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Lohnt die Reperatur? Erfahrungen gesucht

VW Golf
Themenstarteram 14. Februar 2016 um 14:17

Hallo Leute

Habe eine Frage, mein Sohn hat einen Unfall mit dem G6 gebaut.

Es handelt sich um einen G6 5K1 Typ: 1.4 TSI Motor: 1390 ccm, 90 KW, 122 PS. Highline 2-Türer Bj.2009

Versicherung leider nur Teilkasko warum auch immer.

Kostenvoranschlag laut VW Händler 14.000,00€ Kaufpreis vor einem Monat 10.000,-€

Also Wirtschaftlicher totalschaden.

Da nun die Versicherung nur die defekten Glassachen zahlt ( Spiegel und Frontscheibe)

Ist meine Frage lohnt sich der selbstaufbau des Wagens? Kommt man preislich runter das es sich lohnt den Wagen zu reparieren?.Hat da jemand ähnliche Erfahrung gemacht?

Schreibe mal die Wichtigsten und teurenPosten Sachen laut VW Kostenvoranschlag auf.

Seitenteil links Kpl.

Tür v.L.

Kotflügel v.L.

Unterholm L.A. ersetzen Teilstück verbundarbeit

Lenkgetriebe AT

Radlagergehäuse hi u. v.

Querlenker,Spurstange,Aussenlenker,Radnabe, Stoßdämpfer alles v.und Hi links

Das nur mal die groben Sachen. Ersatzteile werden mit 5571,-€ beziffert.

Was bedeutet Verbundarbeit?? beim Unterholm

Gruß Werner

 

Beste Antwort im Thema

Wie wäre es, wenn der Bengel seine Schulden abbezahlt, nun lange Bus fährt und daraus lernt?! 10.000 Euro auf Pump für ein Auto innerhalb der Ausbildung?! Wer hat da was falsch gemacht? Vielleicht die Erzieher schon?! :confused: :rolleyes:

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Hast du mal ein paar Fotos für uns?

Es gibt viele Dinge, bei denen das Ergebnis ganz stark von zusätzlichen Informationen abhängt.

Mein G6 hatte innerhalb von 6 Wochen nach Kauf zwei kleine Unfälle, durch die auch kleinere Schrammen von vorher beseitigt wurden.

Für mich ist es jetzt ein besseres, weil schöneres, Auto und ich bin mir sicher, dass die Unfälle keine Spätfolgen haben.

Wenn bei deinem Auto aber so viel - und offensichtlich auch stark - beschädigt ist...

Da wäre ich im Moment eher für einen neuen Wagen.

Denn selbst wenn man das alles reparieren KANN sind das viele Stunden Arbeit.

Und bei Schweiß- und Lackierarbeiten muss man meistens sowieso (teuer) arbeiten lassen.

Damit spart man dann wenig, hat viel Arbeit und nachher evtl noch Probleme mit Spätfolgen...

Wieviel zahlt die Versicherung fürs Glas?

Das ist der Kostenvoranschlag einer VW Werkstatt ?

Ich bin mir sicher das eine freie Karosserie-Werkstatt den viel günstiger hinbekommt

Ein Arbeitskollege hat einen Jaguar Unfallwagen gekauft und in Polen reparieren lassen.Das ist natürlich mit Aufwand verbunden,kostet aber vermutlich nicht mal die Hälfte

Auch könnte man bei einigen Teilen wie Kotflügel,Tür etc. mit gebrauchten Teilen arbeiten.

Radlager,Querlenker,Stoßdämpfer müssen nicht alles original VW sein und sind als Markenteile viel günstiger im Handel zu kaufen.

Dafür muß man sich aber etwas auskennen

Man könnte es auch bei My Hammer etc. mal ausschreiben um zu schauen ob Angebote kommen

Dazu muß man aber detallierte Bilder und Beschreibungen machen

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 16:16

Mit der Versicherung muß ich noch abklären wieviel Sie bzahlt. Aber dafür wird das Geld dann gleich in eine neue Scheibe und Spiegel investiert.

Einen neuen Wagen ist für Junior nicht drin er muß ja diesen erst einmal abbezahlen, und befindet sich in Ausbildung.

Kotflügel und Tür gebrauchraucht kaufen, habe ich mir auch so vorgestellt. Lack kein Problem muß ich dann machen.

Das Teil aber für was weiß ich 1000,-€ verhökern ist besch...Dann hat er immer noch Schulden und keine Kiste.

Schweißarbeiten würde ich schon vom Fachmann machen lassen.

Das mit MyHammer ist ne gute Idee.

Ich glaube das ich es angehen werde oder angehen müssen.

Ist mit Verbundarbeit schweißen gemeint?

Und wie bekommt man das hintere Seitenteil ab? ist das geklebt?

Verbundarbeit klingt für mich nach mehreren Arbeiten, die gemeinsam gemacht und daher günstiger werden, z.B. weil Vorbereitungs- oder Demontagearbeiten nur einmal anfallen.

Dummes Beispiel: Bremsen wechseln. Nur die Scheiben kosten Betrag X1 plus Lohn X2, nur die Beläge kosten Betrag Y1 plus Lohn Y2, alles Zusammen kostet aber weniger als X1+X2+Y1+Y2.

Könntest du denn mal Bilder machen/hochladen?

Sonst kann man nicht wirklich qualifizierte Aussagen treffen.

Es gibt ja auch Schäden, die generell nicht zu reparieren sind.

Bzw zumindest nicht wirtschaftlich sinnvoll.

Vor einigen Jahren ist mir jemand in meinen Polo gefahren und hat trotz minimaler sonstiger Schäden die B-Säule geknickt.

Damit war nix mehr zu machen, auch wenn ansonsten nur eine Tür betroffen war.

Wenn keine Knete für einen neuen G6 da ist, dann müsste ansonsten eben ein billiger Wagen reichen.

Einen G3/G4 bekommt man ja schon ab 500€ oder 2000€.

Da muss man dann eben durch, wenn man ein finanziertes Auto kaputtfährt.

Ist jetzt nicht herablassend gemeint, aber auf die Vollkasko kann man bei finanzierten Autos nicht verzichten.

Zumal ja auch die ganzen Arbeiten am kaputten G6 immer noch bei, absolutes Minimum, mehreren tausend Euro liegen.

Wie wäre es, wenn der Bengel seine Schulden abbezahlt, nun lange Bus fährt und daraus lernt?! 10.000 Euro auf Pump für ein Auto innerhalb der Ausbildung?! Wer hat da was falsch gemacht? Vielleicht die Erzieher schon?! :confused: :rolleyes:

am 14. Februar 2016 um 20:15

Hmm. Wieviel hat die Kiste denn schon gelaufen?

Wie hat man das früher gemacht? Ab zu den Schrottern der Umgebung und Teile besorgen. Zumindestens alle abschraubbaren Blechteile, also Tür, Kotflügel vorne, ... Vielleicht auch noch ein paar andere Sachen. Damit ließe sich die Rechnung für die Teile schon mal halbieren - oder so. Wären dann also noch so 3.000,- oder ähnlich für Teile. Sicherheitskritische Teile und Verschleißteile wie Radlager sollte man vielleicht nicht vom Schrott holen. Auch die Lenkung vielleicht nicht.

Arbeit? Das ist viel. 9.000,- EUR für Arbeit sind irgendwas bei 200 h. Seitenteil wechseln? Schweller wechseln? Das sollte jemand machen, der weiß, was er tut. Die Schraubarbeiten sind normalerweise nicht so wild, also Tür und vorderer Kotflügel etc. Aber die Schweißarbeiten ... . Mal als Idee: Selber alles abbauen, was abgebaut werden muß, um Seitenteil und Schweller machen zu lassen, dann das halbnackte Auto auf dem Hänger zum Karosseriespezialisten, die großen Blecharbeiten machen lassen, auch die neue Lenkung und die Radaufhängung machen lassen und selber alles andere wieder einbauen. Damit sollte sich das Ganze mit etwas Glück auf vielleicht 3.000,- Material, 2.000,- Fremdarbeit (ohne Lackierung) und vielleicht 100 Stunden eigene Arbeit reduzieren lassen. Vielleicht beult der Karosseriespezialist das Seitenteil ja auch aus. Dann muß nur noch Farbe rauf, aber das will Papa ja selber machen. Oder man läßt die Karre im wilden Farbmix, Kotflügel und Tür anders als der Rest, Schweller und Seitenteil in freundlichem Grundierungsschwarz, ... .

Neu wird die Kiste eh nie mehr und die Kampfspuren werden Junior noch lange daran erinnern, sinnig zu fahren. Das hat vor 35 Jahren auch schon geholfen.

Ach so - Achsgeommetrie anschließend noch beim Freundlichen prüfen und einstellen lassen.

Kleiner Nachtrag noch: Vorher aufschlauen, wie man mit den ganzen Airbags umzugehen hat. Früher hat man Sitze einfach ausgebaut, heute müssen da irgendwo Kurzschlußstecker aufgesteckt werden Da sind aber auch noch ein paar andere Airbags, die auch vorschriftsmäßig stillgelegt werden müssen, bevor man die sicher ausbauen kann. Alles nicht mehr so einfach.

Und ja: Die rund 100 h sollte Junior selber investieren (investieren müssen). Vielleicht unter Mithilfe von Papa oder Bekannten, aber er sollte sich das schon erarbeiten müssen, dass das Auto wieder fährt.

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 21:07

Ohne Dir zu nahe zu tretenwollen GR1.8 aber ich glaube das es Dir NICHT zusteht meine Erziehung zu kritisieren oder in Frage zu stellen..

Deshalb schreibe ich auch nicht hier um mir dies anzuhören. Desweiteren ist das ein 20 Jähriger junger Mann der seine eigenen Erfahrungen machen willl, und macht und kein 12 -Jähriger.Er weiß auch das Er die Schulden allein abzahlen muß.Das haben wir im Vorfeld abgeklärt. Glaube mir Er hat dies schon bereut. Ich möchte hier nur in Erfahrung bringen ob sich die Reperatur für Ihn Lohnt oder nicht.

Cabu 13: 58000Km hat die runter, auf den Bildern wirst nicht viel sehen.Von unten konnte ich noch keine Bilder machen.

In einer Stadt wo alle Hennenfurz irgend eine Strassebahn oder Bus fährt ist das bestimmt machbar.

Aber wenn es über Dörfer geht sieht es mit den Öffentlchen schon bescheiden aus. Aber das soll keine Ausrede sein.

Ja klar muß und will Er das Auto selbst mit reparieren.Und bei den Vorbereitungen zum lackieren.

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+2

Hi!

Also früher hätte ich so was auch noch wieder hergerichtet .

Aber heute bei der Technik in den Kisten würde ich die Finger weglassen.

Man sollte nicht vergessen das die 122 PS es auch über 200 schaffen!!!

Wenn man da was zusammen bastelt kann das später auch noch folgen haben!!!

Ich würde das Ding ausschlachten und die Teile verkaufen.

Für ein Motor mit der Laufleistung gibt es auf jeden Fall noch ein paar Scheine.

Wäre dann schon mal Startkapital für den nächsten Wagen.

Gruß Matze

Themenstarteram 14. Februar 2016 um 22:33

Das sind halt die bedenken die ich ihm auch gesagt habe.

Fakt ist aber auch das dann die Einstellung der Spur und Sturz durch eine Fachwerkstatt gemacht wird.

Und eine Tüv Abnahme noch gemacht wird.

Mal schauen ob Er jemand besorgen kann der aus dem KFZ -Bereich kommt.

Genauso die Bedenken vom Cabu 13 mit den Airbags sind mehr als berechtigt.

Cabu12 hat in meinen Augen den richtigen Weg aufgezeigt. Eigenanteile zur Reparatur anbringen wo es möglich ist.

Türen, Kotflügel gibt's vielleicht auch schon gebraucht, bei der Schwarzen Lackierung sehe ich hier viel Potential für Kotflügel / Tür.

Seitenteil kann man bestimmt ausbeulen. Wir z.b. haben hier um die Ecke einen Knast, die eine Lackiererei führen, die ein Preiswerter arbeiten, zudem haben wir hier eine Beschützende Werkstatt, die mit nur 7 % Mehrwertsteuer arbeiten. Hier gibt es auch eienn KFZ Meister, der das Beaufsichtigt.

Oder Reparatur in Staffel? dh: Seitenteil, Schweller, Sicherheitsrelevante Teile richten, Optische Teile wie Kotflügel grob ausdrücken, Tür auch und weiterverwenden?

Von der Karosserie her sieht das doch gar so schlimm aus. Zur Not könnte man auch so eine Weile weiter fahren.

Schlimmer scheint es das Fahrwerk getroffen zu haben und das ist sicherheitsrelevant.

Die betroffenen Teile sind aber alle geschraubt und können auch für weniger als 120 Euro Stundensatz gewechselt werden. Eventuell muss am Fahrwerk aber etwas gerichtet werden.

Aus eigener Erfahrung wird freie Karosseriewerkstatt die Karosseriearbeiten für einen Bruchteil machen (2400,- vs 600,-) Schweller und Seitenteil kann man vermutlich wieder rausziehen.

Gruß

Raymund

Nach der ersten Beschreibung klang das für mich ja eher nach einem Fall für die Presse...

Aber eigentlich sieht es wie schon erwähnt gar nicht so schlimm aus.

Ich würde erstmal die sicherheitsrelevanten Dinge erledigen und beim Rest dann auf Schnäppchen warten.

Fahrwerk und Schweller haben natürlich Priorität.

Wie wurde das defekte Lenkgetriebe diagnostiziert?

Ich finde auch... selbst wenn man es nicht perfekt glatt bekommt, wichtig sind die Spaltmaße. Hier darf nichts schleifen (Haube am Kotflügel/Tür im Rahmen) Also Tür gebraucht und Kotflügel gebraucht besorgen und dran damit. Die Felgen sind durch, notfalls muss man halt 4 Stahlräder holen oder nach Einzelfelgen von dem Typ suchen. Die Tür muss halt wieder dicht werden und das ist nur eine bei dem Zweitürer, also den wirtschaftlichen Totalschaden sehe ich spontan nicht.

Gruß SCOPE

Themenstarteram 15. Februar 2016 um 15:57

@ Jokener

Frag mich nicht wie das defekte Lenkgetriebe diagnostiziert wurde.

Ich hatte Ihn vom ADAC zu VW transportieren lassen.

Und dann einen Kostenvoranschlag gewünscht.Und diese Teileliste kam dabei heraus.

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