Lenken schädlich, wenn man auf der Bremse steht
Hallo,
Ich habe eine Freundin letztens dabei ertappt, dass sie im Stand, also beim seitwärts einparken, auf der Bremse stand und dabei gelenkt hat. Hab natürlich gleich mein Maul aufgerissen 😁 Und zwar habe ich ihr erklärt, dass das die Servopumpe überlastet.
Zur Sicherheit wollte ich es gerade googeln, fand dazu aber keinen einzigen Beitrag. Liege ich jetzt falsch, oder ist das nur einfach sehr unbekannt, dass man das nicht machen soll? Bzw. hat sich da heutzutage bei modernen Autos was dran geändert.
Danke und Gruß
Beste Antwort im Thema
sehe bei bremse und servo keinen zusammenhang. wenn du stehst, kann der servo doch egal sein, ob du bremst oder nicht?
entschuldige dich umgehend bei deiner freundin 😉
105 Antworten
Zitat:
@VolkerIZ schrieb am 31. August 2017 um 13:45:34 Uhr:
wenn die Lenkung im Stand nicht geht, vielleicht doch mal das Auto in Bewegung halten. Genau wie wir es als Handwerker immer wieder
Die Lenkung geht aber im Stand, bei mir dank passender Servolenkung sogar extra leicht, wird dann beim Fahren etwas schwerer.
Meinst Du der Hersteller baut das extra so ein, damit man besonders leicht alles kaputt machen kann, oder hat er evtl. von vornherein mit der Benutzung gerechnet und es passend dimensioniert?
Wäre es schädlich, hätte jedes Fahrzeug mit Automatik-. Getriebe ein Problem. Einparken ohne zugleich auf der Bremse zu stehen ist da oft nicht möglich. Und die Servopumpe unterscheidet sich m.E. nicht von den Schaltgetrieblern.
Ganz abgesehen davon muß man um in enge Parklücken zu kommen oft noch im Stand "rudern". Sonst würde der gefahrene Kreisbogen zu groß und man käme nicht in die Lücke.
Dass es die Pumpe mehr belastet als in Bewegung mag wohl sein. Aber dafür ist sie da und auch ausgelegt.
Zitat:
Die Lenkung geht aber im Stand, bei mir dank passender Servolenkung sogar extra leicht, wird dann beim Fahren etwas schwerer
Das ist bei allen Servolenkungen so. Die Stärke der Lenkkraftunterstützung wird mit zunehmender Geschwindigkeit heruntergeregelt.
es erstaunt mich, wie viele hier offensichtlich nicht richtig autofahren (gelernt haben)😰
es geht im übrigen nicht nur im die pumpe, sondern um sämtliche achsteile/lagerungen von querlenker bis spurstangen.
es reicht, wenn der wagen nur minmalst rollt, ein paar mm/sec, das nimmt enorm druck von der stange😁 es muß keiner mit 15km/h in die parklücke preschen.
und komisch, mit automatik beim 'kriechen' klappt das bei mir besonders gut.
beim archaischen x00ps-schalter-boliden mit der mit dem-linken-fuß-1-tonne-verschieben kupplung ist es deutlich unangenehmer, aber selbst hier widerstehe ich der versuchung😁
bei einem wagen habe ich seit jetzt fast 30(!) jahren dieselbe servopumpe. andere wechseln die im 3-jahres takt. das lenkgetriebe mußte ich dieses jahr leider wegen undichtigkeit erneuern; wobei nicht feststeht, ob es an einer zu spät bemerkten maroden manschette lag oder die dichtringe selbst 'durch' waren.
die mechanik ist aber noch gut; weswegen es jetzt neu abgedichtet auf lager kommt.
und selbst die spurstangen waren noch die ersten; wobei der wagen von jeher ziemlich sportlich gefahren wurde.
andere haben mit vergleichbarer laufleistung am selben wagentyp bereits mehrere ausgeschlagene lenkgetriebe gehabt.
also irgendwodran wirds wohl doch liegen.🙄
übrigens über den humoristischen beitrag
Zitat:
die hersteller werden ausreichend dimensionieren
habe ich herzlich gelacht, danke dafür!
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Zitat:
@TT.ransporter schrieb am 31. August 2017 um 14:32:00 Uhr:
Zitat:
Die Lenkung geht aber im Stand, bei mir dank passender Servolenkung sogar extra leicht, wird dann beim Fahren etwas schwerer
Das ist bei allen Servolenkungen so. Die Stärke der Lenkkraftunterstützung wird mit zunehmender Geschwindigkeit heruntergeregelt.
Als bei mir nennt sich das Parameterlenkung, und ist ein aufpreisplichtiges Extra.
Mein Eltern fahren den gleichen Wagen ohne das Extra, und im Stand merkt man schon deutlich dass meine Lenkung noch leichtgängiger ist.
Zitat:
@sukkubus schrieb am 31. August 2017 um 14:45:56 Uhr:
es erstaunt mich, wie viele hier offensichtlich nicht richtig autofahren (gelernt haben)😰es geht im übrigen nicht nur im die pumpe, sondern um sämtliche achsteile/lagerungen von querlenker bis spurstangen.
es reicht, wenn der wagen nur minmalst rollt, ein paar mm/sec, das nimmt enorm druck von der stange😁 es muß keiner mit 15km/h in die parklücke preschen.
und komisch, mit automatik beim 'kriechen' klappt das bei mir besonders gut.
Kommt halt immer auf den Platz an. Manchmal gehts gut, manchmal weniger gut.
Zitat:
bei einem wagen habe ich seit jetzt fast 30(!) jahren dieselbe servopumpe. andere wechseln die im 3-jahres takt. das lenkgetriebe
Und ich hatte noch nie eine defekte Servopumpe. Ok, ich hatte auch noch kein Auto mit 30 Jahre, aber >10 Jahre waren die alle.
Aber wie gesagt, wenn der Wagen in die Presse oder nach Afrika geht, ist mir der Zustand herzlich egal.
Zitat:
andere haben mit vergleichbarer laufleistung am selben wagentyp bereits mehrere ausgeschlagene lenkgetriebe gehabt.
also irgendwodran wirds wohl doch liegen.🙄
Mit Sicherheit am falschen Einparken. An der restlichen Fahrweise, die im Vergleich zum Parken wahrscheinlich 99% der Laufzeit ausmacht kann es ja nicht liegen.
Denn wie ich jetzt gelernt habe scheint die Lenkung währen der Fahrt keinerlei Belastungen ausgesetzt zu sein.
Zitat:
@sukkubus schrieb am 31. August 2017 um 14:45:56 Uhr:
übrigens über den humoristischen beitrag
Zitat:
die hersteller werden ausreichend dimensionieren
habe ich herzlich gelacht, danke dafür!
Nachdem Du fertig gelacht hast, magst Du mir dann erklären warum bei mir keine Defekte auftreten, obwohl ich ja offensichtlich extrem mit dem Material umgehe.
Einfach nur Glück gehabt, die letzten 25 Jahre?
ok, du hast recht
und alle anderen doof
😎
Zitat:
@sukkubus schrieb am 31. August 2017 um 15:15:20 Uhr:
ok, du hast recht
und alle anderen doof
😎
Achja, wenns im Internet steht muss es ja stimmen. Das war natürlich der absolute Beweis.
Da Du ja anscheinend den absoluten Durchblick und das Fachwissen hast, kannst Du mir ja gerne nochmal die letzte Frage aus meinem vorigem Beitrag beantworten.
Ansonsten nehme ich zur Kenntniss (was ich auch niemals bezweifelt habe), dass der Verschleiß beim Lenken im Stand höher ist als beim Rollen, und benutze mein Auto weiter wie es mir passt, und lebe damit dass es irgenwann kaputt geht.
Zitat:
@TT.ransporter :
Das ist bei allen Servolenkungen so. Die Stärke der Lenkkraftunterstützung wird mit zunehmender Geschwindigkeit heruntergeregelt.
Ähm, .. . . . Nö
Zitat:
@frestyle schrieb am 31. August 2017 um 22:29:02 Uhr:
Zitat:
@TT.ransporter :
Das ist bei allen Servolenkungen so. Die Stärke der Lenkkraftunterstützung wird mit zunehmender Geschwindigkeit heruntergeregelt.
Ähm, .. . . . Nö
Also bei meinem Auto wie gesagt Bj 1991 ist es so dass im Stand wenn ich die Lenkung bewege, die Leerlaufdrehzahl leicht angehoben wird um das lenken zu unterstützen....( Hydraulische Servolenkung )
Man merkt doch, wie sich das alles verspannt, wenn man mit Bremse im Stillstand lenkt und dann beim Öffnen der Bremse, wie es sich wieder entspannt. Auch wenn es das Material abkoönnen muss, und auch wenn ich das hier und da machen muss: Die Belastung ist schon höher als ohne Bremse.
Das hat mir mein Fahrlehrer schon in den 90er Jahren beigebracht im Stand wird nicht gelenkt (egal ob mit oder ohne Bremse) sondern nur wenn man rollt. Er hatte damals deswegen so lange es nur ging auf Servolenkung bei seinen Fahrschulautos verzichtet.
GRuß tobias
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 1. September 2017 um 08:21:31 Uhr:
Das hat mir mein Fahrlehrer schon in den 90er Jahren beigebracht im Stand wird nicht gelenkt (egal ob mit oder ohne Bremse) sondern nur wenn man rollt. Er hatte damals deswegen so lange es nur ging auf Servolenkung bei seinen Fahrschulautos verzichtet.GRuß tobias
Moin, kenne ich aus meiner Fahrschule nicht anderst, und überhaupt ist meine Kenntnis möglichst nicht bei stehenden Rädern lenken....
Gut, dass ich nie ein Auto mit Servopumpe hatte. 😁
Aber meistens lenkt man doch eh nicht im Stehen, außer es ist so eng, dass es nicht anders geht.
Zitat:
@pgs-hd schrieb am 1. September 2017 um 06:18:52 Uhr:
Man merkt doch, wie sich das alles verspannt, wenn man mit Bremse im Stillstand lenkt und dann beim Öffnen der Bremse, wie es sich wieder entspannt. Auch wenn es das Material abkoönnen muss, und auch wenn ich das hier und da machen muss: Die Belastung ist schon höher als ohne Bremse.
Da sich die Drehachse etwa in der Mitte der Radaufstandsfläche befindet, ist es fast völlig egal ob gebremst wird oder nicht. Lenkrollhalbmesser googlen. Für das Fahrwerk ist das keine außergewöhnliche Belastung, das muss viel mehr abkönnen als das bisschen lenken im Stand. Für die Pumpe oder Elektromotor samt Lenkgetriebe ist das schon viel Arbeit, keine Frage, muss aber eine relativ aktuelle Lenkung auch abkönnen. Sonst wären ja alle Fahrzeuge aus den Innenstädten defekt. Die Endanschläge sind ja mittlerweile auch gedämpft.