Meine Odyssee von letzter Woche...
Hallo zusammen,
ich wollte mich mal nach eurer Meinung erkundigen bzw. wissen, ob das jemand auch schon mal passiert ist.
In der vergangenen Woche hat der Turbolader in meinem 318d touring (Bj. 2007) den Geist aufgegeben. Das Auto ist bis dato 165000km gefahren und ich bin als Zweitbesitzer davon 140000km gefahren. Kann passieren und so habe ich mich mit den kommenden Kosten von 1700 Euro angefreundet.
Das Auto habe ich zum BMW-Händler gebracht, der Service-Mechaniker ist dann noch eine kurze Runde damit gefahren um meine Diagnose zu bestätigen und ich habe die Reparatur in Auftrag gegeben. Einen Tag später habe ich angerufen und mich erkundigt, wann ich das Auto abholen kann, aber man konnte mir das noch nicht sagen. Das Auto lief zwar wieder, aber es kamen wohl noch dunkle Abgase und man wollte noch nach Ölresten im Ansaugtrakt schauen. Als ich nach einigen Stunden erneut anrief, sagte man mir das Auto würde nicht mehr anspringen. Wieder eine Stunde später erhielt ich einen Anruf...der Motor sitzt fest...Totalschaden.
Nun sieht das für mich so aus, dass der Motorschaden während oder nach der Reparatur passiert ist. Die wollen das auch über ihre Versicherung klären, haben aber auch gleich hinzugefügt, dass die Versicherung nicht den kompletten Schaden übernehmen wird und ich mit einer Summe von ca. 5000 Euro rechnen muss.
Wie jetzt am besten vorgehen? Ich sehe es nicht ein für die Unfähigkeit der Mechaniker zu bezahlen. Das Auto besitzt zwar eine hohe km-Leistung ist aber Scheckheft-gepflegt (nur beim BMW-Händler) und wurde immer pfleglich (im Sinne von Motorfreundlich) behandelt.
Habt Ihr eventuell Tipps oder Anregungen für mich?
Beste Antwort im Thema
Meine Güte...sicherlich werden solche Fragen nicht bei der theoretischen Prüfung gestellt. Mir ging es lediglich darum, ob man bei solch einem Fall nicht seine Teil-/Vollkasko bemühen kann. Ich bin kein Spezialist für so etwas. Aus diesem Grund frage ich hier und ich wünsche konstruktive Antworten und keine Kommentare, die herablassend klingen.
67 Antworten
Meine Güte...sicherlich werden solche Fragen nicht bei der theoretischen Prüfung gestellt. Mir ging es lediglich darum, ob man bei solch einem Fall nicht seine Teil-/Vollkasko bemühen kann. Ich bin kein Spezialist für so etwas. Aus diesem Grund frage ich hier und ich wünsche konstruktive Antworten und keine Kommentare, die herablassend klingen.
das geht überhaupt nicht , deine Haftpflicht und Kasko hat mit solchen Motorschäden nix am Hut 🙁
Gruß
odi
Zitat:
Original geschrieben von PressureDrop
Momentan bin ich mit 40% eingestuft. Hat jemand eine Ahnung, wie hoch mich die Versicherung bei Übernahme einer solchen Geschichte einstufen würde? Bin 14 Jahre unfallfrei bzw. ohne Nutzung einer Versicherungsleistung gefahren.
Wieso nimmst nicht einfach die Rueckstufungstabelle DEINER Versicherungsgesellschaft aus DEINEN Vertragsunterlagen? Da steht das drinn ... und wird von den Gesellschaften unterschiedlich gehandhabt. Meine Gesellschaft würde von SF14 nach SF6 rueckstufen, was dann 60 % entspräche.
Aber die Versicherung zahlt nur verbeultes Blech bei einem Unfall, keine Motorschäden ohne Unfall.
Zitat:
Original geschrieben von PressureDrop
Meine Güte...sicherlich werden solche Fragen nicht bei der theoretischen Prüfung gestellt. Mir ging es lediglich darum, ob man bei solch einem Fall nicht seine Teil-/Vollkasko bemühen kann. Ich bin kein Spezialist für so etwas. Aus diesem Grund frage ich hier und ich wünsche konstruktive Antworten und keine Kommentare, die herablassend klingen.
sorry TE, aber ich würde die Antwort schon als "Allgemeinbildung" betrachten 🙄;
zumindest sollte man als mündiger Bürger und Versicherungsnehmer in etwa wissen, was eine Versicherung zahlt und was nicht; und
DASzahlt sie mit Sicherheit nicht.....😎
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Zitat:
Original geschrieben von PressureDrop
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt...also noch mal...Der Servicemensch meinte, dass bei einem Austauschmotor mein ursprünglicher Reparaturbetrag von 1700 Euro (Turbolader) auf 4000 bis 5000 Euro anwachsen kann - je nach Kulanz der Versicherung der Werkstatt, die den Motorschaden mit-, aber nicht vollständig übernimmt, weil sich der Fahrzeugwert ja dann ebenfalls erhöhen würde.
Lass dir ein konkretes Angebot seitens deines Händlers geben. Ggf. sollen sie dir eine Alternative anbieten, mit einem Motor mit ähnlicher Laufleistung. Das müsste für dich Kostenfrei erfolgen. Sofern du irgendwo eine Kostenlose erstberatung beim Rechtsanwalt erhalten kannst, würde ich diese in dem zuge nutzen, wenn du alle Fakten hast.
Das wenn ein neuer Motor eingebaut wird, ein SB deinerseits wegen Fahrzeugwerterhöhung geben wird, dürfte klar sein. Nur wie hoch...
gretz
Hallo zusammen,
inzwischen gibt es endlich ein paar Ergebnisse. Ein Gutachter hat den Restwert geschätzt und das Fahrzeug wurde in eine Restwert-Börse gesteckt. Ich stehe nun am Scheideweg:
1. Fahrzeug verkaufen + Auslösebetrag bezahlen
oder
2. Fahrzeugreparatur durchführen.
Das Problem ist, dass sich Auslösebetrag und Reparaturkosten nur geringfügig unterscheiden. Wir sprechen hier von einem Betrag von ca. 3000 Euro.
Nun ist es so, dass ich ein wenig Bauchschmerzen bei der Fahrzeugreparatur habe, weil die gute Werkstatt ja schon einmal Mist gebaut hat. Anscheinend hat mein Fahrzeug aus dem Auspuff gerußt, als die den neuen Turbolader eingebaut und getestet haben.
Das bedeutet für mich, dass da irgendwie Öl im Abgassystem vorhanden sein muss und es stellt sich natürlich die Frage, wie die das reinigen, denn für den DPF soll das nun nicht unbedingt gut sein und ich habe eigentlich keine Lust in den kommenden Wochen den nächsten 4-stelligen Betrag auszugeben.
Was meint ihr?
hab ich ds richtig verstanden:
für 3000€ hast du wieder ein funktionierendes Auto oder für 3000 € biste dein Auto und Kredit los?
Wieviel Kredit ist den derzeit noch offen?
gretz
Da kommen sicher noch mehr Schäden. Hatte der gute mit seinen 18 Punkten ja auch.
Durch das viele Öl ging der Partikelfilter kaputt. Das sind dann nochmal mehr als ein Tausender.
Es hieß ja, er qualmte arg bevor sie ihn ganz zerschossen haben... also ist das hier wahrscheinlich auch der Fall.
ich würde auch die restlichen 3000€ zahlen und dann wech die karre, wirst bestimmt noch mehr ärger damit haben..
gruß
@kevinmuc: Ja,das haste richtig verstanden. 13 Scheine sind noch offen. 10 würden aus dem Verkauf im jetzigen Zustand inklusive Versicherung kommen und 3 sind dann noch mal Eigenleistung. Momentan freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, dass an dieser Stelle ne Scheidung zwischen dem Dicken und mir naht...
oh perfide situation... 3 t€ zu zahlen um ein Auto zu haben oder um keines zu haben. Ich wüste nicht wie ich mich entscheiden würde.
Nur der Vollständigkeitshalber... DPF wurde gecheckt?
gretz
sicherlich ne schwere entscheidung, aber wie heißt es so schön:
lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende 🙂
gruß
wenn Motor, turbo neu ist, läufts ja wieder ne weile und er müsste ja darauf 2 Jahre garantie bekommen auf die Leistungen. nur das mit dem dpf wäre zu klären.
gretz
Hier nochmal die Geschichte:
http://www.motor-talk.de/forum/e91-drama-in-16-akten-t3721504.html
Hier nochmal die Stelle:
Zitat:
Neue Niederlassung, neuer Serviceberater, neues Glück. Diagnose: Motorschaden. Ursache unbekannt. Kein Wunder, dass es nur so rauchte, keine Überraschung, dass auf einmal das Auspuffendrohr tiefschwarz vor Ruß war. Eine Tatsache, die noch einmal von Bedeutung sein sollte....
... die Niederlassung Frankfurter Ring, diagnostizierte einen vollkommen verrußten und nicht mehr zu reinigenden Partikelfilter. Schaden 1.500,- Euro. Hätte Roger von diesem Schaden fünf Wochen vorher erfahren, er hätte den Wagen verkauft. Nun gab er wohl oder übel auch diese Reparatur in Auftrag – nicht, ohne dabei noch einmal auf das herunter baumelnde Dämpfungsband hinzuweisen. Letzteres führte erneut nicht zu dem erwarteten Erfolg.
Von daher würde ich schon schauen, oder der in der 3000er Kalkulation schon eingerechnet ist. Der neue Filter waren bei ihm alleine 1500 Euro