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Lupo 1.4 Motorkontrollleuchte als Dauerleuchter...

VW Lupo 6X/6E

...und der OBD Code P0600, von dem ich keine Ahnung mehr habe, wo ich suchen soll.

Hallo zusammen.

Mein Lupo hatte diverse Fehlercodes mit leuchtender MLK. Ein Augenscheinlich defektes oder falsches AGR Ventil war Auslöser für P0407 und Co. Das ist nun soweit gerichtet.

Er muss nun zum Tüv.

Nur will die MLK nicht aus gehen. Der Fehlercode P0600 (CAN Bus Fehler) will und will sich nicht aufspüren lassen. Nun, der CAN Bus kann was Sensoren, Motormanagement und Zuwege angeht fast alles sein. Mies.

Kurz zu meinem Fahrzeug. Es ist ein 1.4 16V mit 75 PS, Bj. 99, Motor vor 2 Jahren auf einen 1.4 16V BBY getauscht. Die komplette Elektrik soll mit getauscht worden sein. So sieht es auch aus. Spenderfahrzeug war allem Anschein nach ein Fahrzeug mit ABS, welches nicht übernommen wurde. Der ABS Stecker zeugt von einer ehemaligen Anwesenheit.

Sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Alles sauber verlegt und eingebaut.

Nur dieser blöde P0600 Fehler will und will nicht gefunden werden. Blöd dabei, dass die MLK dauerleuchtet, was zur HU nicht wirklich förderlich ist.

Störend ist mir aufgefallen, dass die Leerlauf-Drehzahl bei rd. 1000 RPM liegt - das kommt mir doch recht hoch vor.

Kann jemand über solche in Phänomen berichten und hat ggf auch gute Ideen wo ich noch suchen kann?

Besten Grüße

Stan

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35 Antworten

CANBus? Der Lupo hat noch das alte KKL-Technik und als Protokoll die eigensinnige VW Norm. Wurde das richtige Protokoll verwendet? Wenn ich CAN Bus lese möchte ich dies anzweifeln.

cu..Marcus

Hallo Marcus.

Lass es mich so formulieren: die Meldung P0600 wird über das OBD Schnittstellengerät ausgelesen. (Die Anderen konnten beseitigt werden).

In den vielen Listen, speziell zu VW, wird P0600 mit "CAN Bus Fehlerhaft" decodiert. Wenn es auch etwas anderes bedeuten kann bin ich dankbar für die Info. Denn mit dieser Allround Meldung kann ich wenig anfangen.

Da dem Fahrzeug die Elektrik aus einem 2003er implantiert wurde, bin ich davon ausgegangen, dass das stimmen könnte. Falls es nicht so ist bin ich nicht böse drum :)

Gruß, Stan

Zitat:

@kleiner74 schrieb am 11. November 2016 um 07:32:54 Uhr:

CANBus? Der Lupo hat noch das alte KKL-Technik und als Protokoll die eigensinnige VW Norm. Wurde das richtige Protokoll verwendet? Wenn ich CAN Bus lese möchte ich dies anzweifeln.

Der Lupo hatte durchaus schon CAN-Bus (ab Mai 1999), allerdings nur CAN-Bus Antrieb.

Und wenn die EURO-3 Norm erfüllt war, auch einen 16-fach OBD-2 Steckanschluss, bei dem aber nicht alle Pins belegt sind. Benutzt wurde/wird für OBD-2 das proprietäre VW-Protokoll KW1281 (ISO 9141-2) über die K-Line (Pin 7)

Ansonsten hat entweder das Steuergerät oder die Verkabelung bei der Umbauaktion einen weg bekommen.

Oft liegt es auch an einem falsch angeschlossenen Fremdradio (Pin 3 im ISO Stecker = K-Diagnose mit Radio verbunden)

Wurde das ABS auch auscodiert ?

Hallo Talker.

Das ist sehr interessant.

Da die Kabelbäume scheinbar 1:1 übernommen wurden, finde ich die Radio Idee gut. Und prüfbar.

Was genau ist die K-Diagnose? Was sollte ich, sollte es daran liegen, statt dessen anschließen?

Könnte der Fehler verschwinden, wenn ich das Radio ausbaue? (wenn der Fehler da liegen würde)

Das Steuergerät ist schwierig zu prüfen oder "auf gut Glück" zu tauschen.

Kann das ABS auscodiert werden? Mir war es bisher nicht möglich es heraus zu finden.

Hallo Stan,

wenn ich das richtig verstehe, leuchtet die MIL seit dem Umbau auf den MKB BBY. Ist das so ? Du musst das Fahrzeug dem TÜV vorführen und möchtest das die MIL nicht mehr leuchtet.

Kannst Du mal kurz posten, wie der MKB des vorherigen Motors war. Unter Umständen ist das im KI integrierte Steuergerät für den BBY nicht kompatibel. Das Steuergerät für den Datenbus ist beim BBY-Motor J 533.

Da das Diagnose-Interface beim BBY mit den Ausgängen High-Bus, Low-Bus und die Diagnoseleitung K im KI integriert ist und das Diagnose-Interface des bei behaltenen KI unter Umständen eine andere Belegung im Kabelstrang o.ä. haben könnte, wären die Angaben der MKB (alt) und das Baujahr mit Monat des Lupos schon mal hilfreich.

Der Lupo ist von 1999 mit welchem damals verbauten Motor ? War es ein AUA, AHW, AKQ oder APE ?

Gruß Hans

Hallo Hans.

Wir haben den Lupo im aktuellen Zustand gekauft. Die leuchtende MIL stammte u.a. von einem defekten und falschen AGR Ventil und einem Problem am Stecker. Das ist soweit wieder iO.

Der Motor wurde vom Vorinhaber umgebaut (Alter hatte erhöhten Ölverbrauch, daher der Anstoß einen neueren einzusetzen). Es soll "nach dem TÜV" angefangen haben die MIL zu leuchten. Wirklich behoben wurde das Problem scheinbar nicht.

Der originale Motor war meines Wissens nach ein APE und ist nun durch einen BBY ersetz worden. Ich sehe aber gleich am Fahrzeug nach und schreibe es, wenn es doch ein anderer Motor war.

Das Motorsteuergerät scheint vom BBY zu stammen - wenn ich es richtig sehe (aufgedrucktes Herstellungsjahr).

Also, kurz zusammengefasst:

Original: Baujahr 08/1999, APE Motor 75PS ohne ABS

Neuer Motor: BBY aus 2003 75PS, allem Anschein nach mit BBS welches nicht übernommen wurde

 

Das KI ist vom Original geblieben. Wobei ich mich frage warum, da das andere noch vorhanden gewesen war. Ich habe mir zu Dokuzwecken ein Bild vom übernommenen Kilometerstand schicken lassen. (?!)

Besten Grüße, Stan

Meine Angabe ist richtig, es war ein APE im Original verbaut.

Das Entfernen des Radios hat keine Änderung gebraucht. Dies ist damit auszuschließen.

Hallo Stan,

vielen Dank für die Infos. Ich schau nun mal nach und vergleiche mal ob die Diagnose-Interfaces beim APE und BBY gleich sind.

Gruß Hans

Hallo Stan,

die Anschluss-Belegung der Stecker-Pins ist bei beiden KIs gleich. Daran kann es nicht liegen. Ist die Sicherung SB11 oder auch SB10 ok . Dies ist die Sicherung der Eigendiagnose. Dürfte aber keinen Einfluß haben .

Aufgefallen ist mir, dass die Lambda-Sonde vor Kat beim APE 5-polig ist und die Lambda-Sonde vor Kat beim BBY 6-polig sein sollte.

Die Frage von "talker1111" bezgl. ABS: Ist ABS auskodiert worden ?. Wenn nein, dann müsste ein Fehlercode abgelegt worden sein, da ja kein ABS-Steuergerät vorhanden ist. Oder ist der offene Stecker die mögliche Ursache, dass an Pin 16/7 des Diagnosesteckers ( ABS ) kein Signal anliegt ( Nach Stromlaufplan 6/4 ). Gleichzeitig ist dieser PIN die K-Diagnoseleitung

Die Fehler bzgl. der AGR wurden sicher gelöscht ?. Lies doch nochmal die Steuergerätespeicher aus und poste alle Fehlercodes. Ob die erhöhte Leerlauf-Drehzahl ( bei warmem Motor ? ) mit dem CAN-Bus Fehler in Zusammenhang steht, würde sich dann vielleicht zeigen.

Schon mal den Stecker der Eigendiagnose auf verbogene Kontakte untersucht ?

Habe mir mal die CAN-Bus-Vernetzung ( Stromlaufpläne ) angesehen. Bei allen Steuergeräten sind die Ausgangs-Leitungen can-high und can-low parallel geschaltet. Aus diesem Grunde könnte ein jedes Steuergerät welches verbaut ist, für die Fehler-Anzeige, P0600, in Frage kommen.

Eine Frage noch: Mit welcher Hard- und Software liest Du die Fehlerspeicher aus ?

Gruß Hans

Hallo Hans.

Auch wenn mir deine Informationen gerade einiges abverlangen, hab vielen Dank für Deine Analysen. Großartig.

Ausgelesen sind die Meldungen "nur" mit einem Bluetooth Dongle und der passenden App. Hier ist auch der P0407 (AGR...) gelöscht worden und nach dem Einbau des korrekten Ventils dort nicht mehr aufgetaucht.

Das Auslesen mit einem USB Kabel (KKL??) und VAG Software auf einem Laptop hat nicht funktioniert (Warum wissen wir auch nicht). Hierzu möchte ich noch mal ggf bei VW auslesen lassen.

Aus diesem Grund ist auch nur die Meldung P0600 bekannt. Für tiefere Einblicke brauche ich wohl die Werkstatt.

Da beim Maschinentausch ordentlich gearbeitet wurde, gehe ich davon aus, dass auch die Lambdasonde und Kabel korrekt getauscht wurden. (Bis hierhin ist es von mir nur geschätzt)

Die Stecker auf dem Steuergerät hatte ich gestern ab. Beide sehen tadellos aus, auch die PINs.

Eine ABS Meldung wird nicht angezeigt. Hier würde ich schätzen, dass eine Deaktivierung vorgenommen wurde. Doch will mein Gefühl nicht verschwinden, dass hier ggf ein Problem zu finden ist.

Was genau meinst Du mit Pin 16/7 am ABS Stecker? Was wäre hier zu stecken um es ausschließen zu können?

Viele Grüße, Stan

Zitat:

@HvonS schrieb am 11. November 2016 um 12:18:22 Uhr:

....

Was genau ist die K-Diagnose? Was sollte ich, sollte es daran liegen, statt dessen anschließen?

....

Warum die nun K-Leitung heißt, weiß ich auch nicht, aber hier kannst Du etwas darüber nachlesen.

Hallo,

kurz etwas über die K-Leitung in der Fahrzeugdiagnose

Zur Namensgebung der sogenannten K-Leitung kann ich mir nur vorstellen, dass das K von Kommunikations-Leitung her rühren könnte. Die K-Leitung ist eine serielle Leitung und überträgt die Daten bidirektional, also in beiden Richtungen. Das war im Fahrzeugbau in den Anfängen die einzigste Kommunikationsleitung zwischen dem Werkstatt-Tester und dem Diagnose-Gerät. Müsste dazu mal in meinen alten Unterlagen nachlesen.

Die K-Leitung, auch K-Diagnoseleitung genannt, liegt an Pin 16/7, Pin 7 des 16 poligen Diagnosesteckers, dort wo Du das Diagnose-Interface anschließt. Nun wäre zu klären ob Dein Diagnose-Gerät diese Leitung auch in der notwendigen Form benutzt.

Bei OBDII werden Leitungen CAN high und CAN low benutzt. Das Protokoll ist in der Regel das ISO 15765. Das wäre mal ein anderes Thema.

Die Bezeichnung K-Leitung kennzeichnet eine Diagnose Daten Leitung TXD. Dies bedeutet das der PIN 7 des Diagnose-Steckers, einem genormten Protokoll zu geordnet ist. Dies sind die Protokolle ISO 9141 und ISO 14230 für die K-Leitung.

Auch herstellerspezifische Protokolle werden über die K- und L-Leitungen eingesetzt. Hier ist das Protokoll KW1281 ( VAG ), nur für die K-Leitung zu erwähnen. Zu der K-Leitung gibt es noch eine L-Leitung, die aber nicht weiter durch die billigen Interfaces benutzt wird. ( K=slow, L=fast ). Meines Wissen wird die L-Leitung bei VAG nicht benutzt.

Im Internet werden billige Diagnose-Interfaces, mit Anzeigen wie ISO 14230 oder OBD II angeboten, welche dem Käufer Sand in die Augen streuen und weis machen wollen, dass das Interface diese Protokolle beherrscht. Nichts von alle dem.

Bei diesen Interfaces handelt es sich stets nur um Signalumsetzer, die keine eigene Protokoll-Logik beinhalten, sondern auf ein gutes Diagnoseprogramm angewiesen sind, welche das OBDII - Protokoll etc. beherrschen muss. Das aber dann wiederum doch gut und gerne an die 100,- EUR geht. Es geht natürlich auch etwas billiger, aber dazu sollte man einen wirklichen Fachmann kontaktieren und nicht den Verkäufer oder die verkaufende Firma.

Lassen wir es hier mal enden, sonst wird es für den Unbedarften etwas unübersichtlich.

Gruß Hans

 

 

Ich denke auch. Für mich ist es schon schwer es richtig zu verarbeiten. Einzig meine IT Kenntnis lässt mich Dir folgen.

Vielen Dank für Deine Kleine Lehrstunde. (y)

Mich macht es stutzig, dass die USB-OBD-Leitung zum Laptop keine Kommunikation aufbauen wollte. Im Besten Fall war es nur ein Geschwindigkeitsproblem. Im Schlechtesten... daran denke ich besser nicht.

Das Equipment kommt von einem VAG spezialisierten Mechaniker. Von daher sollte es nicht das ganz Billige sein. Aber eben auch kein VW-Diagnose-Gerät.

Bleibt wohl nur so eines aufzusuchen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass mit einem Solchen noch ganz andere oder auch genauere Zahlen auftauchen.

Beste Grüße, Stan

Hallo Stan,

das Daten-Interface des PKWs ( hier im KI des Lupos )ist über die Diagnose-Schnitt-Stelle, im Bereich des Aschenbechers des Lupos , über einfache Drahtleitungen, K-Leitungen, Can high und low, mit dem Diagnosetool verbunden.

Dort werden die Signalpegel, welche aus dem Lupo kommen, umgewandelt und über ein USB-Kabel der PC -Schnittstelle zugeführt.

Das mehr oder weniger gute Diagnose-Programm wertet dann die Daten aus und zeigt Ergebnisse auf dem Bildschirm an.

Gruß Hans

 

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