Michelin Pilot Sport 4 Stunden innen abgefahren
Hallo!
Meiner Ansicht nach sieht das ziemlich gefährlich aus. Wie ist Eure Meinung?
134 Antworten
Das ist das Problem. Bleibt man bei der Serie und hat kein etwas tiefers Sportfahrwerk, dann ist es meist unauffällig.
Unser Audi hat je Seite 25mm (oder sogar 30mm?) Spurplatten, ich musste die vorderen Kotflügel ziehen, damit der Prüfer glücklich war.
Für den Sharan gibt es für die Breite nur für die Vorderachse ein Gutachten, die Hinterachse war mit beiden Augen zu vom Prüfer abgenommen worden. Ist nicht gefährlich und er fährt super damit, aber die Felgen stehen leicht raus, was bei dem Baujahr nicht mehr sein dürfte (Lauffläche ist gut abgedeckt).
Also ja, es sind bei beiden die Felgenaußenkanten ausgereizt. Würde ich mehr fahren, würde es mich stören, so haben die Reifen eh ihr Alter erreicht.
Ist denn das Fahrwerk des TE original?
Da er nichts anderes erwähnt hat, bin ich davon ausgegangen.
Wenn er was verbastelt hat, dann ist es natürlich kein Wunder.
Ein 0815 Laie kriegt ein Fahrwerk nicht so gut hin wie der Hersteller.
Schweres Fahrzeug, breiter Reifen, der BMW Sturz hinten und schon hast du das Problem, zumal dann, wenn man nicht regelmäßig den Reifen kontrolliert. Nur zwei Drittel des Reifens ansehen oder die Finger bis zur Laufflächenmitte tasten lassen, ist keine Kontrolle.
Hätte ich bei unserem Sharan nicht den unseres Nachbarn mit weniger Ausstattung als Reverenz gehabt, dann wüsste ich auch nicht, dass der Serie etwas tiefer ist, ist aber bei den 7-Sitzern mit DCC wohl Serie so.
Auch unserem A4 sieht man es nicht auf dem ersten Blick an, dass der einen Ticken tiefer ist und das ist auch Serie.
Ob der TE als weiß, ob der etwas tiefer ist oder nicht, wissen wir nicht. Hat er ein Sportpaket, dann ist es wahrscheinlicher.
Als ich mal zur Einstellung der Achse war, habe ich dem Mechaniker auch gefragt, was er vorhat, als er der Vorderachskörper zum Vermitteln lösen wollte. Ich habe ihn dann darauf hingewiesen, dass der ein Seriensportfahrwerk hat und es nicht besser geht, also die Spurstangenköpfe ganz reinzuziehen und er an der Einstellung nicht verbessern kann, sprich es geht nicht optimal (war es die Vorspur oder wie heißt der Wert?), obwohl Serie. Der Mechaniker hat es dann geprüft und bestätigt, dass man es tatsächlich nicht besser eingestellt bekommt, da die Einstellung der Spurstangenköpfe am Ende war.
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Da geht was durcheinander. Wenn Du den Hilfsrahmen vermittelst, beeinflusst das den Sturz (und natürliche andere Werte, die ich aber einstellen kann).
Mit den Spurstangen stellst Du, wie der Name schon sagt die Spur ein und da gibt es, zunmindest beim Serienfahrzeug auch mehr als genug Weg zum Einstellen.
Wenn ich das Auto tieferlege, komme ich an vielen Stellen an Grenzen und kann es häufig nicht mehr korrekt einstellen.
Die Spur lässt sich aber trotz Tieferlegung immer auf den sollwert einstellen.
Ggf sollte ein erfahrener Schrauber entscheiden, ob er mehr ans min oder max geht iVm der Tieferlegung.
Ich hab jetzt auch mal bei meinem BMW geschaut. Ok anderes Modell (G42) andere Reifen (Pirelli Cinturato) und auch viele Kurven dabei.
Man sieht aber schon jetzt, dass die Innenseite im markierten Bereich als Erstes runter sein wird. Ist halt der negative Sturz von BMW, welcher für Kurven gemacht ist.
Wenn man dann noch Sportreifen hat und aberwitziges Drehmoment und Masse eines E-Autos, was man auf der Geraden oft nutzt, ist das halt ganz normal. Muss man eben richtig kontrollieren regelmäßig.
"Sportreifen" haben an sich nichts mit dem Problem zu tun. Diese tragen nichts zum innenseitig erhöhten Verschleiß bei.
Natürlich, weil sie schneller abgefahren sind.
Dann braucht er sich nicht beschweren, dass sein Qualitätsreifen nach 30k km so aussieht.
Im Kombination mit so einem Fahrzeug, ist das keine geringe Laufleistung. Ok wirklich gehalten hätten sie nur 25k, weil ist ja schon zu weit runter.
Dass besonders haftfreundliche Gummimischungen auch den punktuellen Verschleiß begünstigen (können), ist ja nichts Neues.
Zahlreiche Laufstreifen verfügen deshalb auch über unterschiedliche Gummimischungen (Multi-Compound-Reifen).
Hier geht es aus meiner Sicht auch nicht um herkömmlichen Verschleiß, sondern um ein Schadenbild, welches der Hersteller beurteilen muß, um den Ausfall zu erklären.
Beim Audi A4 B5 kann man die Spur über das Gewinde der Spurstangen einstellen und dann gibt es noch eine Schraube, die den Spurstangenkopf in den Achsschenkel (Radlagergehäuse) zieht und darüber kann man die Vorspurkurve einstellen. Bei Tieferlegung (Sportfahrwerk) konnte man die nur ganz reinziehen und konnte nicht den erforderlichen Wert erreichen. Der Monteur wollte dieses durch Lösen des Hilfsrahmens verbessern, was jedoch nicht funktioniert hätte.
Grundsätzlich sind wir uns ja aber einig, dass man bei einer Tieferlegung an die Grenzen mancher Einstellmöglichkeiten kommt (wahrscheinlich meist Sturz), unabhängig einiger Besonderheiten mancher Fahrwerke.
Zitat:@MariusG42 schrieb am 3. August 2025 um 13:07:15 Uhr:
Natürlich, weil sie schneller abgefahren sind.Dann braucht er sich nicht beschweren, dass sein Qualitätsreifen nach 30k km so aussieht.Im Kombination mit so einem Fahrzeug, ist das keine geringe Laufleistung. Ok wirklich gehalten hätten sie nur 25k, weil ist ja schon zu weit runter.
Das bedingt aber nicht das Problem, wie hier gezeigt. 😂
Einigkeit herrscht (hoffentlich) darüber, dass Tieferlegungen und Änderungen der Spurweite bei modernen Fahrzeugen stets mit negativen Konsequenzen behaftet sind, wenn es um Gleichförmigkeit beim Reifenabrieb geht.
Der Status des in Rede stehenden Fahrzeuges ist bis hier aber noch ungeklärt, oder habe ich etwas überlesen?
Zitat:
@EthanolAAM schrieb am 3. August 2025 um 13:19:05 Uhr:
Das bedingt aber nicht das Problem, wie hier gezeigt. 😂
Lies dir das von Gummihoeker auch nochmal durch.
Und als Ergänzung: Sportreifen haben steifere Karkassen, das kann das Verschleißbild auch noch fördern.
Meinst du mit Sportreifen diejenigen Reifen die einen Querschnitt von weniger als 40% oder die vom Hersteller so bezeichnet werden ?
Gruß
Alex