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Lebensdauer von Motoren allgemein.

Themenstarteram 17. November 2016 um 15:15

Hallo Leute.

In letzter Zeit tauchen immer öfter Motoren mit wenig Hubraum und viel PS auf. Kann mir einer erklären, wie sich dies auf die Lebensdauer von solchen Motoren gegenüber den "normalen" auswirkt.

Beste Antwort im Thema

Motoren bzw. deren abgasbestimmende Komponenten müssen für 160.000 km halten. Alles andere ist "kann". Ok, bei VW passen die Abgase ab Werk nicht, dafür brauchen die auch 2-3 Steuerketten auf 160.000 km *duck*

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Meistens sind die Motore auf eine gewisse Lebensdauer und KM-Leistung konstruiert, ab Werk.

Allzu lange sollen sie ja nicht halten. Dazu werden dann noch ein paar Schwachstellen eingebaut, um angeblich Kosten zu sparen.

Was sind schon "normale Motoren"?

Die neuen Motoren müssen die Anforderungen erfüllen welche der Staat und die Bevölkerung aufstellen.

Heute geschieht alles nur zu gunsten des Kraftstoffverbrauchs und der Abgase.

Was anderes zählt nicht.

Motoren bzw. deren abgasbestimmende Komponenten müssen für 160.000 km halten. Alles andere ist "kann". Ok, bei VW passen die Abgase ab Werk nicht, dafür brauchen die auch 2-3 Steuerketten auf 160.000 km *duck*

Mir sagte ein Techniker von einem Automobilhersteller ein Auto soll heute 7 Jahre halten.

Danach sollen Reparaturen nach Möglichkeit ein wirtschaftlicher Totalschaden sein.

Er meinte auch die langlebigsten Autos wurden von 1990 bis 2005 gebaut.

Mein Auto ist Bj 92 und ich sehe den nächste 20 Jahren hoffnungsvoll entgegen.

Wir haben noch einen Mondeo 1 Bj 96 der sieht auch den nächsten 10 Jahren noch entgegen.

Die Laufleistung, die die Hersteller ihren Fahrzeugen zutrauen, die kann man sehr treffsicher an den maximalen möglichen gewerblichen Vollservice-Leasingangeboten ablesen. In aller Regel ist da im Pkw-Bereich bei 150 tkm Schluss. Man kann also davon ausgehen, dass bei Einhaltung der Wartungsvorgaben die 150 tkm im Durchschnitt ohne größere Reparaturen erreicht werden. Oberhalb dieser Marke ...

Zitat:

@Buddha13 schrieb am 17. November 2016 um 15:48:17 Uhr:

Heute geschieht alles nur zu gunsten des Kraftstoffverbrauchs und der Abgase.

Was anderes zählt nicht.

Bitte hinzufügen "nur zu Gunsten der Abgase auf dem Prüfstand".

Was sind denn normale Motoren?! Im Munde eines amerikanischen Liebhabers, dessen Herz für alte V8 Motoren schlägt, ist mein Reihensechszylinder mit 2.5L und 192PS eine absolute Hubraumleiche.

Das aktuelle "Downsizing" Motoren nicht robust wären, wird oftmals in Internetforen verbreitet ohne konkrete Fakten. Es gibt Saugmotoren mit klassischem Hubraum, welche nur Probleme bereiten.

Den 1.0 EcoBoost von finde ich durch manche technische Innovationen in seinem Segment gelungen. "Der 3.2L VR6 Motor mit 250PS, was den klassischen Sauger darstellt, wird bis 150.000km wahrscheinlich häufiger am Straßenrand zu sehen sein, weil der neben Treibstoff auch noch gerne Steuerketten frisst.

Die Fahrer kaufen sich direkt aus Verzweiflung einen anderen Motor mit Zahnriemen, welcher scheinbar unheimlich robust ist. Nur blöd das jetzt das DSG Probleme macht. ":D

Die Haltbarkeit eines Motors ist nicht Hubraum-, sondern von der Entwicklung abhängig. Die Mitarbeiter in den höherrangigen Bereichen, interessiert es nicht ob es ein 3- oder 6 Zylinder ist. Den Rotstift setzen sie an beiden Fahrzeugen an.

Die Motoren halten bei normaler Pflege und Einhaltung der Wartungsintervalle sowie bewusster Fahrweise (kalt nicht treten z.b) in aller Regel ewig. (>400.000)

Absolute Problemmotoren ausgenommen wo der Hersteller am Motor selbst Murks gebaut hat ausgenommen.

Ist aber selten.

Zeigen ja z.b auch immer sämtliche Tests von z.b Autobild wo der Verschleiß nach 100tkm in aller Regel in einem Bereich liegt, der nicht messbar ist.

Die Defekte treten eher an den Anbauteilen wie z.b Turbolader etc auf als am Motor selber.

Turbolader sind mittlerweile sehr robuste Bauteile. Die geben meistens nur den Geist auf durch andere Ursachen: VTG klemmt, DPF verstopft, Fremdkörperschäden, verstopfte Ölleitung etc......

Viele Werkstätten gehen der Ursache nicht auf den Grund. Der staatlich anerkannte Teiletauscher wechselst den Turbo, welcher auch nicht lange halten kann und wünscht dir dann einen schönen Tag. Im Internet wird dann der Motor schlecht geredet.:):rolleyes:

Ja, leider...

Wie schon gesagt hängt die Haltbarkeit in den seltensten Fällen am Motor selbst.

Bei den meisten Autos, die zum Verwerter gegeben werden, läuft der Motor noch gut.

na meehsters, sehr blauäugig formuliert....

das betrifft nur diese motoren

Zitat:

@Ruedi1952 schrieb am 17. November 2016 um 16:22:23 Uhr:

Mir sagte ein Techniker von einem Automobilhersteller ein Auto soll heute 7 Jahre halten.

Danach sollen Reparaturen nach Möglichkeit ein wirtschaftlicher Totalschaden sein.

Er meinte auch die langlebigsten Autos wurden von 1990 bis 2005 gebaut.

stimme ich voll und ganz zu.

die 'neuen modelle' wandern gern auf den schrott, weil der motor hie ist und sich ein austausch zum preis des zeitwert des fahrzeuges nicht wirklich lohnt. weil die anderen teile ebenfalls auf mindesthaltbarkeit getrimmt wurden.

deckt sich mit eigenen erfahrungen:

vw ea827 block trotz tuning auf doppelte serienleistung 300 000km. bj. 90

porsche (serie) alubuchsen nach 60 000km durch; allerdings gößtenteils über garantie bezahlt. sonst hätte die reparatur die preishöhe eines neugolfs gekostet.

deshalb hat der jetzt einen glücklichen neukäufer gefunden, nachdem die werksgarantie nicht mehr verlängerbar war:D

ich spar jetzt auf schwedencarbon...mal sehn wie der sich schlägt. und fahr solange nur meine oldies

Ich kann mich an insgesamt vier Motorschäden in frühester Jugend erinnern. Zweimal bei einem VW 1500 S, da hielt der Motor immer nur rund 60.000 km, einmal beim VW Käfer und einmal beim Simca 1100 S.

Der Audi 100 LS meines wurde um die 200.000 km durch ein anderes Auto ersetzt. Außer einem erhöhten Ölverbrauch keine Auffälligkeiten.

 

Danach - und das sind knapp 40 Jahre - hatte ich keinen Motorschaden mehr. Meinen Audi 50 LS habe ich bei ca. 185.000 km auf der Uhr verkauft, der Käufer fuhr noch 40.000 km und verkauft das Auto dann weiter.

Mein zweiter A8 4.2 wurde mir mit ca. 130.000 km gestohlen, der nächste bei ca. 160.000 km verkauft - beide hatten motor- und getriebeseitig keine Probleme.

Die anderen Fahrzeuge wurden jeweils unter 100.000 km verkauft.

Der jetzige EOS V6 hat 80.000 km, der Touareg V8 erst 54.000 km auf der Uhr. Von "frisst Steuerketten" habe ich bisher nichts gemerkt. Beide Motoren sind im Normalfall auch nicht ausgelastet. Der V8 dreht bei Tempo 100 um die 1.250 U/min, da sollte der Verschleiß ziemlich gering sein.

Ein Bekannter von mir hat seinen X5 (3l D - Biturbo mit 306 SP) jetzt rund 185.000 km, ohne Probleme. Davor einen 730 d bei rund 300.000 km verkauft - Motor keine Probleme.

Ich hatte auch vier Motorschäden:

- einen Motorplatzer bei 779 tkm mit dem Nisan Micra (durchgeritten ;))

- einen gerissenen Zahnriemen bei 414 tkm mit dem Renault Master (Werkstattpfusch beim Riemenwechsel)

- zwei beim Ford Escort mit 23 tkm (Vorbesitzer/Werkstattmeister)

Aktuell sind in unserem Haushalt 6 Autos zu Hause und alle laufen noch. Ich weiß aber nicht, wie oft der Zähler vom Skoda OOctavia umrundet ist, der ist nur fünfstellig. Daher weiß ich auch nicht, ob dieser oder Töchterleins Volvo V40 T4 (aktuell 208 tm) der mit dem höchsten Kilometerstand ist.

Ein weiteres Problem neben der wirtschaftliichen Seite ist, daß es einige Teile einfach nicht mehr gibt. Brüderchens Renault Laguna steht seit 5 Wochen in der Werkstatt, weil das Teil, das das Kupplungsseit festhält, nicht mehr lieferbar ist. Er hat das Teil noch im Netz ausgegraben, es kam aber erst gestern an und er hat es gleich in die Werkstatt gebracht. Jetzt kommen noch HU, Ölwechsel und Umstecken der Räder dazu.

Manche Hersteller wollen ihre alten Modelle offenbar einfach von der Straße bekommen, dadurch daß selbst Bagatellreparaturen durch Vorenthalten der Teile unmöglich gemacht werden.

guckst du google:D

u.a. sowas fördert das zutage:

Zitat:

München - Die Familie und die Freunde hatten sie überzeugt: Weil ein VW als "zuverlässig" und "langlebig" gilt, kauft sich Gymnasiallehrerin Karen Stahl als Familienkutsche einen fünf Jahre alten VW Touran. Das war im Juni 2015 – noch vor dem Abgasskandal, der das Image des Konzerns vorerst ruiniert hat.

Nur wenige Monate später aber ist der schöne blaue Touran der 45-Jährigen – kaputt: An einem Dezembermorgen, beim Starten auf dem Weg zum Unterricht, blubbert der Touran ein wenig seltsam und geht nach fünf Minuten aus. Für immer "irreparabler Motorschaden", diagnostiziert die Werkstatt.

haben die VW-Ingenieure jetzt eine Erklärung für das Überspringen geliefert.

Die Kettenschäden bei dem mehr als zwei Millionen Mal verkauften 1.4 TSI seien auf einen Produktionsfehler bei einem Zulieferer zurückzuführen, schreibt das Magazin. Der Lieferant habe die Stanzwerkzeuge, mit dem die Löcher in den einzelnen Kettengliedern ausgestanzt werden, über die Verschleißgrenze hinaus verwendet. (der pöhse lieferant:D:D:D)

Die Steuerkette galt eigentlich als Allheilmittel gegen Motorschäden und sollte im Gegensatz zum Zahnriemen nicht gewechselt werden. Tatsächlich häuft sich der Ärger. Grund: Die Steuerketten verschleißen, längen sich, springen dann über oder reißen sogar. Die Folge: Motorschaden. Wie beim Touran 1.4 TSI von Daniel Kern aus Kirchberg Murr (Baden-Württemberg). Der bekam bei Kilometerstand 30.000 zunächst eine neue Steuerkette und bei 75.000 sogar einen Austauschmotor. VW zahlte die Hälfte, er blieb auf rund 4000 Euro sitzen.

So, jetzt hat's unseren Touran auch erwischt. Motorschaden bei knapp 70000km, die wohlbekannte Steuerkette.

Die Fachwerkstatt beziffert die entstehenden Kosten auf 8000 € (Austauschmotor), VW würde die Hälfte übernehmen.

..........

uva

ich gehe nicht vorweg, dass fehler sogar bewußt 'hineinkonstruiert' werden nowadays

 

Zitat:

@PeterBH schrieb am 17. November 2016 um 18:59:20 Uhr:

Der jetzige EOS V6 hat 80.000 km, der Touareg V8 erst 54.000 km auf der Uhr. Von "frisst Steuerketten" habe ich bisher nichts gemerkt. Beide Motoren sind im Normalfall auch nicht ausgelastet. Der V8 dreht bei Tempo 100 um die 1.250 U/min, da sollte der Verschleiß ziemlich gering sein.

das wirds sein. ich hätte den porsche vielleicht auch nur mit tempo 100 bewegen sollen:eek:

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