Neuer KIA EV6

Kia EV6 1. Gen

Wie findet Ihr den neuen EV6?

Hier schon mal ein Video dazu!

https://youtu.be/UA1RWKmZeTQ

Ich denke mal das dies eine wahre Meisterleistung an Design ist und mal sehen wie die weiteren Test ausfallen.

592 Antworten

Wie gesagt, wenn das Fahrprofil passt spricht nichts gegen einen BEV.
Ich möchte unabhängig sein, deshalb PHEV.

Gamechanger meinte ich eher in Richtung auf die Autoindustrie, sobald die Förderung wegfällt bleiben die wie sauer Brot in den Regalen liegen und das war dann der Todesstoß für die Übergangstechnologie PHEV.

Hallo,

wenn die Förderung für PHEV gestrichen wird, dann kaufen die Leute eben wieder Verbrenner, besonders auch die gewerblichen Kunden.
Generell würde dies zur grünen Denkweise passen.
Aber was machen die dann mit ihrem Erfolg von einer Million E-Autos, von denen bisher nur 440.000 rein Elektrisch sind?!?
Ist eine schwierige Situation, in die die bisherige Regierung das ganze gefahren hat und die nun kaum wieder zu bereinigen ist.

Zitat:

@Bazingo schrieb am 27. Oktober 2021 um 11:23:54 Uhr:


Wie gesagt, wenn das Fahrprofil passt spricht nichts gegen einen BEV.
Ich möchte unabhängig sein, deshalb PHEV.
[/quote
Sorry, aber deine "Unabhängigkeit" ist reine Illusion. PHEVs sind eine Übergangstechnologie für diejenigen, die sich nicht recht an ein BEV rantrauen. Unabhängig wovon? Es gibt genügend Ladepunkte, auch HPCs. Und mit einer eigenen PV-Anlage ....Bei einem PHEV bist du weiterhin abhängig von Mineralölgesellschaften und musst in der Werkstatt beide Antriebe warten lassen. Mit entsprechenden Kosten und Umweltbelastung. Und E-Fuels mögen kommen, aber nur für Liebhaber alter Fahrzeuge oder Exoten, die das nötige Kleingeld haben. Für die Produktion von Wasserstoff und E-Fuels wird mindestens die dreifache Strommenge benötigt, die ein BEV für leisen und emissionsfreien Betrieb für die identische Strecke braucht. Vollkommen sinnlos. Die Förderung für weder-Fisch-noch-Fleisch-Pkw wird eingestellt werden und damit der Genickbruch für die Zwitter sein. Und ein BEV mit >500km Reichweite und 4 min. Ladezeit je 100km wie der EV6, um den es hier ja ausschließlich geht, deckt mit Sicherheit >90% aller Fahrprofile für private und gewerblich genutzte PKW ab. Es durchquert ja nicht jeder dauernd die Sahara. :-). Also ich komme im Ernstfall problemlos vom Nordkap bis Sizilien und von Porto nach Athen. Und das für <6€/100km Stromkosten mit höchstem Komfort und State-of-the-art-Technologie und -Sicherheit. Klingt komisch für manche Ohren, ist aber so.
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Und Nio mit seinen Wechselstationen macht auch die Reichweitenangst zunichte.

Wobei das ja eigentlich nichts neues ist hatte doch schon mal ein Israelische Start-Up Better Place vor Jahren so um 2010 rum vorgestellt. Ging leider pleite da die Benzinerlobby zu stark war zu diesem Zeitpunkt.

Hallo,

dann kommt wieder das Märchen des schnellen ladens, 4 Minuten für 100 km.
Also unter perfekten Voraussetzungen, lädt der EV6 von 10 auf 80% in 18 Minuten. Also 350 km in 18 Minuten WLTP. Rechnerisch, pumt er dann 54 kWh in den Akku, bei 20 kWh, langsam gefahren auf der Autobahn, weil so macht man Langstrecke, sind es dann 270 km in 18 Minuten, oder eben 60 km in 4 Minuten.
Dabei muss dann aber auch genau an der richtigen Stelle ein Schnelllader stehen, der die Ladeleistung des EV6 auch bedienen kann und die Ladeleistung ist mit 20 oder 30% im Akku auch langsamer.. Schlecht wenn es dann eine 150 oder 175 kW Ladesäule ist, dann ist die ganze Rechnung dahin.
Ja, der EV6 lädt schnell, aber eben nur schneller als andere E-Autos. Daher ist es immer eine Frage der Relation. Mein Auto lädt auf Langstrecke 100 km in 10,5 Sek.

Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen. Die Zeichen der Zeit und der Politik sprechen eine andere Sprache. Das Aus der Verbrenner ist quasi beschlossene Sache, und das sogar weltweit. Die neue Regierung wird/muss alle Hebel in Bewegung setzten, um mehr E-Autos auf die Straße zu bekommen und Verbrenner immer unattraktiver zu machen. Dazu gehört z.B. das Streichen sämtlicher Subventionen und Steuervorteile für fossile Brennstoffe und Techniken, sowie weitere, wahrscheinlich noch weiter steigende Förderungen der Elektromobilität, aber auch der öffentlichen Verkehrsmittel. Darunter fällt auch der Steuervorteil für Diesel und die Steuerfreiheit des Kerosin. Gleichzeitig wird es ein Break Even geben, bei dem Elektroautos in der Anschaffung günstiger werden, als ein Verbrenner. Das wird wahrscheinlich in 2-3 Jahren so sein.
Die Wirtschaft, ganz vorne weg die weltweite Autoindustrie, hat das schon längst akzeptiert und befindet sich bereits in einem Transformationsprozess, der noch weiter an Fahrt zu nehmen wird. Kein deutscher Hersteller wird über 2030 hinaus noch Verbrenner entwickeln.

Wer glaubt, dass diese Entwicklung noch irgendwie aufgehalten werden kann, ist ein Träumer. Wer glaubt, dass irgendwas wieder in Richtung Verbrenner zurück gedreht wird, ist ein Träumer. Und wer glaubt, dass in naher Zukunft nicht einschneidende Maßnahmen auf uns zu kommen, bei denen jeder sein Verhalten und liebgewonnene Angewohnheiten ändern muss, ist auch ein Träumer. So harmlos das Sondierungspapier der Parteien momentan daher kommt, wie werden in den nächsten 4 Jahren noch über die Ausgestaltung im Detail staunen. Nur ein Stichwort, Klimaministerium. Glaubt es mir, alles andere ist naiv.

Hallo,

wenn dann die Voraussetzungen wie in Norwegen gegeben sind, dann ist das auch hier sicher eine Alternative.
Die Voraussetzungen sind aber nötige Preise für die Fahrzeuge, sehr günstiger Strom und eine top Ladeinfrastruktur.
Leider wissen wir alle, dass dies nicht der Fall ist und auch in Zukunft eher düster aussieht.

Aber gern hier in 4 Jahren mehr😁

Wir befinden uns in einer Entwicklung, es kann keinen Big Bang geben, und die Infrastruktur steht. Das ist vollkommen unrealistisch. Das heutige Tankstellennetz ist auch nicht plötzlich vom Himmel gefallen. Das gleiche gilt für die Entwicklung der Reichweiten, Ladegeschwindigkeiten und Fahrzeugkosten. Diese Entwicklung wird sich massiv beschleunigen und in 4 Jahren sieht das alles schon ganz anders aus. Das ist meine feste Überzeugung.

Das beste sind die Autofahrer, die über die Reichweite moderner E-Autos klagen, sich kein E-Auto mit 400 km Reichweite kaufen würden, weil die zwei Urlaubsfahrten im Jahr nicht komplett abgedeckt werden. Gleichzeitig nutzen sie das Auto um den Rest des Jahres 40 km am Tag zur Arbeit zu pendeln und ihre Besorgungen im Umkreis von 30 km zu erledigen. Wie wäre es mit einer kleinen Verhaltensänderung, wenigstens zweimal im Jahr, und das Laden unterwegs in Kauf zu nehmen ? Und die, die ich hier meine sind keine Minderheit der Autofahrer.

Es macht wirtschaftlich gar keinen Sinn, einen riesigen, schweren Akku das ganze Jahr über spazieren zu fahren, um zweimal im Jahr eine längere Strecke ohne Ladestopp schaffen zu können.

Zitat:

@HAL01 schrieb am 27. Oktober 2021 um 12:58:51 Uhr:


Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen. Die Zeichen der Zeit und der Politik sprechen eine andere Sprache. Das Aus der Verbrenner ist quasi beschlossene Sache, und das sogar weltweit. Die neue Regierung wird/muss alle Hebel in Bewegung setzten, um mehr E-Autos auf die Straße zu bekommen und Verbrenner immer unattraktiver zu machen. Dazu gehört z.B. das Streichen sämtlicher Subventionen und Steuervorteile für fossile Brennstoffe und Techniken, sowie weitere, wahrscheinlich noch weiter steigende Förderungen der Elektromobilität, aber auch der öffentlichen Verkehrsmittel. Darunter fällt auch der Steuervorteil für Diesel und die Steuerfreiheit des Kerosin. Gleichzeitig wird es ein Break Even geben, bei dem Elektroautos in der Anschaffung günstiger werden, als ein Verbrenner. Das wird wahrscheinlich in 2-3 Jahren so sein.
Die Wirtschaft, ganz vorne weg die weltweite Autoindustrie, hat das schon längst akzeptiert und befindet sich bereits in einem Transformationsprozess, der noch weiter an Fahrt zu nehmen wird. Kein deutscher Hersteller wird über 2030 hinaus noch Verbrenner entwickeln.

Wer glaubt, dass diese Entwicklung noch irgendwie aufgehalten werden kann, ist ein Träumer. Wer glaubt, dass irgendwas wieder in Richtung Verbrenner zurück gedreht wird, ist ein Träumer. Und wer glaubt, dass in naher Zukunft nicht einschneidende Maßnahmen auf uns zu kommen, bei denen jeder sein Verhalten und liebgewonnene Angewohnheiten ändern muss, ist auch ein Träumer. So harmlos das Sondierungspapier der Parteien momentan daher kommt, wie werden in den nächsten 4 Jahren noch über die Ausgestaltung im Detail staunen. Nur ein Stichwort, Klimaministerium. Glaubt es mir, alles andere ist naiv.

Ja, dieser Glaube an 100%-Verbrenner und 90%-Verbrenner mit Miniakku nimmt schon quasireligiöse Züge an. Geht es nur mir so, oder gibt es eine große Schnittmenge zwischen diesen und den "Querdenkern"? Der Eifer, mit dem innovative Technologien und neue Erkenntnisse verteufelt werden ist zumindest identisch.

Sorry für das Abschweifen ;-) Der Kia EV6 ist das erste Fahrzeug von KIA, das den zeitgemäßen Anforderungenfür komfortables, leises und schnelles Reisen ohne lokale Emissionen entspricht. Für Pendler oder in der Stadt darf es aber auch gerne zwei Nummern kleiner sein, so eine Art kleinen EV4 als zeitgemäßen C'eed-Ersatz. 🙂 . Und wer es noch komfortabler und geräumiger als den EV 6 mag nimmt halt den IONIQ 5. Dessen Verbrauch an Strom liegt geringfügig höher, was aber bei >90% Ladung über eine eigenen PV-Anlage nicht ins Gewicht fällt. Der IONIQ 5 ist auch günstiger als der KIA EV6.

Ich bin da bei dir. Die Infrastruktur muss jedoch schnell wachsen, weil der Anteil der E-Autos auch sehr schnell wachsen wird. Die Norwegen hatten eben erst einen großen Teil der Infrastruktur, müssen nun aber auch nachsteuern, weil es mehr werden muss. Ich war mit meinem eNiro vor Kurzen am Polarkreis. Dort gibt es nur 50kW Lader und auf dem Weg dahin einige Hotspots, an denen man im Sommer oder zur Hauptreisezeit auch mal warten muss ehe man dran ist. (Bjørn Nyland berichtete darüber).
Wichtiger als die immer zunehmende Reichweite wird ohnehin die Ladegeschwindigkeit. Von ich mit dem EV6 oder dem Ioniq 5 nur noch rund 18-20 Minuten stoppen muss, um wieder 250-300km weit zu kommen, dann ist das der richtige Weg.
Alles andere wird die Zeit zeigen müssen. Ich jedenfalls habe die zweite Wallbox beantragt und werde sie dann installieren lassen. Dann wird auch das zweite Auto elektrisch betrieben sein.

Super, das ist der richtige Weg. Habe auch bereits die zweite Wallbox beantragt. Wird man brauchen. 🙂

Morgen Vormittag habe ich meine Probefahrt mit dem EV6 und ein Gespräch mit dem Händler zur Angebotserstellung. Direkt danach werde ich eine Entscheidung treffen, EV6 oder Ioniq 5.

Skoda Enyaq und Audi Q4 40 e-tron, die ich beide auch gefahren bin, sind jetzt definitiv raus. Für den Skoda habe ich übrigens das attraktivste Leasingangebot bekommen. Nützt aber nichts, wenn einem das Auto nicht 100%ig gefällt. Das Mäusekino hinter dem Lenkrad, der senkrecht mitten im Raum stehende Bildschirm, und die unzulängliche Benutzeroberfläche des Bildschirms gehen gar nicht. Und ehrlich gesagt, was macht ein Auto zukünftig zu großen Teilen aus ? Das, was sich auf dem Bildschirm abspielt ! Gerade in Anbetracht dessen, dass es immer weniger Knöpfe und immer mehr Assistenten in den Autos gibt.

Ja, verständlich. Die VW Konzernmarken sind ja auch durch die Bank nicht HPC-fähig. Laß uns wissen, was es wird. Und natürlich die Lieferzeit des Schätzchens. :-)

Zitat:

@VX-er schrieb am 27. Oktober 2021 um 13:40:35 Uhr:


Super, das ist der richtige Weg. Habe auch bereits die zweite Wallbox beantragt Wird man brauchen. 🙂

Ich habe mir auch zwei Wallboxen gegönnt, eine in der Garage, eine unter dem Carport. Bei nur einem Auto in der Familie :-))
Ich will nicht immer rangieren, da wo das Auto gerade steht, möchte ich laden :-))
Was für ein Luxus :-))

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