Mondeo - Wert(verlust)... ?!?

Ford Mondeo

Moin...

Ich habe, da ich 'nen anderen "netten" Mondeo gesehen habe, meinen mal bei dat.de durchgerechnet. Ergebnis: rd. 11.500€ HändlerEK :-(

Das Auto ist noch nicht mal 3 Jahre alt und hat unter 50Tkm runter... Wenn ich den noch zwei Jahre fahre, kann ich den dann direkt bei Schrott abgeben ?!?!

Einen deratigen Wertverlust habe ich bisher bei keinem Auto gehabt! Und da waren schon merkwürdige Sachen bei... ;-)

Was haltet Ihr so für realistisch?

Wenn man so bei mobile o.ä. schaut, dann sind da, auch von Händlern, wesentlich höhere VK-Preise drin. Man weiss ja leider nie, wieviel die dann wirklich bringen.

Entsetzter Gruß

Chris

21 Antworten

Ein Mondeo verliert pi mal Daumen nach 3 Jahren 50% an Wert. Der genaue Wertverlust hängt aber auch von Motor, Zustand und Ausstattung ab. Ein Mondeo TDCI 2.0 Kombi in Ghia Ausstattung ist sehr gefragt, entsprechend hoch sind die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Aber ein 4 Türer Trend mit dem V6 liegt dagegen wie Blei beim Händler, entsprechend günstig sind die Dinger. Oder auch der ST220 ist so ein Beispiel. Händlereinkaufspreis für nen exakt 2 Jahre alten 4 Türer mit 30.000km aufm Tacho ist 15.693,00 EUR, dass ist ein Wertverlust von über 50% - nach 2 Jahren versteht sich.

Darum kann ich nur jedem raten, seine olle Kiste privat zu verscherben, da kann man deutlich mehr kassieren.

Kann ich bestätigen. Mir wollte ein MB-Händler bei Kauf einer E-Klasse (Jahreswagen) 11.000 € geben.

Für einen 2,0 TDCi GhiaX Turnier (01.2004) mit DVD-Navi, Webasto Standheizung und Winterreifen (80%) auf Alu.

Soviel dazu.

Hey Leute,

bleibt mal auf dem Teppich.

1.
Jedem, der einen Neuwagen kauft, sollte bekannt sein, daß der Wertverlust in den ersten drei Jahren am höchsten ist. Natürlich geht es in den folgenden Jahren nicht genauso weiter, sondern die Wertkurve verläuft zunehmend flacher. Man zahlt also einen hohen Preis dafür, immer ein neues bzw. junges Auto fahren zu wollen.

2.
Allgemein bekannt ist außerdem auch, daß ein Ford nun einmal nicht so wertstabil ist wie beispielsweise ein Benz. Dafür kostet er aber auch in der Anschaffung deutlich weniger. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich kritisiere das nicht - man muß es aber einfach in seine Planungen miteinkalkulieren.

3.
Glaubt Ihr allen Ernstes, es wirkt sich überhaupt nicht auf den Gebrauchtwagenmarkt aus, wenn die Neuwagen - gleich welcher Marke - mit deutlichem Rabatt in den Markt gedrückt werden?
Seht es doch einmal so:
Zahle ich für einen Neuwagen 30.000,- € (Listenpreis) und bekomme dafür nach drei Jahren nur noch 15.000,- €, habe ich einen Wertverlust von 50 % gemacht.
Habe ich den Neuwagen aber bereits mit nicht wirklich ungewöhnlichen 20 % Rabatt bekommen, also "nur" 24.000,- € gezahlt, bedeutet ein Restwert von 15.000,- € nach drei Jahren einen Wertverlust von 37,5 %.
Sieht doch gar nicht mehr so schlecht aus, diese Bilanz, oder? 😉

Moin...

@tdci-käufer
Naja...
Wo hast Du das mit den 15T€ her?
Wie ich schrieb, kommt dat.de noch auf rd. 11,5T€ bei weniger als 3Jahre, dass sind dann über den breiten Daumen deutlich mehr als 50%!

Bleibt die Frage an die "Gemeinde" nach der Erfahrung?

BTW, irgendwer mit Zugriff auf die Schwacke-Software für 'nen konkreten Tip?

Gruß
Chris

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@ chris

Sorry, wenn ich mich nicht ganz klar ausgedrückt hatte. Ich hatte lediglich ein Beispiel gebildet, und zwar mit der von einem Vorredner geäußerten Hypothese, daß ein Mondeo nach drei Jahren typischerweise noch ca. 50 % seines Listenpreises bringt.
Weil es sich einfacher rechnet, hatte ich als fiktiven Neupreis mal 30.000,- € angenommen.

Mir ging es aber in erster Linie darum, zu zeigen, daß sich einerseits der Neuwagenrabatt natürlich auch auf die Gebrauchtpreise auswirkt, andererseits der tatsächliche Wertverlust unter Zugrundelegung des tatsächlich gezahlten Neupreises aber auch ein deutlich geringerer ist.

@tdci-käufer

Vergiss es einfach,es gibt eben Leute die Autos mit Prozenten bezahlen.Warum wollen von mir alle Geld?Da wird immer mit dem prozentualen Wertverlust gerechnet auch wenn die,zb 50% des Fords,in Euro und Cent weniger sind als die 40% des Modells XY der Marke Z der ja so wwertstabil ist.Das sind auch oft die gleichen Käufer die den Neuen mit allen Tricks über 20% unter Liste gekauft haben und sich jetzt wundern das er mit drei Jahren nichts mehr bringt.Die Preise für die aktuell Neuwagen verscherbelt werden galten vor wenigen Jahren noch für Jahreswagen.

Aber wie auch immer,wenn man sieht wieviel Luft die Hersteller,nicht die Händler,noch in der Kalkulation haben stellt sich die Frage warum sie die Autos nicht vernünftig einpreisen anstatt hinterher die Autos mit allen möglichen Sonderaktionen zu verbilligen.Wenn man mitbekommt das es billiger wäre einen A8 statt einem A6 zu leasen,das Gleiche gilt zb bei BMW für die Modelle 5er und 7er,merkt man wie die Preise gestützt werden um die großen Modelle überhaupt loszubringen.Daselbe läuft prinzipiell bei allen Herstellern.

Moin...

Nö, kann ich nicht finden, dass ich ein Auto in "%" bezahle.

Das andere Auto, dass neu viel teurer wäre und dann "nur" 40% verloren hätte, kann/will ich ggf. nicht bezahlen!

Meine Feststellung ist lediglich gewesen, dass es schon erschreckend ist, dass ein Fzg. (mit einem Listenpreis) von rd. 30T€ nach weniger als 3 Jahren bei rd. 11T€ ist. :-( Im übrigen ist das durchaus nicht mein erstes Auto, einen derartigen Wertverlust habe ich, selbst bei Exoten, bisher nicht erlebt!
Die Aussage mache ich nicht an Ford fest, bei anderen mag das auch gelten, ich habe aber nun mal einen und kann es daher hier konkret sehen... Ich habe allerdings auch keine rosa Brille und versuche mir den Verlust (übrigens pro Jahr mehr als 6T€!!!!) schön zu rechnen.

Ich habe auch keine 30T€ bezahlt, ok, aber selbst dann stimmt doch was nicht!

Hat aber eigentlich einer noch 'ne Idee zu Ursprungsfrage?
- Wieviel bekommt man tatsächlich? - (dat.de ist ja auch nur 'ne Schätzung.)

Gruß
Chris

Zitat:

Original geschrieben von chris_v_b


Moin...

@tdci-käufer
Naja...
Wo hast Du das mit den 15T€ her?
Wie ich schrieb, kommt dat.de noch auf rd. 11,5T€ bei weniger als 3Jahre, dass sind dann über den breiten Daumen deutlich mehr als 50%!

Bleibt die Frage an die "Gemeinde" nach der Erfahrung?

Na das kommt schon hin. Der Händler bietet das Auto dann für 13.990 EUR zum Verkauf an und gibt ihn für 13000 her. Der Händler-EK ist immer niedriger als der tatsächliche Marktwert.

Ein Auto in Zahlung zu geben ist generell ungünstig, dafür hat man aber auch keine Arbeit und kein Risiko.

Und ja, der Mondeo hat einen recht hohen Wertverlust. Darin unterscheidet er sich aber nur wenig von anderen großen Mittelklasse-Auto der Massenmarken.

Daher kaufe ich mir halt einen Dreijährigen mit wenig Kilometern und freue mich an einem fast neuen Auto...

Wieviel du tatsächlich bekommst hängt von vielen Faktoren ab. Da spielen sogar regionale Unterschiede ne Rolle.
Wichtig ist vorallem der Zustand des Autos, sowohl technisch wie optisch. Ist ja klar, dass du für das Auto mehr bekommst, wenn du auf eigene Kosten vorher noch TÜV/AU gemacht hast und dann gleich noch ein Gebrauchtwagengutachten vorweisen kannst. Dann hast du nem guten Feilscher schonmal eine Verhandlungsgrundlage versaut.
Ein Satz neuer Reifen bringt gegenüber nem 50% verschlissenen Satz gut 500€. Zubehör und Ausstattung sind ebenfalls wichtig. Klimaanlage ist in der Mittelklasse Pflicht, Navi und Alus gehört zum guten Ton. Ein 2. Satz Reifen inkl. Felgen kommt natürlich auch gut.
Was das Optische angeht kann eine professionelle Fahrzeugaufbereitung manchmal echte Wunder wirken. Ein optisch einwandfreies Auto erzielt deutlich bessere Preise als eines, dass mal nur eben flott ausgesaugt und für 5,99€ durch die Waschanlage gejagt wurde.

Also ich finde den Wertverlust prima!

Habe so für meinen im Frühjehr 11 Monate alten 131PS TDCI Ghia Turnier nur 15000,- zahlen müssen !
Und das beim fFH mit voller Garantie...

Wer Neuwagen kauft, hat zu viel Geld...

2,5 Jahre alt, 115 Ps TDCI, Navi....usw, beim Fordhändler, 12000 € bezahlt.

Auch ich könnte mir einen Neuwagen (zum Glück) leisten, aber bei dem Wertverlust verzichte ich dankend.......

Zitat:

Was das Optische angeht kann eine professionelle Fahrzeugaufbereitung manchmal echte Wunder wirken. Ein optisch einwandfreies Auto erzielt deutlich bessere Preise als eines, dass mal nur eben flott ausgesaugt und für 5,99€ durch die Waschanlage gejagt wurde.

Absolut richtig. Ein gepflegtes Auto bringt sehr viel mehr als viele Extras. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht.

Eine Aufbereitung für 100 ,- Euro kostet nicht die Welt und bringt das vielfache...

Zitat:

Habe so für meinen im Frühjehr 11 Monate alten 131PS TDCI Ghia Turnier nur 15000,- zahlen müssen !

15000 Euro , für den Ghia Diesel ????

Dann will ich mal lieber nicht sagen, was ich damals gezahlt habe. 😠 🙁

Zitat:

Original geschrieben von WeKoe


15000 Euro , für den Ghia Diesel ????
Dann will ich mal lieber nicht sagen, was ich damals gezahlt habe. 😠 🙁

Naja, fast.

Er sollte 18 kosten, aber der Händler hat noch meinen Katastrophen-Scénic (3x Zylinderkopfdichtung platt, Kat, Radlager etc. pp und erneut ZYlinderkopfdichtung beim Eintausch defekt - 148.000 km gelaufen, Benziner) für 3 in Zahlung genommen. [Ich war froh, nicht die Entsorgung zahlen zu müssen].

Jedenfalls hab ich so nur 15.000 für nen 11 Monate alten Ghia Turnier TDCI zahlen brauchen !

Also ich kann mich der Meinung von "Acronicta" nur anschließen. Auch ich habe mir im Frühjahr einen Jahreswagen (1.8 SCi für 15.000) gekauft. So ein Fahrzeug ist fast neuwertig und soll mir ca. 10 Jahre seine Dienste leisten. Da ich gewoht bin, Fahrzeuge als Wertgegenstand zu betrachten, wird es auch gehegt und gepflegt. So hat man auch lange Freude dran. Und dann schauen wir mal. Verschleißreparaturen werden kommen, aber die Dreijahreswertverluste ist viel höher.

Viele Grüße

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