Motorstart bei Elektrobetrrieb
Hallo erst mal.
Nach dem Wechsel der Hauptbatterie (PHEV) mit Softwareupdate usw. habe ich das Problem: Wenn ich nach dem Ladevorgang (Batterie voll geladen) in den Modus des Abstandtempomat wechsel dann bekomme ich die Meldung: MOTOR aktiviert für Systemleistung, obwohl Elektrisches Fahren vorgewählt ist und das Fahrzeug im ECO-Modus fahren soll.
Das geht oftmals die ersten 10Km bis dann ein elektrisches Fahren wieder möglich ist. Damit ist die Aufladung für Kurzstrecken nichtig und der Wagen verbraucht Benzin, was er aber nicht soll.
Wenn ich per Gaspedal fahre passiert das nicht, was ich aber nicht will, da der Wagen die Geschwindigkeit steuern soll und auch der Abstand regeln soll.
Kennt noch jemand das Problem, oder besser natürlich ene Lösung?
Schon mal jetzt vielen Dank für die Bemühnugen.
194 Antworten
Ich glaube wir haben ungefähr den gleichen Frustpegel... ;-)
Ja, wie man ein Auto sonst noch abbremsen könnte ist sicherlich eine Frage die sie sich bei Ford mal stellen sollten...
Zitat:
@ziehblau schrieb am 22. Oktober 2021 um 19:57:06 Uhr:
@cookjensIch glaube wir haben ungefähr den gleichen Frustpegel... ;-)
Ja, wie man ein Auto sonst noch abbremsen könnte ist sicherlich eine Frage die sie sich bei Ford mal stellen sollten...
Die wohl naheliegendste Möglichkeit wären wohl die normalen Bremsen... verstehe irgendwie nicht ganz warum das Auto bei vollem Akku nicht darauf zugreift und stattdessen den Benziner anschmeißt.
Verwegener Gedanke....
Vor allem weil er ja tatsächlich auch die Bremse beim Tempomaten verwendet, statt mit der Motorbremse dem Vordermann draufzufahren...
Aber vermutlich kennt die Abteilung der Fahrsystene die Abteilung Antrieb überhaupt nicht...
Hab mir jetzt mal den ganzen Post durchgelesen und kann alles bestätigen was hier so angebracht wurde zum Verhalten des autom. Motorstarts. Bisher war alles noch im zwar nervigen aber noch akzeptablen Bereich - Oftmals konnte ein Motor-Neustart während der Fahrt in neutraler Stellung Abhilfe schaffen - Aber seit die Temperaturen gesunken sind so um die 0 Grad läuft der Motor durch bis er warm ist... Mehr als ärgerlich da ich auf Arbeit 15km entfernt kostenfrei Strom laden kann.
Hochgerechnet geht es hier um richtig Asche - Das möchte ich so nicht akzeptieren und entspricht meines Erachtens keinesfalls den Auflagen der Förderprämie - Hat sich hier schonmal jemand Gedanken dazu gemacht? Für mich ist das regelrechter Betrug, nicht nur an mir sondern zudem auch am Deutschen Staat :-(
Ob man das hier Betrug nennen kann, hmmm? Ich glaube eher, es ist technisches Unvermögen.
Meine bisherigen Erfahrungen sagen mir - der deutsche Staat möchte betrogen werden. Und ob Du betrogen wirst, ist dem deutschen Statt erst mal egal.
Wenn Du Dich mit dem Thema an Ford wenden möchtest, kannst Du das ja tun. Ich möchte Dir nur vorher mitteilen, daß den Leuten im Forum hier der automobile Sachverstand fehlt. Das habe ich schriftlich vom Kundenzentrum in Köln.
Ich habe das alles wegen verschiedener Anliegen hinter mir und aufgegeben. Sich an Ford wenden ist wie wenn ein Frosch einen Menschen anspringt - es passiert nichts.
Die können es eben nicht besser - technisch und auch kommunikationstechnisch. Da hilft nur - wie auch in der Politik - mit den Füßen abstimmen. Für mich ist der Hersteller Ford - auch wegen der hier beschriebenen Funktionalität - ad acta gelegt.
Zitat:
@Hosse1969 schrieb am 30. Mai 2021 um 16:22:19 Uhr:
Sorry, aber dass man auf Kurzstrecken keinen Tempomaten braucht ist völliger Humbug!
Ich fahre 17 km in die Arbeit, davin 13 km Autobahn.
Und da will ich verdammt nochmal den Tempomaten benutzen!
Aus Basta! Und wenn dann der Motor zuschaltet, obwohl ich nur 90 km/h fahre, dann ist das ein elendes Softwarproblem. Das machen nämlich andere Plug Ins nicht!Andere PHEV machen das auch, zB Tucson
So, heute morgen war es wieder soweit...
Batterie voll... 500 Meter bergab und Motor geht an...
Schön ist, dass dabei auch mittlerweile so ein Ruck durchs Auto geht, damit man es auch physisch mitbekommt...
Soll ich jetzt echt wieder anfangen, nach dem Losfahren bergab auf N zu schalten???
Weiterhin habe ich vor einigen Tagen den Fernstart genutzt. Das Fahrzeug hing am Kabel und die Batterie war sicherlich zu 1/3 geladen. Ich komme zum Fahrzeug und der Motor läuft...
Ich bin echt frustriert, das macht keinen Spaß und ich bin es auch leid immer wieder Mails an FORD oder den Händler zu schicken.
Dabei hatte ich Anfangs echt Positiv auf das Fahrzeug geschaut und dachte FORD ist der erste Hersteller, der die Übergangstechnologie Plug In Hybrid richtig verstanden hat:
- Leistungsstarker E-Motor
- rein elektrisches Fahrprogramm
- elektrische Heizung und Klimatisierung
- Einfacher Verbrenner, welcher nur sporadisch auf Langstrecken genutzt wird.
Andere Hersteller hatten es bis dahin anders gelöst oder als leistungsstarke Varianten fehlverstanden.
Auch die anderen Dinge, wie die doch erstaunlich schlechten Sitze für Großgewachsene, billigste Verkleidungsteile und die Frechheit der Laderaumabdeckung sind letztlich nicht so schlimm gewesen.
Aber diese ganzen unlogischen Reaktionen hinsichtlich der EV-Fahrten, gepaart mit nervtötenden Assistenten, viel zu langsamem Infotainment und dauernden bekloppten Meldungen über irgendwelche Standortfreigaben / OK für Motorstart / OK für Gurte / Verantwortung für die regelkonforme Straßennutzung und last but not least das falsch aufgelegte Mobiltelefon gehen mir mittlerweile so auf die Nerven, dass ich froh bin, wenn das Kapitel KUGA in knapp zwei Jahren erledigt ist.
Es ist echt Schade und schon fast eine Kunst, dass man ein gutes Fahrzeug so lieblos zusammenstellt und abstimmt...
Ich lade überwiegend nur noch auf 80%. Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit diesem Verhalten. Bei mir geht‘s gleich vom Haus weg bergab.
Ansonsten voll bei Dir. Kann man leider nur 1x liken. Es nervt leider inzwischen zu Vieles, und ich habe gekauft… Ich könnte einiges zusätzlich anführen, was bei mir seit Bestellung los war.
Und es nimmt einfach kein Ende; fehlende oder unzutreffende Rückmeldungen von Kundendienst und Hotline, nicht gelieferte Ausstattung ohne Ersatzleistung, untergegangener KFZ-Brief mit über zwei Monaten zusätzlicher Wartezeit und ohne jede Reaktion auf Anfragen zum Verbleib, nicht abgestellte Mängel am Fahrzeug, qualitative Mängel aufgrund billigster Machart, seit drei Wochen Ford Wallbox ohne Verbindung. etc.
Ford lässt keine Gelegenheit aus, zu enttäuschen. Dabei wäre man als geduldiger Kunde schon dankbar für jede positive Überraschung.
Aber irgendwann reicht‘s dann auch.
Es müsste auf die Nutzungszeit viel Positives passieren, um nochmal einen Ford zu kaufen. Ein Ford Ranger wurde deshalb bereits nicht mehr bestellt.
Sehr schade, weil das Fahren mit dem Kuga selbst wirklich Spaß macht und ich vom Konzept selbst weiterhin voll überzeugt bin.
Sehe ich das richtig, dass es nicht möglich ist eine Strecke von ca. 6 km rein elektrisch zu fahren, wenn es dabei einmal bergab geht? Ich ging davon aus, dass mit dem EV jetzt der Verbrenner komplett ausgeschaltet bleibt. Wenn ich mit dem Fahrrad bergab fahre und langsamer werden möchte, bin ich noch nie auf die Idee gekommen in die Pedale (vorwärts) zu treten.
Zitat:
@rp-orion schrieb am 30. November 2021 um 15:12:17 Uhr:
Sehe ich das richtig, dass es nicht möglich ist eine Strecke von ca. 6 km rein elektrisch zu fahren, wenn es dabei einmal bergab geht? Ich ging davon aus, dass mit dem EV jetzt der Verbrenner komplett ausgeschaltet bleibt. Wenn ich mit dem Fahrrad bergab fahre und langsamer werden möchte, bin ich noch nie auf die Idee gekommen in die Pedale (vorwärts) zu treten.
Guter Vergleich mit der Pedale. Und Ford verspricht Dir auch - der Motor bleibt an, bis ihm warm genug ist 😉. Da stehst Du an der Ampel mit laufendem Motor und vollem Akku, weil es vorher bergab ging, und neben Dir steht der „dreckige Stinkdiesel“ mit Start-Stop und ist aus. Oder Du rollst ins Parkhaus bergab mit 6km elektrischer Restreichweite und Dein Motor springt an - keiner weiß warum, ich denke mal auch nicht bei Ford. 😁
Interessant finde ich, wenn man nach motorbremse im Internet sucht, Kom.t folgende raus.....
Motorbremse bei E-Autos Im Elektroauto wird die Bremswirkung der Motorbremse simuliert, sobald man vom Gas geht. Nur mit dem Unterschied das beim Weggehen vom Gas die Bremsleistung durch Generatorwirkung ersetzt wird. Das ladet den Akku. Auch die Bremsen funktionieren rein elektrisch und rekuperieren die Batterie, nur bei sehr starken Bremsungen werden die konventionellen Scheibenbremsen benutzt.
Irgendwie dürfte das, laut Aussagen in diesem Forum, der Herr Ford nicht ganz auf die Reihe bekommen.
Morgen hole ich meine PHEV beim Händler ab ..... mal schauen, was dann Sache ist.
Zitat:
@rp-orion schrieb am 30. November 2021 um 15:12:17 Uhr:
Sehe ich das richtig, dass es nicht möglich ist eine Strecke von ca. 6 km rein elektrisch zu fahren, wenn es dabei einmal bergab geht?
Das siehst Du nicht richtig.
Zumindest nicht, wenn Du auf dem Gefälle bei vollem Akku nicht unbedingt die L-Taste oder den intelligenten Tempomaten benutzen willst.
Ich habe selber ca. 1 km hinter der Ladesäule bei der Wohnung meiner Mutter ein längeres Gefälle (erhöht den Akkustand um 2%, wenn der nicht voll ist), und da ist erst einmal der Motor angesprungen: Als ich bei nahezu vollem Akku auf L gedrückt habe.
@MichaelTE Das kann ich genauso bestätigen.
Ich lade der Kuga immer zu 100% voll.
EV-jetzt ist aktiviert und solange man nicht L aktiviert oder den Tempomat nutzt springt der Verbrenner erst an wenn die Restreichweite auf 0km runter ist. Ich persönlich habe auch bisher noch keine wirklichen Nutzen des L-Modus entdeckt.
Wenn ich den ECO Modus aktiviere kann ich auch dem Tempomat auf der Autobahn nutzen, weil das Fahrzeug dann nicht so stark beschleunigt das zusätzliche Energie benötigt wird.
Ich habe nur eine kurze Strecke Bergab nach dem losfahren, aber ich denke wenn man diese Vorraussetzung hat, dann sollte man den Akku wirklich nur auf 80% aufladen um einen Motorstart zu verhindern.
Ich denke schon, dass es Sinn macht den Verbrenner zu starten wenn durch Rekuperation keine weitere Energie gespeichert werden kann.
Denn der Verbrenner Motor soll ja dann durch Motorbremse das Fahrzeug verzögern damit nicht die konventionelle Bremse die ganze Arbeit machen muss was zu einem sehr viel höherem Verschleiss führen würde und, bei falscher Wartung (alte Bremsflüssigkeit), zu überhitzen der Bremse und sogar zum kompletten Bremsversagen führen könnte. Immerhin wiegt der Kuga gut 1.8t und das will gebremst werden.
Das wäre dann genauso als wenn man bei einem Verbrenner mit Schaltgetriebe beim Bergabfahren auskuppelt und den ganzen Berg herunter bremst.
Natürlich ist es mir auch schon passiert das ich mal versehentlich den Motor durch drücken der OK-Taste gestartet habe. Aber ich habe dann an der Ampel einfach die Start-Stop Taste gedrückt...Motor aus...und wieder gestartet und elektrisch weiter gefahren.
Ich schließe mich den beiden Vorredner an,
ist bei mir genauso.
Schon mal 2 Wochhen nur im E-Betrieb gefahren.
Ok, wir fassen mal zusammen, der Verbrenner springt an , wenn der Akku voll ist bei Bergabfahrt, und das soll normal sein? Zum Bremsen sollte man den Verbrenner nicht verwenden, das ist widersinnig und ein bescheuertes Konzept. Das Auto hat auch mechanische Bremsen, die könnte man verwenden, noch dazu sie durch das Bremsen mit der Rekuperation eh nicht oft genutzt werden und es deswegen und wegen der schlechten Qualität sowieso Probleme mit dem Tragbild gibt.
Mit was bremsen denn die reinen Elektrofahrzeuge bergab mit vollem Akku, bekommen die jetzt alle einen Verbrenner zum Bremsen?
Sorry, ich habe für die Lösung von Ford für das Bremsen mit vollem Akku kein Verständnis.