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Neue Autobatterie - sieht seltsam aus

Themenstarteram 16. Juli 2019 um 22:19

Habe mir heute eine neue Autobatterie gekauft. Füge unten ein paar Bilder an. Die Pole sehen für mich etwas seltsam aus. Sehr matt und irgendwie so, als ob sie eine Schicht von etwas drauf hätten. Ist das normal? Hab’ sowas noch nie gesehen.

Mit dem Voltmeter messe ich nur 12,3 V. Das ist quasi leer, oder? Wurde mir eine alte Batterie verkauft, die schon Jahre im Regal stand?

Varta Autobatterie
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Varta Autobatterie
+2
Beste Antwort im Thema

Zitat:

@schelle1 schrieb am 17. Juli 2019 um 08:25:14 Uhr:

Weder schimmliges Gemüse, noch korrotierte Akkus würde ich kaufen.

Korrotierte Akkus gibts nicht !

Leute gibts...... :D

GreetS Rob

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Die AGM wird zu 80-85% geladen, wie eine normale Batterie. Fährt man mal ne Stunde mit dem Käfer rum, ist auch das letzte bisschen Ladung in der Batterie.

 

Und wer Angst hat, der holt sich für die LiMa einen anderen Laderegler mit höherer Ausgangsspannung.

 

MfG

Themenstarteram 27. August 2019 um 16:04

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 27. August 2019 um 15:48:05 Uhr:

... übertriebene Panikmacherei.

Nur zum Protokoll, bovor jemand auch mich eindrischt - das war nicht meine Frage. Mir ist schon klar, dass eine 36 Ah Batterie ausreichend für den Käfer ist und damals zur Standardausrüstung gehörte (44 Ah gegen Aufpreis). Meine alte Varta (44 Ah) mit der ich den Käfer gekauft habe und die sicherlich nicht die neuste war, hat den Winter übelebt und im Frühar noch den Anlasser normal bewegt.

Übrigens ist eine AGM auch nur ein Bleiakku. Wird halt eher keine Säure freisetzen, deshalb ja mein Vorschlag. Die kleinsten sind 50Ah zumindest bei Clarios. 14,4V Ladespannung reichen.

 

Am Ende ist es aber wurst. Wenn mich jemand fragt, was für eine Bat. ich empfehle, sag ich immer: Die billigste aus dem Baumarktangebot...

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 26. August 2019 um 21:24:06 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 26. August 2019 um 19:32:52 Uhr:

Ne AGM nehmen. Die kocht nicht über. Die Säure ist in Fleece gebunden.... Die aus dem 1ten Thread dürfte eine gewesen sein.

Kann man eine AGM in einem Käfer benutzen?

Ja, eine AGM braucht nicht grundsätzlich eine höhere Ladespannung. Letztere hängt vom Nutzungsschema ab. Ideal ist, wenn man die Batterie (auch im eingebauten Zustand), ab und an einmal mit einem guten Ladegerät vollständig auflädt. Im ausgebauten Zustand so, wie Du es bereits machst: ab und an einmal vollladen. Erhaltungsladung ist über längere Zeiträume nicht ratsam.

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 27. Aug. 2019 um 16:4:40 Uhr:

Meine alte Varta (44 Ah) mit der ich den Käfer gekauft habe und die sicherlich nicht die neuste war, hat den Winter übelebt und im Frühar noch den Anlasser normal bewegt.

Kann ja gar nicht angehen! Wenn die nicht zweimal täglich nachgeladen wird, muss die tiefentladen sein und damit kaputt. Alles andere ist Hexerei. :D

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 27. August 2019 um 17:04:24 Uhr:

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 27. Aug. 2019 um 16:4:40 Uhr:

Meine alte Varta (44 Ah) mit der ich den Käfer gekauft habe und die sicherlich nicht die neuste war, hat den Winter übelebt und im Frühar noch den Anlasser normal bewegt.

Kann ja gar nicht angehen! Wenn die nicht zweimal täglich nachgeladen wird, muss die tiefentladen sein und damit kaputt. Alles andere ist Hexerei. :D

:D:D ..ernsthaft.., täglich nachladen ist übertrieben, jedoch können Bleibatterien ein durchaus biblisches Alter erreichen, bei entsprechender Pflege. ;) Oder eben auch nicht, wenn man sie komplett vernachlässigt. ;)

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. August 2019 um 17:07:30 Uhr:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 27. August 2019 um 17:04:24 Uhr:

 

Kann ja gar nicht angehen! Wenn die nicht zweimal täglich nachgeladen wird, muss die tiefentladen sein und damit kaputt. Alles andere ist Hexerei. :D

:D:D ..ernsthaft.., täglich nachladen ist übertrieben, jedoch können Bleibatterien ein durchaus biblisches Alter erreichen, bei entsprechender Pflege. ;) Oder eben auch nicht, wenn man sie komplett vernachlässigt. ;)

Ich kann dir da leider nicht beipflichten.

Vor 10 Jahren musste man bei einer 90Ah Batterie wegen des Gewichtes noch richtig malochen.

Heute ist da nur noch ein Bruchteil Blei drin, was dem Rücken guttut, aber der Lebensdauer ehr nicht. Die alten Batterien haben meist einen Kurzschluss gegen die auf den Boden der Batterie abgesunkenen Zerfallsprodukte der Bleiplatten erhalten. Wenn man diese Zerfallsprodukte herausgebracht hätte, würde ich dir recht geben. Da der Zerfall bei den neuen auch stattfindet, ist spätestens nach 5 Jahren Schluss da keine Leistung mehr vorhanden ist..

Zitat:

Die alten Batterien haben meist einen Kurzschluss gegen die auf den Boden der Batterie abgesunkenen Zerfallsprodukte der Bleiplatten erhalten. Wenn man diese Zerfallsprodukte herausgebracht hätte, würde ich dir recht geben. Da der Zerfall bei den neuen auch stattfindet, ist spätestens nach 5 Jahren Schluss da keine Leistung mehr vorhanden ist..

Das kann auch bei neuen Batterien passieren, wenn man nicht auf sie achtet. ;) Also immer schön aufladen, nicht tiefentladen etc. ;) Bei einer AGM nicht, aber auch die nimmt irgendwann keine Ladung mehr auf, wenn sie zu stark sulfatiert ist.

Ich habe gerade einen Probanden in der Garage, welche für zyklischen Betrieb konzipiert ist. Dafür, dass sie 2 Jahre lang "misshandelt" wurde, macht sie eine gute Figur.

Fazit: wenn man die Batterie entsprechend dem Anwendungsfall wählt und ordentlich behandelt hält sie auch lange durch.

Ob heute weniger Blei enthalten ist vermag ich nicht zu beurteilen.

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. August 2019 um 17:32:56 Uhr:

Zitat:

Die alten Batterien haben meist einen Kurzschluss gegen die auf den Boden der Batterie abgesunkenen Zerfallsprodukte der Bleiplatten erhalten. Wenn man diese Zerfallsprodukte herausgebracht hätte, würde ich dir recht geben. Da der Zerfall bei den neuen auch stattfindet, ist spätestens nach 5 Jahren Schluss da keine Leistung mehr vorhanden ist..

Das kann auch bei neuen Batterien passieren, wenn man nicht auf sie achtet. ;) Also immer schön aufladen, nicht tiefentladen etc. ;) Bei einer AGM nicht, aber auch die nimmt irgendwann keine Ladung mehr auf, wenn sie zu stark sulfatiert ist.

Ich habe gerade einen Probanden in der Garage, welche für zyklischen Betrieb konzipiert ist. Dafür, dass sie 2 Jahre lang "misshandelt" wurde, macht sie eine gute Figur.

Fazit: wenn man die Batterie entsprechend dem Anwendungsfall wählt und ordentlich behandelt hält sie auch lange durch.

Ob heute weniger Blei enthalten ist vermag ich nicht zu beurteilen.

Es geht nur um die Aussage des biblische Alter, der ich wiederspreche.

Was das Gewicht angeht, bin ich mir 100% sicher, da ich eine Batterie aus 2006 vor einigen Jahren gegen eine Leistungsidentische getauscht habe eben mit der Erkenntnis, dass die neue erheblich leichter war. Unser Elektromeister hat dies ebenfalls bestätigt, da er sich öfters damit rumschlägt.

Zitat:

Es geht nur um die Aussage des biblische Alter, der ich wiederspreche.

Was das Gewicht angeht, bin ich mir 100% sicher, da ich eine Batterie aus 2006 vor einigen Jahren gegen eine Leistungsidentische getauscht habe eben mit der Erkenntnis, dass die neue erheblich leichter war. Unser Elektromeister hat dies ebenfalls bestätigt, da er sich öfters damit rumschlägt.

Ich weiß nicht, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen Lebensdauer und Gewicht gibt. Was ich weiß ist, dass Nutzungsschema und Behandlung einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie lange der Akku (gut) funktioniert. Ich habe hier eine 8 Jahre alte Red-Top die nach wie vor bei Bedarf in der Lage ist, unsere Autos zu starten. Dann habe ich eine mindestens 9 Jahre alte Trost Batterie, welche von mir entsulfatiert und vernünftig geladen wurde. Letztere startet seit 2,5 Monaten regelmäßige meinen 2 Liter C 20 NE. Wie lange noch, steht auf einem anderen Papier. Es sind reine Erfahrungswerte dass, wie erwähnt, bei vernünftiger Behandlung und dem Einsatzfall angepasster Nutzung, eine hohe Lebensdauer erzielt werden kann. Ob sich das unlängst durch Gewichtsreduzierung geändert hat, entzieht sich meiner Kenntnis

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 27. Aug. 2019 um 17:4:24 Uhr:

Wenn die nicht zweimal täglich nachgeladen wird, muss die tiefentladen sein und damit kaputt.

Ja, als Witz gemeint! Aber, es gibt Leute, die ihre Batterie fast täglich ans Ladegerät hängen und sich auch Wundern, warum die trotzdem nur 2 Jahre hält. Tja, eben tot gekocht. Man kann auch zu oft laden.

 

MfG

Und ich dachte das geht mit einem Cäätägg nicht :D

Doch geht! Wenn es bei einer vollen Batterie immer wieder ab-/angeklemmt wird. Dauerhaft angeschlossen geht hingegen besser.

Will man eine eigentlich volle Batterie mal gezielt leicht in die Gasung treiben, um z.B. Restsulfat abzubauen, kann man die volle Batterie mal im Motorrad-Modus mit 0.8A laden lassen. Die Abschalterkennung wird dann ausgetrickst und die Batterie leicht überladen. Dabei wird ggf. Restsulfat abgebaut. Dabei wird aber Wasser verbraucht. Bei füllbaren Batterien kein Problem. Bei AGM nicht so dolle. VRLA können auch leicht überladen werden. Sie haben ein Ventil und halten etwas Druck. Wenn nicht Stunden überladen wird, wird das Knallgas resorbiert.

MfG

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