Magnetventil Motorlager Nummer?
Hallo
Kennt jemand die Pierburg Bauteilnummer vom Magnetventil welches die Motorlager ansteuert? Evtl. hat ja jemand gerade sein Fzg. auf der Bühne und kann es ablesen.
Tausend Dank.
Gruss Günter
Beste Antwort im Thema
Also "theoretisch" kenne ich jetzt genau den Arbeitsablauf zum Wechseln der Motorlager beim 3LTDI. Gaaanz wichtig.... Man kommt von unten dran.
1) Motor über die beiden vorderen Aufnahmepunkte abstützen/entlasten. Ich mache mir ein Kantholz mit zwei Schrauben drin die in die vorderen Aufnahmepunkte vom Motor greifen. Abstützen mit Getriebheber.
2) Koppelstange Verschraubung am Stabi lösen.
3) Stabilager lösen. Stabi nach unten schwenken.
4) Muttern Motorlager unten ab. (Nr. 10)
5) Motorquertäger ab. (Nr.1)
6) Unterdruckschläuche an den Motorlagern abziehen
6) Schraube Motorlager oben (Nr.15) mit gebasteltem Schlüssel raus. SW 16er Ringschlüssel an Verlängerung geschweisst
7) Motolager nach unten rausnehmen...
76 Antworten
Super Danke für den Link. So etwas in der Richtung mit den Längenverhältnissen hab ich mir auch gedacht aber nicht gewagt ohne Bestätigung auf Gutdünken zu behaupten ;-)
Bei den 9cm die der Schlüssel hat und dem 80cm den der Drehmomentschlüssel hat, sind wir da noch im super grünen Bereich denke ich.
Das "blaue" Zeug etwa auf der Mitte des Gewindes auf den Schrauben wie du sie von der VAG kaufst, ist so etwas wie sicherer oder? Es verhindert jedenfalls die Vibration der Schraube im Gewinde und die Schraube lässt sich nicht so einfach reindrehen.
nur mal um ein Gefühl zu vermitteln: 70Nm bedeuten: Mit einen 1m langen Hebel an dessen Ende 7Kg hängen wird die Schraube festgezogen. Ist der Hebel 50cm lang: 14Kg, 10cm: 70Kg. Das blaue Zeug ist z.B. Loctite blau (mittelfest, mit Handwerkzeugen lösbar) ein Kleber, der das Lösen der Schraube durch z.B. Vibrationen verhindern soll.
Ach ja, danke, so werden Schrauben gesichert. Nur werde ich das vmtl. bei den verbauten Motorlagern nicht mehr prüfen können.
Wenn du die Schrauben bei VAG gekauft hast (das mache ich eigentlich immer, auch wenn es teuer ist), dann war dort der Sicherer schon drauf.
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Zitat:
@Revoxi schrieb am 6. Januar 2024 um 23:59:15 Uhr:
So es ist vollbracht! Genau genommen habe ich es aber vollbringen lassen (mir fehlt einfach die praktische Erfahrung um mich dort ran zu wagen) hier und da habe aber hier und da etwas mitgeholfen.Zunächst einmal das Foto vom verwendetem Schlüssel um das Motorlager von oben raus zu schrauben.
Wenn dieser noch etwa 10mm länger hergestellt wird, könnte man es sogar schaffen ohne den Luftfilterkasten (und damit die Rails) abzumontieren.Man könnte im Prinzip auch von unten schrauben, wenn man die 1/2 Zoll Nuss auf die andere Seite schweißen würde
(dann müsste es auch nicht gekröpft sein) oder einen Schlüssel so weit abbiegt, dass man von unten ran kommt.Hey danke für die Empfehlung!
Würde ich gerne in Anspruch nehmen im Berliner Raum...bin selbst daher und bei meinem TDI ist es nach 257000km mehr als nötig die Motorlager zu tauschen.Melde dich mal bitte 🙂
Gruß
Zitat:
@speedball911 schrieb am 23. Januar 2019 um 08:19:17 Uhr:
Also der Lieferant für den TDI ist die Fa.Vibracoustic. Die gibt es in dieser Qualität nicht im Zubehör. Deshalb original bei VW kaufen. Bei den Benziner kann das anders aussehen.
Gruß
Bei mir sind die Motorlager nun von CORTECO. Damit wohl leider nicht von der genannten Qualität?
Oder hat jemand dazu etwas mehr Hintergrundwissen ...
Die Jungs in L. haben gesagt, die wären okay. Und ich kann das gauben oder mal checken, dafür gibt es doch u.a. dieses Forum.
Und im übrigen @uwe1967 , hattest Du dies gefordert oder wurden die VW-Originalen selbstständig genommen oder sind die Corteco womöglich die VW-Originalen ?
Bei meinem GP 1 habe ich damals die Teile von meinen VW Händler damals mitgebracht und beim GP 4 habe ich nur den Karton beim auspacken gesehen als das Motorlager eingebaut wurde…wer der Hersteller von dem Lager ist darauf habe ich nicht geachtet🙂🙂
Ich glaube in der Motorlagerdiskussion hier wurde mal die OEM Firma genannt. Ich bin mit den Febi jedenfalls recht zufrieden.
Die Originalen Motorlager, mit Problemen die bei einigen schon unter 100k kamen, sind jetzt auch nicht das non plus Ultra. Die VW Lager liegen etwa bei 250€ das Stück.
Vibracoustic (€ ???) und Corteco (€ 130,00) gehören beide zur Freudenberg-Gruppe.
Ggf. könnten diese dann sogar baugleich sein, und evtl. OEM?
Ich will dem noch etwas hinzufügen:
Mir ist jetzt einige Monate Später das Kabel eines Temperatursensors kaputt gegangen.
Vor der Prozedur würde ich also hinten an der Spritzwand die Sensorkabel für die Temperatursensoren aushaken, sodass etwas mehr Luft im Kabel ist (ausstecken muss gar nicht sein).
Sollte keine 5min dauern
Zitat:
@schulz77 schrieb am 27. Januar 2019 um 09:15:11 Uhr:
Ich habe es von oben gemacht, habe luftfilterkasten (für rechten) und ausgleichsbechälter (für linken) motorlager ausgebaut. Dann sind die Schrauben auch sichtbar.
Habe ein geköpften ringschlüsse 16 abgeschnitten auf circa 50mm länge und ein 1/2 zoll nuss draufgeschweißt. Mit 2 lange Verlängerungen und ratsche habe ich es dan aufgeschraubt.
Ich frage mal nach, um sicher zu sein:
Du hast die Motorlager nach dem Loseschrauben nach oben rausgenommen und unten die Quertraverse, an der die festgeschraubt sind (und den Stabi) nicht abgeschraubt, richtig? Und die neuen von oben rein. Nach Entfernen Lufikasten und AGB. Mit geschweißtem Schlüssel als Hilfe.
Also Motor aus der Normalposition so weit angehoben, daß die Gewindestangen der Motorlager vollständig aus der Quertraverse gezogen werden konnten? War das knapp oder sehr straff am Ende?
Ich bin morgen auf der Bühne, es wär mir ganz recht, wenn ich von unten nur die Motorlager lösen müßte und nichts weiter. Klar habe ich gelesen, daß man den Motor bzw. das Getriebe auf einem Stück Holz auf dem Querträger (?) ablegen kann, ich versteh im Moment nur nicht, warum man das tun sollte
edit: man kann doch den Motor extern gestützt lassen
und wie der Querträger mit dieser massiven Belastung klarkommt.
Ok, da war kein Platz, die Lager nach oben zu entnehmen, hatte ich völlig falsch eingeschätzt. Lösen ging gut von oben, dann Motor mit Getriebeheber abgestützt, nirgends aufgelegt, Traverse und Stabi raus rein.
Hat beim ersten Mal gedauert, aber hat sich gelohnt.
AGB kann auch drinbleiben, Drosselklappe ab genügt. Lufigehäuse blieb drin, Ladeluftrohr gelöst und hochgeklappt.