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Neuer Diesel Kraftstoff von Shell

Themenstarteram 24. August 2004 um 17:18

Der neue Diesel Kraftstoff von Shell ( V-Power Diesel)soll farblos und geruchlos sein ( in noch flüssiger Form).Außerdem soll er keine Rauch und Rußentwicklung haben ,weil er vollsynthetisch ist und keine Mineralölanteile hat.

Das stand in einer VW Zeitung.

Bei einer AU würde man dann doch immer die besten Trübungswerte haben ,oder ?

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42 Antworten
Themenstarteram 6. September 2004 um 16:04

Laut Shell soll dieser neue Treibstoff den herkömmlichen Diesel in naher Zukunft ablösen,weil die Rohölreserven zu Ende gehen.

Dummerweise ist Erdgas aber auch eine fossile Energiequelle-sogar eng mit Erdöl verknüoft.

Thorsten

Erdgas ist ein Abfallprodukt der Erdölindustrie das stimmt.

Leider kostet die Herstellung von GTL auch Energie und bei 5% Anteil hätte das auch nicht derart großen Einfluss auf den Verbrauch bzw. die Ölreserven.

Wenn schon dann sollte man Diesel synthetisch (und zwar nahezu 100%) aus BTL (also Biomasse=pflanzlicher Abfall usw.) herstellen; das hat wirklich keinen Einfluss auf die Reserven und geht annährend in Richtung eines geschlossenen ökologischen Kreislaufes auch was die Emissionen angeht.

Diesel synthetisch herzustellen ist Blödsinn; da dafür Unmengen an Energie notwendig ist.

Viel besser wäre es, die Technik an natürliche Kraftstoffe anzupassen (zB Pflanzenöle). Wenn das ein paar Tüftler hinbekommen sollte das die Autoindustrie erst recht können.

Thorsten

Hi Leute, ich will euch nicht zu Nahe treten, aber wenn ich den ganzen V-Power und Ultimate-Quatsch schon höre stellen sich mir die Nackenhaare auf. Das ist doch alles nur teurer Nonsens. Wenn einer Super tanken muss dann soll er auch Super tanken und sonst nix. Als wenn einer den Unterschied WIRKLICH merken würde. Von spürbarer Leistungssteigerung oder gar Einsparungen wollen wir hier doch wohl nicht ernsthaft reden, oder? Wenn mann seinem Motor etwas Gutes tun möchte kann mann höchtens noch mit Additiven aufpeppen (z.B. zum Schnäppchenpreis bei www.startkraft.de ) Bei schwefelarmen Diesel macht das z.B. auch Sinn, da die ganzen grünen Umweltfutzies in Kauf nehmen, dass durch den fehlenden, aber zur Schmierung der Einspritzpumpe notwendigen, Schwefel die Motoren nicht unbedingt länger halten. Den Fall hatte ich nämlich, und das war garnicht lustig! Kaufte bei STARTKRAFT auch Benzinaddies für den Polo meiner Freundin - und siehe da: Er läuft wieder wie eine 1. Obwohl wir nur bei ARAL und BP getankt haben (also kein Billigscheiss).

Liebe Grüsse an alle

samson

Und die Additive sind besser? Naja, Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Thorsten (ESP-Schmierer mit Pöl)

Additive sind größtenteils auch nur Werbung.

Über die Vorteile und V-Power usw. gibt es Untersuchungen die vor allem die besseren Abgaswerte bewiesen haben. Ob die Leistung nun gesteigert wird oder nicht sollte man differenziert betrachten; die Nennleistung sicher nicht (sogar Verminderung) aber übder den mittleren Drehzahlbereich wurde dort noch nie was gesagt; und wenn ich z.B. die Erfahrungen gemcht habe dann messe ich das dem Kraftstoff schon zu. trotzdem rechtfertigt die Mehrleistung den Preis nicht.

Übrigens kann man die Dieseltechniken in Richtung Pflanzenöl konstruktiv verändern; dafür gibt es nur keine Lobby.

Wenn für die synthetische Dieselherstellung regenerative Energie verwendet wird macht das eben nix sofern die Ökobilanz stimmt. Die Herstellung von Wasserstoff braucht auch Energie; und die von Biodiesel auch.

Zitat:

Original geschrieben von TD-Pilot

...

Übrigens kann man die Dieseltechniken in Richtung Pflanzenöl konstruktiv verändern; dafür gibt es nur keine Lobby.

...

es gibt schon autos, die von haus aus mit PÖL fahren können.

zb. GOLF 2 TD oder auch normale ohne turbolader.

die muss man noch nicht mal umbauen.

umgebaut werden die trotzdem, damit man leicher starten kann.

ist alles schön und gut, das mit PÖL.

da ist nur leider ein kleines problem:

es gibt nicht genug und wird auch niemals genug PÖL geben, damit alle damit fahren können.

selbst wenn man nur noch überall Raps anbauen würde, also auch am seitenstreifen der strass und bei euch im garten, dann würde es nicht genug PÖL geben, damit alle weiterhin so fahren könnten wir jetzt.

das einzig wahre ist erstmal sprit zu sparen.

grüsse

Klar kann man Wirbelkammermotoren mit Pöl betreiben aber Direkteinspritzer sowie CR und PD Systeme sind nicht auf die höhere Viskosität des Pöls ausgelegt. Daher sind diese nur bedingt tauglich in normaler Bauweise.

Also zu Rapsöl: Man kann auch direkteinspritzer damit betreiben entweder mit nem Zweitank system oder auch mit eintank system. Dann musss aber ein Chip mit andren Daten eingesetzt werden. Kostet halt auch alles seinen Preis. Aber die Umrüstung ist machbar!!

Daher meine Formuleriung "nicht ausgelegt..."

Direkteinspritzer haben nunmal das Problem dass an den Zylinderwänden unverbranntes Pöl herunterläuft und zu einer Polymerisation des Motoröls führen kann.

Hallo !

Noch was zur angeblich "0 auf 0 - Ökobilanz" der RME-Kraftstoffe:

Obwohl ich durchaus auch ein Befürworter der Kraftstoffgewinnung aus regenerativen Rohstoffen bin, muß ich auch Kritik an einer oft verbreiteten Fehleinschätzung üben. So ist das oft angeführte Argument, bei der Verbrennung von RME-Kraftstoff (Rapsöl, Biodiesel) entstünde nur so viel CO2, wie die Pflanze in ihrer Lebenszeit aufnimmt und somit aus der Luft "filtert", nur die halbe Wahrheit.

Tatsächlich ist die Düngung von Raps notwendig, um auf den erforderlichen Ernteertag zu kommen, der eine RME-Gewinnung rentabel macht (es wird ja lediglich die Frucht, nicht die ganze Pflanze verwertet).

Düngemittelkombinationen (Nitrophoska, oder wie auch immer sie heißen) enthalten u.a. hauptsächlich Stickstoff.

Dieser löst sich in einem Fließgleichgewicht von etwa 2% aus seiner gesättigten Verbindung N2 und reagiert mit dem Luftsauerstoff zu N2O, also "Lachgas" (aber, wie gesagt, nur zu etwa 2 Massenprozent von der ausgebrachten Menge).

N2O aber hat eine um den Faktor 4 bis 5 stärkere Treibhauswirkung, als CO2. Damit ist die Nullbilanz im Eimer.

Da die Herstellung von RME tatsächlich wesentlich teurer ist als von normalem mineralischem Diesel, ist auch das Kostenkapitel lediglich politischer Natur

(auf RME wird bekanntermaßen keine Mineralölsteuer erhoben), Steuerbereinigt wäre Biodiesel 1,5 mal so teuer vie Mineralöl-Diesel.

Dennoch bin ich optimistisch, daß Kraftstoffgewinnung aus regenerativen Rohstoffen irgendwann wirtschaftlich sein wird und uns qualitativ hochwertige Produkte bringen wird, auch ohne "V-Power" und "ultimate" .

(siehe hierzu ein Bericht im Spiegel Nr. 39 oder 40)

Gruß

Tobias

Zitat:

Original geschrieben von TD-Pilot

V-Power hat 56 CZ und Ultimate 60CZ.

Nach einigen Erfahrungen (nicht nur von mir) ist die Rußbildung zwar sehr verringert aber Verbrauch und Leistung ändern sich wenig.

Ich persönlich habe mit Aral Ultimate Diesel die besseren erfahrungen gemacht wobei im unteren bis mittleren Drehzahlbereich ein leicht verbessertes Ansprech- und ANzugsverhalten bemerkbar war; was aber auch durch die höhere Cetanzahl verständlich ist.

genau das gleiche habe ich bei mir auch feststellen koennen!

*unterschreib*

gruss,

tom

Die Ökobilanz von RME ist außerdem schlecht weil das Rapsöl unter erheblichem Energieaufwand mit Säure verestert wird damit es dünnflüssiger wird.

Dadruch steigt die CO2 Emission noch zusätlich.

Gibt's denn von Niemandem 'mal eine vernünftige Öko-Bilanz?

Irgendwie "vergessen" diese Autoren immer irgendeinen Anteil.

Ein Schuft, wer Böses dabei denkt!!!

Schönen Gruß

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