Ladedruckabweichung und LMM

Opel Astra H

Hallo Community,
bisher habe ich hier immer nur fleißig mitgelesen und mir Tipps geholt, jetzt würde ich aber gerne mit einer Frage an euch herantreten.
Mein Astra H 1.9 CDTI (101PS) hatte im letzten Jahr ab April, also als es warm wurde, ein Ruckeln
bei der Gasannahme gezeigt und ist bei höheren Drehzahlen in den Notlauf gewechselt mit der
Fehlermeldung ecn02345b.
Eine Reinigung des Ladedrucksensors und Löschen des Fehlercodes schafften Abhilfe und der Motor lief bis vor drei Wochen einwandfrei (außer schlechtes Anspringen bei Minusgraden, was ich auf eine schwache Batterie zurückführe).
Seit drei Wochen allerdings ruckelt der Motor wieder sehr stark bei Gasanahme, schaltet ab ca. 3500
Umdrehungen in den Notlauf und hat wesentlich weniger Leistung. So verliert er Beispielsweise bei
130km/h bei Bergfahrten an Geschwindigkeit.
Fehlermeldungen waren diesmal wieder ecn02345b und 190158. Der zweite Fehler konnte beseitigt
werden, indem ein defekter Schlauch zum Differenzdrucksensor geflickt wurde. Der erste Fehler tritt aber trotz erneuter Reinigung des Ladedrucksensors zusammen mit Notlauf und durchgehendem
Leistungsverlust auf.
Ein Bekannter, der bei Bosch arbeitet, tippt nach Messungen bei der Fahrt nun auf den LMM.
Deswegen die Frage an euch: Kann der LMM dieses Fehlerbild hervorrufen, ohne einen eigenen Fehlercode abzulagern?
Vielen Dank schonmal für Hilfe!
Liebe Grüße

edit: Laufleistung ca. 170000km

17 Antworten

der elektropneumatischer wandler könnte abgesoffen sein,den prüfen.zusätzlich soll man noch ne abdeckung montieren um das wieder zu verhindern.

gibt noch n paar prüfpunkte die eigentlich gecheckt werden sollen,aber dafür braucht man nen tech2 oder opcom und ne vakuumpumpe...

der epw müsste richtung rechter seite im stoßfänger sein!?!?

Opcom ist, wenn ich mich nicht täusche, bei dem Bekannten vorhanden.
Welche Punkte wären denn da zu untersuchen?
Danke schonmal für deine Antwort

too much to list 😁

schick mir mal deine email per pn.

pn ist raus.
Danke dir schonmal!

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Danke dir für die Infos, werd ich morgen mal überprüfen.
Sieht man von außen, ob der EPW kaputt ist?
Und noch mal zu meiner Eingangsfrage:
Ist es möglich, dass ein defekter LMM den Code P0234 verursacht,
ohne einen anderen Fehler zu setzen?

Ob der LMM was mit deinem Fehlercode zutun hat, kann ich nicht sagen.
Wohl aber das ein defekter oder wie bei mir nicht ordnungsgemäß funktionierender LMM kein Fehlercode setzt!

Zitat:

Original geschrieben von popeter


Danke dir für die Infos, werd ich morgen mal überprüfen.

gerne 😁

Sieht man von außen, ob der EPW kaputt ist?

kann ich nicht genau sagen,ich würde erstmal steckverbindungen angucken bzw optisch begutachten

Und noch mal zu meiner Eingangsfrage:
Ist es möglich, dass ein defekter LMM den Code P0234 verursacht,
ohne einen anderen Fehler zu setzen?

ich denke eher nicht!?
guck mal mit opcom in die datenliste vom motor,evtl kann man dann schon was über den lmm sagen:
zündung an: -2 bis 3 kg/h
motor warm,leerlauf: 20 bis 35 kg/h
gasstöße: größer als s.o.

gibt 1x "luftmasse" und "berechnete luftmasse" in der dl,ich mein ersteres.

So, mal neue Infos.
Der LMM war es nicht, wurde ein anderer zum Test eingebaut, hat keine Besserung gebracht.
Außerdem wurde der Luftfilter, der ziemlich verdreckt war, gewechselt, jetzt ruckelt das Auto schonmal nicht mehr.
Der EPW wirds wahrscheinlich nicht sein, da der ecn190158 nicht mehr ausftritt, seitdem der Schlauch gewechselt wurde, der DPF ist laut OPCOM nur zu 34% zugesetzt.
Hat noch jemand Ideen, was man checken könnte?
Ich bin halt bei diesem Fehler vorsichtig, gleich zum FOH zu fahren, da ich a) hier keinen kenne und b) dieser Fehler (ecn02345b) laut etlichen Foreneinträgen mit ständigem Teiletauschen verbunden ist, bis der Fehler gefunden wurde.
Liebe Grüße

PS: Kann man den Ladedrucksensor auf Funktionalität überprüfen, oder muss da einfach ein neuer eingebaut werden, um zu checken, ob der alte kaputt war?

So, hab jetzt mal im Leerlauf die Daten für Ladedruck und AGR abgelesen.
Ladedruck Sollwert: 104 kPa
Ladedruck Istwert: 92 kPa

AGR Sollwert: 100 %
AGR Tastverhältnis: 4 %

Wenn ich ein bisschen Gas gebe im Leerlauf ändern sich die AGR-Werte wie folgt:
AGR Sollwert: 45 %
AGR Tastverhältnis: 33 %

Kann man aus diesen Abweichungen evtl. was ablesen?

Zitat:

Original geschrieben von popeter


Der LMM war es nicht, wurde ein anderer zum Test eingebaut, hat keine Besserung gebracht.

Das war vorher klar. Der LMM kann IMHO keinen Ladedruckfehler verursachen (falls doch möchte mir bitte jemand die Zusammenhänge aufzeigen).

Zitat:

Der EPW wirds wahrscheinlich nicht sein, da der ecn190158 nicht mehr ausftritt, ...

Und was hat der EPW denn mit dem DPF zu tun? Gar nix!

Zitat:

Hat noch jemand Ideen, was man checken könnte?

1. Ladedrucksensor reinigen (kost nix)

2. Schläuche prüfen (kostet auch nix)

3. Schauen ob irgendwo anders was abbläst (AGR, Ansaugbrücke, Ladeluftühler)

4. AGR könnte auch sein wenn das nicht ganz zu macht (dürfte dann aber wohl ehr bei niedrigenen Drehzahlen auftreten).

5. EPW tauschen (kostet nicht viel und ist schnell gemacht).

6. Fluchen und Richtung Turbo (VTG-Dose und Gestänge) schauen.

Gruß Metalhead

Danke dir Metalhead für die zahlreichen Infos.
Ladedrucksensor hab ich gereinigt, hat leider nichts gebracht.
Würde es da auch ein günstiges Neuteil tun oder muss es, wenn man ihn wechselt, der von Bosch sein?
Ein Bekannter hat die Schläuche überprüft, weiß aber nicht wie gründlich.
AGR wird demnächst mal ausgebaut und gereinigt wenn ich Zeit habe, danach der EPW gewechselt.
Hoffe das passt. Hab heute mal mit Opcom während der Fahrt gemessen, der ladedruck ist tatsächlich in jedem Drehzahlbereich unter dem Soll, bei höheren Drehzahlen sogar bis zu 60.
Ist echt nicht viel Leistung da, wie Notlauf, obwohl er nicht an ist...

Servus!
Nachdem ich in den letzten Wochen wenig Zeit hatte (Prüfungen gehabt),
erzähle ich mal, wie es weitergegangen ist.
War in einer freien Werkstatt, die die Verkabelung überprüft haben und nix gefunden haben.
Hatte außerdem das AGR mal ausbauen und reinigen lassen, kann aber natürlich sein, dass das Ding kaputt ist.
Nachdem mein Auto inzwischen aber kaum noch Leistung hat und sich die Fehler
190175 und 19010F dazugemogelt haben, bin ich schnell zu Opel.
Ergebnis: DPF zu, freibrennen nicht möglich. Zudem haben sie einen kaputten Schlauch gefunden und gewechselt, und zwar den Hauptschlauch zum Unterdrucksystem.
Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich einen neuen Austauschdpf (Bucht für ca. 350€) besorge oder eine Reinung machen lasse, die wahrscheinlich mehr kostet.
Warum muss man beim DPF-Austausch darauf achten, dass der Kat nicht länger als 5Jahre bzw. 80.000km im Auto war?
Und kann der verstopfte DPF tatsächlich durch den defekten Unterdruckschlauch entstanden sein (meinten die in der Werkstatt)?
Persönlich tippe ich ja aufs AGR, warum auch immer.
Danke euch erstmal, werd jetzt mal ein bisschen die Bahn unterstützen müssen...
Grüße

der 1901 ist eine gängiger fehler,wenn der schlauch defekt ist kann der sensor nix richtiges messen,also wird freibrennen deaktiviert.

warum ist denn kein zwangsfreibrennen via tester möglich,haben die was dazu gesagt?

Die meinten, der DPF ist schon so zu, da geht nichts mehr, muss ausgebaut und gereinigt werden.
Meinst du den Unterdruckschlauch, den sie gewechselt haben, oder den Schlauch, der vor dem Differenzdrucksensor sitzt?
Weil nachdem 2. im April geflickt wurde, lief das Freibrennen wieder.

Seine Erklärung (Werkstatt) war, dass der Motor den fehlenden Unterdruck mit einem "fetteren Gemisch" auszugleichen versucht und daher der DPF so verstopft ist.

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