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Länger übersetzen : Welche Autos eignen sich besonders gut

Themenstarteram 7. Mai 2014 um 17:06

hallo und guten Abend,

habe eine FRAGE zu den Moeglichkeiten ein Auto mit lang übersetzung zu bekommen.

Hier hab ich schon threads gelesen von GOLF - die die Option bieten den 5. Gang länger zu übersetzen. Mit einem vertretbaren Aufwand.

Frage: also: länger übersetzen : welche Autos eignen sich besonders gut - habt ihr Erfahrugnen - ggf. auch Tabellen oder Diagramme von Standardübersetzungen.

Freu mich auf Beiträge

Beste Antwort im Thema

Mein Megane dreht bei 180 im 6. Gang 3.000 RPM, länger muss eigentlich nicht :)

Dass man bei jeder Steigung zurückschalten muss, kann ich trotz bescheidener Leistung von 110 PS nicht bestätigen. Wenn es dann doch gelegentlich mal sein muss, sehe ich das Problem nicht. Wen ein Schaltvorgang alle zig km auf der Autobahn stört, sollte kein Schaltgetriebe kaufen. Schließlich muß man 5x schalten bis man überhaupt im 6. Gang ankommt...von Stadtverkehr ganz zu schweigen. Und sollte mich die lange Übersetzung mal wirklich stören, kann ich auch einfach maximal im 5. fahren...

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Zitat:

Länger übersetzen : Welche Autos eignen sich besonders gut

jene, welche einen besonders drehmomentstarken motor unter der haube haben...bestes beispiel: chevrolet corvette mit 7 - gang - handschaltuung

140 kmh

Zitat:

@Cyrus_Ramsey schrieb am 7. Mai 2014 um 20:14:34 Uhr:

Aygo?

Anstatt so eine fahrende Zumutung umzubauen, solltest du dir lieber gleich ein vernünftiges Auto kaufen.

Dem Spielzeugmotor geht bei weniger Drehzahl die Puste aus:D

Genau das denke ich auch die ganze Zeit.

'Kleinwagen' und 'lange Übersetzung' klingen sehr widersprüchlich. Zum Kleinwagen gehört eher die kurze Übersetzung, damit der schwächliche, plärrige Motor wenigstens annähernd akzeptables Fortbewegen auf Landstraßen ermöglicht.

Bei 'langer Übersetzung' denke ich an einen kultivierten, durchzugsstarken Reisewagen, flach mit niedrigem CW Wert und einachsig angetrieben. Dass sind dann auch typischerweise die echten Sparwunder, die sich idR totlachen über die hohen Verbräuche von Kleinwagen.

es gbit heute so einige kleinwagen mit kleinem ottomotor, welche eine niedrigere drehzahl haben als die meisten v8 - benziner aus den 90er jahren in gestandenen limousinen ;)

Manch einer muss sich halt seinen Vorurteilen hingeben.

Fakt ist natürlich, dass eine Drehzahlabsenkung bei kleineren Motoren und damit i.d.R. kleineren Fahrzeugen weniger bringt als bei größeren Motoren.

Wann sich was lohnt, lässt sich mathematisch ermitteln, wobei die Grenzen für die Gänge an sich logisch vorgegeben sind, für z.B. Europa nämlich alle 10 km/ h der nächste Gang, so dass im 6. dann 60 km/ h bei ~1250 - 1500 U/ min erreicht wird. Das Problem ist da i.d.R. eher die Mindestdrehzahl.

Die Notwendigkeit von mehr Gängen deutet häufig auf für den normalen Verkehr eher ineffiziente Motoren hin.

Zitat:

@FWebe schrieb am 27. März 2020 um 17:55:29 Uhr:

 

Fakt ist natürlich, dass eine Drehzahlabsenkung bei kleineren Motoren und damit i.d.R. kleineren Fahrzeugen weniger bringt als bei größeren Motoren.

warum dies?

Das sagt nur, dass zu große Fahrzeuge und/oder zu viel Hubraum zu ineffizient sind.

Zitat:

@abm_70 schrieb am 27. März 2020 um 19:21:12 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 27. März 2020 um 17:55:29 Uhr:

 

Fakt ist natürlich, dass eine Drehzahlabsenkung bei kleineren Motoren und damit i.d.R. kleineren Fahrzeugen weniger bringt als bei größeren Motoren.

warum dies?

Pauschal kann man sagen, dass größere Motoren (im Sinne von mehr Drehmoment) höhere Lasten brauchen, um vergleichbar effizient zu arbeiten. Das lässt sich aber nicht auf einzelne Merkmale reduzieren, sondern ist eine Frage der Abstimmung und Auslegung.

LKW-Motoren laufen z.B. trotz der vergleichsweise großen (Einzel-)Hubräume ziemlich effizient, jedoch insbesondere nur dann, wenn diese Motoren auch in LKW verwendet werden.

 

Soll heißen:

Ein Motor sollte so ausgelegt sein, dass er bei technisch "sinnvollen" Drehzahlen relativ viel Arbeit verrichten kann. Überdimensionierte Antriebe machen dies erst bei relativ hohen Anforderungen, welche beim PKW lediglich auf die Geschwindigkeit beschränkt sind und damit in der Praxis weniger häufig genutzt werden können.

Um das zu bestimmen, rechnet man sich den Leistungsbedarf eines Fahrzeugs für bestimmte Zielgeschwindigkeiten aus, z.B. maximal 150 km/ h für den weltweiten Bedarf, und legt den 6. Gang (beim Handschalter) so aus, dass dieser bei dem Tempo den Motor möglichst stark arbeiten lässt (ca. 75 % Last). Daraus ergibt sich dann die Übersetzung und in Kombination damit auch die Nennleistung des Antriebs.

Mein "Normfahrzeug" braucht dafür z.B. 43,5 kW Antriebsleistung. Sinnvoll ausgelegt werden diese 75 % irgendwo bei maximal 4500 U/ min und mindestens 1500 U/ min erreicht, um noch relativ effizient zu arbeiten. Das ergibt ein Drehmoment von 123 Nm bei 4500 U/ min und 370 Nm bei 1500 U/ min. Bei einem besseren 0815 Benziner ergibt das eine Nennleistung von ca. 70 - 300 kW.

Damit wäre das Thema 150 km/ h bedient, man sieht jedoch auch, dass so ein Motor mit 300 kW in dem Szenario sehr wenig Spielraum nach unten hat.

Unter 100 km/ h ist eine sinnvolle Nutzung der Übersetzung nicht mehr möglich, was auch erklärt, wieso es immer weniger leistungsfähige Fahrzeuge mit Handschaltern gibt. Die Mindestgeschwindigkeiten des "effizienten" Gangs fallen so hoch aus, dass entweder sehr große Gangsprünge notwendig sind, oder eben mehr Gänge, was man sich bei der Variante mit 70 kW alles sparen kann und diese im Alltag unter 100 km/ h effizienter macht.

Mein Vorredner spricht - glaube ich - die Drosselverluste bei Saugbenzinern an.

Vereinfacht gesagt: ein Benziner will bei relativ niedriger Drehzahl möglichst viel Last abverlangt bekommen, damit er seine maximale Effizienz erreicht. Hochtouriges Fahren mit Halbgas oder Viertelgas wäre demnach ineffizient.

Aber ich glaube, bei aufgeladenen Motoren ist dieser Effekt geringer oder nicht vorhanden, weil die Frischluft in die Zylinder mit Überdruck gedrückt wird.

Wer will ergänzen/berichtigen?

LG

Das betrifft alle Motoren. Beim Diesel muss man lediglich keinen technischen Aufwand für die Entdrosselung betreiben, die Lastpunktverschiebung bleibt trotzdem.

Themenstarteram 24. August 2020 um 0:42

hallo und guten Abend,

- bin an dem Thema auch sehr interessiert und finde es ausgesprochen interessant, wie viele

Moeglichkeiten es hier gibt.

Was ich gernerell beim schnellen überfliegenden Lesen jetzt heraugezogen hab:

- Diesel u. dann mit 6 Gang-getriebe das ist eine gute Kombi, die für eine lg. Übersetzung schon mal gute Voraussetzungen (serienmaessig) liefert.

Im Anschluss an bbbbbbbbbbbb, der hier einige Beiträge verfasst hat:

- darüber hinaus gibt es aber die vielen vielen Moeglichkeiten auch noch "zu verlängern" in dem man den letzen Gang verändeert;

 

die Renault-Gemeinde - um mal beispielhaft auf die zu kommen hat hier je einen Thread auf dem das diskutiert wird:

https://www.twingotuningforum.de/thread-21891.html

https://www.twingotuningforum.de/thread-21891-post-8776195.html?...

https://www.dacianer.de/.../page-7

 

um an dem Beispiel zu bleiben: wenn das was im Twingotuningforum ( https://www.twingotuningforum.de/thread-21891.html ) diskutiert wird auf Dacia einfach

übertragen kann - dann ist m.E. hier jeder Dacia getriebemaessig (oder besser gesagt übersetzungsmaessig ) zu verlängern...!? Also etwa,,,,

 

Dacia Sandero Stepway

Dacia Duster Prestig

Dacia Dokker Express

Dacia Lodgy

ACIA Sandero 1.4mpi

 

Ich habe weder einen Renault noch einen Dacia - überlege mir aber ein Auto mit einer lg. Uebersetzung zuzulegen...

Gerne ab Werk natürlich...

Werde morgen mal alle Beiträge hier durchlesen..

 

Viele Grüße

Hallo unlesh! Du möchtest ein billiges auto mit einer möglichst langen getriebeauslegung, aber hast keine lust auf turbomotoren oder dieselmotoren? Nimm einen mazda 2 g75 oder g90 des aktuellen modelljahrgangs mit 6 - gang - getriebe serienmäßig...hier hast du kaum mehr als 2000 umdrehungen pro minute bei richtgeschwindigkeit, wo andere kleinwagen mit vergleichbaren motoren mit üblichen 3500-4000 umin rödeln...sei dir aber dessen bewusst, daß du mit einer solch extremen auslegung keinerlei durchzug mehr haben wirst, damit kann man wirklich nur seicht auf ebener strecke dahingleiten, aber nicht nennenswert beschleunigen.

Themenstarteram 5. September 2020 um 14:15

hallo abm_70

vielen Dank für deine Rückmeldung - ich seh es schon anders - bzw. ich schließe natürlich die von dir erwähnten Diesel und Turbodiesel-Motoren voll mit ein. Die sind meine absoluten Favoriten.

Aus tiefen Drehzahlen viel Drehmoment und Kraft liefern - das ist die Domäne dieser Motoren - ergo bin ich bevorzugt auf der Suche nach solchen.

 

Was diesbetüglich auch lang übersetzt ist - z.b. Suzuki SX4 Cross - (mit sechsgang Getriebe und 1.-5L Motor - dreht unter 2000 U/Min bei 100

ähnlich gut hier - auch der Dacia Duster - der noch länger übersetzt ist.

klar - die beiden o.g. Autos kenn ich / und meine ich narürlich mit Dieselantrieb..

By the way: gibt es auch Diesel in noch kompakteren Autos - also ggf . Autotypen mit Diesel in Kleinwägen.

da fällt ein

polo - Diesel

aygo Diesel - gabs mal

smart diesel - (gibts denn dieses Auto noch so=?!)

und noch ein paar.

Freue mich über Beiträge -vg

ps update - das hier hab ich auch noch gefunden...

https://www.adac.de/.../

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