Missachtung der Vorfahrt und Zusammenstoß mit Fahrradfahrer.

Bei der Überfahrt einer Hauptstraße wurde unbeabsichtigt ein Fahrradfahrer verletzt der auf einmal im rechten Kotflügel des Autos gelandet ist. Der Fahrradfahrer saß neben dem Auto aber konnte später aufstehen. Krankenwagen und Polizei wurden gerufen. Der Polizist meinte es handelt sich um eine fahrlässige Körperverletzung. Weiß da vielleicht jemand was auf einen zukommen kann in dem Fall?
Vielen Dank im voraus

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@pico24229 schrieb am 08. Mai 2020 um 08:25:15 Uhr:


Steht doch nirgedndwo. (das ich dem die schuld gebe)

Aber was bringt einem es im recht zu haben wenn man tot ist?

Auch dem Radfahrer muss man entweder mindestens die gleiche Unaufmerksamkeit zubilligen, wie sie der Autofahrer gezeigt hat oder das Auto ist ihm so kurz vors Rad gefahren, dass er keine Chance mehr hatte, zu reagieren. Der Autofahrer hat nach seiner eigenen Schilderung den Radfahrer wohl völlig übersehen. Das alles hat mit recht haben wollen aber auch gar nichts zu tun.

Grüße vom Ostelch

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Zitat:

@gast356 schrieb am 9. Mai 2020 um 16:02:21 Uhr:


...wenn man sich hier so manchen Beitrag durchliest kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

...

Nach dem was hier so manche im Namen der Fahrradfahrer vom Stapel lassen muß ich sagen, da hab ich in all den Jahren wohl den Fehler gemacht immer und überall so aufmerksam wie möglich zu fahren, auch auf der bevorrechtigten Straße.

Nein Du hast hier kein Fehler gemacht, aber die TE hat den Fehler gemacht einen vorfahrtsberechtigten Radler umzunieten, also Unaufmerksamkeit auf einer untergeordneten Straße.

Da kann man sich hier nun aber nicht hinstellen und sagen, das der Radler Schuld ist, weil er schwach ist, somit besonders aufmerksam sein muss und das sein Fehler war den Unfall nicht voraus zu sehen.

Darum geht es !

@Diedicke1300

+1

Mir fällt ab und zu das Zitat von Einstein ein mit dem Horizont und dem Radius. Da, eben wieder.

Langsam glaube ich das ganz viele hier nichts anderes zu tun haben als nur zu meckern und andere fertig zu machen!
Und dann auch noch so nach dem Motto:
Wenn ich nicht alles verstanden habe was der andere geschrieben hat dann denke ich mir selbst meine Geschichte aus! Bemitleidenswert

Zitat:

@Ginasworld schrieb am 9. Mai 2020 um 22:26:26 Uhr:


Langsam glaube ich das ganz viele hier nichts anderes zu tun haben als nur zu meckern und andere fertig zu machen!
Und dann auch noch so nach dem Motto:
Wenn ich nicht alles verstanden habe was der andere geschrieben hat dann denke ich mir selbst meine Geschichte aus! Bemitleidenswert

Wenn du aus Frust über Antworten, die in deinen Augen nicht okay sind, nach vier oder fünf Seiten einen Rundumschlag machst, was denkst du, wer fühlt sich angesprochen? Der Eingangspost war jetzt nicht so ausschweifend, dass Interpretationen und Spekulationen ausbleiben konnten.

Es ist erstmal schön, dass, so wie du geschrieben hast, der Radfahrer wohl keinen Schaden am Leib erlitten hat. Was genau passiert ist, weiß nur der Unfallverursacher, der Autofahrer, der nicht auf der Vorfahrtsstraße unterwegs war. So habe ich es verstanden.

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Zitat:

@Ginasworld schrieb am 9. Mai 2020 um 22:26:26 Uhr:


Langsam glaube ich das ganz viele hier nichts anderes zu tun haben als nur zu meckern und andere fertig zu machen!
Und dann auch noch so nach dem Motto:
Wenn ich nicht alles verstanden habe was der andere geschrieben hat dann denke ich mir selbst meine Geschichte aus! Bemitleidenswert

Wenn du keine dir nicht genehmen Meinungen lesen willst, kannst du dich am die Moderation wenden, die ist dafür zuständig den Tread zu schließen. Oder besser du fragst nicht nach Meinungen, wenn du sie nicht hören willst...

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 16:48:29 Uhr:


Nein Du hast hier kein Fehler gemacht, aber die TE hat den Fehler gemacht einen vorfahrtsberechtigten Radler umzunieten, also Unaufmerksamkeit auf einer untergeordneten Straße.

Umnieten? Wenn ich richtig gelesen habe, ist der Radfahrer der TE in die Seite gerauscht.

DAS ist genau so eine Art Unfall die durch mehr Aufmerksamkeit beim Radfahrer hätte vermieden werden können.

TE sieht durch Sonne und LkW wenig. Radfahrer sieht den PKW durch den LKW nicht. Beide Fahrzeuge fahren auf eine unklare Verkehrssituation zu.

PKW tastet sich ran, Radfahrer zieht durch (im guten Glauben Vorfahrt zu haben und das schon keiner kommt).

Auf die Idee, dass ein PKW von Rechts ihn nicht sehen kann, weil er ja auch nicht durch LKWs schauen kann, kommt der Radfahrer nicht.

DAS ist gemeint, wenn man hier immer wieder von vorausschauendem Fahren spricht.

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 16:48:29 Uhr:


Da kann man sich hier nun aber nicht hinstellen und sagen, das der Radler Schuld ist, weil er schwach ist, somit besonders aufmerksam sein muss und das sein Fehler war den Unfall nicht voraus zu sehen.

Der Radfahrer ist natürlich nicht schuld. Aber er hätte mit etwas mitdenken den Unfall verhindern können.

Oh, ich kann nicht rechts in die Straße schauen weil da ein LKW steht. Moment, wenn ich nicht nach Rechts schauen kann, werde ich von denen da ja auch nicht gesehen.

Möglichkeit A: Tempo rausnehmen und bremsbereit bleiben
Möglichkeit B: Ich hab ja Vorfahrt, also ab die Luzi

Was ist jetzt der bessere Weg?

Und genau das ist es was ich in dem anderen Thread meine. Wenn die Radfahrer bei den großen auf der Straße mitspielen wollen, müssen sie auch lernen die Spielregeln auf der Straße zu lernen. Und dazu gehört vor allem das vorausschauende Fahren, und nicht nur „Ich hab Vorfahrt du musst auf mich aufpassen“

Zitat:

@-colt- schrieb am 10. Mai 2020 um 00:11:06 Uhr:



Zitat:

@Ginasworld schrieb am 9. Mai 2020 um 22:26:26 Uhr:


Langsam glaube ich das ganz viele hier nichts anderes zu tun haben als nur zu meckern und andere fertig zu machen!
Und dann auch noch so nach dem Motto:
Wenn ich nicht alles verstanden habe was der andere geschrieben hat dann denke ich mir selbst meine Geschichte aus! Bemitleidenswert

Wenn du keine dir nicht genehmen Meinungen lesen willst, kannst du dich am die Moderation wenden, die ist dafür zuständig den Tread zu schließen. Oder besser du fragst nicht nach Meinungen, wenn du sie nicht hören willst...

Oder diejenigen die hier gerne mal den Oberlehrer raushängen lassen, verkneifen sich einfach mal das Schreiben (sind übrigens immer dieselben)

@zille1976 Nachdem keiner von uns dabei war, außer evtl. die TE, ist das alles Spekulation. Oft kann ein Unfall verhindert werden, wenn der andere Beteiligte den Fehler erkennt bzw. kompensieren kann. Als ungeschützter Beteiligter, also ich als Motorrad- oder Fahrradfahrer, habe daraus abgeleitet keine Pflicht, sondern höchstens ein Eigeninteresse.

Frage: Fährst du Fahrrad auf der Strasse und kennst die Rolle aus der Perspektive?

Wenn zugeparkte Radwege und Überholen mit zu wenig Abstand in deinen Augen auch
Verstöße sind, dann könnte sich deine Statistik etwas verschieben.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 10. Mai 2020 um 06:31:31 Uhr:



Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 16:48:29 Uhr:


Nein Du hast hier kein Fehler gemacht, aber die TE hat den Fehler gemacht einen vorfahrtsberechtigten Radler umzunieten, also Unaufmerksamkeit auf einer untergeordneten Straße.

Umnieten? Wenn ich richtig gelesen habe, ist der Radfahrer der TE in die Seite gerauscht.

DAS ist genau so eine Art Unfall die durch mehr Aufmerksamkeit beim Radfahrer hätte vermieden werden können.

TE sieht durch Sonne und LkW wenig. Radfahrer sieht den PKW durch den LKW nicht. Beide Fahrzeuge fahren auf eine unklare Verkehrssituation zu.

PKW tastet sich ran, Radfahrer zieht durch (im guten Glauben Vorfahrt zu haben und das schon keiner kommt).

Auf die Idee, dass ein PKW von Rechts ihn nicht sehen kann, weil er ja auch nicht durch LKWs schauen kann, kommt der Radfahrer nicht.

DAS ist gemeint, wenn man hier immer wieder von vorausschauendem Fahren spricht.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 10. Mai 2020 um 06:31:31 Uhr:



Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 9. Mai 2020 um 16:48:29 Uhr:


Da kann man sich hier nun aber nicht hinstellen und sagen, das der Radler Schuld ist, weil er schwach ist, somit besonders aufmerksam sein muss und das sein Fehler war den Unfall nicht voraus zu sehen.

Der Radfahrer ist natürlich nicht schuld. Aber er hätte mit etwas mitdenken den Unfall verhindern können.

Oh, ich kann nicht rechts in die Straße schauen weil da ein LKW steht. Moment, wenn ich nicht nach Rechts schauen kann, werde ich von denen da ja auch nicht gesehen.

Möglichkeit A: Tempo rausnehmen und bremsbereit bleiben
Möglichkeit B: Ich hab ja Vorfahrt, also ab die Luzi

Was ist jetzt der bessere Weg?

Und genau das ist es was ich in dem anderen Thread meine. Wenn die Radfahrer bei den großen auf der Straße mitspielen wollen, müssen sie auch lernen die Spielregeln auf der Straße zu lernen. Und dazu gehört vor allem das vorausschauende Fahren, und nicht nur „Ich hab Vorfahrt du musst auf mich aufpassen“

Auf der einen Seite hast du ja Recht, auf der anderen Seite schusterst du dir die Schuld des Radlers zusammen ohne die genaue Situation vor Ort zu kennen. Der Radler muss einfach unaufmerksam gewesen sein, er ist mit Absicht ins offene Messer gelaufen ! Basta !

Das was du beschreibst wird täglich tausende Male praktiziert, ansonsten hätten wir wesentlich mehr Unfalltote als Radler, meist klappt es auch, selten ist der Unfall nicht mehr zu verhindern.

In erster Linie sind hier die Autofahrer gefragt ihre Sinne gegenüber Radlern zu schärfen, sie können sich nicht auf den Überlebenswillen des Radlers verlassen, allerdings hatte ich oft das Gefühl soweit ist es bei einigen schon so offensichtlich wurde ich ignoriert.

Aber selbst wenn der Radler den Unfall aus Unaufmerksamkeit nicht verhindern kann ist er nicht Schuld, die größere Pflichtverletzung liegt eindeutig beim Autofahrer wenn er dem Radler beispielsweise die Vorfahrt nimmt.

Spätestens wenn du einen Unfall hattest, dir wird die Vorfahrt genommen, egal ob nun als Radler oder Autofahrer, und du konntest den Unfall nicht verhindern, wirst du an meine Worte denken wenn der Unfallgegner ein kleiner Zille ist und den Unfall so hindrehen will das du der Schuldige bist.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 10. Mai 2020 um 06:31:31 Uhr:


Möglichkeit A: Tempo rausnehmen und bremsbereit bleiben

Ich versteh nur nicht, warum das nicht für den stärkeren Autofahrer gelten soll?

Denn dann wäre der Unfall doch auch nicht passiert?

...also nach den Ausführungen / der Beschreibung von @zille1976 auf die sich Dein Beitrag zu beziehen scheint, da du die eigentlich für jeden nachvollziehbar richtige Variante daraus zitierst (@zille1976 "Möglichkeit A: Tempo rausnehmen und bremsbereit bleiben")
hatte der Autofahrer das Tempo schon rausgenommen und sich vorsichtig in die Situation reingetastet.

Gilt also nicht nur auch für den Autofahrer, sondern der Fahrer des PKW hatte das nach diesen obigen Ausführungen sogar schon umgesetzt.

Hätte der Radfahrer nach diesen Ausführungen das Gleiche gemacht hätte es vermutlich nicht geknallt.

Es gibt halt Situationen, wo es nötig ist, dass alle ungeachtet wer irgendwelche Vorfahrten hat das Tempo rausnehmen...

Zitat:

@zille1976 schrieb am 10. Mai 2020 um 06:31:31 Uhr:


...
TE sieht durch Sonne und LkW wenig. Radfahrer sieht den PKW durch den LKW nicht. Beide Fahrzeuge fahren auf eine unklare Verkehrssituation zu.

PKW tastet sich ran, Radfahrer zieht durch (im guten Glauben Vorfahrt zu haben und das schon keiner kommt).
...

Zitat:

@gast356 schrieb am 10. Mai 2020 um 09:35:02 Uhr:


...also nach den Ausführungen / der Beschreibung von @zille1976 auf die sich Dein Beitrag zu beziehen scheint, da du die eigentlich für jeden nachvollziehbar richtige Variante daraus zitierst (@zille1976 "Möglichkeit A: Tempo rausnehmen und bremsbereit bleiben")
hatte der Autofahrer das Tempo schon rausgenommen und sich vorsichtig in die Situation reingetastet.

Gilt also nicht nur auch für den Autofahrer, sondern der Fahrer des PKW hatte das nach diesen obigen Ausführungen sogar schon umgesetzt.

Hätte der Radfahrer nach diesen Ausführungen das Gleiche gemacht hätte es vermutlich nicht geknallt.

Es gibt halt Situationen, wo es nötig ist, dass alle ungeachtet wer irgendwelche Vorfahrten hat das Tempo rausnehmen...

Zitat:

@gast356 schrieb am 10. Mai 2020 um 09:35:02 Uhr:



Zitat:

@zille1976 schrieb am 10. Mai 2020 um 06:31:31 Uhr:


...
TE sieht durch Sonne und LkW wenig. Radfahrer sieht den PKW durch den LKW nicht. Beide Fahrzeuge fahren auf eine unklare Verkehrssituation zu.

PKW tastet sich ran, Radfahrer zieht durch (im guten Glauben Vorfahrt zu haben und das schon keiner kommt).
...

Die Ausführungen von Zille basieren auf seiner Phantasie, bzw. sind so gelegt dem Radler die Schuld in die Schuhe zu schieben.

@Diedicke1300 - „ auf der anderen Seite schusterst du dir die Schuld des Radlers zusammen “ , „ ein kleiner Zille ist und den Unfall so hindrehen will das du der Schuldige bist.“

Was war jetzt an dem Satz „ Der Radfahrer ist natürlich nicht schuld. “ so kompliziert zu verstehen?

@Bulwey

Das gilt natürlich auch für den PKW. Aber wenn der PKW Fahrer nichts sieht muss er irgendwann langsam vorfahren, in der Hoffnung, dass wenn doch jemand kommt, derjenige mitdenkt.

Man könnte jetzt die StVO zitieren und von einweisen lassen sprechen. Das mag an einer Hofausfahrt noch gehen. Im fließenden Verkehr wird kein Autofahrer anhalten, sich einen Passanten suchen und sich durch den Einweisen lassen. Das ist so fern der Realität wie der berühmte Klingonenkreuzer um 2 Uhr morgens auf der A7

Zitat:

Die Ausführungen von Zille basieren auf seiner Phantasie, bzw. sind so gelegt dem Radler die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Zum Thema Schuld sag ich mal nichts, da dein Beitrag vor meiner anderen Antwort kam.

Diese „Phantasie“ beruht auf längjähriger Erfahrung in der ich als Autofahrer weder einen Radler umgenietet, noch als Radfahrer umgenietet wurde.

Ich denke die TE wird den Hergang wohl genauso bestätigen

Also wenn man aus einer unübersichtlichen Grundstückszufahrt rausfahrend einen Radfahrer erwischt, kann das eigentlich nur passieren, wenn man zu "forsch", zu weit am Stück rausfährt.

Beim vorsichtigen Raustasten, so lang man nichts sieht, hat der Radfahrer immer genügend Zeit und, oder Platz, um anhalten, bzw. ausweichen zu können, egal wie schnell er angefahren kommt.

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