Meine Odyssee von letzter Woche...

BMW 3er E91

Hallo zusammen,

ich wollte mich mal nach eurer Meinung erkundigen bzw. wissen, ob das jemand auch schon mal passiert ist.

In der vergangenen Woche hat der Turbolader in meinem 318d touring (Bj. 2007) den Geist aufgegeben. Das Auto ist bis dato 165000km gefahren und ich bin als Zweitbesitzer davon 140000km gefahren. Kann passieren und so habe ich mich mit den kommenden Kosten von 1700 Euro angefreundet.

Das Auto habe ich zum BMW-Händler gebracht, der Service-Mechaniker ist dann noch eine kurze Runde damit gefahren um meine Diagnose zu bestätigen und ich habe die Reparatur in Auftrag gegeben. Einen Tag später habe ich angerufen und mich erkundigt, wann ich das Auto abholen kann, aber man konnte mir das noch nicht sagen. Das Auto lief zwar wieder, aber es kamen wohl noch dunkle Abgase und man wollte noch nach Ölresten im Ansaugtrakt schauen. Als ich nach einigen Stunden erneut anrief, sagte man mir das Auto würde nicht mehr anspringen. Wieder eine Stunde später erhielt ich einen Anruf...der Motor sitzt fest...Totalschaden.

Nun sieht das für mich so aus, dass der Motorschaden während oder nach der Reparatur passiert ist. Die wollen das auch über ihre Versicherung klären, haben aber auch gleich hinzugefügt, dass die Versicherung nicht den kompletten Schaden übernehmen wird und ich mit einer Summe von ca. 5000 Euro rechnen muss.

Wie jetzt am besten vorgehen? Ich sehe es nicht ein für die Unfähigkeit der Mechaniker zu bezahlen. Das Auto besitzt zwar eine hohe km-Leistung ist aber Scheckheft-gepflegt (nur beim BMW-Händler) und wurde immer pfleglich (im Sinne von Motorfreundlich) behandelt.

Habt Ihr eventuell Tipps oder Anregungen für mich?

Beste Antwort im Thema

Meine Güte...sicherlich werden solche Fragen nicht bei der theoretischen Prüfung gestellt. Mir ging es lediglich darum, ob man bei solch einem Fall nicht seine Teil-/Vollkasko bemühen kann. Ich bin kein Spezialist für so etwas. Aus diesem Grund frage ich hier und ich wünsche konstruktive Antworten und keine Kommentare, die herablassend klingen.

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@kevinmuc: Der Turbo ist neu, aber der Motor ist ein Austauschaggregat und auf den gibt es KEINE Garantie SONDERN nur Gewährleistung. Das allein fühlt sich schon bitter an. War heute mittag beim Freundlichen um ein wenig rumzustänkern, weil ich gern genaue Daten über den "neuen" Motor haben möchte. Leider war mein Servicemechaniker (also der, der meine Sache seit zwei Wochen betreut) nicht da. Nun muss ich bis morgen warten. Auf die Frage, was den DPF betrifft (Reinigung/Ausdampfen) konnte man mir keine Antwort geben bzw. hat auf den Kollegen verwiesen.

Ebenfalls wollte ich mir meinen Motor ansehen bzw. wollte wissen, was da nun genau kaputt gegangen ist. Schließlich war ja ein Gutachter da. Aber auch hier dieselbe Antwort: "Morgen wieder". Bin mal gespannt wie plausibel die Erklärungen sein werden.

@olibolli: lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende...
oder anders ausgedrückt:
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann war es noch nicht das Ende... :-)

Zitat:

Original geschrieben von PressureDrop


Hallo zusammen,

ich wollte mich mal nach eurer Meinung erkundigen bzw. wissen, ob das jemand auch schon mal passiert ist.

In der vergangenen Woche hat der Turbolader in meinem 318d touring (Bj. 2007) den Geist aufgegeben. Das Auto ist bis dato 165000km gefahren und ich bin als Zweitbesitzer davon 140000km gefahren. Kann passieren und so habe ich mich mit den kommenden Kosten von 1700 Euro angefreundet.

Nun sieht das für mich so aus, dass der Motorschaden während oder nach der Reparatur passiert ist. Die wollen das auch über ihre Versicherung klären, haben aber auch gleich hinzugefügt, dass die Versicherung nicht den kompletten Schaden übernehmen wird und ich mit einer Summe von ca. 5000 Euro rechnen muss.

Wie jetzt am besten vorgehen? Ich sehe es nicht ein für die Unfähigkeit der Mechaniker zu bezahlen. Das Auto besitzt zwar eine hohe km-Leistung ist aber Scheckheft-gepflegt (nur beim BMW-Händler) und wurde immer pfleglich (im Sinne von Motorfreundlich) behandelt.

Habt Ihr eventuell Tipps oder Anregungen für mich?

mit einer heftigen Zuzahlung musst du rechnen, die Haftpflichtversicherung errechnet auf jeden Fall den geldwerten Vorteil den du durch den neuen Motor hast. Du brauchst aber auch keinen nagelneuen einbauen lassen, alternativ geht auch ein Taschmotor (überholt) oder einen gebrauchten vom Verwerter. Ich würde auch kein großes "Fass" aufmachen, ein Motorschaden kann durchaus auch als Folge des Laderschadens auftreten.

lg
Peter

Zitat:

Original geschrieben von kevinmuc


wenn Motor, turbo neu ist, läufts ja wieder ne weile und er müsste ja darauf 2 Jahre garantie bekommen auf die Leistungen. nur das mit dem dpf wäre zu klären.

gretz

der DPF ist doch onehin bald fällig, wenn er nicht schon hin ist kommt er in 20 bis 30tkm

lg
Peter

Zitat:

Original geschrieben von pfirschau



Zitat:

Original geschrieben von kevinmuc


wenn Motor, turbo neu ist, läufts ja wieder ne weile und er müsste ja darauf 2 Jahre garantie bekommen auf die Leistungen. nur das mit dem dpf wäre zu klären.

gretz

der DPF ist doch onehin bald fällig, wenn er nicht schon hin ist kommt er in 20 bis 30tkm

lg
Peter

fällig oder nicht, nach dem turbo wars schon häufig ds vorzeitige ende. Das wäre jetzt für mich ein kostenfaktor um umzusteigen.

gretz

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Zitat:

Original geschrieben von PressureDrop


@kevinmuc: Der Turbo ist neu, aber der Motor ist ein Austauschaggregat und auf den gibt es KEINE Garantie SONDERN nur Gewährleistung. Das allein fühlt sich schon bitter an. War heute mittag beim Freundlichen um ein wenig rumzustänkern, weil ich gern genaue Daten über den "neuen" Motor haben möchte. Leider war mein Servicemechaniker (also der, der meine Sache seit zwei Wochen betreut) nicht da. Nun muss ich bis morgen warten. Auf die Frage, was den DPF betrifft (Reinigung/Ausdampfen) konnte man mir keine Antwort geben bzw. hat auf den Kollegen verwiesen.

Ebenfalls wollte ich mir meinen Motor ansehen bzw. wollte wissen, was da nun genau kaputt gegangen ist. Schließlich war ja ein Gutachter da. Aber auch hier dieselbe Antwort: "Morgen wieder". Bin mal gespannt wie plausibel die Erklärungen sein werden.

@olibolli: lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende...
oder anders ausgedrückt:
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann war es noch nicht das Ende... :-)

3000 €  SB für ein AT Motor?

gretz

Was hier noch gar nicht in Betracht gezogen wurde. Wie sieht es denn aus den eigenen Motor wieder richten zu lassen.

Ich les immer nur von Austauschmotor. Klar dann hast du eine Preissteigerung von xxxx€ weil weniger KM.
Wenn du aber deinen Generalüberholen lässt hast du die selbe Laufleistung drauf.

Würde ich noch mal beim Händler anfragen....

Zitat:

Original geschrieben von Alexeb


Was hier noch gar nicht in Betracht gezogen wurde. Wie sieht es denn aus den eigenen Motor wieder richten zu lassen.

Ich les immer nur von Austauschmotor. Klar dann hast du eine Preissteigerung von xxxx€ weil weniger KM.
Wenn du aber deinen Generalüberholen lässt hast du die selbe Laufleistung drauf.

Würde ich noch mal beim Händler anfragen....

das braucht man nicht. Liegt am Stundensatz.

Zum Überholen braucht man vernünftige Preise und keine 100 - 150 € Stundensätze.

gretz

Meine persönliche Meinung:

Statt zu sinieren ob, wo und wie repariert werden kann/soll, wieviel was wo kostet etc. würde ich in so einem Fall den "Restschrott" an den Meistbietenden verkaufen, das fälllige Geld für die Reparatur dazu legen und alles zusammen für eine Anzahlung in ein neues/gebrauchtes Auto stecken.

Hier ist doch inzwischen klar geworden, dass sich gerade eine unendliche Ärger-Geschichte entwickelt.

Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier


Meine persönliche Meinung:

Statt zu sinieren ob, wo und wie repariert werden kann/soll, wieviel was wo kostet etc. würde ich in so einem Fall den "Restschrott" an den Meistbietenden verkaufen, das fälllige Geld für die Reparatur dazu legen und alles zusammen für eine Anzahlung in ein neues/gebrauchtes Auto stecken.

Hier ist doch inzwischen klar geworden, dass sich gerade eine unendliche Ärger-Geschichte entwickelt.

Sehe ich hier ähnlich:

Wie im Detail auch immer - ich würde mich auch trennen, bevor es zu einer "Geldvernichtungsmaschine" wird.

Gibt es keine Möglichkeiten das in Ruhe mit dem Freundlichen durchzuklären - oder sind die Fronten so verhärtet?

Eine Werkstatt hat ja gewisse Erfahrungen, und sie muß ja nicht unbedingt an allem Schuld sein...

(Nur mal eine Anregung um darüber nachzudenken, ich selbst stecke in den Fall nicht drin und weiß letztendlich gar nichts zu)

Liebe Grüße und beste Wünsche für die richtige Entscheidung,

Micha...

😉

Ich verstehe das Ganze auch nicht so ganz.

Er gibt einen Wagen mit einem Turboschaden ab und bekommt ihn dann quasi mit kapitalem Motorschaden + Reperaturkosten zurück.

Da würde ich mich erst einmal vom Anwalt beraten lassen.

Ob das Autohaus versichert ist und ob sie da was zurück bekommen, das ist ja eher deren Problem. Das AH kann sich schecht ausreden, das deren Versicherung nur einen Teil bezahlt. Das stellt sie ja nicht davon frei, den entstandenen Schaden voll zu ersetzen.

@kevinmuc
Die Rechnung sieht folgendermaßen aus:

1. Auslösen kostet mich 3 Scheine inklusive Ankauf eines Händlers + Versicherungsbeitrag von der Versicherung des Autohauses, weil der Schaden während der Reparatur passiert ist.

2. Reparatur kostet etwas mehr als 4000€. Mit 1000 kommen die mir entgegen und in den restlichen 3000 sind Turbolader + AT + Einbau enthalten.

@alexeb
Wie kevinmuc schon sagte, sind die Stundensätze recht hoch. Ich war heute morgen beim Händler und habe mir die Sache mal angeschaut. Ich habe kein großartiges technisches Verständnis, aber es ist recht viel Öl in zwei Zylindern verbrannt und daraufhin wurden die Kolbenbodenränder teilweise abgebrannt. Die Injektorspitzen der beiden Zylinder sind ebenfalls abgebrannt und Kurbelwellenlager hat auch einen Schlag weg.

Ich habe keine Ahnung davon, was so eine Instandsetzung kosten würde, aber ich schätze das auch hier ein größerer 4stelliger Betrag anfallen würde.

@dcb_dreier
Meine Rechnung sieht anders aus. Der Restschrott + Versicherungsbeitrag vom Autohaus + Reparaturkosten sind für mich der Weg in die Freiheit. Dann komme ich bei Null raus. Ich wüsste nicht, welcher Händler mir da ein gutes Angebot machen würde. Letztendlich werde ich neues Geld investieren müssen.

@rs_borsti
Ich habe mich bereits von einem Anwalt beraten lassen. Im Prinzip ist es so, dass bei einer Wertverbesserung immer der Kunde zur Kasse gebeten wird. Was noch möglich wäre, ist eine Umverteilung der entstandenen Kosten zu meinen Gunsten, aber das zieht recht viel Aufwand mit sich.

Zitat:

Original geschrieben von PressureDrop


@kevinmuc
Die Rechnung sieht folgendermaßen aus:

1. Auslösen kostet mich 3 Scheine inklusive Ankauf eines Händlers + Versicherungsbeitrag von der Versicherung des Autohauses, weil der Schaden während der Reparatur passiert ist.

2. Reparatur kostet etwas mehr als 4000€. Mit 1000 kommen die mir entgegen und in den restlichen 3000 sind Turbolader + AT + Einbau enthalten.

@alexeb
Wie kevinmuc schon sagte, sind die Stundensätze recht hoch. Ich war heute morgen beim Händler und habe mir die Sache mal angeschaut. Ich habe kein großartiges technisches Verständnis, aber es ist recht viel Öl in zwei Zylindern verbrannt und daraufhin wurden die Kolbenbodenränder teilweise abgebrannt. Die Injektorspitzen der beiden Zylinder sind ebenfalls abgebrannt und Kurbelwellenlager hat auch einen Schlag weg.

Ich habe keine Ahnung davon, was so eine Instandsetzung kosten würde, aber ich schätze das auch hier ein größerer 4stelliger Betrag anfallen würde.

@dcb_dreier
Meine Rechnung sieht anders aus. Der Restschrott + Versicherungsbeitrag vom Autohaus + Reparaturkosten sind für mich der Weg in die Freiheit. Dann komme ich bei Null raus. Ich wüsste nicht, welcher Händler mir da ein gutes Angebot machen würde. Letztendlich werde ich neues Geld investieren müssen.

@rs_borsti
Ich habe mich bereits von einem Anwalt beraten lassen. Im Prinzip ist es so, dass bei einer Wertverbesserung immer der Kunde zur Kasse gebeten wird. Was noch möglich wäre, ist eine Umverteilung der entstandenen Kosten zu meinen Gunsten, aber das zieht recht viel Aufwand mit sich.

Sprich das ganze bitte mit einem Anwalt durch. Das ist zwingend! 75% Eigenbeteiligung kommt mir komnisch vor.

gretz

@kevinmuc
Lt. Gutachten (liegt vor mir) sowie der Schadenskalkulation belaufen sich die Kosten für den AT + Arbeitszeit + Zusatzteile + MwSt. auf über stolze 8000 Schleifen.

Zitat:

Original geschrieben von PressureDrop


@kevinmuc
Lt. Gutachten (liegt vor mir) sowie der Schadenskalkulation belaufen sich die Kosten für den AT + Arbeitszeit + Zusatzteile + MwSt. auf über stolze 8000 Schleifen.

magst es mir vielleicht per pn schicken?

@kevinmuc
Ich werde mal drüber nachdenken. Bin eher etwas vorsichtig mit dem Netz. Interessiert Dich ein besonderer Teil?

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