Lebensdauer von Motoren allgemein.
Hallo Leute.
In letzter Zeit tauchen immer öfter Motoren mit wenig Hubraum und viel PS auf. Kann mir einer erklären, wie sich dies auf die Lebensdauer von solchen Motoren gegenüber den "normalen" auswirkt.
Beste Antwort im Thema
Motoren bzw. deren abgasbestimmende Komponenten müssen für 160.000 km halten. Alles andere ist "kann". Ok, bei VW passen die Abgase ab Werk nicht, dafür brauchen die auch 2-3 Steuerketten auf 160.000 km *duck*
167 Antworten
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 7. November 2020 um 21:20:23 Uhr:
Mit welchem Vorteil bzw. welcher Nachteil besteht bei den Turbos tatsächlich?
turboloch und turbolag, dazu die sache mit der haltbarkeit...und natürlich, daß man bei turbomotoren bewi gleicher leistung gerne hubraum und brennräume einspart, was ansprechverhalten und laufruhe nachhaltig beeinträchtigt
Dazu vielleicht mal ein wenig Hintergrund zum Motor:
Klick mich!
Hier wird gerade ein Motor aus 1972 (klar, er wurde weiterentwickelt) und einer 4-Gang-Wandlerautomatik mit einem Motor aus 2011 mit einem 7-Gang-DSG verglichen.
Hat vielleicht sonst noch jemand irgendwelche ähnlich unsinnigen "Vergleiche" zur Hand?
Wenn man vergleicht, dann bitte vernünftig und nicht mit solchen Rahmenbedingungen.
Zitat:
@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 21:21:57 Uhr:
Zitat:
@abm_70 schrieb am 7. November 2020 um 20:55:09 Uhr:
..........
ja, beim 1,4 er mit 122 ps...die leistung holt man heute aus einem liter, samt etwa 1,5 bar...das ding hat kein turboloch, sondern eher einen nturbokrater 😁Mazda bietet im 3 (=kompaktlasse) noch einen 2,0 sauger mit 122 ps an...sogar hybridisiert und mit zylinderabschaltung...ist ein sehr sparsamer motor, siehe meine links
......Ok, ich kann ja nur dvon berichten, was ich kenne und schon gefahren bin. Das war eben der 1.4 TFSI (EZ 10/2015) mit 125 PS und den fährt man mit 6-6,5 l/100 km im üblichen Drittelmix ohne zu schleichen.
Den oben erwähnten Mazda müsste man dann mit dem neueren Audi A1 Sportback 30 vergleichen, der eben so ein 1,0 l Motor mit 3 Zylindern und 116 PS ist.
Ob der ein Turboloch wie ein Krater hat, weiß ich nicht. Wenn ich mir die Verbrauchswerte nach WLTP anschaue, dann sehe ich aber , dass er 0,4 l/100 km sparsamer angegeben ist als der Mazda 3 und dass, obwohl der Audi A1 noch nicht einmal hybridisiert ist.
.... und jetzt auf einmal sollen zusätzliche Motorteile keine Rolle mehr spielen, weil da vorne Mazda drauf steht, wenn man (nicht ich) die Ansicht vertritt: " ......außerdem geht nur das kaputt, was auch verbaut ist...😕
du vergleichst hier nen audi a1 mit nem mazda 3, das richtige modell heißt jedoch mazda 2, und das ist (mit 90 ps) nach wtp aktuell mit 5,3 l / 100 km angegeben, somit um 0,2-0,5 l / 100 km sparsamer als ein audi a1 1.0 tfsi mit 95 ps...aber ich halte das für korinthenkackerei...viel relevanter sind die vorteile bzgl ansprechverhalten und laufkultur
Zitat:
@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 21:21:57 Uhr:
.... und jetzt auf einmal sollen zusätzliche Motorteile keine Rolle mehr spielen, weil da vorne Mazda drauf steht, wenn man (nicht ich) die Ansicht vertritt: " ......außerdem geht nur das kaputt, was auch verbaut ist...😕
An welche zusätzlichen Teile denkst du dabei?
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na, was wohl? Lader, llk, das ganze gedöns halt...und sauger klappt auch prima mit saugrohreinspritzung, somit auch noch die injektoren samt hdp
Zitat:
@abm_70 schrieb am 7. November 2020 um 21:28:33 Uhr:
......du vergleichst hier nen audi a1 mit nem mazda 3, das richtige modell heißt jedoch mazda 2, und das ist (mit 90 ps) nach wtp aktuell mit 5,3 l / 100 km angegeben, somit um 0,2-0,5 l / 100 km sparsamer als ein audi a1 1.0 tfsi mit 95 ps...aber ich halte das für korinthenkackerei...viel relevanter sind die vorteile bzgl ansprechverhalten und laufkultur
Sorry, ich war nicht schnell genug während du schriebst, habe ich das mit der Klasse bereits oben ergänzt und auf den Audi A3 Sportback verwiesen, der ebenfalls wie der Mazda 3 ein Kompaktklassen_PKW ist.
Aber damit ist es auch aus meiner Sicht genug, denn jeder macht so seine eigenen Erfahrungen ..... oder wird sie noch mit künftigen PKW machen.
Hoffentlich sind es dann nur überwiegend positive.
Zitat:
@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 21:43:08 Uhr:
Zitat:
@abm_70 schrieb am 7. November 2020 um 21:28:33 Uhr:
......du vergleichst hier nen audi a1 mit nem mazda 3, das richtige modell heißt jedoch mazda 2, und das ist (mit 90 ps) nach wtp aktuell mit 5,3 l / 100 km angegeben, somit um 0,2-0,5 l / 100 km sparsamer als ein audi a1 1.0 tfsi mit 95 ps...aber ich halte das für korinthenkackerei...viel relevanter sind die vorteile bzgl ansprechverhalten und laufkulturSorry, ich war nicht schnell genug während du schriebst, habe ich das mit der Klasse bereits ergänzt.
Aber damit ist es auch aus meiner Sicht genug, denn jeder macht so seine eigenen Erfahrungen ..... oder wird sie noch mit künftigen PKW machen.
Hoffentlich sind es dann nur überwiegend positive.
also, ich möchte gerne einen motor, welcher direkt anspricht, dabei so ruhig wie möglich ist...elektromotoren interessieren mich allerdings nicht....von daher bleiben nur ausreichend dimensionierte sauger mit mindestens 4 zylinder übrig
Was grundsätzlich beim Turbo auch geht. Macht halt keiner mehr, da du im Kaltstart dein Gemisch besser treffen kannst (weit weniger Kondensationsverluste). Und da die Masse der Emissionen eines Prüfzyklus aus dem Kaltstart kommt.... Zusammen mit einem Turbo haste noch den Vorteil, dass Quencheffekte an Wänden und damit HC/CO vor Kat anteilig weniger werden. Vorteil des Downsizings....
Was die aktuellen Turbos häufiger haben - Zylinderabschaltung. Weil DAS bringt im Teillastbereich zusammen mit Miller/Atkinson richtig was. Also beim Verbrauch.
Wobei das beim Sauger alles ja nicht ausgeschlossen ist, lediglich die Aufladung fällt halt weg, dafür kann die Verdichtung erhöht werden.
Generell ist der Vergleich auch gar nicht so einfach oder eindeutig, wie er hier gerne dargestellt wird.
Wenn man bedenkt, dass im gleichen Fahrzeug, der nahezu gleiche Motor in verschiedenen Leistungsstufen unterschiedliche Verbräuche erzielt, scheint da weitaus mehr hinter zu stecken, als nur die Frage, ob eine Aufladung verwendet wird oder nicht.
Hier wird aber so getan, als ließen sich durch eine Aufladung literweise Kraftstoff einsparen, was mit der Realität wohl eher wenig bis nichts zu tun hat.
Ich habe mich vor 4 Jahren ganz bewusst nach einem Motor umgesehen, mit dem ich das bis dahin gefahrene Profil (eher Strecken >20 km), das sich seither zu 95% mit Strecken <10 km gewandelt hat, besser/beruhigter abdecken konnte. Also fiel ein Diesel schon mal komplett raus. Bei den Benzinern gab es zu fast 100% nur noch Turbomotoren. Da hatte ich etwas Bauchweh, da der Turbo bei dem Fahrprofil fast nur mit kaltem/lauwarmem Öl fahren würde. Ich habe mich dann für einen Saugbenziner entschieden und die Wahl bisher in keiner Weise bereut. Seit nunmehr 4 Jahren und fast 80 tkm bisher null Probleme oder Auffälligkeiten.
Der Verbrauchsfortschritt bei den Motoren ist geradezu frappierend. Bis 2008 fuhren meine Schwester und mein Schwager einen 4er Golf mit 1,4-L-Motor mit 75 PS, der in etwa mit meinem derzeitigen Fahrprofil gefahren wurde. Verbraucht hat der immer zwischen 7,5 und 8 Liter. Und heute fahre ich eine "Schrankwand" mit mehr als der 2,5-fachen Leistung, dem 1,8-fachen Hubraum, 500 kg mehr Gewicht, Automatik und Allrad mit genau diesem Verbrauch von 8 l durch die Gegend (öfter mal auch durchs Gelände, Streuobstwiesen und auf den Acker). Ich bin heilfroh, mir damals keinen Kuga, der auch in der Auswahl stand, geholt zu haben. Der hat eine vergleichbare Leistung/ Drehmoment (182 PS/240 Nm zu 192 PS/256 Nm), aber eben nur 1,5 l Hubraum mit Turbo. Dieser Motor verbraucht laut Spritmonitor 2 Liter mehr, man liest hier im Forum von reihenweisen Motorschäden, unter 1500 U/min geht dem Motor sofort die Puste aus. Von daher habe ich bezüglich der Lebensdauer, was die verschiedenen Motorkonzepte angeht, eine klare Meinung und fahre ruhigen Gewissens meinen "anachronistischen" Motor.
Gruß
electroman
Zitat:
@FWebe schrieb am 7. November 2020 um 21:53:07 Uhr:
Wobei das beim Sauger alles ja nicht ausgeschlossen ist, lediglich die Aufladung fällt halt weg, dafür kann die Verdichtung erhöht werden.
Generell ist der Vergleich auch gar nicht so einfach oder eindeutig, wie er hier gerne dargestellt wird.
Wenn man bedenkt, dass im gleichen Fahrzeug, der nahezu gleiche Motor in verschiedenen Leistungsstufen unterschiedliche Verbräuche erzielt, scheint da weitaus mehr hinter zu stecken, als nur die Frage, ob eine Aufladung verwendet wird oder nicht.Hier wird aber so getan, als ließen sich durch eine Aufladung literweise Kraftstoff einsparen, was mit der Realität wohl eher wenig bis nichts zu tun hat.
das klappt schon...wenn man zb nen uralten zweiventiler mit saugrohreinspritung, nicht verstellbarer nw und deppert ausgelegtem getriebe mit nem neu konstruierten 4v turbomotor mit doppelt verstellbaren nw, lang ausgelegten gängen, direkteinspritzung, vielleicht noch zylinderabschaltung und hybridisierung vergleicht...soll ja leute geben, die an blödsinnigen vergleichen so ihre freude haben...sind dann wahrscheinlich die gleichen, die 100 km zum nächsten baumarkt fahren, weil man dort 20 prozent auf alles (außer tiernahrung) bekommt 😁
Mitsubishi hat aktuell auch noch einen 2ltr. Sauger in verschiedenen Modellen im Angebot.
Fakt ist aber, dass das aktuell nur noch Exoten sind und die Hersteller gezwungen sind wo es irgend geht CO² einzusparen, die interessieren die hier geäußerten Befindlichkeiten nicht die Bohne...ganz im Gegenteil, die freuen sich darüber, wenn ein neues Auto früher als bisher gewohnt fällig wird, denn Geldverdienen ist deren Geschäftsmodell.
Das vielzitierte Turboloch habe ich bei meinem A207 Turbo noch nicht gefunden, der fährt sich genauso wie der Audi Sauger und der SLK Kompressor...alles 2.0ltr.-Benziner.
Zitat:
@jw61 schrieb am 7. November 2020 um 23:15:13 Uhr:
Das vielzitierte Turboloch habe ich bei meinem A207 Turbo noch nicht gefunden, der fährt sich genauso wie der Audi Sauger und der SLK Kompressor...alles 2.0ltr.-Benziner.
Nun, man kann es nicht vermeiden, zumal es in dem Kontext auch seltsam wäre, dass die Hersteller derart viel Aufwand betreiben, lag und threshold so gering wie möglich zu halten, wenn es das in der Realität gar nicht geben soll.
Du wirst keinen Abgaslader ohne Turboloch und(/ oder) ohne Turbolag finden. Um das zu vermeiden gibt es immer externe Eingriffe, wie z.B. durch einen Hybridstrang, wobei das für den Hersteller auch anderweitig Vorteile bietet, wenn er die Ladedruckveränderung selber steuern kann.
Zum selber Testen:
Teste deinen Motor mal auf einen Prüfstand, brems ihn bei 1000/ min ein und schau dir deinen Ladedruck an.
Im zweiten Durchlauf beschleunigst du ab 1200/ min und schaust, wann du das angegebene Drehmoment erreichst.
Was man übrigens auch bei deinem Mercedes sieht: Trotz 270 Nm schafft er nur 184 PS, sprich auch da wird das Drehzahlband nicht wirklich genutzt, wenngleich es auch schlechter geht. Mit Glück deckt der Arbeitsbereich ~4000 Umdrehungen ab und liegt für mehr Nennleistung halt nur zu weit unten.
Zitat:
@jw61 schrieb am 7. November 2020 um 23:15:13 Uhr:
Mitsubishi hat aktuell auch noch einen 2ltr. Sauger in verschiedenen Modellen im Angebot.Fakt ist aber, dass das aktuell nur noch Exoten sind und die Hersteller gezwungen sind wo es irgend geht CO² einzusparen, die interessieren die hier geäußerten Befindlichkeiten nicht die Bohne...ganz im Gegenteil, die freuen sich darüber, wenn ein neues Auto früher als bisher gewohnt fällig wird, denn Geldverdienen ist deren Geschäftsmodell.
Das vielzitierte Turboloch habe ich bei meinem A207 Turbo noch nicht gefunden, der fährt sich genauso wie der Audi Sauger und der SLK Kompressor...alles 2.0ltr.-Benziner.
das macht nichts, dennc cO2 geht linear zum verbrauch hoch...ist der niedrig, ist es CO2 auch 😁