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Kurbelwellen Schraube nicht lösbar Vectra C

Opel Vectra C
Themenstarteram 21. März 2018 um 18:39

Einer ne Idee was man noch machen kann wollte den Kurbelwellendichtring Stirnseitig mit wecheln (wenn man schon am Zahnriemen erneuern ist ) dacht ich mir. Nur leider unmöglich E20 Nuss ist geplatzt und es war kein Billigwerkzeug die Schraube an sich hat ich schon im Kopf verzogen die Torxsaufnahme um 2mm. Hab se vorher noch bevor ich angefangen habe noch mal vorsichtig mit Hammer erschüttert aber nichts und ein gesprüht mit Caramber die ist wie festgerostet innen.Einer Idee wie man die rausbekommt ohne abzureisen? hab schon überlegt so zu lassen.Weil zu meinen Opelhändler brauch nicht fahren die wundern nur wieder rum und bekommen garnichts gebacken.

Beste Antwort im Thema

Nur mal so ganz allgemein aus Maschinenbausicht zu Fett und Schmiermitteln an Schraubverbindungen:

Da gehören die Schmiermittel hin, die der Hersteller und in dem Fall der Ingenieur, der die Schraubverbindung ausgelegt hat, vorsieht. Wenn er keine vorsieht, gehören auch keine hin. Wenn da steht leicht geölt, dann sollte man das machen (das ist zum Beispiel manchmal bei Zylinderkopfschrauben der Fall). In den allermeisten Fällen gilt aber für Schraubverbindungen: sauber und fettfrei (weil das einfach so bei der Auslegung angenommen wurde)

Warum ist das so (ich vereinfache allerdings etwas): Wenn die Schraubverbindung ausgelegt wird, erfolgt die Berechnung der erforderlichen Klemmkräfte, die die Schraubverbindung aufbringen muss. Aus diesen errechnet man dann die Schraubenkräfte, zu denen die s.g. Schraubenvorspannkraft gehört.

Da es schwierig ist, die Schraubenvorspannkraft direkt zu messen und im Reparaturfall sogar gänzlich unmöglich, errechnet man sich aus diesen Werten ein Anzugsdrehmoment oder einen Anzugswinkel oder halt eine Kombination aus beidem (das ist mit einfachen Mitteln messbar).

In allen Fällen erfolgt aber die Abschätzung, Annahme eines Reibwerts im Kopf und vorallem im Gewinde. Dies ist erforderlich, da ein Teil des Anzugsmoments zum Überwinden eben dieser Reibung aufgebracht werden muss und nicht in die Vorspannkraft der Schraubverbindung eingeht.

Ändert man also an diesem Reibungswert etwas so ändert sich die Vorspannkraft der Schraube unter Umständen signifikant. Beim Ölen oder Fetten des Gewindes sinkt die Reibung und die Vorspannkraft der Schraube steigt.

Das hat wiederum Einfluss auf die Dehnung und natürlich die davon abhängenden Werte, wie dynamische Sicherheit und so weiter.

Konkret: Durch falsches Schmieren eines Gewindes ändert man nicht nur das Lösemoment durch die verringerte Reibung, sehr viel gravierender ist Steigerung der Schraubenvorspannkraft. Bei Schraubverbindungen, die nach Berechnung vorgespannt sind und bei denen ein genaues Einhalten der Vorspannkraft erforderlich ist (deshalb Drehmoment- und Drehwinkelanzug) kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Schraube überdehnt wird und beim Auftreten der Betriebskräfte oder unter der dynamischen Belastung über die Zeit bricht und die Verbindung dann schlagartig versagt, was noch sehr viel kritischer ist, als das selbststätige Lösen einer Schraubverbindung.

Deshalb würde ich bei ein paar Schraubverbindungen am Fahrzeug (und eine mit Drehwinkel angezogene Riemenscheibenschraube gehört imho dazu, weil stark dynamisch belastet) die Herstellervorgabe einhalten. Einen Großteil der Schrauben am Auto kann man sicher fetten und von Hand anziehen, ohne dass was passiert, aber die paar Schrauben unter starker dynamischer Belastungen sind durchaus kritisch (Kopfschrauben, Riemenscheibe, Radschrauben, einige Fahrwerksschrauben ... you name it ...).

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17 24465607 614930 SPEZIALSCHRAUBE,M16 X 1.5 X 90,ZAHNRAD AN KURBELWELLE

der hier kann was ist schön klein für am PKW schrauben :

https://www.hazet.de/.../schlagschrauber-9012-3?number=de_9012M

Themenstarteram 23. März 2018 um 23:04

fast den selben hab ich vor zukaufen nur eber bißchen größer von den ausmaßen her, aber hab da jetzt keine Eile baue nach und nach so wie Zist am Motor. Aber eins weiß ich die Schraube kommt da raus und Danke UschiMotor für die Bestellnummer die Neue kommt den gleich mit Fett rein den gammelt da nichts mehr fest und angezogen wirt auch nur normal und nicht hirnlos mit über 150NM und mehr auch wenn jetzt viele sagen was das geht nicht geht doch.

Hab es am Vectra C 3,0 CDTI den ich auch komplett überhohlt habe auch normal festgezogen mit Ratsche und Muskelkraft und hält heute noch wunderbar nichts gelöst und läuft schon über 35000km so bestens.

Kein Fett an die Schraube!

Und 200Nm kannste der locker geben und bekommste auch gut gelöst im Falle des Falles. Original sind das noch mal deutlich mehr. Mit Winkelmaß auf jeden Fall, schon brutal viel, deshalb auch recht schwer zu lösen.

Themenstarteram 24. März 2018 um 8:22

ich werde die Neue mit Ratsche ordentlich fest anziehen mit Fett und den ist das oki mehr muss das nicht an gezogen werden. Macht doch garkeinen Sinn das so anzuballern.

Wenn du einen Schmierstoff auf das Gewinde machst, wird dir eine Schraube in absehbarer Zeit einfach von alleine rausfallen. :rolleyes:

 

Gruß

Achim

Themenstarteram 24. März 2018 um 8:36

Ach das fällt nicht raus fahre mit anderem Vectra c 3,0CDTI schon über 35000km so und ist Top und wenn man mal ran muß kein Problem einfach kurzer kräftiger ruck und raus ist sie.

Tue dir und den anderen Leuten, die irgendwann mal mit dem Motor zu tun haben den Gefallen und lass das Fett weg. Und halte dich an das vorgeschriebene Drehmoment. Es ist doch nicht so schwer.

Lass ihn machen. Unbelehrbare Leute zu überzeugen macht aus meiner Erfahrung schlicht keinen Sinn.

Ich habe dir eine sinnvolle Alternative aufgezeigt, die sowohl fest ist (aus meiner Erfahrung), praktikabel (die meisten werden einen Drehmo mit 200Nm zu Hause haben), wieder demontierbar aber nicht ganz so fest wie original (wenn ich mich nicht irre 250Nm plus 40 Grad plus 15 Grad). Musste selbst wissen was du machst. Ahnung von Schraubverbindungen hast du auf jeden Fall nicht.

Themenstarteram 24. März 2018 um 16:28

Yfiles Ahnung von Schraubverbindungen habe ich mehr als genug denn ich schraube schon über 20 Jahre an Autos verschiedenster Marken und es ist nie was passiert oder kaputt gegangen gegenteil ist eher der Fall wenn ich dran war hält das ewig hinterher und zu deiner Ahnung von Schraubverbindungen kann sagen das ich jedes mal gründlich überlege was ich mache und wie. Ich Danke alle für Ihre Hilfe hier, werde das schon machen wie ich es für richtig halte.

Mal abgesehen von der neuen Schraube, berichte doch aber bitte weiter inwieweit du die Schraube gelöst bekommst. Wäre sonst schade um den Thread!

Hallo,

habe die Prozedur bereits hinter mir, Schraube wollte auch nicht raus....

Zitat:

@lutz022 schrieb am 23. März 2018 um 13:13:53 Uhr:

.... Ich werde mir nun erst mal einen Schlagschrauber zulegen mit mindestens 1000 NM Lösekraft in 1/2 Zoll und denn werde ich weiter sehen.So mit Muskelkraft und Hebel bringt nichts.

Ich hatte den TW1000 von Makita (1000Nm, mit 1" Antrieb): keine Chance, Schraube regte sich nichts.

Erst ein 1,5m langer Hebel auf dem mein Kollege sich mit seinen 100kg draufgeworfen hat, brachte die "Lösung". Der Hebel war passend geschweißt, ging durch den Radkasten nach außen und war außen zum Boden abgestützt, so dass nur Drehmoment zur Nuss übertragen wird und keine Biegung.

Viel Erfolg.

Gruß Markus

Brennt das Fett denn nicht bei heissen Motor fest. Also ich würd das Fett auch weglassen, maximal Kupferpaste nehmen, wenn überhaupt.

nochmal an alle, die diesen Thread in Zukunft lesen. Kein Fett an die Schraube. Das ist eine Dehnschraube. Die muss so auf Zug sein und mit dem vorgegebenen Drehmoment/Winkel angezogen werden. Die Schraube muss auch immer erneuert werden, niemals ein weiteres Mal verwenden.

Jahrelange Temperaturschwankungen und verschiedenste Schwingungen und Vibrationen KÖNNEN die Schraube locker werden lassen. Auch wenn in 50 Fällen nichts passiert, der eine Fall, in dem etwas passiert, ist einer zuviel. Es ist nicht schön, wenn die Riemenscheibe bei 6.800 upm rauswandert, durch den Motorraum segelt und alles abschert, was ihr in den Weg kommt.

Nur mal so ganz allgemein aus Maschinenbausicht zu Fett und Schmiermitteln an Schraubverbindungen:

Da gehören die Schmiermittel hin, die der Hersteller und in dem Fall der Ingenieur, der die Schraubverbindung ausgelegt hat, vorsieht. Wenn er keine vorsieht, gehören auch keine hin. Wenn da steht leicht geölt, dann sollte man das machen (das ist zum Beispiel manchmal bei Zylinderkopfschrauben der Fall). In den allermeisten Fällen gilt aber für Schraubverbindungen: sauber und fettfrei (weil das einfach so bei der Auslegung angenommen wurde)

Warum ist das so (ich vereinfache allerdings etwas): Wenn die Schraubverbindung ausgelegt wird, erfolgt die Berechnung der erforderlichen Klemmkräfte, die die Schraubverbindung aufbringen muss. Aus diesen errechnet man dann die Schraubenkräfte, zu denen die s.g. Schraubenvorspannkraft gehört.

Da es schwierig ist, die Schraubenvorspannkraft direkt zu messen und im Reparaturfall sogar gänzlich unmöglich, errechnet man sich aus diesen Werten ein Anzugsdrehmoment oder einen Anzugswinkel oder halt eine Kombination aus beidem (das ist mit einfachen Mitteln messbar).

In allen Fällen erfolgt aber die Abschätzung, Annahme eines Reibwerts im Kopf und vorallem im Gewinde. Dies ist erforderlich, da ein Teil des Anzugsmoments zum Überwinden eben dieser Reibung aufgebracht werden muss und nicht in die Vorspannkraft der Schraubverbindung eingeht.

Ändert man also an diesem Reibungswert etwas so ändert sich die Vorspannkraft der Schraube unter Umständen signifikant. Beim Ölen oder Fetten des Gewindes sinkt die Reibung und die Vorspannkraft der Schraube steigt.

Das hat wiederum Einfluss auf die Dehnung und natürlich die davon abhängenden Werte, wie dynamische Sicherheit und so weiter.

Konkret: Durch falsches Schmieren eines Gewindes ändert man nicht nur das Lösemoment durch die verringerte Reibung, sehr viel gravierender ist Steigerung der Schraubenvorspannkraft. Bei Schraubverbindungen, die nach Berechnung vorgespannt sind und bei denen ein genaues Einhalten der Vorspannkraft erforderlich ist (deshalb Drehmoment- und Drehwinkelanzug) kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Schraube überdehnt wird und beim Auftreten der Betriebskräfte oder unter der dynamischen Belastung über die Zeit bricht und die Verbindung dann schlagartig versagt, was noch sehr viel kritischer ist, als das selbststätige Lösen einer Schraubverbindung.

Deshalb würde ich bei ein paar Schraubverbindungen am Fahrzeug (und eine mit Drehwinkel angezogene Riemenscheibenschraube gehört imho dazu, weil stark dynamisch belastet) die Herstellervorgabe einhalten. Einen Großteil der Schrauben am Auto kann man sicher fetten und von Hand anziehen, ohne dass was passiert, aber die paar Schrauben unter starker dynamischer Belastungen sind durchaus kritisch (Kopfschrauben, Riemenscheibe, Radschrauben, einige Fahrwerksschrauben ... you name it ...).

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