Mercedes W124 2,5 Diesel verborgener Schatz!?

Mercedes E-Klasse W124

hallo in meiner Familie steht ein W124 kombi BJ 89 mit 2,5 Diesel Motor zum verkauf!!er hatt originale 270TKM auf der Uhr und ist seit fast 15 Jahren im Besitz meines Onkels!! ich fahre sehr viel (Deutschland Holland) und das zur Zeit mit einem 2 Liter Benziner der ca.10 Liter Benzin braucht!! Ist dieses Fahrzeug Emphelnswert?? Der Tüv wurde letzten Monat gemacht der Tüv mann hat nix gefunden und meinte das man diese Autos locker bis weit über 800TKM fahren kann!? ist das richtig??und ich arbeite bei einer LKW Transport Firma also am Diesel wirds nicht fehlen😁
was habt ihr für erfahrungen mit eurem W124??

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von 87 KW


Wie kann es da sein, dass ein 300TD eine grüne Plakette (selbst bei Nachrüstung) erhalten sollte? Das halte ich vorerst für ein Gerücht!

Na dann schau mal hier.

http://sauberfahren.de/cms/front_content.php?idart=3

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Zitat:

Original geschrieben von 87 KW


Ein paar Gedanken dazu:

Soweit ich weiß, ist noch gar nicht raus, das KFZ mit roter P. aus dem Innenstadtbereichen "verschwinden" sollen, ich denke, die Panikmache ist dazu gedacht, damit sich das Problem von selbst erledigt.

Wiedermal sorgt besagte Panikmache auch für ein ankurbeln der Industrie! Wer erinnert sich nicht an ebensolches, als Anfang der 90iger die Leute U-Kats für ein Schweine-Geld nachrüsten ließen, was sich schon wenige Jahre später als "Verarsche" herausgestellt hat? Viele der frisch nachgerüsteten Kisten wanderten dann auf den Müll, weil die Besitzer sich nicht die Steuern leisten konnten oder wollten!

Na dann erkundige dich nochmal richtig....Bei uns (Hannover) hast du mit roter Plakette null Chance. Die sind heir wie die Blöden unterwegs und kontrollieren. Sondergenehmigungen bekommen NUR noch Unternehmen nachweislich für Transporter (gegen eine Gebühr) und das auch nur noch für maximal 2 Jahre (seit dem Jahr sogar nur noch bis 2011), dann ist auch für die Feierabend.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Da ging es darum, dass durch Rußfilter erst die gefährlichen Feinstäube entstünden.

Das mag eventuell auf sog. Werksfilter mit aktiver Regenration gelten, aber sicherlich nicht für Nachrüstfilter.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Zu Vorkammerdieseln stand geschrieben, dass die Rußpartikel aufgrund des recht geringen Einspritzdruckes sehr groß sind, und daher von Schleimhäuten herausgefiltert werden, FALLS sie es überhaupt dahin schaffen, da sie recht groß und schwer sind.

Die Umweltzonen wurden eingerichtet, um die Feinstaub- und NOx-Werte zu senken. Ein Euro 2 Diesel bekommt also nicht nur wegen der Partikelmenge die rote Plakette, sondern auch wegen der Menge an NOx, die er erzeugt.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Bei den offenen Filtersystemen solle man sich das Ganze wie eine Tüte vorstellen, in die der Ruß hineingeht. Hat man so eine "Tüte" nachgerüstet gibts die grüne Plakette. Irgendwann ist das Ding jedoch voll, und der Ruß geht in die Umwelt wie vorher, aber kein Hahn kräht mehr danach.

Diese Beschreibung ist schlichtweg falsch. Nachrüstfilter sammeln den Ruß

nicht

wie eine Tüte, sondern Wandeln ihn beim durchströmen um. Gesammelt wird der Ruß nur bei den aktiven Systemen.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Dann die geschlossenen Systeme, die den Kram alle paar Tausend Kilometer verbrennen, wobei wohl noch viel gefährlichere Feinstäube entstehen.

Bei der Regeneration soll neuer Feinstaub entstehen? Entsteht bei der Verbrennung von Holz auch neues Holz?

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Mal hier eine Frage in die Runde: Weiß jemand ob und wann es entsprechende Filter für die Turbodiesel geben soll, bzw warum es bisher nur welche für die Saugdiesel gibt?

Es wird wohl am entsprechenden Aufrüstkat liegen. Vermutlich schafft man es bei den Turbodieseln noch nicht, ihn auf Euro 3 zu bekommen.

Der Ruß wird umgewandelt?

Der Ruß wird gesammelt und verbrannt. Was beim Verbrennen hinten rauskommt ist angeblich ungesünder als das was durch den Filter eigentlich gefiltert werden soll.

Wie willst du Rußpartikel denn umwandeln? Du hast nur die Chance sie zu verbrennen. Aber verschwinden tun sie nicht.

Alles ein hin und her...

Ich finde Umweltzonen trotzdem ziemlich unsinnig. Wäre man konsequent und würde tatsächlich im Sinne der Umwelt handeln, so würde man alle Fahrzeuge die bestimmte Kriterien nicht erfüllen schlichtweg ganz aus dem Verkehr ziehen.

Stattdessen führt man Umweltzonen ein, in die bestimmte Fahrzeuge nicht reindürfen. Diese Zonen messen wenns hochkommt 10 x 10 km. Was bringt das? Das ganze ist doch sowieso vom Wetter abhängig!
Hinzu kommt, dass durch diverse Umweltzonen Autobahnen führen, die von der Plakettenregelung ausgenommen sind, jedoch den Löwnanteil an Abgas verursachen?

Aber zurück zum Thema 😁

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Der Ruß wird umgewandelt?
Der Ruß wird gesammelt und verbrannt. Was beim Verbrennen hinten rauskommt ist angeblich ungesünder als das was durch den Filter eigentlich gefiltert werden soll.
Wie willst du Rußpartikel denn umwandeln? Du hast nur die Chance sie zu verbrennen. Aber verschwinden tun sie nicht.

Ganz einfach. Funktionsprinzip passiver Partikelfilter :

Bei der passiven Regeneration wird der Umstand ausgenutzt, dass ein Teil des im Abgas ohnehin vorhandenen Stickstoffmonoxids (NO) an katalytisch beschichteten Oberflächen, also an einem Katalysator oder einem beschichteten Filterelement zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert. Dieses NO2 reagiert bereits ab Temperaturen von ca. 200° C mit Rußpartikeln. Der Ruß oxidiert und das NO2 wieder zu Stickstoffmonoxid (NO) reduziert. Allerdings reicht das zur Verfügung stehende NO2 bei weitem nicht aus, sämtliche Rußpartikel, die der Motor ausstößt, zu verbrennen. Das Filtersystem würde also nach wenigen hundert Kilometern verstopfen, da mehr Rußpartikel angesammelt werden als über NO2 regeneriert werden können.

Deshalb setzt TWINTEC mit dem TWINTEC-Rußfilterkat ein System ein, welches jeweils nur so viele Partikel im Filtersystem zurückhält, wie auch über NO2 regeneriert werden können. Es basiert auf dem in der Erstausrüstung eingesetzten Metallträger PM-Metalit® von Emitec und wird in vielen von TWINTEC angebotenden Nachrüstlösungen mit einem Oxidationskatalysator mit hauseigener INTERKAT-Beschichtung kombiniert.

Bei PKW-Anwendungen können durch den TWINTEC-Rußfilterkat Partikelmassen-Reduktionen zwischen 30% und 50%, in einigen Fällen sogar bis 70% erreicht werden. Bei leichten und schweren Nutzfahrzeugen können sogar 80% und mehr realisiert werden. Hinsichtlich der lungengängigen Feinstpartikel können Reduktionsraten von bis zu 90% erreicht werden. Der TWINTEC-Rußfilterkat liegt damit in einem vergleichbaren Bereich mit den geschlossenen Systemen ab Werk. Das System ist betriebssicher, wartungsfrei, durchlässig für Motoröl-Asche, benötigt weder Sensorik, noch Additive oder Eingriffe in die Fahrzeugelektronik und das Motormanagement.

Quelle : twintec.de

Dort kannst du das alles (und noch viel mehr) nachlesen.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Ich finde Umweltzonen trotzdem ziemlich unsinnig. Wäre man konsequent und würde tatsächlich im Sinne der Umwelt handeln, so würde man alle Fahrzeuge die bestimmte Kriterien nicht erfüllen schlichtweg ganz aus dem Verkehr ziehen.

Genau das macht man mit der Plakettenregel.

Allerdings gestaltet die Regierung das Ganze so verträglich, dass man diese Fahrzeuge in Gebieten, wo die Grenzwerte eingehalten werden, dennoch fahren dürfen.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Stattdessen führt man Umweltzonen ein, in die bestimmte Fahrzeuge nicht reindürfen. Diese Zonen messen wenns hochkommt 10 x 10 km. Was bringt das? Das ganze ist doch sowieso vom Wetter abhängig!
Hinzu kommt, dass durch diverse Umweltzonen Autobahnen führen, die von der Plakettenregelung ausgenommen sind, jedoch den Löwnanteil an Abgas verursachen?

Berechtigtes Argument. Auch hier merkt man die Zugeständnisse an die Machbarkeit.

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Zitat:

Original geschrieben von 206driver



Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Ich finde Umweltzonen trotzdem ziemlich unsinnig. Wäre man konsequent und würde tatsächlich im Sinne der Umwelt handeln, so würde man alle Fahrzeuge die bestimmte Kriterien nicht erfüllen schlichtweg ganz aus dem Verkehr ziehen.
Genau das macht man mit der Plakettenregel.
Allerdings gestaltet die Regierung das Ganze so verträglich, dass man diese Fahrzeuge in Gebieten, wo die Grenzwerte eingehalten werden, dennoch fahren dürfen.

Ja wenn mans "verträglich" macht, kann mans auch ganz lassen! Die Hauptemissionen (die dann per Wind in die Städte gelangen!) Werden doch auf der Autobahn und auf Landstraßen erzeugt, wo langfristig gesehen das höchste Verkehrsaufkommen herrscht!

Du glaubst doch nicht im Ernst das innerhalb der Umweltzonen der meiste Ruß entstand, und dem jetzt ein Ende gesetzt wurde!

Flächenmäßig darfst du nach wie vor 99,9% des Bundesgebietes mit jedem KFZ befahren.

Beispiel Hamburg: Der Senat hat lange gezögert eine Umweltzone einzuführen. Dann hat man sich überlegt, dass ca 80 % Des Hamburger Rußes nicht aus Auspüffen stammt, sondern aus Schornsteinen bei Frachtschiffen.
Und so ähnllich siehts doch überall aus!
Neulich stand in der Welt, dass im Sommer die Luftbelastung im Schwarzwald teilweise doppelt so hoch ist wie die Grenzwerte es eigentlich erlauben. Der Schwarzwald ist bekanntlich nicht grade ein Ballungszentrum mit vielen Autos. Woher also die Belastung? Richtig, über Wind und Klima! Und daher würde es vielleicht etwas bringen, wenn innerhalb der EU alle Fahrzeuge die nicht Euro 4 erfüllen aus dem Verkehr gezogen würde (Vielleicht aber auch doch nicht, wenn man bedenkt dass dank Tschernobyl heute noch Pilze in Bayern erhöht radioaktiv sind).

Umweltzonen sind der reinste Schwachsinn, eine Ausgeburt der Bürokratie.

Was alleine dadurch für ein Geld ausgegeben werden muss! Die ganzen Schilder, die Planung, die Ausnahmegenemigungen, und so weiter und so weiter.

Anstatt das Geld mal sinnvoll anzulegen, evtl in eine gescheite Verkehrsführung o.ä.

Zitat:

Original geschrieben von 206driver



Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Stattdessen führt man Umweltzonen ein, in die bestimmte Fahrzeuge nicht reindürfen. Diese Zonen messen wenns hochkommt 10 x 10 km. Was bringt das? Das ganze ist doch sowieso vom Wetter abhängig!
Hinzu kommt, dass durch diverse Umweltzonen Autobahnen führen, die von der Plakettenregelung ausgenommen sind, jedoch den Löwnanteil an Abgas verursachen?
Berechtigtes Argument. Auch hier merkt man die Zugeständnisse an die Machbarkeit.

Was soll das mit den Zugeständnissen? Man kanns doch gleich lassen! Oder gibt es in den letzten 3 jahren weniger Atemwegserkrankungen weil in Gebiete die so groß sind wie ein paar Fussballfelder nur noch bestimmte Autos dürfen? Das bezweifle ich mal stark!

Du kannst überall lesen, dass mitlerweile nachgewiesen wurde dass einige Rußfilter extrem schädliche Gifte erzeugen!

Die Umweltzonen sind der für die Mehrheit verträglichste Weg um die Vorgaben der EU einzuhalten.

Ob es der richtige Weg, sei mal dahin gestellt. Das Problem mit tiefgreifenden Änderungen ist, dass immer alle Beteiligten mitziehen müssen.

Ein Beispiel: In meinem Postbezirk (relativ städtisch) fährt der Postbote zwar einen Euro 4 Caddy, früher ist er aber mit dem Rad gefahren.

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Du kannst überall lesen, dass mitlerweile nachgewiesen wurde dass einige Rußfilter extrem schädliche Gifte erzeugen!

Ach und wo zum Beispiel?

"Darüber hinaus entstehen durch den Rußabbrand auch Sekundäremissionen. Entwicklungsingenieure von Opel haben nachgewiesen, dass Dieselrußpartikelfilter polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs, insbesondere Benzo(a)pyrene) in sehr erhöhter Konzentration erzeugen und diese während der Regeneration freigeben. Diese müssten nach dem DPF eigentlich mit einem zusätzlichen Katalysator entfernt werden. Beim Verbrennen von PAKs (Benzole, Toluole etc.) bei niedriger Temperatur, wie es bei der Regenerationstemperatur um die 250 bis 500 °C der Fall ist, können unter Umständen sogar Dioxine und Furane entstehen. Dies wurde vom Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) bereits nachgewiesen."

"Andere Experten und selbst Hersteller zweifeln an der versprochenen Wirkung der Dieselrußpartikelfilter. Im Buch „Minimierung der Partikelemissionen von Verbrennungsmotoren“ (ISBN 3-8169-2430-1, Expert Verlag) zeigen Messungen von Prof. Dr. Heinz Burtscher, Fachhochschule Aargau/Windisch in der Schweiz, dass wanddurchströmte Partikelfilter speziell im Bereich 10 bis 500 Nanometer nicht den gewünschten und geforderten hohen Abscheide-Wirkungsgrad von 99 % aufweisen. Im Gegenteil: Diese Feinstpartikelzahlen steigen sogar noch an. Hierbei handelt es sich um Aerosole, die durch den Filter quasi zerlegt werden. Das amerikanische Unternehmen Corning wiederum, selbst ein großer Hersteller von wanddurchströmten Partikelfiltern zeigte auf einer SAE-Tagung in Chicago, dass diese Filter je nach Porosität und Porengröße auch schon mal einen Abscheide-Wirkungsgrad von nur 43 % haben können. Nach der Regeneration, die bekanntlich alle 500 bis 1000 km stattfindet, beträgt der Abscheide-Wirkungsgrad auch nur weniger als 60 %."

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


(...) zeigen Messungen von Prof. Dr. Heinz Burtscher, Fachhochschule Aargau/Windisch in der Schweiz, dass wanddurchströmte Partikelfilter speziell im Bereich 10 bis 500 Nanometer nicht den gewünschten und geforderten hohen Abscheide-Wirkungsgrad von 99 % aufweisen. Im Gegenteil: Diese Feinstpartikelzahlen steigen sogar noch an.

Und so habe ich Berichte verfolgt und gelesen, das speziell in LKWs Abgaswerte zurechtgelogen werden, in einem Vergleich wurde z.B. festgestellt, dass ein alter Mercedes Benz LKW aus den 70igern bessere Emissionswerte erbrachte, als ein Fahrzeug mit Katalysator der neusten Generation!

Beachtlich, dass dies im normalen Fahrbetrieb gemessen wurde und nicht im Stand nach den Vorgaben der Abgasmessung, wie zur AU. In dem Fall schloss der alte LKW deutlich schlechter ab!

Fazit: Wir werden belogen und man macht sich und der Umwelt was vor, was im Alltag nicht haltbar ist!

Wie im obigen Zitat von GD300 zu sehen, wird eigentlich nichts verheimlicht, obwohl auch nichts gerade angeprangert! Und Konsequenzen werden schon gar nicht gezogen, trotz besseren Wissens!
Warum? Weil es nur Geldschneiderei ist und ein Grund den Leuten ein neues Auto nahezulegen, dessen Produktion mehr Ressourcen und Treibgase verschleudert, als das böse alte Auto in seinem Restleben hätte verbrauchen können! Für mich ganz einfacher Betrug aus niederen Beweggründen, nämlich Profit!

@ Mercedes_GD300
Beziehen sich deine Beispiele nicht nur auf aktive Partikelfilter?

Zitat:

Original geschrieben von 87 KW


Warum? Weil es nur Geldschneiderei ist und ein Grund den Leuten ein neues Auto nahezulegen, dessen Produktion mehr Ressourcen und Treibgase verschleudert, als das böse alte Auto in seinem Restleben hätte verbrauchen können! Für mich ganz einfacher Betrug aus niederen Beweggründen, nämlich Profit!

Dieses Argument wird gerne angebracht, ist aber so nicht zutreffend. Wenn man sein Fahrzeug nicht nachrüsten kann, muss man sich wohl ein anderes Auto kaufen, aber sicherlich kein neues Auto.

Diesel mit Euro 4/D4 gibt es seit 2001-2002 (PSA HDi mit FAP erreichen seit 2000 die grüne Plakette). Wenn man sich vorher informiert spricht auch nichts dagegen, einen Euro 3 Diesel zu kaufen, um diesen nachzurüsten. Passende Diesel gibt es ca. seit 1998.

Zitat:

Original geschrieben von 87 KW



Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


(...) zeigen Messungen von Prof. Dr. Heinz Burtscher, Fachhochschule Aargau/Windisch in der Schweiz, dass wanddurchströmte Partikelfilter speziell im Bereich 10 bis 500 Nanometer nicht den gewünschten und geforderten hohen Abscheide-Wirkungsgrad von 99 % aufweisen. Im Gegenteil: Diese Feinstpartikelzahlen steigen sogar noch an.
Und so habe ich Berichte verfolgt und gelesen, das speziell in LKWs Abgaswerte zurechtgelogen werden, in einem Vergleich wurde z.B. festgestellt, dass ein alter Mercedes Benz LKW aus den 70igern bessere Emissionswerte erbrachte, als ein Fahrzeug mit Katalysator der neusten Generation!
Beachtlich, dass dies im normalen Fahrbetrieb gemessen wurde und nicht im Stand nach den Vorgaben der Abgasmessung, wie zur AU. In dem Fall schloss der alte LKW deutlich schlechter ab!

Fazit: Wir werden belogen und man macht sich und der Umwelt was vor, was im Alltag nicht haltbar ist!

Wie im obigen Zitat von GD300 zu sehen, wird eigentlich nichts verheimlicht, obwohl auch nichts gerade angeprangert! Und Konsequenzen werden schon gar nicht gezogen, trotz besseren Wissens!
Warum? Weil es nur Geldschneiderei ist und ein Grund den Leuten ein neues Auto nahezulegen, dessen Produktion mehr Ressourcen und Treibgase verschleudert, als das böse alte Auto in seinem Restleben hätte verbrauchen können! Für mich ganz einfacher Betrug aus niederen Beweggründen, nämlich Profit!

Yep, die Aussage würde ich blind unterschreiben.

Zum Thema Emissionen die bei der Herstellung entsehen:

In der Oldtimer Markt von vor 2 Jahren steht ein interessanter Artikel.

Getestet wurde der CO2 Ausstoß eines Prius und eines H2. Der CO2 Ausstoß beinhaltet Herstellung, Transport, und Sprit für 150.000 km (durchschnittliche Lebensdauer eines KFZ).

Der Prius ist aus Alu (Jeder weiß wie Energieaufwändig Alu ist, die Gewichtseinsparung ist jedoch so gering dass man das Auto ein paar Millionen Kilometer fahren müsste um dadurch weniger Energie zu verbrauchen), das Material seiner Batterien kommt irgendwo aus Kanada, eine riesen Logistk ist notwendig zur Herstellung.

Der H2 wird irgendwo in USA aus Kunststoff und Stahl zusammengeschustert, die Produktion ist wesentlich energieärmer zu bewältigen.

Während der 150 tkm verbraucht der H2 im Schnitt gut doppelt soviel wie der Prius (Ein Sparwunder sind beide auf ihre Art nicht).

Nach 150 tkm zog man das Fazit, dass der H2 gut 10% Mehr CO2 im Laufe seines Autolebens ausgestoßen hat. ZEHN PROZENT. PRIUS VS. H2.

Wenn das stimmt sollte man nicht nur die Linken, sondern auch die Grünen vom Verfassungsschutz überwachen lassen. "Leute kauft Toyota" (R. Künast).

Statt Leute zu enteignen, sollte die Regierung lieber die Leute fördern, die ihr alten Autos zu Enden fahren (Wie war das, Industrie in Deutschland macht ca 70% der Emissionen aus, Verkehr ca 20%?)
Der ganze Unsinn ist phänomenal! Ich fahre meinen 95er E 220 mit knappen 8 Litern spazieren. Ich bin sicher viel niedriger liegt die aktuelle E Klasse auch nicht!

Ausserdem werden Indien und China in ein paar Jahren grob geschätzt das 400 fache unseres Verkehrsaufkommens haben, OHNE großartige Einschränkungen.
Und bis dahin hat unsere Regierung nichts besseres zu tun, als Deutsche Staatsbürger durch irgendwelche bekloppten Regulierungen in der Freiheit einzuschränken, und die Volkswirtschaft dadurch zu schwächen, China jedes Jahr ENTWICKLUNGSHILFE zu zahlen.

Amen

Es gibt echt noch Leute, die den alten Hut verbreiten? Habe ich schon länger nicht mehr gesehen... Die "Studie" (CNW Dust-to-dust), aus der immer gern abgeschrieben wird (meistens auch noch falsch) ist komplett verrückt. Leider liest sich das keiner wirklich durch.

Sowas gibt es auch in seriös, aber dias ist dann nicht mehr so spektakulär 😉

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Getestet wurde der CO2 Ausstoß eines Prius und eines H2. Der CO2 Ausstoß beinhaltet Herstellung, Transport, und Sprit für 150.000 km (durchschnittliche Lebensdauer eines KFZ).

Den Spritverbrauch an sich haben sie in Wirklichkeit gar nicht berücksichtigt, sondern nur die Herstellung des Sprits. Man muss mal genauer hinschauen und die Sache hat sich fast schon erledigt.

Die Autos wurden auch nicht über die gleiche Fahrstrecke verglichen, sondern es wurden Haltbarkeitsunterschiede zusammenfantasiert. Das ist der Grund, warum der H2 besser wegkommt. Der Aufwand wurde einfach durch die dreifache Strecke geteilt. So einfach ist das manchmal.

Zitat:

Der Prius ist aus Alu

Was so nicht stimmt, es sind nur ein paar Teile wie der Kofferraumdeckel und die Motorhaube.

Zitat:

Der H2 wird irgendwo in USA aus Kunststoff und Stahl zusammengeschustert, die Produktion ist wesentlich energieärmer zu bewältigen.

Es ist aber auch wesentlich mehr Material, was verarbeitet und transportiert werden muss. So unterschiedlich ist die Zusammensetzung nicht. Da kommt eher mehr Aufwand heraus. Steht ja sogar so in der Studie, obwohl man natürlich bei den Zahlen vorsichtig sein sollte, wenn man den Rest gesehen hat...

Die Herstellung des Sprits??

Es ging um Hummer H2 versus Prius. Und den verbrannten Sprit!

Vielleicht reden wir von verschiedenen Tests.

Es geht um die sogenannte Öko Bilanz der Fahrzeuge.

Kurz geschildert: Der Prius ist in der Herstellung energieaufwändiger, verbraucht dafür weniger, beim H2 umgekehrt.

Und das leuchtet mir durchaus ein.

Ich behaupte dass die Ökobilanz eines W124 250 D (um mal wieder zum Thema zu kommen) auf 500.000 km deutlich besser ist als die eines Prius. Vielleicht nicht, was die Abgase abgeht, aber auf jeden Fall was die Treibhausgase angeht

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Die Herstellung des Sprits??
Es ging um Hummer H2 versus Prius. Und den verbrannten Sprit!

Ja, darum sollte es eigentlich gehen. Das haben diese "Experten", die die Studie gemacht haben leider nicht berücksichtigt...

Zitat:

Vielleicht reden wir von verschiedenen Tests.

Das sicher nicht.

Durch mehrfaches Abschreiben "ändert" sich natürlich ständig etwas, aber die Quelle ist immer die Gleiche.

Ich habe das damals auch mitbekommen als es in der Zeitschrift stand. Da ist die Seite und da steht auch, woher sie das haben:

http://www.yellowhummer.de/pdf/news_66_1.pdf

Zitat:

Kurz geschildert: Der Prius ist in der Herstellung energieaufwändiger, verbraucht dafür weniger, beim H2 umgekehrt.

Steht so aber nicht in der Quelle.

Zitat:

Ich behaupte dass die Ökobilanz eines W124 250 D (um mal wieder zum Thema zu kommen) auf 500.000 km deutlich besser ist als die eines Prius. Vielleicht nicht, was die Abgase abgeht, aber auf jeden Fall was die Treibhausgase angeht

Mit Behauptungen wäre ich vorsichtig 😉

Die Abgase klein zu halten war ja auch das Hauptziel beim Prius. Sonst hätte man da auch einen kleinen Diesel ohne Abgasreinigung einbauen können. Dann wäre der Verbrauch viel niedriger.

Ja ich verstehe auch nicht wieso Toyota keinen Diesel verwendet....
Bisher ist ein sparsamer Diesel die beste Variante. Mit Elektromotoren ist realistisch noch nicht viel anzufangen.
Dafür sind die Batteriekapazitäten noch zu gering, bzw die Batterien zu schwer.

Toyota hat mit dem Prius ein Auto, was das Prestige der Marke erhöht, nämlich als erster Hersteller einen Hybrid zu vertreiben. Ausserdem wiegt der ganze Kram viel, und somit erübrigt sich der Vorteil in einem gewissen Rahmen.
Abgesehen davon lohnt ein Hybrid nur im Stop and Go Verkehr. Auf der Autobahn hingegen bringt er rein garnichts.
Ob das ökologisch sinnvoller ist als ein kleiner Diesel sei mal dahingestellt.

Nochmal zu dem Vergleich 250 D vs Prius (so unrealistisch er eigentlich auch ist)

Kein Prius der Welt läuft 500.000 km wie es ein 250 D bei einem Minimum an Pflege tut. Da werden x mal neue Akkus fällig, und ich denke auch nicht dass der Rest des Antriebsstranges das mitmacht.

Zudem verbraucht der Prius nicht weniger, wenn man voraussetzt dass beide nicht nur in der Stadt getestet werden. Daher denke ich dass ein altes Auto nicht unbedingt eine schlechtere Ökobilanz hat, im Laufe seines Lebens, als das bei einem Neuwagen der Fall ist

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