neuer Motor - Katastrophe - Gedenksekunden
Hallo Zusammen,
Mich interessiert mal, ob mein freundlicher mir was „an die Backe malen will“
Ich hatte bis vor kurzen die Kuh mit den 218 PS. Die ist nach einem Jahr zurück und nun habe ich die neue „kleine Kuh“ mit 231 PS. Nun hatte ich gehofft, die ist etwas spritziger ... aber was soll ich sagen... KATASTROPHE!!!!
Egal ob ich in S oder D fahre... beim Kick-Down brauch er ca 2 Sekunden bis sie mal los spurtet.
Laut dem freundlichen ist das nun bei allen neuen Motoren der Kuh so. Hier soll die Technik länger halten.
Wie ist eure Erfahrung?
Kann man hier etwas ändern?
Danke,
Alex
Beste Antwort im Thema
Mit Motor- und Antriebssoftware hat der Konzern doch inzwischen langjährige Erfahrungen... das wird schon: Ich kaufe heute ein 100+ T€-Fahrzeug, das dann vielleicht 2 Jahre später erträglich funktioniert - solange es die Kunden inklusive der Betrugshistorie davor akzeptieren: Why not? 😛.
308 Antworten
Zitat:
@JoeD5 schrieb am 20. August 2019 um 15:16:24 Uhr:
Echt schade. Mein 272 Q7 läuft super und geht jetzt aus dem Leasing, aber nach all den Posts ist der 50TDI wohl als Nachfolger nix. Wieso bekommt Mercedes das beim neuen 350CDI hin? 600NM ab 1200 U/min? Und der neue GLS ist sogar innen modern.VG
Joe
Aber der GLS ist ja nicht wirklich eine Alternative, wenn man den Platz braucht, oder? Aber nicht jeder kauft sich ne Q7 weil er 3 Kinder hat (mein „Problem“) 🙂
Am ehesten noch der X5.
Ach schau mal an, der Kundenservice hat mich heute angeschrieben, ich möchte Ihnen mal eine Telefonnummer geben, man möchte gerne mit mir persönlich reden. Na da bin ich mal gespannt und berichte dann hier.
Vielleicht sagen sie ja was von der Software .... und im Himmel ist Jahrmarkt 😛
Zitat:
@tacho66 schrieb am 20. August 2019 um 16:01:23 Uhr:
Es ist wie beim Bremsen-Thread...endlos
Forevermore....
Luftschlösser werden gebaut und zerplatzen jäh wie Seifenblasen....
An @Andrehhq7...... 😉
Zitat:
@Q86 schrieb am 20. August 2019 um 20:24:44 Uhr:
Zitat:
@tacho66 schrieb am 20. August 2019 um 16:01:23 Uhr:
Es ist wie beim Bremsen-Thread...endlosForevermore....
Luftschlösser werden gebaut und zerplatzen jäh wie Seifenblasen....
An @Andrehhq7...... 😉
Meinst du ?
Unbedingt...
Jemand schreibt: „hey da gibts vielleicht ne Software“
Ich: 🙂 😎
Du so: „Nö“...
Ich: 😰
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Audi hat Mist gebaut...Fakt
Der Kunde muss es im Echtbetrieb ausbaden....leider Fakt
Allerdings wurde auch keiner, nach einer Probefahrt hoffe ich gezwungen das Auto zu bestellen/kaufen...oder?
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Irgendwann ist ein Thema auch erschöpft....meine Meinung.
Wir würden das alles gar nicht diskutieren, wenn keine Diesel mehr gekauft werden. Also Dieselsteuer verdoppeln und gut. Wie in anderen Ländern auch. 😉
Bin gespannt wann man endlich merkt das die Brennstoffzellentechnik die bessere im Vergleich zum Elektroantrieb ist.
Schnelleres tanken
Kaum spürbare Umstellung im Vergleich zum Verbrenner.
Belasten weniger stark die Stromnetze
Harmonieren besser mit erneuerbaren Energien.
Eigentlich wäre eine Kombi aus Elektro und Wasserstoff vorteilhaft.
Aber das würde hier wohl zu weit führen...
Zitat:
@tacho66 schrieb am 21. August 2019 um 08:47:57 Uhr:
Bin gespannt wann man endlich merkt das die Brennstoffzellentechnik die bessere im Vergleich zum Elektroantrieb ist.
Schnelleres tanken
Kaum spürbare Umstellung im Vergleich zum Verbrenner.
Belasten weniger stark die Stromnetze
Harmonieren besser mit erneuerbaren Energien.
Eigentlich wäre eine Kombi aus Elektro und Wasserstoff vorteilhaft.
Aber das würde hier wohl zu weit führen...
Schnelleres tanken ? Wie meinst du das ? Warum ? Wie schnell ?
Zitat:
@tacho66 schrieb am 21. August 2019 um 08:47:57 Uhr:
Bin gespannt wann man endlich merkt das die Brennstoffzellentechnik die bessere im Vergleich zum Elektroantrieb ist.
Gar nicht. Ist nämlich aktuell für Autos grosser Schwachsinn.
In 10.000 Litern LOHC (hydrierte Flüssigkeit zur Wasserstoffspeicherung) kannst Du zwar fast den Jahresenergiebedarf eines EFH daheim speichern - und das macht auch durchaus Sinn (von den Kosten mal abgesehen), wenn viele eine PV Anlage auf dem Dach haben. Aber im Auto selber kommst Du ohnehin aktuell kaum ohne Akku aus. Ein Akku muss die Brennstoffzelle puffern - weil die Brennstoffzelle zu wenig Leistung hat und viel zu träge ist (habe zwei davon auf meinem Boot).
Dazu kommen die Hohen kosten für die Tankinfrastruktur, die Energieverluste von etwa 75% (zweimal Umwandlung) und die Wartungskosten.
Zitat:
@tacho66 schrieb am 21. August 2019 um 08:47:57 Uhr:
Harmonieren besser mit erneuerbaren Energien.
Aktuell ist es am einfachsten, wenn Du ein wenig Wasserstoff ins Gasnetz einspeist. Da musst Du nichts ändern oder investieren. Aber den Wasserstoff wieder zu den Tankstellen zu transportieren ist doch Mist.
Zitat:
@tacho66 schrieb am 21. August 2019 um 08:47:57 Uhr:
Eigentlich wäre eine Kombi aus Elektro und Wasserstoff vorteilhaft.
Für den Fall, dass du mit "Wasserstoff" die Brennstoffzelle meinst: Die verwenden eben schon Traktionsbatterien und sind genau der Kompromiss aus Elektro und Wasserstoff - sonst geht das nicht mit der Leistung, die "wir" wollen. Ich habe im letzten Jahr etwa 8000km mit Wasserstoff zurückgelegt und konnte da ein paar Erfahrungen sammeln (aber nix von Audi).
Das muss alles nicht so bleiben wie es heute ist, aber Stand heute ist die Brennstoffzelle stationär durchaus brauchbar (da kannst du auch mit Hochtemperatursystemen arbeiten und das Gewicht spielt wie auch der Baumraum keine grosse Rolle). Für grosse Frachtschiffe (gleichbleibende Leistung) oder Uboote (Geld spielt keine Rolle) gelten natürlich andere Spielregeln. Ebenso für Systeme, die 24 Stunden am Tag "laufen" müssen und nicht laden können. Das sehe ich aber selbst bei den meisten LKW nicht. Da wirst Du in den Pausen in naher Zukunft nachladen können, wenn das wirklich gewünscht wird.
Für die Autoindustrie und Werkstätten (bei Tesla gibt es keine vorgeschriebene Wartung mehr!) wird das natürlich eine ganz harte Nummer: Die wollen natürlich lieber Brennstoffzellen, weil Du die immer fleissg warten und pflegen musst. Aber das wird der Markt wohl nicht mitmachen. Stand heute kann Audi aber auch nicht elektrisch. Ich bin mit dem etron 3000km gefahren und der Verbrauch liegt bei ähnlicher Fahrweise etwa 50% über meinem Model S. Von innen ist der Audi schon schöner und hat mehr "Features", aber das wars dann auch.
Audi muss da echt aufwachen. Bis 2022 (?) die "richtige" Elektro-Plattform kommt, sollten sie sich mit anständigen hybriden über Wasser halten (der aktuelle etron und auch der etron GT kommen ja nicht auf der finalen Plattform, wenn ich das richtig sehe). 200kW Elektromotor + 200 kW Diesel/Benzin: Das könnte was werden und ich denke, dass das realistisch umsetzbar ist (vielleicht mit einem 20-30 kWh Akku). Und die Gedenksekunde kann ein 200 kW Elektromotor locker "putzen". Neue Reluktanzmotoren können sogar kurzfristig dramatisch überlastet werden - wenn es sein muss, können die auch mal 5 Sekunden mit 500 kW laufen, obwohl nur für 200 kW ausgelegt. Und nach 5 Sekunden ist der Wagen dann locker auf 100 km/h und der Verbrenner kann aufwachen 😉