ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. LEDs statt Halogen Birnen

LEDs statt Halogen Birnen

Themenstarteram 23. August 2019 um 18:13

Hi,

wollte mal wissen, ob es möglich ist LEDs statt den Halogen Birnen einzubauen. Damit meine ich NICHT das Abblendlicht, sondern Blinker, Rücklicht, Bremslicht, Nebelschlussleuchte und eventuell falls das geht eben die Nachtbeleuchtung hinten.

Ich fahr einen VW Fox und würde den bischen "aufpeppeln" :D

 

Achso: Gibt es LEDs überhaupt mit den ganzen Steckverbindungen für Autos mit eben Halogen?

Beste Antwort im Thema

Da werden sich Deine Hintermänner/Frauen und Diverse aber freuen, wenn das Brems- und Abblendlicht mit womöglich viel zu grellen LEDs leuchtet. Vielleicht reicht aber schon die Erkenntnis, dass man es nicht machen darf?

52 weitere Antworten
Ähnliche Themen
52 Antworten

Zitat:

@Johnes schrieb am 23. August 2019 um 19:31:34 Uhr:

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 23. Aug. 2019 um 18:31:14 Uhr:

muß bald zum TÜV, mal guggen, ob ich die vor Ort wieder wechseln muß, oder ob der Prüfer eine echte Verbesserung akzeptiert . . .

Wenn er sich an die gesetzliche Regelung hält, musst du entweder umbauen, oder darfst dich gleich wieder hinten anstellen.

Egal, ob besser oder nicht, nicht erlaubt, bleibt nicht erlaubt. BE erlischt! Er hat keinen Spielraum. Er MUSS die Plakette verweigern! Er darf nicht mal mit dem Hinweis weiter machen, du musst das zurück bauen. Bei erloschener BE würde er seine Akkreditierung riskieren. Stell dir vor beim Abbiegen von der Prüfstelle knallt es. Deine LED wird dann entdeckt, dein Versicherungsschutz ist in Gefahr und du versuchst dich auf die gerade bestandene HU zu berufen. Schwupps steht der Prüfer ohne Job da!

MfG

Na jetz' übertreib's mal nicht ! Wird alles nicht soo heiß gegessen ;-)

Die LED-Standlichtbirnchen vorne sind auch schon 2x durch TÜV gekommen, und das obwohl der TÜV-Azubi das 1. mal lauthals "LED LED !" gerufen hatte, der verantwortliche ältere Prüfer hat aber nur mit einem "na und ?" abgewunken :p

Versicherungsschutz ist auch nur in Gefahr, wenn's wirklich was mit dem Unfall zu tun hat oder den gar verursacht hat. Soo oft fahr ich jetzt auch nicht nachts rückwärts um's Eck und blende jemanden damit ;-) Und sooo garstig hell sind die nu auch wieder nicht. Aber eben doch merklich heller als die original-BMW-Lichter, sehr angenehm + komfortabel. Heutzutage sind ja schon manche Kennzeichenbeleuchtungen heller ;-)

Ja, sind (wie oben geschrieben) die Rückfahrlichter (Rückfahrscheinwerfer).

Ich probier's jetzt einfach mal aus, was passiert. Wären ja auch ruck-zuck noch vor Ort beim TÜV getauscht, wenn's wirklich beanstandet wird.

Werde berichten :)

Ansonsten bau ich die dann eben nach dem TÜV wieder ein, ich will ja schließlich was sehen nachts rückwärts. Manche LKW oder Auflieger (der muß 15m weiter hinten nachts was sehen !) haben sogar Nebelscheinwerfer als Rückfahrscheinwerfer (55 Watt), hat der TÜV auch nie was gesagt (ok, mit Glühbirne).

Naja,LED in RFS u.Spiegelblinkern fallen nicht negativ auf,hab ich auch als Umrüstung,für Abbiegelicht u.Nebler sind Osram CBI o.NB Laser eh besser u.dazu legal.

Hinten ist es ja teils so das für Rücklicht u.Bremslicht ein 2 Fadenglühobst zuständig ist u.da dacht ich gibt's eh nix,aber wo seltene Kombi heutzutage.

Gegen ein kräftigeres Bremslicht gibt's eigentlich wenig entgegenzusetzen,sehe ich manche Mercedes vor mir tut schon das normale Rücklicht in den Augen weh,wie das zugelassen worden ist frag ich mich bis heut.

Warte mal ab, bis es kracht und ihr nicht mehr vertuschen könnt. Kasko-Versicherung verweigert sofort. HP bis 5.000€ Regress.

 

Aber macht mal! Nachher ist das Geheule wieder groß...

 

Ein zusätzlicher RFS ist zulässig! Daher, ist es kein Problem, wenn am LKW/PKW einer dran ist. Das kann ein LED-Scheinwerfer mit e-Kennzeichen sein. Ein NSW wäre von der Ausleuchtung nicht der Burner. Die LKW's bei uns haben oft Arbeitsscheinwerfer als RFS dran. Seperat zuschaltbar. (Geht aus, wenn der R raus genommen wird.)

 

MfG

Zitat:

@PeterBH schrieb am 23. August 2019 um 20:42:52 Uhr:

Viel schreibt § 52a StVZO für Rückfahrscheinwerfer nicht vor.

Die spannenden Anforderungen stehen in der StVZO in §22a Absatz 1 Nummern 12a und 18, jeweils in Verbindung mit der FzTV und den entsprechenden TA bzw. alternativ (heute fast ausschließlich genutzt) in den entsprechenden EG- bzw ECE-Regelwerken.

Zitat:

@Johnes schrieb am 24. August 2019 um 00:00:23 Uhr:

Ein zusätzlicher RFS ist zulässig!

Insgesamt maximal 2 Stück und kein Dritter.

Zitat:

@Johnes schrieb am 24. August 2019 um 00:00:23 Uhr:

Die LKW's bei uns haben oft Arbeitsscheinwerfer als RFS dran. Seperat zuschaltbar. (Geht aus, wenn der R raus genommen wird.)

Trotzdem nur im Stand erlaubt, wird aber von der Polizei und beim TÜV wohlwollend toleriert.

Zitat:

@Johnes schrieb am 24. August 2019 um 00:00:23 Uhr:

Warte mal ab, bis es kracht und ihr nicht mehr vertuschen könnt. Kasko-Versicherung verweigert sofort. HP bis 5.000€ Regress.

Aber macht mal! Nachher ist das Geheule wieder groß...

....

MfG

Man kann echt übertreiben...

Ich hatte schon mehrere Unfälle mit erlebt, nie wurden die rückleuchten seziert, ob sich eine illigale LED im RÜCKfahrscheinwerfer befindet, da gibt es wirklich fiese orginal Glühobst Konstruktionen, da wär ein teelicht nicht dunkler:D

Wir reden hier ja nicht von selbst zusammengefummelten Xenon Scheinwerfern.... also mal Kirche im Dorf lassen würde ich sagen..;)

Selber hatte ich in einem ehemaligen Auto die vorderen Standlichtbirnen gegen ähnlich helle warmweiß LED getauscht, einfach aus dem Grund, weil das Bordnetz die orginal Glühfrüchte im monatsintervall gekillt hat und man nach jedem Wechsel gebrochende Finger hatte:rolleyes:, ging bei der HU problemlos duchr, musste nie 5000 EUR Regress zahlen ... :p

Und ich hatte schon 2 Fälle, wo es eine Teilschuld wegen blendendem Bremslicht gab, weil die Rücklichtgläser durch die UV-Strahlen schon fast glasklar waren. Eine Krankheit bei alten Opels und Fords.

Wer „einfach mal“ auf LED wechseln möchte „weil es paßt“ bedenke, es geht hier um recht komplexe technische Dinge die bei anderen Leuchtmitteln als den zugelassenen und zertifizierten, zum tragen kommen. Wenigstens bei den Komponenten die im Verkehr eine Rolle spielen, wie Blinkleuchten, Rückleuchten,Nebelscheinwerfer u.ä.

Genannt seien hier nur einige Schlagworte wie , Abstrahlwinkel und Blendverhalten, maximal/minimal Helligkeit, Farbwiedergabe, mechanische Eigenschaften, Elektrotechnische Eigenschaften in verschiedenen Bordnetzen, Nutzung in Klarglas / Streuscheibenscheinwerfern und und und..

Alles das will bedacht und überprüft sein, wenn man Leuchtmittel mit völlig anderen Eigenschaften einsetzt, als die dafür entwickelten und geprüften. Ansonsten dürfte Lichttechnisch sehr schnell „Wild-West“ auf den Straßen herrschen.

Und auch ein „netter“ Prüfingenieur beim TÜV gäbe bei seiner Beurteilung, ob die auf LED umgerüstete Nebelschlussleuchte „zu hell oder dunkel“ leuchtet oder das „rot“ der Bremslichter, oder das gelb der Blinkleuchten mit den LED’s noch in den richtigen Farben wiedergegeben wird, nur seine persönliche Meinung wiedegeben. Geeignete Meßtechnik für eine objektive Beurteilung dürfte ihm fehlen. Also von daher macht es schon Sinn dieses Thema gesetzlich und seriös anzugehen.

Wer also umrüsten möchte sollte das mit für die StVO zugelassenen Umrüstsätzen tun (wenn’s die schon gibt), oder es lieber bleiben lassen. Die anderen Verkehrsteilnehmer werden es danken.

Zitat:

@4Takt schrieb am 24. August 2019 um 10:33:36 Uhr:

Und ich hatte schon 2 Fälle, wo es eine Teilschuld wegen blendendem Bremslicht gab, weil die Rücklichtgläser durch die UV-Strahlen schon fast glasklar waren. Eine Krankheit bei alten Opels und Fords.

Das klingt nach einem Märchen, weil bei der Hauptuntersuchung genau so etwas bemängelt werden müsste - oder tritt diese Krankheit spontan innerhalb von zwei Jahren auf?

Man kennt ebend keine Einzelheiten ... gab es noch andere Gründe für die Teilschuld, hat man die Teilschuld anwaltlich angezweifelt, oder es einfach so hingenommen ...

Beim Focus Turnier wird das Rücklicht und Bremslicht häufiger bemängelt. Dort löst sich die rote Beschichtung öfters ab.

 

Sind rosa oder schon weiße Löcher zu sehen, gibt es bei einem regelkonformen Prüfer keine HU mehr.

 

Mein Kollege hat 1/4 Mitschuld bei einem Auffahrunfall gehabt, weil ein Rücklicht defekt war. (Bremslichter alle 3 i.O.!) Der Unfall war morgens um fünf. Daher die Aussage, die Einschätzung der Entfernung war eingeschränkt.

 

MfG

Verstehe nicht dass manche alles besser wissen wollen, muss da Johnes mal zustimmen. Es gibt gesetztliche Regelungen über die Beleuchtung und alles andere ist verboten .

Wenn es der TÜV Prüfer nicht bemerkt, dann hat einer Glück gehabt, aber wenn er es bemerkt gibt es Probleme ( ausser man geht zu einem wo für Geld alles durch geht, sowas soll es ja auch geben, zumindest gegeben haben denn heute wird sich gar mancher hüten was unzulässiges durch gehen zu lassen ). Klar denken manche sie wären dem Prüfer so sympatisch dass er darüber hinweg sieht, nein sicher nicht, das kann ihn seinen Job kosten und den setzt er wegen keinem aufs Spiel.

 

Und was Johnes noch anspricht, Regress bei einem Unfall, da kann ich ihm auch nur recht geben. Er meint auch hier sicher nicht bei einem kleineren Bagatell Schaden, sondern stell Dir mal einen Unfall mit einem Todesopfer vor, egal wie es passierte und wer erst mal Schuld war. Die Gutachter werden demjenigen der was nicht zulässiges verbaut hat schon sagen wo`s lang geht und dann wie auch Johnes schreibt, ist das Geschrei gross und gerade von denen die jetzt hier großspurig das verharmlosen sicherlich am größten.

Denn bei einem schweren Unfall mit Todesfolge ( braucht Dir nur hinten ein Motorrad drauf zu rasen ) geht es nicht um lächerliche 1000 € da geht es um ganz andere Summen und da versuchen alle möglichst nicht zahlen zu müssen. Da ist nicht nur die KFZ - Versicherung dann hinter her wer zahlt, da kommt auch die Lebensversicherung, die Krankenkasse und Du wärst froh wenn Du nichts unzugelassenes montiert hättest.

 

Also man darf das nicht ins lächerliche ziehen, mir passiert nichts und so. Aber das heisst nicht, dass ich nicht den Wunsch nach sowas verstehe, aber dann muss ich halt abwarten bis es sowas mit Prüfzeichen gibt.

 

Teil 2 folgt

Will aber mal 2 Beispiele nennen, dass ich auch ab und an so denke und dummerweise wie andere hier handele.

Habe an meinem 5er Golf mir auch LED Nummernschildleuchten rein gemacht, das beanstandete der TÜV die würden blenden obwohl die nicht heller oder sonst was waren wie bei anderen Golfs oder anderen Autos, also musste ich sie raus machen.

Und das zweite Beispiel hatte an meinem 4er GTI eine Unterboden Beleuchtung, die war also während der Fahrt nie an, störte also weder den Verkehr noch andere Verkehrsteilnehmer. Beim ersten TÜV nach der Montage musste die Werkstatt wo ich zum TÜV war die Kabel durch petzen, auch wenn wir sie nach der Abnahme wieder neu zusammen gelötet haben.

Dann hatte ich 1 mal TÜV und es gab gar keine Beanstandung oder Problem und dann beim nächsten TÜV wurde dem Prüfer auch angeboten die Kabel durch zu schneiden, aber der bestand darauf dass die komplette

Beleuchtung entfernt wird. So ist es nun mal, man kann mit so unzulässigen Dingen mal Glück aber auch Pech haben und ein gewisses Risiko hat man wegen einer Teilschuld im Falle eines schweren Unfalls immer,

Daher was soll das ganze, warte lieber bis es was zulässiges gibt, denn ich brauche den Stress mit den Beamten von TÜV oder Polizei und das Risiko bei einem Unfall eine Teilschuld zu bekommen nicht, sowas wiegt eine solche Umbaumaßnahme nicht auf.

Und auch klar wenn man jünger ist denkt man die anderen spinnen man kann doch sowas machen, aber das kann man nicht, dafür ist leider bei uns in Deutschland alles vorgeschrieben was in anderen Ländern vielleicht gar kein Problem ist.

Gibt ja auch einige Gründe die für LED im Auto sprechen, aber, der Gesetzgeber kriegts mal wieder nicht auf dei Kette..

Das sagt der ADAC:

https://www.adac.de/.../

Zitat:

@GTITyp schrieb am 27. August 2019 um 00:43:14 Uhr:

...sondern stell Dir mal einen Unfall mit einem Todesopfer vor, egal wie es passierte und wer erst mal Schuld war. Die Gutachter werden demjenigen der was nicht zulässiges verbaut hat schon sagen wo`s lang geht und dann wie auch Johnes schreibt, ist das Geschrei gross und gerade von denen die jetzt hier großspurig das verharmlosen sicherlich am größten.

Denn bei einem schweren Unfall mit Todesfolge ( braucht Dir nur hinten ein Motorrad drauf zu rasen ) geht es nicht um lächerliche 1000 € da geht es um ganz andere Summen und da versuchen alle möglichst nicht zahlen zu müssen. Da ist nicht nur die KFZ - Versicherung dann hinter her wer zahlt...

Wie oft hab ich sowas schon geschrieben...nicht nur wegen Beleuchtungen sondern auch wegen Car-Hifi-Einbauten....

Niemand macht sich da Gedanken darüber...interessiert einfach nicht weil (Zitat):

Mir passiert sowas nicht weil ich immer vorsichtig und vorausschauend fahre!

Oder auch gern genutzt:

'Ist doch noch nie pasiert!'

Menschen werden erst dann wachgerüttelt wenn sie es am eigenen Leib spüren...vorher sind alle Hinweise vergebene Liebesmühe!

Dummerweise ist es dann aber eben zu spät...

Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. LEDs statt Halogen Birnen