Lebensdauer von Motoren allgemein.

Hallo Leute.
In letzter Zeit tauchen immer öfter Motoren mit wenig Hubraum und viel PS auf. Kann mir einer erklären, wie sich dies auf die Lebensdauer von solchen Motoren gegenüber den "normalen" auswirkt.

Beste Antwort im Thema

Motoren bzw. deren abgasbestimmende Komponenten müssen für 160.000 km halten. Alles andere ist "kann". Ok, bei VW passen die Abgase ab Werk nicht, dafür brauchen die auch 2-3 Steuerketten auf 160.000 km *duck*

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Zitat:

@illusion2001 schrieb am 7. November 2020 um 18:32:42 Uhr:


Naja, einen uralten Golf Sauger mit einem modernen Turbo zu vergleichen ist auch etwas weltfremd. Wenn dann modernen Sauger vs. moderner Turbo.

Und selbst da ist die Tendenz zwar eng, aber klar.

@illusion2001
Der EA827, auf dem auch der 1.6 SR im Golf IV basierte, wurde mit leichten Modifikationen ( z.B. als 16 V) immerhin bis 2013 produziert. Der Audi 1.4 TFSI ist seit 2011 auf dem Markt.

Meine Tochter fuhr den EA827 in einem Golf VI 1.4 von 2009. Der hatte allerdings nur 80 PS und deshalb hatte ich den nicht als Vergleich herangezogen. Ihr Benzindurchschnitt lag nach meiner Erinnerung bei 8-9 l/100 km. War aber auch wie bei unserem Golf IV 1.6 SR ca. 50% Kurzstrecke dabei.

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 7. November 2020 um 18:32:42 Uhr:


Naja, einen uralten Golf Sauger mit einem modernen Turbo zu vergleichen ist auch etwas weltfremd. Wenn dann modernen Sauger vs. moderner Turbo.

Kann machen, Hyundai i30 und KIA Ceed haben 1.4 als Sauger und 1.4 als Turbo,

beide Motoren haben gleiche Verbrauch (sehe Spritmonitor),

nur 1.4 Turbo hat mehr Leistung, schneller und lebendiger.

Jetzt zuruck zu Thema "Lebensdauer von Motoren allgemein" seit einfuhrung in 2016 i30 und 2017 Ceed
gibst keinen Problemm am 1.4 T-Motoren, aber gibst einige wenige Motorschaden mit 1.4 Sauger.
Ich habe keine Erklärung .

Gruß. I.

Zitat:

@Sportler35 schrieb am 6. November 2020 um 21:54:57 Uhr:


Hallo Freunde, danke für Eure Tipps und das Ihr da so fleißig antwortet:-)
Habe heute mal wieder getankt, neueste Messung 7,5 l.
Muss aber auch sagen, dass er trotz 5-Gang-Getriebe im fünften Gang bei einer Geschwindigkeit von 100km/h auch schon eine Drehzahl von 3500 U/min hat.
Grüße Tom:-)

dann hast du irrtümlicherweise das getriebe des 1,0 mit 50 ps verbaut...der 1,4 hat nämlich rund 2700 bei 100 km7h im 5. gang...kein wunder, daß der so säuft

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Zitat:

@illusion2001 schrieb am 7. November 2020 um 18:32:42 Uhr:


Naja, einen uralten Golf Sauger mit einem modernen Turbo zu vergleichen ist auch etwas weltfremd. Wenn dann modernen Sauger vs. moderner Turbo.

so schauts aus...und ein moderner saugmotor mit atkinson / miller und direkteinspritzung sowie ordentlich ausgelegtem getriebe ist einem turbomotor verbrauchsmäßig mindestens ebenbürtig - eigene, mehrfache erfahrung. Geschmeidiger und harmonischer fahren sie sich obendrein, so ganz ohne turboloch und gern mit 4 statt 3 zylindern, was die laufruhe begünstigt

https://de.motor1.com/.../

https://de.motor1.com/.../

Ja, wenn ich ohnehin schon beim Direkteinpritzbenziner im Klein-/Kompaktwagenbereich bin, was ist dann noch bei einer milden zusätzlichen Turboaufladung nachteilig????

Der turbobefeuerte Direkteinspritzer wird bei gleichem Motorblock, gleicher Zylinderzahl und gleichem Hubraum etwas mehr Drehmoment und 10-30 PS-Mehrleistung haben, wobei er stets mehr Leistung und Drehmoment in einem breiteren Drehzahlband zur Verfügung stellen kann als der Motor im gleichen PKW-Modell ohne Turboaufladung, falls die Getriebeübersetzungen (fast) gleich sind und nicht andere Spielereien, wie Hybridtechnologie bei dem einen und ohne Nähmaschinenmotor bei dem anderen Fahrzeug, eine Rolle spielen.

Welches Auto wird da wohl bei gleichem Tempo und gleichem Fahrprofil und Fahrer weniger verbrauchen??????

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 7. November 2020 um 18:32:42 Uhr:


Naja, einen uralten Golf Sauger mit einem modernen Turbo zu vergleichen ist auch etwas weltfremd. Wenn dann modernen Sauger vs. moderner Turbo.

Vergiss die verschiedenen Getriebe nicht.
Ich finde es schon befremdlich, was hier manche an Verbräuchen erfahren, wobei eins aufzufallen scheint, es vergleichen alle Fahrzeuge von VW, vielleicht (wobei die Frage rhetorischer Natur ist) liegt es also auch am Hersteller.

Unser Sauger ist nicht von VW und verbraucht bei uns auch deutlich weniger als andere mit ihren VW-Motoren, unabhängig davon, ob man jetzt einen TSI oder einen MPI zum Vergleich heranzieht.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 07. Nov. 2020 um 20:2:11 Uhr:


was ist dann noch bei einer milden zusätzlichen Turboaufladung nachteilig????

Eine einfache Antwort:

Die Leistungsentfaltung und der Verbrauch verschlechtern sich, die Anschaffungskosten steigen, die Bauteilebelastung steigt, das Gewicht steigt, mitunter reicht das Getriebe nicht mehr u.v.m.. Wieso sollte man sich das antun?

Wenn ich den Motor schon wegen der Aufladung stabiler auslegen muss, kann man auch mit einer höheren Verdichtung beim Sauger arbeiten. Wenn man das wie VW natürlich macht, wundern mich solche Ergebnisse kein Stück weit.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 20:02:11 Uhr:


Ja, wenn ich ohnehin schon beim Direkteinpritzbenziner im Klein-/Kompaktwagenbereich bin, was ist dann noch bei einer milden zusätzlichen Turboaufladung nachteilig????

Der turbobefeuerte Direkteinspritzer wird bei gleichem Motorblock, gleicher Zylinderzahl und gleichem Hubraum etwas mehr Drehmoment und 10-30 PS-Mehrleistung haben, wobei er stets mehr Leistung und Drehmoment in einem breiteren Drehzahlband zur Verfügung stellen kann als der Motor im gleichen PKW-Modell ohne Turboaufladung, falls die Getriebeübersetzungen (fast) gleich sind.

Welches Auto wird da wohl bei gleichem Tempo und gleichem Fahrprofil und Fahrer weniger verbrauchen??????

meist ist sie ja gerade in diesem bereich nicht mild, sondern stark, ersetzt somit hubraum und / oder zylinder - siehe vw 1,0 tsi, PSA 1,2, ford 1,0 eco boost usw. ..mit unvermeidbaren einbußen in kraftentfaltung und laufruhe...außerdem geht nur das kaputt, was auch verbaut ist...wenn du ehrlich bist, würdest du einen gebrauchten lieber mit 2,0 saugmotor, oder eher mit 1,0 turbomotor kaufen wollen?

Ich meine in Erinnerung zu haben, dass der Turbboladedruck beim 1.4 tfsi Motor des Audi bei 0,8 liegt.
Das ist für mich, der bereits vor Jahren u.a. auch einen Volvo V70 T5 mit 260 PS und 1.2 Ladedruck problemlos über 200 tkm fuhr, eher eine Soft-Aufladung.

Der Vergleich bei modernen PKW hinkt total, wenn man klassenübergreifend 1 l mit 2 l Motoren bei den Benzinern vergleicht.

Oder, wer bietet denn in der Klein- oder Kompaktwagenklasse noch einen Sauger- 2 l Benziner an, der dann auch noch sparsamer sein soll als der 1.0, 1.2 oder 1.4 Direkteinspritzbenziner mit Turboaufladung ???

Wie wäre es dazu mal ein konkretes Beispiel zu bringen.

Dann noch zur Laufkultur. Auch da kann ich gut vergleichen, denn mein SL 500 ist noch ein klassischer Saugrohreinspritzer. Der läuft wirklich vom feinsten. Kein Wunder bei 5000ccm3 und 8 Zylindern. Dennoch, der kleine popelige Audi 1.4 TFSI hängt auch prima am Gas und lässt so gut wie kein Turboloch erkennen. Dieses war bei dem V70 T5 (EZ. 11/2004) viel deutlicher zu spüren,. obwohl desen 5-Zylindermotor 2500 ccm3 hatte und 1-2 Klassen höher angesiedelt war.

Dann noch etwas zum Verschleiß:

Ich fahre seit 1996 nun schon den 4. turbobefeuerte PKW und habe damit insgesamt > 600 tkm abgespült. Einen richtigen Turboladerschaden hatte ich noch nie. Lediglich war 1x ein Ladeluftschlauch bei dem Volvo T5 undicht geworden und das wurde für insgesamt unter 150 € dignostiziert und bei Volvo repariert.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 20:08:52 Uhr:


Ich meine in Erinnerung zu haben, dass der Turbboladedruck beim 1.4 tfsi Motor des Audi bei 0,8 liegt.
Das ist für mich, der bereits vor Jahren u.a. auch einen Volvo V70 T5 mit 260 PS und 1.2 Ladedruck problemlos über 200 tkm fuhr, eher eine Soft-Aufladung.

Der Vergleich bei modernen PKW hinkt total, wenn man klassenübergreifend 1 l mit 2 l Motoren bei den Benzinern vergleicht.

Oder, wer bietet denn in der Klein- oder Kompaktwagenklasse noch einen Sauger- 2 l Benziner an, der dann auch noch sparsamer sein soll als der 1.0, 1.2 oder 1.4 Direkteinspritzbenziner mit Turboaufladung ???

Wie wäre es dazu mal ein konkretes Beispiel zu bringen.

Dann noch zur Laufkultur. Auch da kann ich gut vergleichen, denn mein SL 500 ist noch ein klassischer Saugrohreinspritzer. Der läuft wirklich vom feinsten. Kein Wunder bei 5000ccm3 und 8 Zylindern. Dennoch, der kleine popelige Audi 1.4 TFSI hängt auch prima am Gas und lässt so gut wie kein Turboloch erkennen. Dieses war bei dem V70 T5 (EZ. 11/2004) viel deutlicher zu spüren,. obwohl desen 5-Zylindermotor 2500 ccm3 hatte und 1-2 Klassen höher angesiedelt war.

Dann noch etwas zum Verschleiß:

Ich fahre seit 1996 nun schon den 4. turbobefeuerte PKW und habe damit insgesamt > 600 tkm abgespült. Einen richtigen Turboladerschaden hatte ich noch nie. Lediglich war 1x ein Ladeluftschlauch bei dem Volvo T5 undicht geworden und das wurde für insgesamt unter 150 € dignostiziert und bei Volvo repariert.

ja, beim 1,4 er mit 122 ps...die leistung holt man heute aus einem liter, samt etwa 1,5 bar...das ding hat kein turboloch, sondern eher einen nturbokrater 😁

Mazda bietet im 3 (=kompaktlasse) noch einen 2,0 sauger mit 122 ps an...sogar hybridisiert und mit zylinderabschaltung...ist ein sehr sparsamer motor, siehe meine links

Zitat:

@abm_70 schrieb am 07. Nov. 2020 um 20:55:09 Uhr:


Mazda bietet im 3 (=kompaktlasse) noch einen 2,0 sauger mit 122 ps an

Der wird auch im CX-3 angeboten, welcher ein SUV aus dem Segment der Kleinwagen ist.

Im Gegensatz zu VW bietet Mazda halt nicht einfach die Basis eines Turbomotors an, sondern nutzt das Potential auch, indem z.B. die Verdichtung erhöht wird.
Wenn man wollte, könnte man damit den CX-3 auch als G-165 anbieten.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 7. November 2020 um 19:35:11 Uhr:


@illusion2001
Der EA827, auf dem auch der 1.6 SR im Golf IV basierte, wurde mit leichten Modifikationen ( z.B. als 16 V) immerhin bis 2013 produziert. Der Audi 1.4 TFSI ist seit 2011 auf dem Markt.

Meine Tochter fuhr den EA827 in einem Golf VI 1.4 von 2009. Der hatte allerdings nur 80 PS und deshalb hatte ich den nicht als Vergleich herangezogen. Ihr Benzindurchschnitt lag nach meiner Erinnerung bei 8-9 l/100 km. War aber auch wie bei unserem Golf IV 1.6 SR ca. 50% Kurzstrecke dabei.

Dass VW den Motor bis 2013 gebaut hat, macht diesen noch lange nicht zum modernen Motor. Möchte man effiziente Sauger sehen, muss man nach Japan schauen, die besten Saugmotoren erreichen aktuell über 40% Wirkungsgrad im Bestpunkt.

Mit welchem Vorteil bzw. welcher Nachteil besteht bei den Turbos tatsächlich?

Zitat:

@FWebe schrieb am 7. November 2020 um 21:04:39 Uhr:



Zitat:

@abm_70 schrieb am 07. Nov. 2020 um 20:55:09 Uhr:


Mazda bietet im 3 (=kompaktlasse) noch einen 2,0 sauger mit 122 ps an

Der wird auch im CX-3 angeboten, welcher ein SUV aus dem Segment der Kleinwagen ist.

Im Gegensatz zu VW bietet Mazda halt nicht einfach die Basis eines Turbomotors an, sondern nutzt das Potential auch, indem z.B. die Verdichtung erhöht wird.
Wenn man wollte, könnte man damit den CX-3 auch als G-165 anbieten.

ja stimmt...schade, daß man ihn nicht auch im leichten 2er anbietet...der ist mit dem aktuellen getriebe, welches enorm lang ausgelegt ist, mit dem 1,5er nicht so prickelnd motorisiert

Zitat:

@abm_70 schrieb am 7. November 2020 um 20:55:09 Uhr:



..........
ja, beim 1,4 er mit 122 ps...die leistung holt man heute aus einem liter, samt etwa 1,5 bar...das ding hat kein turboloch, sondern eher einen nturbokrater 😁

Mazda bietet im 3 (=kompaktlasse) noch einen 2,0 sauger mit 122 ps an...sogar hybridisiert und mit zylinderabschaltung...ist ein sehr sparsamer motor, siehe meine links
......

Ok, ich kann ja nur davon berichten, was ich kenne und schon gefahren bin. Das war eben der 1.4 TFSI (EZ 10/2015) mit 125 PS und den fährt man mit 6-6,5 l/100 km im üblichen Drittelmix ohne zu schleichen.

Den oben erwähnten Mazda müsste man dann mit dem neueren Audi A1 Sportback 30 vergleichen, der eben einen dieser 1,0 l Motoren mit Turboaufladung und mit 3 Zylindern bei 116 PS hat.

Ob der allerdings ein Turboloch wie ein Krater hat? Ich weiß es nicht.

Wenn ich mir die Verbrauchswerte nach WLTP anschaue, dann sehe ich aber, dass er 0,4 l/100 km sparsamer angegeben ist als der Mazda 3 und dass, obwohl der Audi A1 noch nicht einmal hybridisiert ist und auch keine Zylinderabschaltung hat.

.... und jetzt auf einmal sollen zusätzliche Motorteile keine Rolle mehr spielen, weil da vorne Mazda drauf steht, wenn man (nicht ich) die Ansicht vertritt: " ......außerdem geht nur das kaputt, was auch verbaut ist...😕

Um aber fairerweise in der gleichen Fahrzeugklasse zu bleiben, müsste man den Audi A3 Sportback 35 TFSI zum Vergleich heranziehen. Aber auch der ist nach WLTP noch einen Tacken sparsamer als der Mazda 3 2.0 Sauger und dass, obwohl er 150 PS leistet und damit in einer höheren Leistungsliga fährt.

Der mildhybridisierte A3 kommt erst demnächst auf den Markt und soll sogar noch etwas sparsamer sein.

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