm ca 20l
4. Gang 2500rpm ca 20l
3. Gang 3100rpm ca 23l

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