N57 Laufleistung
Servus N57-Community,
Momentan spekulier ich auf einen 530Xd der F-Reihe
Sprich, den N57B30, beliebter Motor, noch beliebter bei den örtlichen Vertragswerkstätten. Das Kfz was ich mir angeschaut hab, hat EZ 2012, noch TÜV bis 2025 und das Sport-Automatikgetriebe verbaut. 218.000km runter für knappe 15.000€.
Bei der Laufleistung bin ich schon vorsichtig geworden, da im Netz viel kursiert mit Steuerketten, Drallklappen, AGR, Luftbälge etc.
Laut Verkäufer ist der Touring „lückenlos Checkheft gepflegt“ und hat im März diesen Jahres durch die Rückrufaktion einen neuen AGR Kühler inkl. Ölwechsel und Service bekommen.
Steuerkette angeblich schon vom Vorbesitzer, allerdings keinen Nachweis dafür. Versuche noch weitere Informationen einzuholen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Mich interessieren speziell die Laufleistungen ab ca. 170T km.
Was für Reparaturen kamen auf euch zu, und welche habt ihr davor schon gemacht?
Wie viele hier fahren den Motor mit mehr als 200.000km ohne größere Probleme?
Ist es noch ratsam bei dieser Laufleistung von 218t nach einem gebrauchten zu schauen oder ratet Ihr mir davon ab?
Wäre es Ratsam die Steuerkette vorsorglich prüfen zu lassen, Was würde das kosten?
Bei den oben genannten Reparaturen meine ich ausschließlich keine Verschleißteile, oder Services. Die gehören halt dazu, gerade die Sachen die das AGR und die Injektoren betreffen würden mich interessieren.
Freu mich auf euer Wissen
68 Antworten
Zitat:
@StefanSch8 schrieb am 24. August 2025 um 12:21:25 Uhr:
Lagerschalen sind nicht das Problem.
Dann klären Sie uns doch mal auf. Auch darüber, woher ihre Informationen beruhen.
Eine Vermutung, die von einem Motoreninstandsetzer geäußert wurde, ist, dass die Turbos thermisch nicht gut genug vom Motor isoliert sind, weswegen sie den mittleren Teil des Motors stärker aufheizen und genau dann dort die Lagerschäden besonders häufig auftreten.
Gibt’s genug Motoren die rund laufen , wo Öl fernüftig gewechselt wurde und trotzdem , kommt es zur Motorschaden .
Weis nicht welche Simptome gemeint sind, Motor Block der nicht genügend Festigkeit hat , was zu Größen Kurbelweele Schwingung kommt , als Folge fersrkte Lager Verschleiß. Was ich aber weis nach dem Wechseln laufen die Motoren weiter.
Zitat:@1000PS schrieb am 24. August 2025 um 12:41:44 Uhr:
Und das kostet nochmal wie viel?
Für mich nur die Ersatzt Teile ;)
Zitat:@Paul G. schrieb am 18. August 2025 um 21:39:40 Uhr:
Moin,530d touring ohne x und Adblu 07/13.35.000 Km im Jahr.(6.000 km Autobahn incl.)Jeden Tag 100km Landstraße und er wird nicht geschont.Alle 30.000km Ölwechsel/5w40 Longlife.Defekt waren die Luftbälge und 2x Kühlmittel Stutzen.Bremsen mache ich selbst. Was soll ich sagen,Fahrwerk ist noch in Ordnung, die Bremsen sind vom Feinsten, bisher mein bestes Auto.😄👍👍370.000 Km gelaufenRestlaufzeit DPF 60.000
Melde mich wieder, wenn er die Hufe hochreißt 😄
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Zitat:
@KSI schrieb am 24. August 2025 um 12:45:48 Uhr:
Was ich aber weis nach dem Wechseln laufen die Motoren weiter.
Ich habe mich ja mit mehreren Motoreninstandsetzern unterhalten, nachdem mein N57 bei 253 TKM einen Motorschaden gehabt hat (Metallspäne im Öl, sehr problematisches Geräusch aus dem Motor). Die haben alle in etwa folgendes gesagt: Ohne den Motor auseinanderzunehmen, kann man keine genaue Aussage machen. Es kann sein, dass man ihn instandsetzen kann, kostet dann aber minimal trotzdem 4000+ mit allem drum und dran (z.B. Anfahrt auf Transporter 300+ km etc.). Oder man braucht einen neu teureren Austauschmotor, wobei man da auch sehr genau sich erklären lassen muss, was damit genau gemeint ist, das sog. Triebwerk z.B. umfasst sehr vieles nämlich nicht, was aber sinnvollerweise trotzdem entweder ebenfalls überholt oder ersetzt werden muss.
Übrigens warnen alle vor schwarzen Schafen in der Branche. Aber woher weiß man, welche das wohl sind?
In der Praxis sieht das dann so aus, dass das Auto mit demontierten Motor dann x hundert km entfernt steht und die Leute sich dann zurückmelden. Und dann kommen natürlich auch solche Aussagen wie "der Turbolader sollte unserer Ansicht nach auch am besten jetzt ersetzt werden, er hat schon erhebliches Spiel etc." Und und und... Und dann kommen schnell 10 TEUR zustande. Und wie entscheidet man sich dann genau? Das sind natürlich schon Meister, alles dramatisch erscheinen zu lassen und man selbst kann das nicht beurteilen.
Geht man wiederum zu einer teuren, lokalen Werkstatt, die ihrerseits dann komplettere Austauschmotoren einkaufn von hoffentlich bewährten Lieferanten, dann wird es nochmals teurer.
In meinem Fall habe ich mich dann entschlossen, das Auto zu verkaufen an einen Inhaber einer Werkstatt, solche Leute können natürlich einiges günstiger hinbekommen.
Die Alternative zu Reperaturmaßnahmen nach einem Motorschaden ist, eine Motorüberholung zu machen, kostet aber auch Tausende... persönlich würde ich das nicht tun, sondern eher weit im Vorfeld versuchen, die Lebendauer möglichst hoch zu bekommen und das Auto rechtzeitig zu verkaufen, also bei diesem Motor bei ca. 180 TKM. Denn aufgrund der Streuungen bei der Fertigung und der Unklarheit, was der Vorbesitzer evtl. gemacht oder nicht gemacht hat, ist es unkalkulierbar, was wann dann noch kommen mag.
Bei richtiger Behandlung würde ich die Lebensdauer aber auf 300+ TKM einschätzen.
Zitat:@1000PS schrieb am 24. August 2025 um 13:32:00 Uhr:
Ich habe mich ja mit mehreren Motoreninstandsetzern unterhalten, nachdem mein N57 bei 253 TKM einen Motorschaden gehabt hat (Metallspäne im Öl, sehr problematisches Geräusch aus dem Motor). Die haben alle in etwa folgendes gesagt: Ohne den Motor auseinanderzunehmen, kann man keine genaue Aussage machen. Es kann sein, dass man ihn instandsetzen kann, kostet dann aber minimal trotzdem 4000+ mit allem drum und dran (z.B. Anfahrt auf Transporter 300+ km etc.). Oder man braucht einen neu teureren Austauschmotor, wobei man da auch sehr genau sich erklären lassen muss, was damit genau gemeint ist, das sog. Triebwerk z.B. umfasst sehr vieles nämlich nicht, was aber sinnvollerweise trotzdem entweder ebenfalls überholt oder ersetzt werden muss.Übrigens warnen alle vor schwarzen Schafen in der Branche. Aber woher weiß man, welche das wohl sind?In der Praxis sieht das dann so aus, dass das Auto mit demontierten Motor dann x hundert km entfernt steht und die Leute sich dann zurückmelden. Und dann kommen natürlich auch solche Aussagen wie "der Turbolader sollte unserer Ansicht nach auch am besten jetzt ersetzt werden, er hat schon erhebliches Spiel etc." Und und und... Und dann kommen schnell 10 TEUR zustande. Und wie entscheidet man sich dann genau? Das sind natürlich schon Meister, alles dramatisch erscheinen zu lassen und man selbst kann das nicht beurteilen.Geht man wiederum zu einer teuren, lokalen Werkstatt, die ihrerseits dann komplettere Austauschmotoren einkaufn von hoffentlich bewährten Lieferanten, dann wird es nochmals teurer.In meinem Fall habe ich mich dann entschlossen, das Auto zu verkaufen an einen Inhaber einer Werkstatt, solche Leute können natürlich einiges günstiger hinbekommen.Die Alternative zu Reperaturmaßnahmen nach einem Motorschaden ist, eine Motorüberholung zu machen, kostet aber auch Tausende... persönlich würde ich das nicht tun, sondern eher weit im Vorfeld versuchen, die Lebendauer möglichst hoch zu bekommen und das Auto rechtzeitig zu verkaufen, also bei diesem Motor bei ca. 180 TKM. Denn aufgrund der Streuungen bei der Fertigung und der Unklarheit, was der Vorbesitzer evtl. gemacht oder nicht gemacht hat, ist es unkalkulierbar, was wann dann noch kommen mag.Bei richtiger Behandlung würde ich die Lebensdauer aber auf 300+ TKM einschätzen.
Aus diesem Grund , mache ich alles selber . Weil wie du schon erwähnt hast , versuche einen Mechanieker zu finden .
Um diesen N57 motor bulletproof zu kriegen, muss man mehr machen, wie nur Lagerschalen wechseln. Steuerkette ist ein thema beim N57, definitiv! Dann ölpumpe, kurbelwelle vom M57 ist besser! Die lagergasse soll ebenfalls vom werk aus nicht 100% gerade sein etc…. Es ist WENN er läuft ein super motor! Keien frage! Ich hsbe meinen vollausgestatteten 7er mit 21 zoll Alpinas mit 8-8,5 Litern bewegt! Dass muss ein anderer Hersteller erstmal hinkriegen! Der 40d mit dem 8hp zf getriebe in meinem fall haben zuuuu perfekt harmoniert. Was wirklich sehr schön zu fahren! Ich weine dem ganzen etwas nach aber den Motorschaden wollte ich dann doch lieber nicht haben😆
Es gibt ja einige Firmen, z.B. H2 Motors oder MIK Motoren, die eine vorbeugende Motorenüberholung anbieten. Kostet aber auch richtig Geld, weil es eben auch sehr aufwändig ist.
Deswegen lautet mein Konzept für die Zukunft - nicht mehr bezogen auf den N57, da dieser schon zu alt ist und nicht mehr produziert wird - : Ein Auto mit max. 60 TKM und 3-4 Jahren Alter kaufen und es dann bis ca. 160 TKM fahren, bevor die Problemwahrscheinlichkeit deutlich ansteigt. Bis dahin den Motor gut pflegen, Ölwechsel alle 10 TKM etc.
Zum geplanten Verkaufszeitpunkt kann man dann ja immer noch überlegen, ob man das Auto nicht doch noch weiter fährt, ggf. mit Motorenüberholung, das würde ich von der Preissituation, den bis dahin bekannten Mängeln des Autos und des Autotyps sowie der Verfügbarkeit von attraktiven Nachfolgern abhängig machen.