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Neuer Füherschein-Was heißt hier gewerblich-

Themenstarteram 30. November 2009 um 15:36

Hallo und guten Tag!

Ich überlege einen LKW Führerschein zu machen (CE) und bin dann bei meiner Suche auf die neuen Regelungen gestoßen, die den meisten hier vermutlich bekannt sein dürften!?

(Falls nicht: http://www.maerkischer-kreis.de/.../presseservice735008.php )

Die Frage ist nun, wie ist gewerblich an dieser Stelle zu verstehen?

Ich arbeite in einem Betrieb, in dem ich nicht als Fahrer angestellt bin, sondern lediglich Fahrten bei Bedarf (Transportszwecke) übernehmen würde...der Betrieb hat absolut nichts mit Logistik am Hut!

 

Als Beispiel:

Man nehme an, jemand ist als Techniker für Bühnenbau und Kulisse bei einem Tourneebetrieb beschäftigt und hat nun die Aufgabe, das Bühnenbild von dem einen zum anderen Spielort zu Transportieren, dort aufzubauen, die Veranstaltung durchzuführen, abzubauen und den LKW zum nächsten Spielort zu fahren!

Oder: Ein Veranstaltungstechniker hat in seinem Betrieb die Aufgabe den LKW zum Veranstaltungsort zu fahren dort auf und abzubauen etc. und dannach das Material und LKW wieder nach Hause zu bringen...

Oder: Ein Zimmermann bring mit einem LKW Material zur Baustelle

usw.

Ich denke das reicht um zu verdeutlichen worauf ich hinaus will!!?:

Ist mit gewerblich nun gemeint, das ich die Zusatzausbildung, bzw. die Ausbildung nur dann brauche wenn ich Hauptberuflich LKWs fahre also Berufskraftfahrer bin oder auch wenn ich in einem anderen Betrieb unter anderem auch die Aufgabe habe einen LKW zu führen!

Die Suchmaschinen hauen da leider noch nicht sehr viel bzw. garnichts raus...vielleicht weiß ja einer von euch hier näheres, denke dass dies für einige Leute und auch Betriebe interessant sein dürfte!

danke und mfg

 

Beste Antwort im Thema

Sehr interessante Diskussion!

Verabschiedet Euch mal davon, dass die Berufskraftfahrer-Weiterbildung für die Fahrer und Unternehmen nur ein Klotz am Bein ist. Sie führt, wenn sie bei einem qualitativ hochwertigen Anbieter gemacht wird, zu erheblichen Kostenvorteilen bezüglich der Betriebsmittel-Verbräuche (Stichwort: Eco-Training!) und durch verringerte Schadensquoten (Stichworte: Fahrsicherheitstraining und richtige Ladungssicherung) und zu Eurer Sicherheit bezüglich der Lenk- und Ruhezeiten (Stichwort: Sozialvorschriften).

Der ADAC ist da z. B. ein Top-Anbieter, guckt Ihr:

www.fsz-grevenbroich.de/Trainingsformen/pdf/Lkw-Seminar-Module.pdf

Ein Kumpel hat beim ADAC in Grevenbroich das Modul Fahrsicherheitstraining belegt, und er meinte, dass das das beste Seminar gewesen sei, was er je gemacht hat, besonders, weil es im modernsten Fahrsicherheitszentrum in Deutschland gemacht wurde und man auf Gleitflächen wie Schnee trainiert, in einer großen Kreisbahn, vor Wasserhindernissen ausweicht und vieles mehr.

Seine Firma hat sich vom BAG die ganzen Seminare mit 70 % fördern lassen und den Rest selbst übernommen. Das geht wohl auch noch im nächsten Jahr, wenn man den Antrag bis zum 15. Februar stellt.

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Meine frage bezieht sich darauf das man ja ab und an auch mal mehr als nur 50Km fährt.

So ich das richtig im Kopf hab muss ab 50Km ja dann wohl das ganze als Gewerbe gesehen werden.

wodurch dann die regelenung mit dem BKrFQG wohl greift oder wie.

Und seit wann gibt es diese Regeleung den nun überhaupt.

Wäre auch mal toll wenn man sowas via Medien erfahren würde was aber wohl nicht

der fall ist.

Wenn das so weitegeht muss ich wohl Jura studieren um noch normal arbeiten zu können.

Warum um himmels willen wird das so dermassen bescheuert formuliert.

MFG

Zitat:

Original geschrieben von Astra GSX-R

Da wir in unserm Elektrobetrieb ja viele Transporte haben die mit hänger locker ca 4 Tonnen wiegen als gespann.

denkt ihr auch an die Aufzeichnungspflicht bei Transporten ab 2,8 Tonnen handschriftlich und ab 3,5 Tonnen mittels Tachograph/Digi?

Das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz trift seit diesem Jahr auf Güterkraftverkehr zu, halt mit Übergangsfrist für Altinhaber

Seit 2008 trifft das auf Busfahrer z.B. schon zu

Bekanntgeben muss das keiner, es ist eine Holpflicht jedes einzelnen sich über neue Gesetze und Regelungen zu informieren, da würde ich mal euren Chef ansprechen dass der sich um Informationen kümmert und diese an euch weiter gibt.

Zitat:

Original geschrieben von Astra GSX-R

Meine frage bezieht sich darauf das man ja ab und an auch mal mehr als nur 50Km fährt.

Eine einzige Fahrt über 50 Km hinaus reicht voll und ganz aus um all das erfüllen zu müssen, auch was Aufzeichnung und aufbewahrung angeht, Werksverkehr (der angemeldet werden muss) gilt dann nicht mehr

http://www.bag.bund.de/.../Aus__Weiterbildung__2010.html

Wenn sich der Chef bequemen sollte, einige Formulare auszufüllen, wird es erheblich billiger!

Ups da hat die Tastatur bei Transporter das R verschluckt.

Ich meinte wir haben hier bei uns insgesamt 2xVW T4 und 3xT5.

Es sind nicht die langen sonder die normalen.

Die beiden T4 laufen als LKW da es nicht mehr als 2 bzw 3 sitzplätze gibt, einer hat 2800KG max

der anderwe 2810KG max.

Das mit dem aufzeichen ist mir bisher so nicht bekannt.

Und was heist Holpflicht

Es glaubt doch wohl kaum einer das im Handwerk jeder chef weiss was bei transporten zu beachten gilt.

Frag mal z.B. Zimmerleute und Küchebauer, die fahren meist 7,5Tonner.

MFG

bei LKW ab 2,8 Tonnen müssen die Fahrten alle dokumentioert werden, wenn sie nicht unter Werksverkehr und gewisse handwerkerausnahme regelungen fallen

ab 2,8 Tonnen bis 3,5 Tonnen kann dies handschriftlich erfolgen, wird dann aber mit Hänger gefahren und das Gewicht liegt bei über 3,5 Tonnen ist ein Tachograph pflicht.

Hierzu z.B. folgender Text

http://www.tuev-sued.de/.../1_135.PDF

Nichtbeachtung der Aufzeichnungs und Aufbewahrungspflicht kann sowohl für Fahrer als auch für Chef empfindlich teuer werden. Lenk und Ruhezeiten sind nicht nur aufzuzeichnen sondern auch einzuhalten.

Ansonsten ist und bleibt es eine Holpflicht, sowohl für den Chef als auch für den Mitarbeiter sich über Gesetzesänderungen zu informieren.

Zitat:

Original geschrieben von Molinari_Bss

Abweichend von Absatz 1 gilt dieses Gesetz nicht für Fahrten mit

5. Kraftfahrzeugen zur Beförderung von Material oder Ausrüstung, das der Fahrer oder die Fahrerin zur Ausübung des Berufs verwendet, sofern es sich beim Führen des Kraftfahrzeugs nicht um die Hauptbeschäftigung handelt.

Das heißt aber nicht dass der Chef sagen darf.... Fahr mal das Material auf die Baustelle da der Fahrer krank ist....

Hiermit ist lediglich gemeint dass zb ein Maurer SEINE steine die ER braucht und SEINE Mauer aufzubauen...

Hallo,

ich hab zu dem ganzen Thema eine ziemlich einfache Ansicht für mich gefunden. In unserer Branche (Landwirtschaft) gibt es ja noch mehr Ausnahmen ( bspw. Lenk und Ruhezeiten) als auch das man die Ziffer 95 wohl nach jetzigem Stand nicht braucht.

Ich würde Dir raten mach die Ziffer 95 auch wenn es jetzt vielleicht finanziell weh tut, aber dann hast du Deine Ruhe, vor allem im Kontrollfall. Da geht dann schnell mal ein Stündchen dabei drauf, wenn die Kontrollorgane im Zweifelsfall mühsam nachprüfen wollen ob die Tour unter eine Ausnahme fällt oder nicht.

Ich finde es mühsamer mit den Kontrollorgane über die Auslegungen von solchen Ausnahmen zu diskutieren , als wie denen den Führerschein mit Nachweis und ne sauber geführte Fahrerkarte zu präsentieren. Nebenbei bemerkt unterstreichst du damit genauso deine Kompetenz wie mit einem gepflegten Fahrzeug und eine ordentliche Ladungsicherung.

Für mich ist die Sache klar, einfach die Ziffer 95 erlangen und Ruhe ist.

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Bloemenboer

Hallo,

ich hab zu dem ganzen Thema eine ziemlich einfache Ansicht für mich gefunden. In unserer Branche (Landwirtschaft) gibt es ja noch mehr Ausnahmen ( bspw. Lenk und Ruhezeiten) als auch das man die Ziffer 95 wohl nach jetzigem Stand nicht braucht.

Ich würde Dir raten mach die Ziffer 95 auch wenn es jetzt vielleicht finanziell weh tut, aber dann hast du Deine Ruhe, vor allem im Kontrollfall. Da geht dann schnell mal ein Stündchen dabei drauf, wenn die Kontrollorgane im Zweifelsfall mühsam nachprüfen wollen ob die Tour unter eine Ausnahme fällt oder nicht.

Ich finde es mühsamer mit den Kontrollorgane über die Auslegungen von solchen Ausnahmen zu diskutieren , als wie denen den Führerschein mit Nachweis und ne sauber geführte Fahrerkarte zu präsentieren. Nebenbei bemerkt unterstreichst du damit genauso deine Kompetenz wie mit einem gepflegten Fahrzeug und eine ordentliche Ladungsicherung.

Für mich ist die Sache klar, einfach die Ziffer 95 erlangen und Ruhe ist.

Nabend!

Danke für den Beitrag, so sehe ich das ganze auch. Denke mal früher oder später wird das eh kommen das auch diese Transporte nicht mehr mit einem Ausnahmefall befreit werden können. Denke mal das ganze ist wohl eine Fananzierungssache. Der Chef wird sich denken das geht schon und das selbst tragen is nicht billig. Es stehen ja einige zahlen im raum....Gott sei dank muß ich mir selbst keine Gedanken machen da ich noch alles in der Firma machen durfte. Denke mal ein gutes Transportunternehmen/Spedition wird seine Fahrer intern bzw. einen Referenten in die Firma holen und schulen.

Bin auf jeden fall ganz deiner Meinung! ;-)

gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von Bad_Alex1970

[. Der Chef wird sich denken das geht schon und das selbst tragen is nicht billig. Es stehen ja einige zahlen im raumgruß Alex

Hallo Alex,

naja ich hab das mal für mich überschlagen: die 5 Nachweise runde 400E, Arzt/Augenarzt 100E, Schein und runde 100E, ADR+Tank verlängern nochmal rund 200E. Stapler/Kran ?

Das meiste wird wohl von mir zu tragen sein, denn den ADR und die Ziffer 95 brauch ich in unserer Branche nicht, da wird wohl die Erstattung nur laufen wenn der Chef einen humanen Tag hat.

Der Rest dürfte wohl gehen.

Das Problem ist doch ein anderes, irgendwann hast du den Führerschein gemacht, wenn du jetzt die Ziffer 95 (oder auch die ADR-Verlängerung) nicht angehst, entwertest du dich ja selber ein Stück weit,

was nützt dir in 5 Jahren der verlängerte Führerschein wenn man den nur noch in Ausnahmefällen oder privat nutzen kannst? Ergo bist du letztlich gezwungen, wenn seitens deines Arbeitsgebers nix kommt, sich selber zu engagieren.

Da glaube ich werden kleine Firmen schon in die Versuchung geführt es drauf ankommen zu lassen, gerade in so Fällen wie den des Fragestellers, wo die man sich mit seinen Transportaufgaben im Rahmen oder am Rande der Ausnahmemöglichkeiten bewegt. Unter Kollegen (Landwirtschaftliche/gärtnerische Transporte) hört man oft den Satz: Bei uns läuft da nix mit Erstattung, Chef sagst: brauchen wir nicht also brauch ich auch nich blechen.

Sauberer und reeller wäre für alle Beteiligten wäre: keine Ausnahmen von nix, jeder muss sich darin einfügen und die Weiterbildung ist eine dem Betrieb auferlegte Aufgabe. Und die Kosten sind der Firma aufzubürden, wobei man der Fairness halber über eine Erstattungspflicht nachdenken kann, wenn man im ersten oder zweiten Jahr nach der Erstattung die Firma verlässt.

Aber leider ist es ja so das gutgemeinte Regelungen, durch Ausnahmen Übergangsregelungen und alle möglichen Formen von weicher Formulierung so aufgeweicht werden, das unterm Strich jeder für sich den günstigsten Weg versucht zu finden wie man sich da raus winden kann. Und meistens ziehen bei dem Spiel die Fahrer den kürzeren.

 

 

Sehr interessante Diskussion!

Verabschiedet Euch mal davon, dass die Berufskraftfahrer-Weiterbildung für die Fahrer und Unternehmen nur ein Klotz am Bein ist. Sie führt, wenn sie bei einem qualitativ hochwertigen Anbieter gemacht wird, zu erheblichen Kostenvorteilen bezüglich der Betriebsmittel-Verbräuche (Stichwort: Eco-Training!) und durch verringerte Schadensquoten (Stichworte: Fahrsicherheitstraining und richtige Ladungssicherung) und zu Eurer Sicherheit bezüglich der Lenk- und Ruhezeiten (Stichwort: Sozialvorschriften).

Der ADAC ist da z. B. ein Top-Anbieter, guckt Ihr:

www.fsz-grevenbroich.de/Trainingsformen/pdf/Lkw-Seminar-Module.pdf

Ein Kumpel hat beim ADAC in Grevenbroich das Modul Fahrsicherheitstraining belegt, und er meinte, dass das das beste Seminar gewesen sei, was er je gemacht hat, besonders, weil es im modernsten Fahrsicherheitszentrum in Deutschland gemacht wurde und man auf Gleitflächen wie Schnee trainiert, in einer großen Kreisbahn, vor Wasserhindernissen ausweicht und vieles mehr.

Seine Firma hat sich vom BAG die ganzen Seminare mit 70 % fördern lassen und den Rest selbst übernommen. Das geht wohl auch noch im nächsten Jahr, wenn man den Antrag bis zum 15. Februar stellt.

Zitat:

 

Hallo Alex,

naja ich hab das mal für mich überschlagen: die 5 Nachweise runde 400E, Arzt/Augenarzt 100E, Schein und runde 100E, ADR+Tank verlängern nochmal rund 200E. Stapler/Kran ?

Das Problem ist doch ein anderes, irgendwann hast du den Führerschein gemacht, wenn du jetzt die Ziffer 95 (oder auch die ADR-Verlängerung) nicht angehst, entwertest du dich ja selber ein Stück weit,

was nützt dir in 5 Jahren der verlängerte Führerschein wenn man den nur noch in Ausnahmefällen oder privat nutzen kannst? Ergo bist du letztlich gezwungen, wenn seitens deines Arbeitsgebers nix kommt, sich selber zu engagieren.

Sauberer und reeller wäre für alle Beteiligten wäre: keine Ausnahmen von nix, jeder muss sich darin einfügen und die Weiterbildung ist eine dem Betrieb auferlegte Aufgabe. Und die Kosten sind der Firma aufzubürden, wobei man der Fairness halber über eine Erstattungspflicht nachdenken kann, wenn man im ersten oder zweiten Jahr nach der Erstattung die Firma verlässt.

Und meistens ziehen bei dem Spiel die Fahrer den kürzeren.

Nabend Bloemenboer!

Hab ich ja gesagt das die Lehrgänge nicht billig sind....vorallem auch Zeitaufwendig.

Als BKfler mußt du alle 5jahre die Notwendigen Lehrgänge machen sonst darfst du keinen Gewerblichen Güterkraftverkehr mehr betreiben. Entwerten ist da noch milde ausgedrückt....

Warte mal ab, denke mal das kommt mit der zeit das dann jeder darunter fällt und nichts mehr mit Ausnahmeregelungen ist. Ausser für Landwirte, Bundeswehr und so weiter....

Es den Firmen aufzuerlegen wird wohl eher nix da sie ja nicht verpflichtet sind zur Weiterbildung. Sie brauchen nur Qualifizierte Fahrer. Wobei viele Speditionen/Transportunternehmen ihre Fahrer in Eigenregie schon Schulen. Soll heißen sie beauftragen Fahrschulen oder Unternehmen die sich darauf Spezialisiert haben. Und dann müssen meistens Fahrer dafür Unterschreiben das sie sich auf eine Gewisse zeit in dem Unternehmen verpflichten.

Ich finde die fahrer ziehen immer den kürzeren.....

gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von Elodor

Sehr interessante Diskussion!

Verabschiedet Euch mal davon, dass die Berufskraftfahrer-Weiterbildung für die Fahrer und Unternehmen nur ein Klotz am Bein ist. Sie führt, wenn sie bei einem qualitativ hochwertigen Anbieter gemacht wird, zu erheblichen Kostenvorteilen bezüglich der Betriebsmittel-Verbräuche (Stichwort: Eco-Training!) und durch verringerte Schadensquoten (Stichworte: Fahrsicherheitstraining und richtige Ladungssicherung) und zu Eurer Sicherheit bezüglich der Lenk- und Ruhezeiten (Stichwort: Sozialvorschriften).

Nabend Elodor!

Wer bitteschön äußert sich denn so deutlich das es für die Fahrer und Unternehmen ein Klotz am Bein wäre?? Also ich finde es nicht so, allerdings müßte es sich auch in gewisser hinsicht bemerkbar machen wenn man etwas für die Bildung bzw. Weiterbildung tut.

Als weiteres muß ich sagen das ich Kollegen kenne die ein Eco-Training gemacht haben und kein bißchen Sprit sparender fahren. Fahrsicherheitstraining und Ladungssicherung?? Da gibt es Chaoten wo man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen kann....

Und nun zu unserer Sicherheit das Stichwort Sozialvorschriften??? Fang da mal bei einem Chef mit an, im günstigsten Falle bekommst du nicht den vollen Lohn....einer hat mich deshalb schon rausgeschmissen!Ich sehe das zum Beispiel so das alle Fahrer egal in welcher Sparte Qualifiziert sein sollten. Ich weiß wovon ich spreche denn ich habe Berufskraftfahrer gelernt und da ist noch mehr zu lernen gewesen wie in den Lehrgängen.

Zitat:

Ein Kumpel hat beim ADAC in Grevenbroich das Modul Fahrsicherheitstraining belegt, und er meinte, dass das das beste Seminar gewesen sei, was er je gemacht hat, besonders, weil es im modernsten Fahrsicherheitszentrum in Deutschland gemacht wurde und man auf Gleitflächen wie Schnee trainiert, in einer großen Kreisbahn, vor Wasserhindernissen ausweicht und vieles mehr.

Seine Firma hat sich vom BAG die ganzen Seminare mit 70 % fördern lassen und den Rest selbst übernommen. Das geht wohl auch noch im nächsten Jahr, wenn man den Antrag bis zum 15. Februar stellt.

Hmmm, hast du dich denn auch schon angemeldet?? Ich hab das Fahrsicherheitstraining in Berlin gemacht und das hört sich genauso an wie das was du schilderst....aber da hieß es nicht das es das modernste Fahrsicherheitszentrum Deutschlands wäre. Okay, kann mich auch irren. Aber glaubt dein Kollege jetzt wirklich das er allen Situationen gewidmet ist?? Diese Fahrsicherheitstrainings werden meist nur mit Leeren Fahrzeugen oder Teilbeladenen Fahrzeugen gemacht und dann gehen die Augen auf wenn mal eine ähnliche Situation mit Vollbeladenem Fahrzeug auftaucht und es ganz anders reagiert wie auf dem Fahrsicherheitsgelände. Soll nun nicht heißen das ich das scheiße finde aber es wird meist ganz schön hoch gepusht.

 

gruß Alex

Zitat:

Original geschrieben von Bad_Alex1970

Zitat:

Original geschrieben von Elodor

Sehr interessante Diskussion!

 

Verabschiedet Euch mal davon, dass die Berufskraftfahrer-Weiterbildung für die Fahrer und Unternehmen nur ein Klotz am Bein ist. [...]

Wer bitteschön äußert sich denn so deutlich das es für die Fahrer und Unternehmen ein Klotz am Bein wäre?? Also ich finde es nicht so, allerdings müßte es sich auch in gewisser hinsicht bemerkbar machen wenn man etwas für die Bildung bzw. Weiterbildung tut. [...]

Fahreraus- und vor allem -weiterbildung MUSS sein, da führt langsam kein Weg mehr dran vorbei. Wer daran zweifelt, braucht sich ja nur mal eine Woche auf "die Strasse" zu begeben und sich die Fehlverhalten einiger "Kollegen" anzusehen. Das teilweise rüde und rücksichtslose Verhalten bemängeln auch viele meiner Kollegen. Allerdings - und das finde ich dann auch wieder sehr bedauerlich - wird von vielen älteren Fahrern nicht eigesehen, dass auch in ihrem Fall ein Schulungsbedarf besteht. Und wenn ich ihnen da auch nicht zustimmen kann, so muss ich aber doch sagen, dass die Konzeption der Weiterbildung absolut unsinnig ist.

Zitat:

Original geschrieben von Inserv

 

Fahreraus- und vor allem -weiterbildung MUSS sein, da führt langsam kein Weg mehr dran vorbei. Wer daran zweifelt, braucht sich ja nur mal eine Woche auf "die Strasse" zu begeben und sich die Fehlverhalten einiger "Kollegen" anzusehen. Das teilweise rüde und rücksichtslose Verhalten bemängeln auch viele meiner Kollegen. Allerdings - und das finde ich dann auch wieder sehr bedauerlich - wird von vielen älteren Fahrern nicht eigesehen, dass auch in ihrem Fall ein Schulungsbedarf besteht. Und wenn ich ihnen da auch nicht zustimmen kann, so muss ich aber doch sagen, dass die Konzeption der Weiterbildung absolut unsinnig ist.

Hallo Inserv!

Da kann ich zum großen teil nur mit dem Kopf nicken. Wenn man so manche Kollegen sieht ...... ohhje ohhhje, will nicht sagen das ich ohne fehler bin aber es gibt welche unter den Fahrern die sollten es besser sein lassen.

Und zu den Schulungsmaßnahmen kann ich nur sagen warte mal ab! Das ist jetzt alles in kurzer zeit zusammengestellt worden. Die waren sich ja nicht mal einige wie die Grundquali und wie die Eu-Kraftfahrerquali aussehen soll. Die tests und so weiter.... Das wird in den nächsten jahren alles noch verfeinert und dann werden wohl alle auf dem Stand eines "BKFlers" sein.

gruß Alex

Hi Alex!

Wenn ich so einige Kommentare über die Weiterbildung lese oder auch andere Kapitäne der Landstraße höre, ist oft die Meinung, was der Sch ... denn nun schon wieder soll.

Die Weiterbildung wird sich mittelfristig positiv für alle Fahrer auswirken, die sie in der Tasche haben, denn spätestens in 2014 werden qualifizierte Kraftfahrer händeringend gesucht. Das fängt schon damit an, dass die Ausbildung inzwischen 5.000 – 6.000 Euro kostet und hört damit auf, dass viele Aushilfsfahrer einfach nicht mehr fahren, weil sie die Weiterbildung nicht mehr machen wollen.

Bei dem Eco-Training kommt es 1. mit Sicherheit darauf an, wer es macht und 2. ob der Unternehmer seine Fahrer mit einem Teil der Ersparnis als Bonus belohnt. Wenn ich keinen Anreiz habe, ist das Interesse natürlich gering.

Klar hast Du recht bezüglich der Sozialvorschriften – aber man erfährt da wirklich vieles, was einem einfach hilft, Fehler zu vermeiden. Um nur 2 Beispiele zu nennen:

Was ist denn, wenn das Fahrzeug ohne Nutzung des digitalen Tachographs von jemand auf dem Betriebshof hin- und hergefahren wird und man ist danach als Fahrer on the road und wird angehalten? Und wie kann ich dann dokumentieren, dass ich nicht damit gefahren bin vor meiner Tour?

Wie funktioniert das mit der Pausenregelung genau? Beispiel: Ich fahre z. B. 4,5 Std., mache 15 min. Pause, fahre dann wieder 3 Std., mache 45 min. Pause, fahre noch 1 Std., mache 30 min. Pause und werde nach 1 Std. und 15 min. weiterer Fahrzeit aus dem Verkehr gewunken ...

Zum Sicherheitstraining: Ich persönlich habe schon einmal ein Pkw-Fahrsicherheitstraining gemacht und obwohl ich schon Millionen Kilometer auf dem Buckel habe, ist es unglaublich, was ich noch alles gelernt habe.

Beim Lkw spielt es natürlich eine Rolle, ob ein Fahrzeug beladen ist oder nicht. Fahrphysikalisch verlängert sich der Bremsweg, wie ich lenken und bremsen muss, ändert sich aber gar nicht. Und wenn Du das nicht selbst trainierst, kannst Du es Dir gar nicht richtig vorstellen, dass muss man mit dem Popometer fühlen und im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“.

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