Liegt der Markt wirklich so am Boden? Werde meinen A4 nicht los!!!
Hallo Gemeinde!
Ich bin (noch) stolzer Besitzer eines wunderschönen Audi A4 Avant 2.0 TDI (140 PS) DPF.
Muss/will mich aber zum A6 vergrößern, nun habe ich, Wirtschaftskrise sei Dank, einige Probleme meinen "kleinen Dicken" loszuwerden, obwohl er (meines Erachtens) absoluter Traum-A4 ist.
Ein Auszug aus der Ausstattung: besagtes Modell siehe oben
S-Line Advanced Paket innen/außen, Sonderlackierung Spährenblau Perleffekt, abgedunkelte Scheiben hinten mit Dämmglas der Quattro GmbH, Leder-Vollausstattung mit S-Line Sportsitz und 3 Speichen Leder Multifunktionslenkrad, 18 Zoll Alufelgen im 15 Speichen Design ohne Bordsteinschäden mit Reserverad in Fahrbereifung, Audi Navigation plus RNS-E, BOSE Soundsystem mit 6fach CD Wechsler, Leisten in Klavierlack glänzend schwarz, elektr. Schiebedach Glas, Tempomat, Licht und Glanzpaket, Xenon, Zentralverriegelung, 4 Winterreifen auf orig. Audi Alufelge 16 Zoll eine Saison gefahren... und und und
Das Fahrzeug ist EZ 11/2007, 21.000 Kilometer auf der Uhr, Nichtraucher und Garagenwagen, nur Handwäsche, Unfallfrei!!!
...war ein Vorführwagen, ich habe im März 2009 als Jahreswagen bei meinem Freundlichen erworben, stand seinerzeit für 36T und paar kleine auf dem Hof.
Meine Preisvostellung liegt bei 27.500 VB, die meines 🙂 allerdings nicht!!!
Ich kann doch keine 10.000 in einem Jahr bei der Ausstattung und Laufleistung verloren haben?!
Bin ja auch Realist und weiss das der Markt am Boden liegen (soll), aber so???
Falls von Euch einer Interesse haben sollte, möge er sich melden, zahle sogar noch die 2 Jahre Anschluss-Vollgarantie drauf.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich jedensfalls bin von meinem 🙂 enttäuscht...
Beste Antwort im Thema
In jedem 5. Klass-Mathematikbuch (das ich kenne^^) steht schon drinnen, dass ein Auto im Durchschnitt im ersten Jahr 1/3 seines Neuwerts verliert, dann 1/4, dann 1/5 und danach sinkt der Wert nur noch etwa linear auf 0 ab. Dass der Wertverlust eines Neuwagens immens ist, das weiß eigentlich jeder. Deswegen sind doch Jahres- und Werksdienstwägen so beliebt. Neuwägen leisten sich meist nur noch Leaser und eben Werksangehörige/Firmen oder Leute mit richtig viel Asche - denen sind 10k Wertverlust aber auch egal.
Dein Auto ist aus 11/07 also etwas mehr als 2 Jahre alt.
Würde in deinem Fall bedeuten, dass er einen objektiven Wert von 27k noch hätte - also ein Händler EK (da noch vollversteuert, bzw zumindest regelbesteuert mit 15-17%) von 23k.
Gewinn will der Händler ja auch noch machen, also wären realistisch höchstens 21-22k Einkaufspreis.
Das alles wie gesagt ohne die Finanzmarktkrise und die schwere Absetzbarkeit der Autos im Segment A4 und darüber.
Rechne nochmal 3000-5000 Euros ab und du hast den momentan erzielbaren Einkaufspreis bei nem Händler. Ist sehr bitte, aber die gehen ja auch nur für 20-22k im Moment raus. Auch mit der Ausstattung.
Such doch ein bisschen bei Mobile und rechne da dann etwa 5000 Euros weg, dann hast du den Händlereinkaufspreis.
Es tut mir leid für dich, da ist wenn du ihn wirklich verkaufst echt viel Asche drauf gegangen. Aber nen Jahreswagen sollte man auch net zwingend als 2 Jahreswagen wieder verschachern, wenn man nicht Asche ohne Ende hat - vor allem nicht wenn er vor der Finanzmarktkrise angeschafft wurde und die Talsohle im Gebrauchtwagensegment eben am Tiefsten ist.
Wenn ich das so lese, meine ich alles richtig zu machen:
Ich kauf mir immer 2 - 5 Jahre alte Autos- meine Autos ein B6 aus Ende 02 - 2006 erstanden für 17k.
ein B7 aus 08 - 2009 erstanden für 20k.
Beide haben sicherlich keine komplette Ausstattung. Aber beide hatten sehr wenig km.
Der B6 soll noch bis 2012 hier bleiben, der B7 bis 2018, dann haben sie beide rechnerisch 250tkm runter, sind 10 Jahre alt und bringen auf dem Privatmarkt noch 3000 - 4000 Euro zB als Winterschlampen oder Fahranfängerautos.
So hatte es bei allen unseren Autos immer hingehauen. Bedeutet, der B7 hätte in 9 Jahren einen Wertverlust bei uns von etwa 18k also 2k pro Jahr - der B6 hätte in 6 Jahren 14k Wertverlust, also etwas mehr als 2k...
Wie ich finde sehr vernünftig - da bleib ein Haufen Geld für andere Sachen über, zB noch nen A3 Sportsback Diesel für längere Fahrten - der zu den gleichen Konditionen gehalten wird.
Ehrlich, ich habe lieber 3 Autos vor der Türe, die nicht nagelneu sind - als einen Jahreswagen, den ich nach einem Jahr jeweils abstoße...Wenn man sie versetzt kauft, so ist einer auch immer "subjektiv" neu.
Zurück zum Thema: Ich würde dir raten, dir den A6 aus dem Kopf zu schlagen und jetzt mit dem Unglück zu leben. So viel "zu klein" ist ein A4 nicht. Und da es dich ja sehr wurmt, dass soviel Geld den Bach runter ist, liegt dir an der Kohle wohl doch soviel, dass du kein neureicher Multimillionär sein wirst.
Tut mir leid für dich.
Viele Grüße
31 Antworten
ich habe solange ich Auto fahre nur 1k Wertverlust pro Jahr.
Kaufe 4-5-jährige und fahre sie bis 13. So aller 8 Jahre ein neuer Gebrauchter.
Geht aber nur, wenn man wenig fährt. Und durchschnittlich immer 9-jährige Autos zu fahren, ist auch nicht jedermanns Sache - aber sehr günstig, das hast du schön vorgerechnet 🙂
Joker
Zitat:
Original geschrieben von 252003
Geht aber nur, wenn man wenig fährt. Und durchschnittlich immer 9-jährige Autos zu fahren, ist auch nicht jedermanns Sache - aber sehr günstig, das hast du schön vorgerechnet 🙂
Joker
ja klar, nur 9-12 tkm /Jahr. Ernstere Reparaturen gehen erst ab dem 12. Jahr los (robuster Motor/
Getriebevorausgesetzt).Aber selbst die Sachen bekomm ich billigst wieder fertig bei weit verbreiteten Modellen.
Nicht immer das allerneuste zu haben spart richtig Geld. So veraltet ist auch ein 9-jähriger nicht. Für mich jedenfalls nicht.
Ich finde das Angebot des TE vom Händler mit 26k fair.
Joker
Ähnliche Themen
In jedem 5. Klass-Mathematikbuch (das ich kenne^^) steht schon drinnen, dass ein Auto im Durchschnitt im ersten Jahr 1/3 seines Neuwerts verliert, dann 1/4, dann 1/5 und danach sinkt der Wert nur noch etwa linear auf 0 ab. Dass der Wertverlust eines Neuwagens immens ist, das weiß eigentlich jeder. Deswegen sind doch Jahres- und Werksdienstwägen so beliebt. Neuwägen leisten sich meist nur noch Leaser und eben Werksangehörige/Firmen oder Leute mit richtig viel Asche - denen sind 10k Wertverlust aber auch egal.
Dein Auto ist aus 11/07 also etwas mehr als 2 Jahre alt.
Würde in deinem Fall bedeuten, dass er einen objektiven Wert von 27k noch hätte - also ein Händler EK (da noch vollversteuert, bzw zumindest regelbesteuert mit 15-17%) von 23k.
Gewinn will der Händler ja auch noch machen, also wären realistisch höchstens 21-22k Einkaufspreis.
Das alles wie gesagt ohne die Finanzmarktkrise und die schwere Absetzbarkeit der Autos im Segment A4 und darüber.
Rechne nochmal 3000-5000 Euros ab und du hast den momentan erzielbaren Einkaufspreis bei nem Händler. Ist sehr bitte, aber die gehen ja auch nur für 20-22k im Moment raus. Auch mit der Ausstattung.
Such doch ein bisschen bei Mobile und rechne da dann etwa 5000 Euros weg, dann hast du den Händlereinkaufspreis.
Es tut mir leid für dich, da ist wenn du ihn wirklich verkaufst echt viel Asche drauf gegangen. Aber nen Jahreswagen sollte man auch net zwingend als 2 Jahreswagen wieder verschachern, wenn man nicht Asche ohne Ende hat - vor allem nicht wenn er vor der Finanzmarktkrise angeschafft wurde und die Talsohle im Gebrauchtwagensegment eben am Tiefsten ist.
Wenn ich das so lese, meine ich alles richtig zu machen:
Ich kauf mir immer 2 - 5 Jahre alte Autos- meine Autos ein B6 aus Ende 02 - 2006 erstanden für 17k.
ein B7 aus 08 - 2009 erstanden für 20k.
Beide haben sicherlich keine komplette Ausstattung. Aber beide hatten sehr wenig km.
Der B6 soll noch bis 2012 hier bleiben, der B7 bis 2018, dann haben sie beide rechnerisch 250tkm runter, sind 10 Jahre alt und bringen auf dem Privatmarkt noch 3000 - 4000 Euro zB als Winterschlampen oder Fahranfängerautos.
So hatte es bei allen unseren Autos immer hingehauen. Bedeutet, der B7 hätte in 9 Jahren einen Wertverlust bei uns von etwa 18k also 2k pro Jahr - der B6 hätte in 6 Jahren 14k Wertverlust, also etwas mehr als 2k...
Wie ich finde sehr vernünftig - da bleib ein Haufen Geld für andere Sachen über, zB noch nen A3 Sportsback Diesel für längere Fahrten - der zu den gleichen Konditionen gehalten wird.
Ehrlich, ich habe lieber 3 Autos vor der Türe, die nicht nagelneu sind - als einen Jahreswagen, den ich nach einem Jahr jeweils abstoße...Wenn man sie versetzt kauft, so ist einer auch immer "subjektiv" neu.
Zurück zum Thema: Ich würde dir raten, dir den A6 aus dem Kopf zu schlagen und jetzt mit dem Unglück zu leben. So viel "zu klein" ist ein A4 nicht. Und da es dich ja sehr wurmt, dass soviel Geld den Bach runter ist, liegt dir an der Kohle wohl doch soviel, dass du kein neureicher Multimillionär sein wirst.
Tut mir leid für dich.
Viele Grüße
Hallo,
es haben ja schon viele vorgerechnet... Ich denke da kann man nichts machen, damit muss man leben. Meinen A4 habe ich seinerzeit auch als Jahreswagen, mit gut 30% unter Neupreis gekauft. Selbst dann verliert man immer noch ne Stange Geld daran 😉 Ich würde mich nächstesmal wohl auch für einen ca. 3jährigen Wagen entscheiden und ihn dann nochmal ca. 5 Jahre fahren. Da hat man dann in Summe ein erträgliches Maß an Wertverlust und trotzdem ein relativ neuwertiges Fahrzeug.
So hart es klingt, aber ich fürchte du wirst diesen Preis für deinen A4 keinesfalls erzielen...
Gruß Jürgen
Hallo Audi fahrer...
Ich persönlich finde die summe 27.500€ viel zu übertrieben..
du kannst für 27.000€ ein top A4 holen Baujahr 2008 mit perfekten ausstatung ...wenn du ihn für 20.000€loswerden möchtest dann ist es realistisch denke ich mal ...weil der ist ja auch kaum benutzt wenn er erst so wenig auf der uhr hat ..das ist ja garnix was du da drauf gefahren bist ....aber echt 27.500€ ist echt zu viel ....schade aber es ist so ...
Das Komische ist, daß ich seit einiger Zeit einem einigermaßen jungen (2-3 Jahre alt) XC90 (Benziner + 7 Sitze) suche und die Teile entgegen aller Erwartung noch relativ sauteuer sind. Die SUVs sind eh noch ganz schön teuer, Krise hin Image her. Seltsam. Da werde ich trotz akuten Platzmangels meinen A4 noch weiterfahren. Vorsichtigen Schätzungen nach habe ich nach jetzt 6 Jahren gute 30-35k EUR "verbrannt" und schätze daß er nur noch um die 12-13k bringen würde.
Zitat:
Original geschrieben von alex_83
In jedem 5. Klass-Mathematikbuch (das ich kenne^^) steht schon drinnen, dass ein Auto im Durchschnitt im ersten Jahr 1/3 seines Neuwerts verliert, dann 1/4, dann 1/5 und danach sinkt der Wert nur noch etwa linear auf 0 ab.
Hab das gerade mal fix durchgerechnet.
Das würde bedeuten, dass ein 50.000,- Euro teuerer Neuwagen nach...
...einem Jahr noch ca. 33.300,- Euro Wert wäre.
...zwei Jahren noch ca. 22.200,- Euro Wert wäre.
...drei Jahren noch ca. 16.700,- Euro Wert wäre.
...vier Jahren noch ca. 13.300,- Euro Wert wäre.
...fünf Jahren noch ca. 11.100,- Euro Wert wäre.
Krasser Preisverfall!
Was den Händler-EK angeht, kommt´s aber ca. hin. +/- 10 %!!!!!!
Glaube aber das was im Mathebuch stand war eher an einer betriebswirtschaftlichen/steuerlichen Abschreibung angelehnt.
Zitat:
Original geschrieben von VariTDI150PD
Hab das gerade mal fix durchgerechnet.Zitat:
Original geschrieben von alex_83
In jedem 5. Klass-Mathematikbuch (das ich kenne^^) steht schon drinnen, dass ein Auto im Durchschnitt im ersten Jahr 1/3 seines Neuwerts verliert, dann 1/4, dann 1/5 und danach sinkt der Wert nur noch etwa linear auf 0 ab.Das würde bedeuten, dass ein 50.000,- Euro teuerer Neuwagen nach...
...einem Jahr noch ca. 33.300,- Euro Wert wäre.
...zwei Jahren noch ca. 22.200,- Euro Wert wäre.
...drei Jahren noch ca. 16.700,- Euro Wert wäre.
...vier Jahren noch ca. 13.300,- Euro Wert wäre.
...fünf Jahren noch ca. 11.100,- Euro Wert wäre.Krasser Preisverfall!
das kann nicht sein. Nach 5 Jahren war meiner bei 11.400€ (60tkm) Neupreis 30k€
Moin,
was glaubt ihr, was die Händler für "dicke Backen" machen bei den ganzen Leasingrückläufern in diesem Jahr.
Da stand seinerzeit auch eine andere Kalkulation hinter.
Gruß
Kuddel
Sei mir nicht böse, aber 36t€ ist auch ein heftiger Preis für einen Jahreswagen mit 11tkm, der damals ja eh schon ein Auslaufmodell war. Sind ja eh schlechte Vorraussetzungen für den Wertverlust wenn man ein Auslaufmodell mit sehr vielen Extras kauft.
So typische Extras die sich postiv auswirken sind z.Bsp. Xenon, Leder,S-Line, Navi, Schiebedach. Alles andere wie z. Bsp. Bose, CD Wechsler, Klavierlack, dunkle Scheiben, Licht und Glanzpaket,Tempomat,4 el Fenster ist beim Wiederverkauf kaum ein Vorteil.
Hi,
bei Inzahlungnahmen sind doch die "Preisvorstellungen" eher sekundar, primär geht es im wesentlichen um die Differenz. Interessant ist einzig die Höhe deiner Zuzahlung.
Bedeutet im Klartext, bekommst du weniger für deinen alten A4, dann zahlst du auch weniger für deinen neuen A6, denn die preisbildenden negativen Einflüsse ( Wertverlust, Wirtschaftskrise pp) sind ja für beide annähernd identisch.
Hallo,
tja, ich habe gestern auch mal wieder einen "Schock" bekommen. Hatte morgens hier gelesen und da mein Auto Tüv neu brauchte, habe ich gleich mal eine Bewertung machen lassen......hätte ich es mal gelassen. Als ich den Wagen kaufte (Werksdienstwagen, 12/2007 gekauft, EZ 01/2007, 8000km, 23500€) waren als "Extras" nur das Farb-FIS, APS vorn+hinten, Rollos hinten, 4elF und Sitzheizung drin. Habe ja nun einiges noch eingebaut, wie man meiner Signatur entnehmen kann. Bei der Bewertung gestern (jetzt 43000km) kamen dann nicht mal 12000€ raus.....traurig aber wahr. Aber der Verkäufer meinte dann noch ganz stolz, das der Preisverfall bei Audi ja im Vergleich zu anderen nicht so groß wäre.....selten so gelacht....auch wenn ich derzeit keine Vergleichsmöglichkeit habe......