NEWS: Honda Jazz e:HEV 2020 Hybrid

Honda Jazz

Hallo liebe Jazz Fahrer und Jazz begeisterte,

erste Renderings des neuen Honda Jazz 2020 gehen durchs Netz:
https://paultan.org/.../

Beste Antwort im Thema

Heute wurde der neue Jazz Hybrid offiziell beim Honda Händler vorgestellt. Meiner Frau hatte ich natürlich von dem Wagen im Vorfeld schon immer mal wieder erzählt.

Und was treibt die Gute hinter meinem Rücken? Ruft bei meinem Händler an und organisiert eine persönliche Vorstellungsrunde für mich.

Ansehen wollte ich mir den Wagen eh heute und so fuhren wir los. Allerdings fuhr ich nicht zu "meinem" Händler, sondern zu einem Größeren, der nur halb so weit weg ist.
Als wir dann vor einem Jazz standen und ein netter Herr auch gleich aufschloss, stellte meine Frau fest, dass wir beim falschen Händler stehen. "Wir müssen woanders hin." sagte sie und so fuhren wir also gleich wieder los, einen verdutzten Verkäufer zurücklassend.

Beim richtigen Händler angekommen wurde mir gleich ein Blumenstrauss in die Hand gedrückt (habe nämlich heute Geburtstag) und ein Gutschein für eine Probefahrt in die Hand gedrückt.
Der Verkäufer entschuldigte sich gleich, er habe so viele Probefahrten heute zu organisieren, dass er mir den Wagen zwar gerne zeigen könne, aber eine Fahrt leider nicht machbar wäre, dafür hatte meine Frau zu spontan geplant.

Keine fünf Minuten später jedoch drückte er mir einen Schlüssel in die Hand, er schob mich schnell dazwischen. Und so saß ich im neuen Jazz Hybrid und durfte ihn sogar fahren. Das normale Modell, nicht den Crossstar.

Der absolute Hammer ist die Sicht nach vorne. Eine große breite Scheibe, eine sehr schmale A-Säule und große Seitenscheiben, dazu der absolut plane Armaturenträger. Besser geht es nicht. Generell eine sehr gute Rundumsicht, die sehr tolle Rückfahrkamera und die Piepser braucht es eigentlich nicht.
Innen ordentlich Platz für die Passagiere, noch mal eine gute Schippe mehr als im alten Modell, welches ja wahrlich nicht mit Platz geizt.
Auf Bildern gefiel mir das Digitalcockpit nicht sonderlich, in natura sieht das anders aus. Gute Grafik, gut ablesbar, viele Anzeigen abrufbar. Hat mir gefallen. Für alle wichtigen Funktionen echte, gut bedienbare Knöpfe und Regler, top. Sofort intuitiv auch während der Fahrt bedienbar.
Insgesamt wirklich ein sehr schöner und luftiger Innenraum, Design und Platzangebot finde ich toll.

Und dann rollten wir lautlos und sanft los. Beschleunigung auf Stadttempo rein elektrisch absolut ausreichend, unmerklich schaltet der Benziner immer mal wieder dazu, wenn mehr Leistung gebraucht wird oder wenn der Akku zu leer ist.
Der Wagen ist in der Stadt und bei Landstrassentempo leiser als mein acht Jahre alter Jazz, liegt angenehm straff aber doch komfortabel auf der Strasse. Man sitzt etwas höher als im alten Hybrid.
Bei Vollgas das gleiche Bild wie schon im CR-V Hybrid. Es gibt eine deutliche Gedenksekunde, bis der Benziner als Generator genug Leistung für volle Beschleunigung und Leistung liefert. Klar, auch wenn der Jazz hauptsächlich rein über den E-Motor angetrieben wird, der kleine Hybridakku kann natürlich keine 109 PS bereitstellen. Das alte IMA-System ist da etwas spontaner. Aber keine Angst, man kommt schon gut weg. Gerade an der Ampel sogar merklich schneller als mit dem Vorgänger, im Zwischenspurt auf 100 km/h auch noch gefühlt flotter.
Den Verbrauch konnte ich nicht testen. Aber den Händler sprach von einem echten Verbrauch von problemlosen 4-4,5 l/100 km im echten und nicht schleichenden Praxisbetrieb.
Fand ich natürlich nicht so aufregend, das kann meiner ja auch locker.
Aber einen klaren Vorteil hat der Neue in der Stadt. Da verbraucht er locker einen Liter weniger als meiner und fährt im Gegensatz zu meinem Wagen ständig elektrisch.

Bei höherem Tempo, so ab 80-90 km/h wird der Benziner direkt als Antrieb angekoppelt, merkt man nicht, sieht man nur am Display.

Bei voller Beschleunigung werden Gänge simuliert, damit der Wagen eine gewohnte Geräuschkulisse bietet. Das dürfte der breiten Masse gut gefallen. Ansonsten fährt der Wagen wie bei einer stufenlosen Automatik gewohnt.
Der Motor klingt beim Ausdrehen kernig und natürlich nicht mehr so ganz leise. Dämmung ist für eine Kleinwagen aber gut. Die Geräuschkulisse ist aber besser als in meinem Jazz, dessen gequält klingender 1,3 Liter Benziner nun wirklich keine akustische Erfüllung ist.
So säuselt der neue Hybrid meist angenehm ruhig durch die Lande, auch wenn der Benziner immer mal wieder durch sehr dezentes Brummen zu hören ist.

Im direkten Vergleich merkt man das höhere Drehmoment und die Mehrleistung des neuen Jazz Hybrid (109 vs. 98 PS / 253 vs. 168 Nm). Aber der Unterschied fällt, gerade beim Drehmoment, für mich gefühlt lange nicht so groß aus wie erwartet. Lahm ist auch der alte Hybrid keinesfalls.

Einen Rückschritt gibt es beim Kofferraum. Theoretisch beide rund 300 Liter groß, ist die Form beim Neumodell ungünstiger, der Kofferaum ist schlechter nutzbar, zumal wegen des größeren Akkus auch noch eine kleine Stufe hinzukommt. Und man kann die Lehnenneigung nicht mehr verändern und damit den Kofferraum vergrößern. Uns war der Kofferraum etwas zu klein und unpraktisch, auch wenn man sich damit sicher arangieren kann. Immerhin gibt es nach wie vor die genialen MagicSeats (Kinosessel).

Wie alle neuen Fahrzeuge gibt es einen riesigen Monitor in der Wagenmitte, glücklicherweise nicht oben aufgepappt, sondern auf einer guten Höhe integriert.
Habe die ganzen Funktionen aber nicht ausprobiert, dafür war auch gar nicht die Zeit.

Spontan hatte ich auch gleich zwei Interessenten an meinem Fahrzeug, den Händler selbst und einen älteren Herren, der auch zum Gucken gekommen war. Seine Frau hatte ihn geschickt, weil Ihr mein Wagen so gut gefiel. Sie fuhren selbst einen VW Touran, ich führte kurz den Laderaum vor und erzählte ein bißchen vom Wagen. Beide waren begeistert und wollten mir nicht glauben, dass der Wagen schon acht Jahre alt ist und einen sechsstelligen Kilometerstand hat. Beim Blick auf meine Verbrauchsanzeige fiel er etwas vom Glauben ab. ;D

Der Händler selbst lobte meinen Jazz jedoch schon zu sehr. Wie gut der dasteht, wie sprichwörtlich zuverlässig die Jazz-Modelle generell sind und das ihm schon wieder alle Gebrauchten vom Hof gerissen wurden. Wollte der nun was Neues verkaufen oder nicht? 😉

Tja, neuen Jazz kaufen? Klares ja...wenn ich jetzt ein entsprechendes Fahrzeug bräuchte. Aber Honda hat mit dem 2011er Modell ein so überzeugendes Fahrzeug abgeliefert, dass der erwartete Quantensprung für mich einfach ausfiel. Das alte Modell ist derart stimmig, dass mich das neue Modell nicht richtig locken kann, weder vom Platz (wegen des Kofferraums in Grundkonfiguration), noch vom Antrieb her. Natürlich ist es toll, dass man beim neuen Vollhybrid überhaupt kein Umschalten der Fahrzustände mehr spürt, alles ist noch mal sanfter, leiser und gleitender.
Aber auch hier merke ich im direkten Vergleich viel zu deutlich, dass mein Fahrzeug sich noch immer fast wie ein Neuwagen fährt und nicht im Ansatz ausgelutscht anfühlt, das alte IMA-System schon nahe an der Perfektion arbeitet.

Wer den Jazz jedoch nicht kennt oder schon hat, ein vollwertiges Fahrzeug im Kleinwagenformat sucht: Bitte fahrt das Auto Probe, es ist sehr überzeugend und für das Gebotene wahrlich nicht zu teuer.

Und ich bin mir ziemlich sicher, da Honda immer schon realistische Verbrauchsangaben macht, der Wagen ist regelmäßig mit einer Drei vor dem Komma zu bewegen.

Damit hat Honda für mich einen überzeugenden und konkurrenzfähigen Vollhybrid abgeliefert. Der Händler bestätigte mir schon zahlreiche Vorbestellungen, die ersten Spontankäufe gab es auch schon. Ich hoffe Honda kann hier endlich mal punkten, der CR-V Hybrid läuft ja, für Honda-Verhältnisse, auch ganz ordentlich.

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Zitat:

@EG_XXX schrieb am 9. März 2020 um 12:03:29 Uhr:


Metallik ich weiß nicht wo deine Schallplatte hängen beblieben ist aber irgendwo steckt die Nadel in der Platte fest... :-D

Du hast jetzt die Hausaufgabe folgende Videos anzuschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=tIRnvWqKbCk

Electric Vision europe
https://www.youtube.com/watch?v=rtlVhZCZb08

Morgen fragen wir Dich dann ab welche Strategie Honda für Europa verfolgen wird in den nächsten Jahren :-D

Das war jetzt aber sehr überzeugend.🙄 Ok,in der Werbebranche ist Honda gut aufgestellt.🙂

Tja, so ist das Leben...
Dieser thread ist voll mit youtube-Videos.

Zitat:

@Metallik schrieb am 9. März 2020 um 13:26:34 Uhr:


1
Ich habe da auch mal eine Quizfrage:
Samstag oder Sonntag bei 0 Grad C° Fahrt zum 3 km entfernten Bäcker Brötchen holen, weiter 1,5 km zum Metzger frisches Hackepeter und Prager Schinken kaufen. Wieder zurück, gleich 9 km. Wer ist sauberer und umweltfreundlicher?
PHEV rein elektrisch fahrend ohne lokale Emissionen oder
HEV mit rumrödelnden Verbrennermotor, der gerade im kalten Zustand anständig Dreck produziert? Und wer sich nur ein klein wenig mit Motoren auskennt weiß, wie verschleißfreudig diese Fahrten für Verbrenner sind.
Auch nur mal ein Beispiel aus dem wirklichen Leben. 😉

2
Übrigens toll diese Werbelinks. Möglichst aus dem asiatischen Raum. Von Autos die es nicht auf den europäischen Kontinent schaffen.

3
Und dass die meisten PHEVs als Geschäftswagen laufen, ist ein Gerücht. Der Arbeitgeber schaut in der Regel, welches Antriebskonzept zum Fahr-/Streckenprofil passt. Langläufer und tägliche Kilometerbolzer sind immer noch Diesel-Auto, weil für den Arbeitgeber am günstigsten und keine PHEV.
Stadtfahrer - ja auch die gibt es als Geschäftwagenfahrer - sollten BEVs und PHEVs zumindest ins Kalkül mit einbeziehen. Und da hier scheinbar keiner einen PHEV hat aber scheinbar die Weisheit darüber mit Löffeln gefressen hat: Es gibt da Tasten und Regler, womit man sehr gut Fahrten rein eletrisch oder rein mit dem Verbernner oder als paralleler Hybrid oder als serieller Hybrid steuern kann. Das ist leider die Crux in einem Forum, dass da Meinungen wiedergegeben werden, z.B. von einem PHEV, aber tatsächlich noch nie in einen gesessen haben.

1
Ok, wenn der PHEV am Stecker war, ist er uU umweltfreundlicher - aber die Herstellung des Stromes und der Batterie musst Du halt trotzdem mit einrechnen. Und wenn mir dann einer erzählen will, er sei mit einem 2,x t Fahrzeug umweltfreundlich zum Brötchen holen unterwegs, dann ist das schlichtweg Irrglaube.

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Da gebe ich Dir Recht. Es nützt nix wenn man nach Japan sieht, wo die Rahmenbedingungen andere sind. Und ein großer Teil dieser Autos wäre hier tatsächlich nicht wirtschaftlich auf den Markt zu bringen.

3
Dann sag mir, wieviele Leute gibt’s, die ein Auto privat für ü40000 oder gar ü50000 kaufen? Denen glaube ich das ja sogar noch, dass die das bezahlte auch nutzen. Aber die meisten Fahrzeuge dieser Preisklassen werden GW sein. Und sorry - der Abteilungsleiter der sich selbst die Einkaufsanforderung für den DW unterschreibt, der kauft das was am besten zur Firmenpolicy passt und zu seinem Geldbeutel. Und bei halbem Geldwerten Vorteil ist das der PHEV am Ende. Und da interessiert es keinen, ob der Wagen in der Firma oder zu Hause überhaupt geladen werden kann. Ich hatte durchaus schon einiges in Sachen Dienstwagen zu tun, was Du beschreibst von Kontrolle welches Antriebskonzept passt zu wem, die gibt’s nicht. Bestenfalls dass dem Außendienst Diesel verordnet wird, weil da jeder um die Strecken weiß. Aber es gibt noch zahlreiche Dienstwagen außerhalb des Außendienst. Eher sind Marke, Preis, Farbe vorgeschrieben, sogar Karosserieformen (zB kein Coupé oder Cabrio), und bitte keine exotische Ausstattung. Und übrigens habe ich schon im PHEV gesessen - nur wenn nach 20km BAB die Batterie leer ist, kann ich den auf Elektro stellen so viel wie ich will.

Ich finde ganz einfach die Förderungen des PHEV falsch. Weil man die bekommt, ob man lädt oder nicht. Man muss ja nicht mal laden können zu Hause oder im Büro. Der EV-Fahrer hat ja keine Wahl wenn er wo hin will, der muss den Strom laden. Aber je nach Nutzung ist es eben nicht sinnvoll PHEV oder EV zu fahren. Und auch nicht automatisch gut für die Umwelt. Dieser Mist kommt nur, damit sich der solvente Bürger in seiner Mobilität nicht nennenswert einschränken muss. Dieser Mist kommt nur, weil der 2,2t PHEV dem Hersteller das Tor öffnet, eine höhere CO2 Grenze zu bekommen und den PHEV mit einem lächerlichen Betrag in die CO2 Bilanz einzurechnen. Ganz ohne dass das Ding genutzt wird.

Zitat:

@Metallik schrieb am 9. März 2020 um 13:26:34 Uhr:


Ich habe da auch mal eine Quizfrage:
Samstag oder Sonntag bei 0 Grad C° Fahrt zum 3 km entfernten Bäcker Brötchen holen, weiter 1,5 km zum Metzger frisches Hackepeter und Prager Schinken kaufen. Wieder zurück, gleich 9 km. Wer ist sauberer und umweltfreundlicher?
PHEV rein elektrisch fahrend ohne lokale Emissionen oder
HEV mit rumrödelnden Verbrennermotor, der gerade im kalten Zustand anständig Dreck produziert? Und wer sich nur ein klein wenig mit Motoren auskennt weiß, wie verschleißfreudig diese Fahrten für Verbrenner sind.
Auch nur mal ein Beispiel aus dem wirklichen Leben. 😉

Solche Strecken legen wir, auch bei 0 Grad, ausschließlich mit dem Rad oder zu Fuß zurück.
Wenn wir schon versuchen über sauber und umweltfreundlich zu reden. 😉

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Ist das hier ein Beispiel für den umweltfreundlichen PHEV, der überwiegend von Privatpersonen gekauft und im Stadtverkehr elektrisch genutzt wird?

https://www.n-tv.de/.../...in-echter-Alleskoenner-article21620962.html

Ganz ehrlich, da ist jeder Mitsubischi SpaceStar insgesamt umweltfreundlicher, und ein Jazz HEV auch. Es muss das Umdenken erfolgen, dass der Mensch sich nicht das größte, fetteste und stärkste Auto wählt was er sich leisten kann - sondern das kleinste und sparsamste was zur Aufrechterhaltung seiner Mobilität nötig ist. Dann würden sich viele Probleme eher mindern, als durch solche Fahrzeuge. Das hätte schon 3 Jahrzehnte früher erfolgen müssen.

Und ja - meine Nase ist erreichbar und ich kann mir da auch selbst dran fassen bei dem Thema und muss mich bei dieser Masse mit einschliessen.

@hungryeinstein: Meine Frau kann nicht Fahrrad fahren. Und ich will nicht.😉 -schon gar nicht bei solchen Temperaturen und eventueller Reifglätte. Ich setze mich da lieber in einen per Standheizung vorgewärmten Wagen, der per Lenkrad- und Popo-Heizung ein ungeheures Wohlbefinden erzeugt und mich lokal ohne Auspuffqualm rein elektrisch zu meinen o.g. Lieblingsgeschäften bringt. Übrigens mit Öko-Strom geladen.

@CivicTourer :
1) Gut vollgeladen sollte ein PHEV immer sein. Erst dann lohnt sich ja erst ein PHEV wirklich. Akku leer und mit Benzinmotor ständig fahren..., ich bitte dich, wer macht denn sowas. Und warum werden immer 2 Tonnen-SUVs mit PHEVs gleichgesetzt? Es gibt auch leichtere Autos von VW, Hyundai, Kia, etc. die nicht zum Segment schwerer SUVs gehören. Audi, Porsche, Mercedes sind ja nun nicht die Hersteller, die PHEVs erfunden haben.
Und bei der Batterieherstellung geht es auch voran. Die Feststoffbatterie steht in den Startlöchern. Kleiner, günstigger, effizienter und mit weniger umweltbelastenden Stoffen, sowie deren Gewinnung in sogenannten Armenländern mit Kinderarbeit.
Aber gehen wir mal zum eigentlichen Thema Honda Hybrid zurück: Alte Technik neu aufgepeppt. Mehr ist das nicht. Schlußendlich ist ein Verbrenner verbaut, der entweder beim Vortrieb mit hilft und/oder als Generator einen Fahrakku auflädt. Die Erkenntnis ist aber, dass mit geringen Pausen, der Verbrenner ständig Abgase aus dem Auspuff raus bläst. Das hat auch der "alte" Honda Jazz Hybrid GE (Bauzeit 2011 bis 2015) gemacht.
Die Technik wurde damals übernommen von anderen Honda-Modellen. Mag ja früher okay gewesen sein, aber heute? Dass das mittlerweile die Leute verstanden haben sieht man an der Erstzulassungsstatistik für den ersten Monat dieses Jahres. Unter den Top 50 ist kein Honda Modell zu finden und auch kein Toyota-Modell. Traurig aber wahr. Denn rein von der Zuverlässigkeit, sind die beiden Hersteller top.

3) Im Kern gebe ich dir ja recht. PHEVs als Geschäftswagen sind von Fall zu Fall zu sehen. Habe ich als Arbeitnehmer zu Hause Lademöglichkeiten? Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten der Strombetankung inkl. Material wie Wallbox, extra Stromzähler etc.? Gibt es die Möglichkit bei den Kunden und beim Arbeitgeber zu laden? Fahre ich weite Strecken am Stück > 200km oder eher kurze < 40 km?
Ich kann nur sagen, dass ich aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis mehrere Leute habe, die längst nicht das Auto (PHEVs) durchdrücken können, was sie aufgrund des steuerlichen Vorteils gerne haben möchten. Die alten Geschäftswagen müssen erst mal abgeschrieben sein bevor es neue gibt und auf den Arbeitnehmer wird keine Rücksicht genommen, was den steuerlichen Vorteil von 0,5% betrifft. Davon hat der Arbeitgeber nichts. Der guckt auf Kosten und Spritverbrauch. Deshalb zur Zeit Diesel, Diesel, Diesel...
Und nicht jeder Arbeitgeber hat seinen Stammsitz in Deutschland, d.h., die Geschäftsführung hat auch keinen Steuervorteil bei den Geschäftswagen seiner obersten Bosse.
Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich dem ganzen Bundeskabinett ihre Benzin-Luxusschlitten wegnehmen und gegen PHEVs gerne gleicher Luxusklasse tauschen. Die lassen sich 1-2 Kilometer in der Berliner City von ihrer Parteizentrale ins Bundeskanzleramt oder Bundestag chauffieren. Verbrauch im kalten Zustand locker 25 - 30 Liter, die ein PHEV locker am Tag mehrmals elektrisch zurücklegen könnte. 😉

Immer wieder nett, mit euch zu plauschen. 😉
Im Mitsubishi Forum (PHEV - threads) ist leider nichts los, weil man über Gutes so wenig schreiben kann. 🙂 🙂

Zitat:

@flex-didi schrieb am 9. März 2020 um 13:54:20 Uhr:


Schön, wenn man isoliert diese spez. Fahrten so für den PHEV vorweisen kann....

Genau. Jeder pickt sich hier das raus, was seine Thesen untermauert.
2 Tonner SUVs im Stadtverkehr und große Fahrstrecken = PHEVs.
Da dachte ich mir, bring mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben. 😉
Ich wusste ja nicht, dass ein Großteil der Leser Bäcker oder Weizenfeld und Fleischer oder Weide gleich 50 m nebenan als Nachbarn haben und solche Fahrten wegfallen?!

Stichwort: Füße + Fahrrad. Aber gewiss, ich sehe das Chaos vorm Bäcker auch...., unabh. von deren Antriebsart/benötigter Parkfläche...!

Na sorry, in der aktuellen Liste der PHEV sind aber wesentlich mehr dicke Autos ü100000€ drin als normale u40000 (geschweige denn mal was günstiges unter 30000, das gibtes schlicht nicht), der Durchschnittspreis der PHEV liegt bei 75000€! Durchschnittliche Leistung ist 250KW/338PS! Das sind also die (in Herstellung und Betrieb) umweltfreundlichen Fahrzeuge für die Stadt? Die nur privat angeschafft werden? Bei so Autos wie dem Golf oder Ioniq oder Outlander glaube ich das noch, und auch dass die geladen und genutzt werden. Und wieder sorry - kämst Du bei mir als Kunde an mit dem Stecker in der Hand und der Forderung nach Strom, mindestens würde ich Dich fragen ob Du was falsches eingenommen hast. Warum sollte ich als Kunde Dich bezahlen UND für Deine billige Mobilität sorgen? Scheinbar hat elektrisch fahren auch was von Schnorren an sich ...

Nochmal, ich bin nicht grundsätzlich gegen Elektromobilität. Aber sie ist nicht überall sinnvoll. Auch aus Umweltgesichtspunkten nicht. Aber halt: fährt ja Emissionsfrei ...

Und Dein Mitsubishi, da sass ich auch schon drin - wieder sorry, aber dieses Auto will ich sicher nicht haben. Für Dich passt er, cool. Für mich wäre der ein Graus.

Irgendwie können wir froh sein, dass es nicht nach Dir geht allgemein.

Und damit schießt Du Dich für mich komplett ins Aus: "Ich setze mich da lieber in einen per Standheizung vorgewärmten Wagen, der per Lenkrad- und Popo-Heizung ein ungeheures Wohlbefinden erzeugt und mich lokal ohne Auspuffqualm rein elektrisch zu meinen o.g. Lieblingsgeschäften bringt. Übrigens mit Öko-Strom geladen." Das ist schlichtweg dekadent und genausowenig umweltfreundlich, Du benutzt Dein elektrisches Fahren mit Ökostrom um Deine umweltfreundlichkeit zur Schau zu stellen und Deine Bequemlichkeit zu rechtfertigen. Fakt ist, dass Du trotzdem Strom verbraucht hast. Ökostrom hin oder her, es hätte für diese Energie vielleicht sinnvollere Anwendungen gegeben, als Deinen warmen Arsch ohne Erfordernis einer Jacke faul mit 2t Material zum Brötchen holen zu karren. Du bist genausowenig umweltfreundlich, Du rechtfertigst mit dem PHEV nur Deine PKW-Nutzung.

Infos aus der Pressekonferenz über die Strategie in Europa

https://hondanews.eu/.../honda-pressekonferenz-marz-2020-1

@CivicTourer: Zum deinem letzten Absatz. Was ist daran nicht umweltfreundlich?
Es ist doch weitaus umweltfreundlicher elektrisch von A nach B zu fahren, als mit einem Verbrenner.
Und mit den Strom anderweitige sinnvollere Anwendungen zu benutzen als für Standheizung, Lenkradheizung und Sitzheizung? Was z.B.? Volle Musik-Power mit speziellen 300 Watt Subwoofer oder wie? Für was bitte Strom sparen? Du würdest lieber solche Fahrten mit kalten Pfoten, kalten Hintern und triefender Rotznase fahren? Du bist ja ein ganz Harter. 🙂 Ne lass mal, so ein Naturbursche bin ich nicht. Ich nutze bei dem Bäcker sogar das Drive-in und lass mich ohne auszusteigen bedienen. Und während ich da so stehe und warte, verbraucht unser Auto kein Gramm Sprit ohne dass ich ihn ausschalte. Ökologischer und besser gehts ja kaum noch.

Zitat:

Und Dein Mitsubishi, da sass ich auch schon drin - wieder sorry,

In meinem Mitsubishi hast du schon mal gesessen? Warum weiß ich davon nichts? 😉
Neee, verstehe. Im Gegensatz zu manch anderem versuchst du praktisch wenigstens etwas

Zitat:

Irgendwie können wir froh sein, dass es nicht nach Dir geht allgemein.

War das mit dem "WIR" mit den anderen abgesprochen?
Da muss man immer vorsichtig sein, denn bestimmt sind auch nicht alle deiner Meinung.
Meiner Meinung muss übrigens auch keiner sein . Nur mal so als Info.

Zitat:

@EG_XXX schrieb am 10. März 2020 um 11:20:23 Uhr:


Infos aus der Pressekonferenz über die Strategie in Europa

https://hondanews.eu/.../honda-pressekonferenz-marz-2020-1

Der schafft ja noch nicht mal die 95 mg CO2/km. Aus deinem Link zitiert:
Die CO2-Emissionen und der Kraftstoffverbrauch des effizienten Hybridsystems liegen bei 102 g/km (WLTP) bzw. 4,5 l/100 km (WLTP) für den Jazz und bei 110 g/km bzw. 4,8 l/km für das Modell Crosstar.
Und das ist der Stand der Technik?
Tolles Auto. Falscher Antrieb. Strafzahlung. Die evtl auf den Käufer umgelegt wird?!
Diese Verbräuche hat unser hungryeinstein schon mit seinem 2012er Honda Jazz Hybrid unterboten. Soweit ich mich erinnere war da sogar schon mal eine Drei vor dem Komma.

Ich hatte was anderes von Honda erwartet. Sorry.

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