Niedertourig mit viel Gas - spritsparend?

Hallo Leute,

soll ich bei einem Dieselmotor lieber mit einem hohen Gang fahren und dafür richtig aufs Gas steigen, damit er vorwärts kommt oder soll ich dann lieber einen Gang zurückschalten, höhere Drehzahl in kauf nehmen und dafür aber nicht so viel Gas geben ?

Was ist Spritsparender und was schont den Motor mehr?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Ehrlich gesagt finde ich das Verbrauchskennfeld sehr unübersichtlich. Ein Muscheldiagramm ist übersichtlicher.

http://www.motor-talk.de/.../1-4tsi-verbrauch-160ps-i203761299.html

Dieses "Verbrauchskennfeld" ist nicht nur unübersichtlich sondern es gehört eigentlich verboten.😁
Dem unkritischen Betrachter wird der günstigste Verbrauch gerade dort suggeriert wo er tatsächlich am höchsten ist, ein "richtiges" Verbrauchskennfeld (in Gramm pro kWh) wird damit praktisch auf den Kopf gestellt.
Im "Bestpunkt" des Kennfeldes (11Nm, 1000U/min) braucht der Motor zwar "nur" 0,9Liter/Stunde aber er gibt dabei eben auch nur 1,15kW (1,5PS) Leistung ab und damit gerade mal 1,15kWh Arbeit.

Wenn man zum Taschenrechner greift und z.B. zwei Betriebspunkte bei 3500U/min betrachtet kommt man zu folgendem Ergebnis:
- 11Nm (grüner Bereich), 3500U/min = 5,5PSh , Verbrauch: 3,2Liter/h
- 175Nm (gelb-roter Bereich), 3500U/mn = 87,2PSh , Verbrauch: 20,2Liter/h
Einer 16-fachen Arbeit steht also ein 6-facher Verbrauch gegenüber (gelb-roter Bereich 2,7 mal günstiger als tiefgrün).

Was lehrt uns also dieses eigenartige Kennfeld:
1. Die banale Vermutung, dass für weniger Arbeit tendenziell weniger Energie nötig ist, wird bestätigt.
2. Grüner Bereich = schlechter Wirkungsgrad, roter Bereich = besserer Wirkungsgrad (gilt sogar für den tiefroten Bereich bei Vollast).

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Zitat:

Original geschrieben von Noris123



Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost


Bin ja vom Inhalt her ganz bei dir.
Aber kannst du mir bitte mal erklären, wie du den Wirkungsgrad aus den Angaben ausrechnest?
Wenn der Motor im ersten Fall einen spezifischen Verbrauch von beispielsweise 200g/PS*h hat, müsste er im zweiten Fall ja höher liegen, damit ein schlechterer Wirkungsgrad herauskommt. Die abgerufene Leistung von 35 PS ist ja identisch, oder? Und vom Verbrauch steht da nichts.
Ich komm nicht drauf...
In dem Kennfeld:
http://www.motor-talk.de/.../wirkgrad-96kw-i203787848.html
ist nicht wie sonst üblich der spezifische Verbrauch in Gramm/KWh eingetragen sondern direkt der effektive Motorwirkungsgrad (siehe Überschrift).
Man muss also gar nichts mehr rechnen sondern kann für unterschiedliche Betriebspunkte mit gleicher Leistung den Wirkungsgrad direkt ablesen.

Der Verbrauch ist natürlich proportional zum Wirkungsgrad.

P.S.
Jo, der Verbrauch ist natürlich umgekehrt proportional zum Wirkungsgrad. Danke😛

Danke! Ich hätte mir das Kennfeld genau anschauen sollen, statt gleich dumm zu fragen... 😉

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald



Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost


Was hat eine niedgrige Drehzahl mit den Kurbelwellenlagern zu tun? Solange der Öldruck stimmt...
Kleiner Tip, beschäftige dich mal mit der Wirkungsweise eines Gleitlagers.
Dem ist es schnurz wie hoch der Druck der Ölpumpe ist da ein Gleitlager sich den nötigen Öldruck über die Drehzahl selbst erzeugt. ...
Öldruck ist ein Kriterium,das Ölvolumen unterm Strich das Wichtigere.
...

Zustimm und Danke. Die "Beschäftigung" habe ich schon vor 20 Jahren gemacht. Hatte mich nur zu vereinfacht ausgedrückt (eigentlich sogar definitiv falsch). Wälzgelagerte KWs sind ja heutzutage auch äußerst selten.

Zitat:

Original geschrieben von GaryK


Bei 100kW fährt man je nach Fahrzeug etwa Tempo 200 (...) Was ist daran unplausibel?

Das wollte ich aber so von Noris hören, dass man dann 200 km/h fährt!

Denn seine Aussage war anders! Seine Aussage ist nicht mit deiner identisch.
Seine Aussage war, mit weit gedrückten Pedal, 50 fahren... Das geht eben nicht. Egal, welche Drehzahl! Die Motoren leisten dann mehr und man beschleunigt! Dazu, fehlt einfach der 7.-9. Gang oder jede Menge Fahrzeuggewicht!

Zumal, dann meine 30 ltr. auch falsch sind! Wären ja 60 ltr.!

Man kann nen hohes Moment mit großem Wirkungsgrad erzeugen, dies dann per Getriebe in passende Drehzahlen umsetzen und an die Räder geben. Aber, eben nicht in einem PKW. Auch, wird bei der Angabe weder Verluste im Getriebe noch Luftwiderstand berücksichtigt.

Daher: Das passt nicht!

Ich habe über Ostern arbeiten müssen und einfach mal auf der Strecke noch mal getestet. (Habe mehrere Kilometer fast ebene Strecke und freie Fahrt mit 50km/h.) Ich bin mit Tempomat, im 4. Gang und dann nächstes Mal im 5.Gang 50 km/h schnell gefahren.

Im 4. Gang, lag der Verbrauch immer noch besagten Liter niedriger, obwohl ich mit höherer Drehzahl gefahren bin.

Es gehören mehr Faktoren zum Verbrauch als ein einzelnes Diagramm vom Motor!

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Das wollte ich aber so von Noris hören, dass man dann 200 km/h fährt!

Denn seine Aussage war anders! Seine Aussage ist nicht mit deiner identisch.
Seine Aussage war, mit weit gedrückten Pedal, 50 fahren... Das geht eben nicht. Egal, welche Drehzahl! Die Motoren leisten dann mehr und man beschleunigt! Dazu, fehlt einfach der 7.-9. Gang oder jede Menge Fahrzeuggewicht!

Wo hab ich denn bitte so was geschrieben.🙄

Wenn es um Konstantfahrt ging wirst Du von mir nur das finden:

Zitat:

Das ist ja hier zum verzweifeln.
Also nochmal. Um eine bestimmte Geschwindigkeit zu halten braucht man dafür, unabhängig von der Gangwahl, eine bestimmte Motorleistung.
Diese (gleiche!) Leistung kann der Fahrer abrufen indem er entweder einen niedrigen Gang wählt (= hohe Drehzahl, wenig Gas) oder einen höheren Gang (=niedrige Drehzahl, viel Gas).
Im ersten Fall (hohe Drehzahl, wenig Gas) ist der Verbrauch deutlich höher!!! siehe Verbrauchskennfelder.

Und dann noch mal zur Klarstellung:

Zitat:

Wer sagt denn was von Vollgas. Es geht um eine bestimmte, benötigte Leistung. Dafür muss man im höheren Gang etwas mehr Gas geben und damit (weniger Drehzahl, mehr Gas) fährt man sparsamer.

Zu Deiner Messfahrt:

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Ich bin mit Tempomat, im 4. Gang und dann nächstes Mal im 5.Gang 50 km/h schnell gefahren.
Im 4. Gang, lag der Verbrauch immer noch besagten Liter niedriger, obwohl ich mit höherer Drehzahl gefahren bin.

Da behaupte ich mal dass das, unter gleichen Bedingungen!!!, nicht möglich ist.

Aber wenn Du nicht bereit bist physikalische Gesetzmässigkeiten anzuerkennen werden wir hier wohl zu keiner Einigung kommen.😠

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Die Fragestellung vom TE ist eben gewesen, wie er am verbrauchsgünstigsten durch die City kommt.

Da ist es eben so, dass man halt kein "fast Vollgas" oder hohe Pedalstellung fahren kann. Das ist nicht möglich.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Zu Deiner Messfahrt:

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Ich bin mit Tempomat, im 4. Gang und dann nächstes Mal im 5.Gang 50 km/h schnell gefahren.
Im 4. Gang, lag der Verbrauch immer noch besagten Liter niedriger, obwohl ich mit höherer Drehzahl gefahren bin.
Da behaupte ich mal dass das, unter gleichen Bedingungen!!!, nicht möglich ist.

Am langen Osterwochenende, konnte ich die Stecke einen Tag im 4. Gang fahren, nächsten Tag im 5. Gang.

Ähnlicher, geht fast nicht.

(Beide Tage ohne fremden Verkehr. Mal 1-2 Autos morgens um 4 Uhr gesehen... Sonst nichts. Meisten Ampeln aus. An 2 Ampeln angehalten. Beide Tage an der gleichen Ampel. Haltedauer, fast gleich.)

Laborprüfstand hat halt nicht jeder in der Garage! Das der Unterschied so groß ist, sind geringe Abweichungen, mir recht egal! Ich denke, das das deutlich genug ist.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Aber wenn Du nicht bereit bist physikalische Gesetzmässigkeiten anzuerkennen werden wir hier wohl zu keiner Einigung kommen.😠

Ja ne, ist klar! Es widerspricht deiner Theorie grundsätzlich niemand. Nur die praktische Anwendung ist nicht möglich, da die Fahrzeuge darauf nicht abgestimmt sind. Man kann in der Stadt nicht mit "weit" getretenen Pedal fahren. In keiner Fahrbedingung ist dies möglich, ohne zu beschleunigen. (Was ja unerwünscht ist, wenn man die Geschwindigkeit halten will!)

Beweise mir doch mal, das das Charakteristik-Diagramm des Motors, identisch mit der Praxis im verbauten Zustand ist! Denn: Im Antriebsstrang, entstehen bei geringeren Drehzahlen, höhere Verluste, die den Gesamt-Wirkungsgrad wieder senken.

Jeder kann selber feststellen, dass man bei 50-80km/h, im letzten Gang kaum mehr wie 15-20% Gas geben kann, ohne deutlich Vortrieb zu erzielen! Daher, ist es nicht möglich, in den Bereich des höheren Wirkungsgrad zu kommen. Daher, ist es nur möglich, den Verbrauch durch weniger Pedalstellung gering zu halten. Beim Beschleunigen, ist es besser, den Bereich mit den geringen Wirkungsgrad möglichst klein bzw. kurz zu halten, indem man zügig beschleunigt und dann mit möglichst geringer Pedalstellung im möglichen Bereich zu fahren.

MfG

Johnes, auch wir beide werden uns sicher nie ganz einig werden. Muss ja auch nicht sein. Verschiedene Meinungen beleben die Diskussion. 😉

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


@XX-Ghost: Der Öldruck, ... Das Verhältnis, wählt man so, dass im üblichen Betriebspunkt der nötige Druck erreicht wird. ... Beim PKW, wird dies meist im elastischen Bereich sein. (Wo auch das stärkste Drehmoment liegt!) Dies ist bei mir zwischen 2800-3600 UpM. (Benziner!) ...

Der notwendige Druck / die notwendige Fördermenge stehen auch schon bei Leerlaufdrehzahl zur Verfügung, nicht erst bei mittlerer Drehzahl. Sonst würde kein Motor im Standgas an einer roten Ampel durchhalten.

Zitat:

Original geschrieben von Johnes



Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost


Konstant 50 km/h?
Mit durchgedrücktem Pedal nicht, aber mit genau richtig weit gedrücktem Pedal selbstverständlich.
Richtig! Das versuche ich Noris123, klar zu machen. Von ihm stammt die "Durchdrück-Theorie"...

Sorry, die habe ich von ihm nicht gelesen. Oder sie war mit dieser Aussage gar nicht da, wie er heute mittag geschrieben hat?

Zitat:

Original geschrieben von Johnes



Zitat:

Das "MUSS" stört mich, Und der dann folgende Satz. Es muss nämlich nur ein zündfähiges Gemisch vorhanden sein, zumindest an der Zündkerze.

Zündfähiges Gemisch, ist aber nicht unbedingt das "sauberste" Gemisch! Zündfähig, wäre ja i.O.! Nur, gibt der Gesetzgeber was anderes vor. Das stöchiometrische Verhältnis muss da sein. (Lambda1)

„Sauberstes“ Gemisch? Doch schon, das wäre bei Lambda deutlich größer als 1 (1,2 bis max. ca. 1,7). Das bedeutet geringeren Verbrauch (min bei ca. 1,2) und geringere Schadstoffbildung CO und NOx (außer HC) bei >1,4.

Du hast aber das „sauber“ sicher auf den Kat bezogen, der nur bei ziemlich genau stöchiometrischem Gemisch vernünftig funktioniert.

Aber schon wieder ein "muss" (oben fett von mir). Der Gesetzgeber schreibt nicht vor, was passiert, wenn man Gas gibt. Sobald du das Gaspedal auch nur streichelst und schwach beschleunigst, hat sich das mit Lambda = 1 erledigt. Wie werden denn bei der AU die Abgaswerte gemessen? Gib mal bei der AU rhythmisch Gas, du wirst dich wundern. Das mit den Kats ist schon ein bisschen Augenwischerei.

Zitat:

Original geschrieben von Johnes



Quelle: Wikipedia

Zitat:

Bei Ottomotoren wird die Abgasrückführung bewusst zum Absenken des spezifischen Kraftstoffverbrauchs im Teillastbereich eingesetzt. Das Hinzufügen nicht brennbaren Gases ermöglicht es, bei gleicher gewünschter Motorleistung, die Drosselklappe weiter zu öffnen und die Strömungsverluste an dieser Stelle zu verringern. Bei gezieltem Einsatz einer Abgasrückführung kann so der Verbrauch eines Ottomotors in Teillast mit nur geringen Nachteilen in der Fahrbarkeit abgesenkt werden.

MfG

Auch wiki hat nicht immer Recht oder jemand schreibt nicht vollständig.

Die AGR wird bewusst eingesetzt, um die Spitzentemp. zu senken und dadurch die temperaturabhängige NOx-Emissionen wirkungsvoll zu begrenzen. Dass durch das zugeführte Abgas bei gleichbleibender Frischgasmenge dann die Gesamtfüllung verbessert wird und durch die weniger starke Drosselung dann der Verbrauch minimal sinkt, ist ein zweiter Effekt.

Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost



Zitat:

Original geschrieben von Johnes


@XX-Ghost: Der Öldruck, ... Das Verhältnis, wählt man so, dass im üblichen Betriebspunkt der nötige Druck erreicht wird. ... Beim PKW, wird dies meist im elastischen Bereich sein. (Wo auch das stärkste Drehmoment liegt!) Dies ist bei mir zwischen 2800-3600 UpM. (Benziner!) ...
Der notwendige Druck / die notwendige Fördermenge stehen auch schon bei Leerlaufdrehzahl zur Verfügung, nicht erst bei mittlerer Drehzahl. Sonst würde kein Motor im Standgas an einer roten Ampel durchhalten.

Komisch: Bei meinem Unterlagen, sind seltsamer Weise mehrere Drücke angegeben... Leerlauf und bei 2500 UpM... 😕😕😕

Was das wohl soll?!? Vor allem, da die Drücke 1.25 bar voneinander abweichen! Mein Motor ist aber bis jetzt nicht gestorben.

Zitat:

Original geschrieben von XX-Ghost



Zitat:

Original geschrieben von Johnes


Zündfähiges Gemisch, ist aber nicht unbedingt das "sauberste" Gemisch! Zündfähig, wäre ja i.O.! Nur, gibt der Gesetzgeber was anderes vor. Das stöchiometrische Verhältnis muss da sein. (Lambda1)
„Sauberstes“ Gemisch? Doch schon, das wäre bei Lambda deutlich größer als 1 (1,2 bis max. ca. 1,7). Das bedeutet geringeren Verbrauch (min bei ca. 1,2) und geringere Schadstoffbildung CO und NOx (außer HC) bei >1,4.
Du hast aber das „sauber“ sicher auf den Kat bezogen, der nur bei ziemlich genau stöchiometrischem Gemisch vernünftig funktioniert.
Aber schon wieder ein "muss" (oben fett von mir). Der Gesetzgeber schreibt nicht vor, was passiert, wenn man Gas gibt. Sobald du das Gaspedal auch nur streichelst und schwach beschleunigst, hat sich das mit Lambda = 1 erledigt. Wie werden denn bei der AU die Abgaswerte gemessen? Gib mal bei der AU rhythmisch Gas, du wirst dich wundern. Das mit den Kats ist schon ein bisschen Augenwischerei.

Natürlich, ist nach dem KAT gemeint!

Naja, wenn man die Regelgröße ändert, muss auch hier wieder eingeregelt werden. Je moderner das Fahrzeug, je schneller Stellt sich das Ein und je weniger schlägt die Regelgröße aus. Moderne Kennfeldsteuerungen, können viel genauer das Gemisch stöchiometrisch halten.

Zumal: Wie viel "streichelst" du dein Pedal? Ich halte mein Pedal meist recht konstant... Oder halt mit Tempomat.

Zitat:

Auch wiki hat nicht immer Recht oder jemand schreibt nicht vollständig.
(...) Dass durch das zugeführte Abgas bei gleichbleibender Frischgasmenge dann die Gesamtfüllung verbessert wird und durch die weniger starke Drosselung dann der Verbrauch minimal sinkt, ist ein zweiter Effekt.

Es wird aber auch gezielt für den 2. Effekt genutzt! Daher: Es ist schon richtig, was da steht.

MfG

Du machst bei Noris123 aus "im höheren Gang etwas mehr Gas geben" doch glatt "weit durchdrücken".
Und bei mir liest du meist nur halbe Sätze. Uns beiden legst du dann etwas in den Mund, was wir nicht geschrieben haben.

Also vergiß es, wir sprechen verschiedene Sprachen.

In welchem Punkt! Du tust ja so, als wenn ich Unsinn schreiben würde, ohne irgendetwas zu erklären oder zu belegen.

Daher: Bring vernünftige Erklärungen. Ansonsten ist deine Kritik nicht berechtigt. Du kannst nicht Kritisieren, was du nicht belegen/widerlegen kannst!

Meine letzten 3 Aussagen (Öldruck, Gemischbildung & AGR-Funktion) sind ausreichend dokumentiert.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Nein!!! Wurde doch alles schon geschrieben. Am sparsamsten ist der jeweils größtmögliche Gang (niedrigstmögliche Drehzahl) , auch wenn dabei fast Vollgas gegeben werden muss (siehe Verbrauchskennfeld)

Erst später hat er seine Aussage geändert und dies dann als alleinige Aussage dargestellt.

Zumal es hier nicht um Beschleunigen geht, sondern um das halten einer konstanten Geschwindigkeit. Und das ist auf diese Art nicht möglich, da dies keine verbaute Getriebeabstufung in einem üblichen PKW zulässt. Daher, ist seine Theorie nicht mit der Praxis vereinbar.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes



Zitat:

Original geschrieben von Noris123


Nein!!! Wurde doch alles schon geschrieben. Am sparsamsten ist der jeweils größtmögliche Gang (niedrigstmögliche Drehzahl) , auch wenn dabei fast Vollgas gegeben werden muss (siehe Verbrauchskennfeld)
Erst später hat er seine Aussage geändert und dies dann als alleinige Aussage dargestellt.

Zumal es hier nicht um Beschleunigen geht, sondern um das halten einer konstanten Geschwindigkeit. Und das ist auf diese Art nicht möglich, da dies keine verbaute Getriebeabstufung in einem üblichen PKW zulässt. Daher, ist seine Theorie nicht mit der Praxis vereinbar.

Warum willst Du mir denn hier ständig Widersprüche unterstellen? Ich hab inzwischen doch schon mehrmals geschrieben dass man im höheren Gang (niedrigerere Drehzahl) mehr Gas geben muss als in einem niedrigeren (ist natürlich eine banale Erkenntnis).

Und natürlich kann es sein dass man auch bei der von Dir genannten 50km/h Konstantfahrt im höchsten Gang fast Vollgas geben muss.
Das Szenario dafür ist doch ganz einfach: Eine mehr oder weniger große Steigung, das ist keine Theorie sondern so was hat vermutlich jeder Autofahrer schon mal in der Praxis erlebt, dazu muss er gar nicht aus Oberbayern kommen.😛

Jetzt nehmen wir also ein fiktives Szenario, indem dann deine Theorie hin kommen könnte?

Wir fahren also täglich so extreme Berge rauf? Naja, ich fahre täglich die Köhlbrandbrücke (bis 4%) hoch. Aber: Hier, brauche ich nicht mal 20% Pedalstellung im 5. Gang. Damit komme ich also nicht in die Nähe des Bereiches mit dem höheren Wirkungsgrad. Zumal dieses Streckenstück ca. nur 3% meiner Strecke aus macht.

Welche typische Steigung auf deutschen Strassen, soll das denn sein? Ich kann in Hamburg nur den Waseberg anbieten. Diesen, würde ich allerdings nicht auf deine genannte Weise hoch fahren. Frag da mal die Busfahrer, wie die dort hoch fahren. (Laut ihrer Dienst-Anweisung!)

Ich opfere für 1km Strecke weder meine Kupplung noch meinen Motor, um ca. 0.05 ltr. Kraftstoff zu sparen.

Mal ehrlich: Wer fährt täglich mit mehr wie 2% Steigung??? (Und das über Kilometer!)

MfG

Ich. Ein Jahr lang jeden Tag 700 Höhenmeter (600->1300m) auf etwa 10 km. Ok, nicht repräsentativ.

Für Hamburger: Das ist die Region unten im Süden, der die Klimaerwärmung egal sein kann. "Wir" bekommen höchstens einen näher gelegenen Seehafen 😉

Spass bei Seite: Mir deucht Ihr habt massiv aneinander vorbei gebabbelt.

Wenn Ihr Experten das jetzt unter Euch geregelt habt, will ich mal einen "Allgemeinverständlichen" Deckel drauf tun:
- Motoren sind bei Vollast am Effizientesten
- Wenn Motoren nichts tun müssen, brauchen sie auch nichts.
Tips um diese Erkenntniss zu nutzen
Für Benziner(Außer Turbo) UND Diesel UND Turbodiesel mit Handschaltung gilt:

Beschleunigen:
Viel Gas geben, ggf. Gänge überspringen, früh hochschalten.
Ich würde den ersten bis ca. 2500 ziehen, so dass der 2. und ggf. 3. Übersprungen werden kann, dann weiter mit Vollgas beschleunigen.
Wird die Beschleunigung unerwünscht groß, > Hochschalten.
Gaswegnehmen ist das letzte Mittel zum Spritsparen beim Beschleunigen !

Konstantfahrt:
Größter Gang, der über Leerlaufdrehzahl liegt.
Hat man noch Leistung über obwohl man im größten Gang ist, z.B. weil man 70 fahren darf, kann man:
> Beschleunigen bis 75 (vollgas) mit optimalem Wirkungsgrad
> Rollen lassen bis 65 (momentanverbrauch Null) dabei nicht auskuppeln.

Wenn "der Motor vibriert", ist die Aufhängung an der Karosserie im Resonanzbereich, das ist unangenehm, aber dem Motor egal.
Die Drehzahl sollte nur über Leerlaufdrehzahl liegen. 1200/min und Vollgas ist absolut Unschädlich.

Bremsen:

Muss man Geschwindigkeit abbauen (Ortschaft naht, Ampel Rot) gilt:
Wer bremst verliert (bzw. hat verloren)
Weil:
Man hat zu lange Sprit verbrannt / ist zu spät vom Gas!

Wenn man sich der Ortschaft/Autobahnausfahrt nähert: Ausrollen lassen!
- Rollen "im Gang" nutzt den Motor als Bremse; Verbrauch ist dabei NULL solange man über ca. 1300/min hat.
- Gang 'raus ergibt einen längeren Ausrollweg, braucht sehr wenig Sprit, macht aber nur Sinn, wenn man nicht nachher Bremsen muss.

Ampel: Wenn "Bremsen" unvermeidlich ist, zumindest die Motorbremse möglichst lange nutzen, z.B. in den 3. Schalten.

Bergab: immer zuerst die Motorbremse für die "Grundlast" nutzen, Motoren klingen im Zweiten Gang bei 4000/minute zwar ungewohnt, halten das aber ewig aus.

Zusammenfassung:
Beschleunigen: viel Gas, nur soviel Drehzahl wie unbedingt nötig.
Bremsen: kein Gas, gerne Drehzahl.

Wenn man niemanden nerft: bergab Rollen lassen, Bergauf beschleunigen.

Turbo-Benziner
(wer sowas fährt weiss Das, wenn Sie unsicher sind, haben sie kein solches Fahrzeug)

Sobald der Turbo Ladedruck bringt, wird bei vielen Maschinen deutlich angefettet, um Klingeln zu vermeiden.
Daher die alte Weisheit: Turbo läuft = Turbo säuft.

Beim Beschleunigen möglichst nicht den maximalen Ladedruck abrufen; wenig Drehzahl moderat Gasgeben.

Automatik-Fahrzeuge:
Automatik bedeutet: Schalten mit dem Gaspedal.

Kurz Gaswegnehmen kann ein Hochschalten provozieren, dann moderat Gasgeben, ohne das ein Runterschalten folgt.

Bei vielen Automaten macht langsam Gasgeben sinn.
Die Automaten bewerten nicht nur wie viel Gas man gibt, sondern auch "wie hastig"

Trotzdem macht es oft Sinn, im Stadtverkehr z.B. auf 3 zu stellen, wenn die Stufe 4 eh nur für wenige Meter eingelegt würde.
Da spart die Stufe 4 kaum Kraftstoff, führt aber zu unötigem Verschleiß beim Schalten.

Im Detail sollte man sich mit seiner Automatik aber unbedingt Beschäftigt haben, für allgemeine Aussagen ist das Feld zu Komplex.
Da Tummeln sich
mit 4 bis 8 Stufen: DSG, Wandlerautomaten, Automatisierte Schaltgetriebe, VTC-Getriebe und bestimmt habe ich noch was vergessen.

Selbst Getriebe gleicher Bauart können sich durch die Getriebesteuerung völlig unterschiedlich verhalten!

Genau so ist es. Und bevor jetzt wieder das Gegenteil behauptet wird sollte der Moderator am besten den Thread schließen.😁

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