Kunststoff Türleiste abmontieren

VW Phaeton 3D

Hallo Leute,

möchte bei meinem Phaeton GP1 3,0 V6 die Kunststoffleiste an der Beifahrertüre auswechseln.

Habe im Internet keine Anleitung dafür gefunden.

Wenn ich mir das aber so ansehe gehört vorher die komplette Türverkleidung abmontiert, damit man zu dieser Leiste dazukommt.

Hat vielleicht hier im Forum schon jemand die Leiste gewechselt?

LG

Beste Antwort im Thema

Hi ich hatte das selbe Problem wie ihr mit den Leisten...
Finde diese auch verhältnissmaeßig teuer.

- Die Leisten hab ich selber abmontiert.
(Sehr einfach, es müssen nur die 2 Schrauben hinter den untersten Türgummidichtungen von der Inneren Türseite abgeschraubt werden. Diese brechen jedoch zumeist ab!)

Dann habe ich die Teile jeweils makiert und der Reihe nach auf einer 2EUR Pocodecke (um kratzer zu vermeiden) zerlegt.
Diese sind enorm verrostet. Also den ganzen Rost mit einem großen Schraubendreher,Spachtel u./ o. Drahtbürste entfernen.

Da die Schrauben abbrechen, muss das Gewinde aufgebohrt und anschließend einfach ein neues Gewinde eingeschnitten werden.

Die Leistenkomponenten können mit Glaskleber/Stark haftendem Silikon/2K Kleber(Gibts bei Matthis und ist wirklich enorm Hitze und Kälte res.) wieder nach der reinigung aufgeklebt werden. Wie üblich beim verkleben, ist es wichtig, dass der Untergrund sehr gut gesäubert und Fettfrei ist. Danach auf einen gewissen Anpressdruck achten (Z.b. Spannzangen)

Ich habe mich für eine Mischung aus 2K und Silikon zwecks etwas Flexibilität entschieden.

Lange Rede kurzer Sinn:

Die Leisten sehen wie neu aus. Es ist immer ein tolles Gefühl etwas selbst repariert zu haben und man hat einige Münzen gesparrt, welches unserer Freizeitgestaltung zugute kommt.

Achja, meine Stammwaschanlage dachte, dass ich neue Leisten verbaut hab. Bin jetzt schon 2 Jahre und ca. 80 TKM damit unterwegs.

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@pwendt
Vielen Dank für deine Einschätzung! Das ist gut, dann weiß ich das ich nicht total daneben liege mit meiner Vermutung. Ich verstehe dich zudem so, dass du auch der Meinung bist, dass es nur ein optisches Problem ist und die rostenden Leisten ansonsten keinen weiteren Schaden anrichten. Ist das richtig?

Optisch stört es mich gar nicht, habe es ja überhaupt erst nach Monaten bemerkt und dachte erst an eine verzogene Tür. Dann war meine Sorge ich könnte einen Unfallwagen ergattert haben. Insofern ist das sogar eine Erleichterung gewesen, das es "nur" rostende Leisten sind. Es fällt wirklich nicht ins Auge da unten an der Tür. Und das Auto ist ja jetzt auch schon mehr als 10 Jahre alt und Männer werden mit Narben und Falten im Alter ja angeblich auch attraktiver (das ist zumindest meine Hoffnung!). Und Dank @tron42 habe ich jetzt ja auch die genauen Teilenummern falls ich es mir mal anders überlege. Nach der vorstehenden Logik wäre das dann wohl sowas wie Botox für den Phaeton 🙂

Besten Gruß

Ich vermute, das bei allen Phaeton ab GP3 die Leisten in Wagenfarbe lackiert sind und das bei GP0 bis GP2 diese Leisten immer in anthrazit waren.

Somit würden sich die beiden unterschiedlichen Teilenummern erklären.

Gruß

Tron42

Zitat:

@tron42 schrieb am 17. September 2019 um 08:41:17 Uhr:


Ich vermute, das bei allen Phaeton ab GP3 die Leisten in Wagenfarbe lackiert sind und das bei GP0 bis GP2 diese Leisten immer in anthrazit waren.

Somit würden sich die beiden unterschiedlichen Teilenummern erklären.

Gruß

Tron42

😉stimmt!

So eine Leiste lässt sich doch wunderbar sanieren!?

Einfach alles, was mal Metall war, raus friemeln, die Leiste mit den Rastnasen einkleben und wieder montieren!

Neue Leisten gibt es mittlerweile eh nur noch zu horrenden Preisen!

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Sorry für die Wiederbelebung des alten Themas, liebe Forumsmitglieder.

Eine Anschlußfrage an die von Euch, die repariert und nicht ausgetauscht haben:

wie muß man es anstellen, die korrosionsfreudige „Metallgräte“ ohne Beschädigungungen aus ihrem Kunststoffbett zu lösen?

Und könntet Ihr mit dem Thema Erfahrenen bitte etwas zu der Frage sagen, ob man die Metall-Leiste unbedingt wieder mit einbauen muß, damit die (Vorfacelift) basaltgraue Kunststoffleiste an der Türunterkante fest und glatt sitzt -
oder ob man die Kunststoffleiste auch ohne ihr Metallrückgrat wieder ordentlich und stabil an die Tür bekommt und wenn ja, wie habt Ihr das gemacht (Art der Verklebung, zusätzliche Schrauben…) -
…hatte Dich Hoellenqualen so verstanden…

Vielen Dank für die eine oder andere Antwort!

Mich würde auch interessieren wer es geschafft hat eine verdreht deformierte Leiste wieder dauerhaft zu begradigen...

Sollte es der Fall sein, würde ich diese an die Tür mit Karosseriekleber anbringen 😉

Hab ich doch oben schon erklärt, Metall, bzw. das was mal Metall war und jetzt durch die Korrosion die Leiste deformiert, rausziehen, Rastnasen-Leiste z.B. mit Sikaflex mit der Leiste verkleben.
Beim Einkleben der Rastnasen, je nach Möglichkeit die Leiste gerade fixieren.
Wenn der Kleber trocken ist, Leiste einfach wieder montieren!
Sorry, hab leider keine Bilder gemacht!

Danke Dir! Ich nehm‘ an, mit Deiner Erklärung und dem ausgebautem Trumm in den Händen werd‘ ich‘s dann kapieren.
Also weg mit den rostigen Metallgräten. Man fragt sich geradezu, warum sie in der Gläsernen nicht selber draufgekommen sind. Vielleicht hatte der Ferdl wieder Sonderwünsche - und die Macht, sie durchzusetzen.

Liebe Mitleserinnen und Mitleser,
Leider nochmal ich, pardon.
Ich habe mir heute mal so eine ausgebaute Leiste vorgenommen: die Rastnasenleiste hab ich ohne große Mühe herauslösen können, aber nicht die dahinter liegende Metall-Schiene, die mir wie eingegossen gewirkt hat und ziemlich fest sitzt.
Kann mir bitte jemand einen Tip geben, wie diese ohne Beschädigungen oder weitere Verformung der Kunststoffanteile der Leiste gelöst und herausgenommen werden kann? Ihr sprecht vom Herausziehen?
Vielen Dank!

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