Nie mehr ohne Aktivlenkung!

BMW 3er E90

Hi,

ich fahre jetzt seit gut einem Jahr mit Aktivlenkung, und war schon von Anfang an sehr zufrieden damit. Heute musste ich feststellen, wie zufrieden ich bin und wie schnell man sich an so etwas gewöhnt.

Mein eigenes Fahrzeug steht heute beim Freundlichen, so daß ich auf einen Ersatzwagen schwenken mußte. Erhalten habe ich einen X3. Der hat zwar Servo, aber keine Aktivlenkung. Um Himmels Willen ist das ein gekurbel. Ich hatte ganz vergessen, daß man für manche Kurven oder Fahrmanöver mehrere Lenkradumschläge benötigt, und habe deswegen fast schon einen Unfall gebaut. Das ist ja grauenhaft.

Das bestätigt wieder, wie toll die Aktivlenkung ist.

So, das musste ich nur mal loswerden 😁 Wer sich überlegt, ob er das bei seinem nächsten Wagen hinzukonfigurieren möchte: Tut es.

Beste Antwort im Thema

Wer keine hat vermisst sie nicht, wer sie hat vermisst sie (wenn er sie grad nicht hat)....verstanden?

😁

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Zitat:

Original geschrieben von dastoa


Die Aktivlenkung birgt auch noch einen Sicherheitsaspekt in sich, den man nicht ausser Acht lassen sollte .... fahr mal ne höhere Geschwindigkeit und komm in die Situation das Lenkrad verreissen zu müssen ... die Aktivlenkung hilft hierbei, dass Du nicht gleich nen Abgang in die Botanik machst oder das Fahrzeug wie ein Karusellpferd aufschaukelt, sondern Dich immer noch in einer kontrollierbaren Fahrsituation hält .... selbst vor einigen Wochen auf der Autobahn erlebt, als mal einer meinte, er müsste ohne Seitenblick ausscheren, während ich in seinem toten Winkel war .... bin froh, die Aktivlenkung genommen zu haben.

Bei hohen Geschwindigkeiten wird die Aktivlenkung auch immer indirekter. Ob sie dann noch schneller wie die normale Lenkung ist?? Wohl nur minimal!

Selbe Situation ist mir auch schon öfters passiert und hatte bis jetzt mit keinem Auto probleme es unter kontrolle zu halten. Liegt meistens mehr am können des Fahrers (Reaktion usw.) und nicht an der Lenkung etc. das einzig wichtige könnte hier noch das ESP sein.

mfg

Zitat:

Original geschrieben von Baam


Bei hohen Geschwindigkeiten wird die Aktivlenkung auch immer indirekter. Ob sie dann noch schneller wie die normale Lenkung ist?? Wohl nur minimal!

Es geht nicht darum, wie direkt oder indirekt die Lenkung reagiert. Die AL lenkt AKTIV gegen und sorgt somit für die Stabilisierung des Fahrzeugs, noch bevor das ESP überhaupt eingreifen muss. Erst wenn das Fahrzeug nicht mehr allein durch den Lenkeingriff stabilisiert werden kann, greift auch das ESP mit gezielten Bremseingriffen ein. Dies geschieht jedoch bei einem Fahrzeug mit AL wesentlich später.

Aus dem BMW Technik-Lexikon:

Zitat:

m Lenkstrang, der Lenkrad und Lenkgetriebe verbindet, sitzt ein Planetengetriebe. Im Normalfall leitet es die Lenkbewegung einfach weiter. Ein Elektromotor ist mit dem Planetengetriebe verbunden und kann die Lenkbewegung des Fahrers verändern.
Bei langsamen Geschwindigkeiten, wie in der Stadt, beim Einparken und in Serpentinen, vergrößert die Aktivlenkung den Lenkeinschlag. Der Fahrer kann, ohne am Lenkrad umgreifen zu müssen, mit einer kleineren Drehung des Lenkrades engste Manöver fahren; die Agilität des BMW wird deutlich verbessert, Einparken vereinfacht. Auch bei mittleren Fahrgeschwindigkeiten wird die Lenkarbeit erleichtert. Um die Souveränität im oberen Geschwindigkeitsbereich zu erhöhen, wird ab circa 120 bis 140 km/h (je nach Modell und Abstimmung) die Aktivlenkung indirekter in der Übersetzung.
Die Aktivlenkung verringert somit die Lenkbewegung des Fahrers. Sein Vorteil: Er kann mit größeren Drehungen am Lenkrad präziser die Räder steuern - das Ergebnis sind mehr Stabilität und Komfort.
Kritische Situationen wie Übersteuern oder das Bremsen mit den Rädern auf verschiedenen Untergründen werden vom DSC schon im Vorfeld identifiziert. Hierbei hat die Aktivlenkung eine weitere Möglichkeit, schützend einzugreifen und zum Beispiel die Gierbewegungen zu dämpfen - und zwar schneller, als es selbst ein geübter Fahrer vermag. Da die Aktivlenkung ein ergänzendes System ist und die direkte Verbindung vom Fahrer zu den Rädern nicht unterbricht, bleibt die Lenkbarkeit des BMW selbst bei einem Ausfall des Systems voll und ganz erhalten, da bei erkannten Unstimmigkeiten über die Sicherheitsschaltung sofort der Verstellmechanismus der Aktivlenkung über einen Zapfen blockiert wird. Somit bleibt der Fahrer immer Herr der Lage.

Ich möchte die Aktivlenkung auch auf keinen Fall mehr missen. Mir reicht es schon immer, wenn ich mit dem Firmenwagen (5er) ohne Aktivlenkung fahren muss, diese lästige Kurbelei und diese Gummi-Lenkung gehen mir vollkommen auf den Geist.

Mir ist auch völlig schleierhaft, wie manche zu dem Schluss kommen, dass die Aktivlenkung weniger Feedback von der Straße geben würde und daher ein künstliches Fahrgefühl vermittelt. Für mich persönlich ist genau das Gegenteil der Fall.

Zitat:

Original geschrieben von DaBomb


Mir ist auch völlig schleierhaft, wie manche zu dem Schluss kommen, dass die Aktivlenkung weniger Feedback von der Straße geben würde und daher ein künstliches Fahrgefühl vermittelt. Für mich persönlich ist genau das Gegenteil der Fall.

Das kommt wohl ganz auf das persönliche Empfinden an. Also ich habe da wie gesagt ein sehr synthetisches Lenkgefühl mit der AL. Mein Händler hat mir speziell beim 1er auch von der AL abgeraten, weil dieses Gefühl wegen dem kürzeren Radstand dort noch stärker sein soll.

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Zitat:

Original geschrieben von TheRealRaffnix


Das kommt wohl ganz auf das persönliche Empfinden an. Also ich habe da wie gesagt ein sehr synthetisches Lenkgefühl mit der AL.

War genau auch mein Eindruck- will sie niemandem madig machen, mir gefiel sie aber schlichtweg nicht.

Zitat:

Also ich habe da wie gesagt ein sehr synthetisches Lenkgefühl mit der AL

Das hat seine Ursache wohl eher im "Kopf" als in der Lenkung. Und wenn ein BMW-Händler seinen Kunden von der AL abrät, sollte er sich einen anderen Beruf suchen. Mann muss ja die AL nicht kaufen oder mögen. Aber man(n) sollte nicht Argumente gegen die AL erfinden, die völlig absurd sind. Es ist doch eher so, dass sich einige an dem recht hohen Aufpreis stören und sich lieber anderes Zubehör kaufen. Schade eigentlich, denn mit der AL erhält man ein "Zubehör", dass sich bei jeder Fahrt, sei es auf der Autobahn oder in Kurven, deutlich bemerkbar macht, und zwar nur im Positiven.

Es ist die gleiche Diskusion wie bei der Einführung des ABS-Bremssystem. Da gab es immer solche die lieber "selber" bremsen wollten.

Gruss Pütz

Zitat:

Original geschrieben von Pütz



Zitat:

Also ich habe da wie gesagt ein sehr synthetisches Lenkgefühl mit der AL

Das hat seine Ursache wohl eher im "Kopf" als in der Lenkung. Und wenn ein BMW-Händler seinen Kunden von der AL abrät, sollte er sich einen anderen Beruf suchen. Mann muss ja die AL nicht kaufen oder mögen. Aber man(n) sollte nicht Argumente gegen die AL erfinden, die völlig absurd sind. Es ist doch eher so, dass sich einige an dem recht hohen Aufpreis stören und sich lieber anderes Zubehör kaufen. Schade eigentlich, denn mit der AL erhält man ein "Zubehör", dass sich bei jeder Fahrt, sei es auf der Autobahn oder in Kurven, deutlich bemerkbar macht, und zwar nur im Positiven.

Es ist die gleiche Diskusion wie bei der Einführung des ABS-Bremssystem. Da gab es immer solche die lieber "selber" bremsen wollten.

Sehe ich überhaupt nicht so. Der Vergleich zu ABS ist gänzlich überzogen. ABS bedeutet einen massiven Sicherheitsgewinn, wird ein Auto ohne AL vielleicht unlenkbar?

Ferner ist ein Lenkgefühl wohl immer auch eine "Kopf"sache, was soll es auch anderes sein?

Das Totschlagargument "Aufpreis" ist (zumindest für mich) nicht wirklich zutreffend, bei >60k für einen Dreier kommt es mir auf den Aufpreis sicher nicht an.

Man sollte vielleicht akzeptieren, dass andere mal die Begeisterung für ein "Feature" nicht teilen...

BTW: Ich bin über jeden Verkäufer froh, der mal nicht blind jedes Extra als must have deklariert, sondern auch mal Kritik/ Bedenken äussert.

Zitat:

Original geschrieben von grizzler



Sehe ich überhaupt nicht so. Der Vergleich zu ABS ist gänzlich überzogen. ABS bedeutet einen massiven Sicherheitsgewinn, wird ein Auto ohne AL vielleicht unlenkbar?
Ferner ist ein Lenkgefühl wohl immer auch eine "Kopf"sache, was soll es auch anderes sein?
Das Totschlagargument "Aufpreis" ist (zumindest für mich) nicht wirklich zutreffend, bei >60k für einen Dreier kommt es mir auf den Aufpreis sicher nicht an.

Man sollte vielleicht akzeptieren, dass andere mal die Begeisterung für ein "Feature" nicht teilen...

BTW: Ich bin über jeden Verkäufer froh, der mal nicht blind jedes Extra als must have deklariert, sondern auch mal Kritik/ Bedenken äussert.

Naja komm... so ganz ohne Übertreibung kommst Du jetzt aber auch nicht klar... 🙂

Mal ein paar ganz sachliche Fakten:

1.) Die AL vermittelt nicht nur ein bestimmtes Lenkgefühl, sondern ist für sich ebenso ein Sicherheitsfeature, wie ABS. Die AL ist ans ABS und die anderen Sicherheitssysteme gekoppelt und unterstützt diese direkt. Mit AL fängt z.B. das EPS erst wesentlich später an, nachzuregeln, weil die AL schon vorher ausgleichend "eingreift", das aber im Gegensatz zu EPS ohne aktive Bremseingriffe. Auf der BMW Website sind einige Beispiele zu finden, wie genau die AL in die aktivie Sicherheit integriert wird. Der Zugewinn an Sicherheit ist das eigentliche Feature der AL. Und durch das spätere Eingreifen von EPS könnte man hier evtl. sogar von einem Zugewinn an sportlichkeit diskutieren.

2.) Ein Auto ohne AL wird sicher nicht unlenkbar, aber ein Auto ohne ABS wird auch nicht unbremsbar. Daher ist der Vergleich des Kollegen gar nicht soo weit hergeholt.

3.) Einige hier beschweren sich über das synthetische und merkwürdige Lenkgefühl. Wenn man die AL nicht gewohnt ist, ist sie wirklich etwas merkwürdig. Wenn man sich aber erst mal daran gewöhnt hat, was übrigens sehr schnell geht, merkt man gar nichts mehr von ihr und das eigene Lenkverhalten passt sich zu 100% an. Der Unterschied wird Dir erst wieder bewusst, wenn Du in ein Fahrzeug ohne AL einsteigst. Auch über mangelndes Feeback kann ich mich nicht beschweren. Ich kriege auch mit der AL ausreichend Rückmeldung von der Straße.

Die AL ist einfach ein Zugewinn an Lenkkomfort (das Auto läßt sich agiler bewegen, man muss weniger "rumkurblen"😉 und Sicherheit.

Braucht man es? Geschmackssache. Wahrscheinlich nicht. Ist sie unnötig oder unnützes Spielzeug? Ganz ganz sicher nicht!

Zitat:

Original geschrieben von espique



Naja komm... so ganz ohne Übertreibung kommst Du jetzt aber auch nicht klar... 🙂

Inwiefern? 😉

Zitat:

1.) Die AL vermittelt nicht nur ein bestimmtes Lenkgefühl, sondern ist für sich ebenso ein Sicherheitsfeature, wie ABS.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass ein Auto ohne ABS unbremsbar wird...

Zur Effektivität der Vernetzung mag ich recht wenig sagen, gebe nur mal zu Bedenken, dass Alpina sicher auch irgendwelche Gründe hat auf die AL im B3 Biturbo zu verzichten!

Verstehe mich nicht falsch, will die AL nicht schlecht machen nur weil ich sie nicht mag. Finde es allerdings auch sehr überzogen jedem der die AL nicht mag gleich zu unterstellen, dass er sie sich nicht leisten kann- Da kann ich nur schmunzeln...

Was ich aber für sachlich falsch halte: Die AL als Sicherheitsfeature auf einem Niveau mit ABS zu sehen- IMHO absolut überzogen.

Zitat:

2.) Ein Auto ohne AL wird sicher nicht unlenkbar, aber ein Auto ohne ABS wird auch nicht unbremsbar. Daher ist der Vergleich des Kollegen gar nicht soo weit hergeholt.

Siehe oben. Ein Auto ohne ABS wird bei einer Vollbremsung unlenkbar, gibt es eine Situation, in der die AL einen derart relevanten Sicherheitsbeitrag leistet?

Zitat:

3.) Einige hier beschweren sich über das synthetische und merkwürdige Lenkgefühl. Wenn man die AL nicht gewohnt ist, ist sie wirklich etwas merkwürdig. Wenn man sich aber erst mal daran gewöhnt hat, was übrigens sehr schnell geht, merkt man gar nichts mehr von ihr und das eigene Lenkverhalten passt sich zu 100% an. Der Unterschied wird Dir erst wieder bewusst, wenn Du in ein Fahrzeug ohne AL einsteigst. Auch über mangelndes Feeback kann ich mich nicht beschweren. Ich kriege auch mit der AL ausreichend Rückmeldung von der Straße.

Sagt mein (E90 330i mit Al) Kumpel auch. Ich hatte jetzt allerdings einen E60 530i mehrer Tage und sie gefiel mir nicht, eine weitere Probefahrt mit einem 335i hat mich auch nicht überzeugt.

Zitat:

Die AL ist einfach ein Zugewinn an Lenkkomfort (das Auto läßt sich agiler bewegen, man muss weniger "rumkurblen"😉 und Sicherheit.

Mag sein, für mich geht damit ein dermaßen hoher Zugewinn an Entkopplung zur Straße einher, dass ich sie selbst als gratis Option nicht buchen würde.

Zitat:

Ein Auto ohne ABS wird bei einer Vollbremsung unlenkbar, gibt es eine Situation, in der die AL einen derart relevanten Sicherheitsbeitrag leistet?

Bei einem konventionellen Lenksystem werden die Lenkbefehle des Fahrers wegen der fest definierten Übersetzungsverhältnisse zwischen Lenkrad und gelenkten Vorderrädern immer gleich übertragen (auch wenn das Übersetzungsverhältnis mit zunehmendem Radeinschlag progressiver wird). Eine direkte Lenkung - ideal bei gemäßigtem Tempo - bleibt also direkt, selbst wenn bei hohem Tempo längst eine viel indirektere Lenkübersetzung angebracht wäre, um den physikalisch vorgegebenen Anstieg der Lenkempfindlichkeit mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit zu kompensieren. Umgekehrt gilt das natürlich für eine indirekte Lenkung: Die ideale Lenkübersetzung für den "Höchstgeschwindigkeitsbereich" lässt bei gemächlicherer Gangart das Lenken zur Arbeit werden - weil der Fahrer in Relation zum Radeinschlag stets unverhältnismäßig viel am Lenkrad "kurbeln" muss.

Konventionelle Lenksysteme stellen also stets einen Kompromiss zwischen den beiden Extremen dar.

Wird bei einem Bremsvorgang das Antiblockiersystem aktiviert und es entsteht ein Giermoment (seitliches „Verziehen“ des Fahrzeuges durch unterschiedliche Fahrbahngriffigkeit) so lenkt die Aktivlenkung ohne Aktivität des Fahrers automatisch entgegen und stabilisiert somit das Fahrzeug. Erst wenn diese Gierratenregelung nicht ausreicht, wird über das ESP (bei BMW DSC genannt) ausgeglichen.

Den größten Vorteil sehen die Entwickler darin, dass sie die Bremse nun wieder viel stärker ihrer eigentlichen Funktion zuführen können. Denn was sie bisher an Stabilität gewannen, bezahlten sie oft mit längeren Bremswegen.

Befinden sich etwa die rechten Räder auf Eis und die linken auf Asphalt, können bisherige Regelsysteme auch auf der griffigen Seite nur mit stark reduzierter Kraft bremsen. Sonst würde sich das Auto aus der Spur drehen.

Diese Bewegung soll nun die aktive Lenkung abfangen. Sie stellt die Räder in Richtung der glatteren Fahrbahnseite und erlaubt so schärferes Bremsen, ohne dass das Auto ins Schleudern gerät. Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h lässt sich der Bremsweg dadurch um mehrere Meter verkürzen.

Was willst du damit jetzt sagen?

Dein Text bestätigt in meinen Augen, dass wir bei ABS von einem Sichherheitsfeature sprechen, wohingegen die AL ein Komfortfeature darstellt, da man nicht

Zitat:

viel am Lenkrad "kurbeln" muss

.

Zitat:

Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h lässt sich der Bremsweg dadurch um mehrere Meter verkürzen.

Die Aktivlenkung ist ein Sicherheitsfeature.

Zitat:

Original geschrieben von Pütz



Zitat:

Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h lässt sich der Bremsweg dadurch um mehrere Meter verkürzen.

Die Aktivlenkung ist ein Sicherheitsfeature.

Auch belegbar?

Zitat:

Original geschrieben von Pütz


..
Es ist die gleiche Diskusion wie bei der Einführung des ABS-Bremssystem. Da gab es immer solche die lieber "selber" bremsen wollten.
..

😁 😁 😁 😁 😁

Ich bin mir sicher, daß es mit der Servolenkung auch dieselben Diskussionen gab 😉

Zitat:

Original geschrieben von espique


...

3.) Einige hier beschweren sich über das synthetische und merkwürdige Lenkgefühl. Wenn man die AL nicht gewohnt ist, ist sie wirklich etwas merkwürdig. Wenn man sich aber erst mal daran gewöhnt hat, was übrigens sehr schnell geht, merkt man gar nichts mehr von ihr und das eigene Lenkverhalten passt sich zu 100% an. Der Unterschied wird Dir erst wieder bewusst, wenn Du in ein Fahrzeug ohne AL einsteigst. Auch über mangelndes Feeback kann ich mich nicht beschweren. Ich kriege auch mit der AL ausreichend Rückmeldung von der Straße.
..

100% Zustimmung !! Eine Probefahrt ist viel zu kurz um diese Lenkung begreifen zu können. Mir wurde es erst nach einigen Tagen bewusst wieviel die AL bietet !! Aber es ist wie espique schon geschrieben hat -> Der größte Unterschied (negativ gesehen) ist, wenn man nach ein paar Tagen in ein Auto ohne AL steigt!

Auch ich denke, daß wenn die Lenkung dabei (Serienausst.) wäre, würden hier die Meinungen anders lauten. Das wird in Zukunft auch irgendwann so sein - wie mit vielen anderen Extras.

In meinen Augen ist die Aktivlenkung zuerst mal eine Komfortfunktion. An die "variable Lenkübersetzung" gewöhnt man sich sicher schnell. Die Stabilisierung des Fahrzeugs bei einer Vollbremsung durch die AL, wodurch die Bremswirkung durch das ESP für die Stabilisierung nicht reduziert werden muß, kann den Bremsweg wohl gegebenenfalls etwas reduzieren.
Trotzdem frage ich mich noch immer, ob und wie die AL regelt, wenn zur Kollisionsvermeidung plötzlich sehr harte Lenkmanöver bis an die Haftgrenze der Reifen nötig sind. Zwar bin ich zügig, aber vorrausschauend unterwegs, allerdings konnte ich einige Male durch heftige Ausweichmanöver schon mehrere unverschuldete Beinaheunfälle (die nicht im Vorfeld erkennbar waren) vermeiden, bei denen ich wohl (wenn überhaupt) nur schwerverletzt davon gekommen wäre. Für mich ist es sehr wichtig, daß das Fahrzeug ggf. in einer wirklich brenzligen Situation genau so lenkt, wie man das am Lenkrad vorgibt, und nicht durch Regelungswut (um etwaigen Schleudern entgegenzuwirken) so weichspült, daß es dann nicht mehr ausreicht. Kompetente Antworten auf diese Frage hab ich noch nicht erhalten, deshalb habe ich auf diese SA verzichtet.

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