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Kunststoff Stoßstange "auffrischen"

Themenstarteram 8. November 2010 um 10:50

Hallo, liebe Community!

Mein 96er Suzuki SWIFT verfügt über schwarze, unlackierte Stoßstangen die nach 13 Jahren schon sehr matt und ausgebleicht wirken. Diesen möchte ich wieder zu neuem Glanz und schwarzer Frische verhelfen und habe mich bezüglich erforderlicher Helferlein ein wenig schlau gemacht. Fündig geworden bin ich bei folgendem Produkt von SONAX: Sonax KunststoffNeu.

Link: http://www.sonax.at/.../katalog_product.php?...

Hat schon wer Erfahrung mit diesem Produkt gemacht?

Liebe Grüße,

Krügerl

Beste Antwort im Thema
am 21. April 2011 um 8:49

Das ist ganz einfach, Du bringst die Heisluftpistole auf Temparatur und gehst nah (5-10cm) an das zu bearbeitende Bauteil in Deinem Fall Stosstange.

Sobald die Stosstange aussreichend Temparatur bekommt, wird die Stelle wieder schwarz und glänzt auch wie neu. Dann ziehst Du mit der Pistole langsam weiter über die Stosstange, als wenn Du mit ner Sprühdose lackierst nur langsamer. Wenn die Heisluftpistole eine Fächeraufsatz hat geht das noch besser als die große Runde Öffnung.

Das ist kinderleicht und erklärt sich von selber wenn Du arbeitest. Nach der Arbeit und wenn das Bauteil wieder kalt ist würde ich die Stosstange mit einem Kunstoffpflegemittel behandeln.

Ein FÖN reicht für diese arbeit nicht aus, es muss schon eine Heisluftpistole sein. Hier mal ein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=P-M0NNtrm-k

GRuß KAX

P.S. Das funktioniert nicht bei ALLEN Kunstoffen. Bei Opel habe ich gute Erfahrungen damit gemacht. Bei den Kunstoffverkleidung vom Roller meines Sohnes hat das nicht funktioniert. Das "Schwarz" blieb einfach grau. Es ist nix passiert.

PPS:

Zum Thema Langzeit habe ich das gegoogelt:

Ich habe mittlerweile die Methode mit dem Heißluftföhn ausprobiert. Sahen danach aus wie neu.

Danach mit Sonax Tiefenpfleger 1-2 Mal drüber. So schwarz waren die noch nie

hält schon seit 2 Monaten wie am ersten Tag.

55 weitere Antworten
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55 Antworten
am 21. April 2011 um 9:33

Zitat:

Original geschrieben von AMenge

Das Video ist wirklich beeindruckend. Mich würde mal interessieren, was da mit dem Kunststoff passiert. Vor allem war ich erstaunt, dass die Schwärzung so schnell erfolgt. Sieht ja wirklich aus wie Lackieren.

Jo, als ich das erstmal daneben stand (Bei einem Aufbereiter) dachte ich auch erst, was ist das für eine komische Lackierpistole.

Dann hat er es mir erklärt.

Was da mit dem Kunstoff passiert weiss ich auch nicht. Aber ich weiss das es nicht schadet und jahrelang hält. Beim Corsa einer Arbeitskollegin habe ich das vor 3 Jahren gemacht und es sieht heute noch gut aus, es wurden auch in den Jahren anch der "Reparatur"

keine Pflegemittel verwendet. Ich glaube meine Kollegin weiss nichtmal was das ist ;-)

Gruß KAX

Ich bin völlig Platt.

Habs grade eben mal bei meinem Roller getestet. (Aprilia SR50 Replica Bj, 96)

Ich dachte, mich laust der Affe, das is wie Zauberei........

Schade das meine Frau mit dem astra Unterwegs ist....:D:D da hätte ich am liebsten gleich weiter gezaubert....

Danke vielmals für den Unfassbaren, tollen Hinweis.

Ich bin zu tiefsten Dank verpflichtet.

am 21. April 2011 um 11:37

Mit welcher Temperatur seid ihr an die Kunststoffteile ran?

am 21. April 2011 um 11:53

Zitat:

Original geschrieben von peppar

Mit welcher Temperatur seid ihr an die Kunststoffteile ran?

Vollgas :-)

Das sieht wirklich abgefahren aus! Ich hätte Angst, da zu warm ranzugehen. Ist da nicht die Gefahr, dass man sich mit der Heissluftpistole den Kunststoff versaut?

Gruss DiSchu

am 21. April 2011 um 15:56

Zitat:

Original geschrieben von KAX

Das ist ganz einfach, Du bringst die Heisluftpistole auf Temparatur und gehst nah (5-10cm) an das zu bearbeitende Bauteil in Deinem Fall Stosstange.

Sobald die Stosstange aussreichend Temparatur bekommt, wird die Stelle wieder schwarz und glänzt auch wie neu. Dann ziehst Du mit der Pistole langsam weiter über die Stosstange, als wenn Du mit ner Sprühdose lackierst nur langsamer. Wenn die Heisluftpistole eine Fächeraufsatz hat geht das noch besser als die große Runde Öffnung.

Das ist kinderleicht und erklärt sich von selber wenn Du arbeitest. Nach der Arbeit und wenn das Bauteil wieder kalt ist würde ich die Stosstange mit einem Kunstoffpflegemittel behandeln.

Ein FÖN reicht für diese arbeit nicht aus, es muss schon eine Heisluftpistole sein. Hier mal ein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=P-M0NNtrm-k

GRuß KAX

P.S. Das funktioniert nicht bei ALLEN Kunstoffen. Bei Opel habe ich gute Erfahrungen damit gemacht. Bei den Kunstoffverkleidung vom Roller meines Sohnes hat das nicht funktioniert. Das "Schwarz" blieb einfach grau. Es ist nix passiert.

PPS:

Zum Thema Langzeit habe ich das gegoogelt:

Ich habe mittlerweile die Methode mit dem Heißluftföhn ausprobiert. Sahen danach aus wie neu.

Danach mit Sonax Tiefenpfleger 1-2 Mal drüber. So schwarz waren die noch nie

hält schon seit 2 Monaten wie am ersten Tag.

das sieht schon cool aus :-)

wie ist es denn mit den übergängen zum lack ? abkleben funktioniert ja bestimmt nicht, oder ?

der lack wird doch dann bestimmt auch angegriffen....

dann würden ja immer kleine stellen "unbehandelt"

hast du hier eine idee oder methode ?

gruss

e.

am 21. April 2011 um 16:00

Zitat:

Original geschrieben von DiSchu

Das sieht wirklich abgefahren aus! Ich hätte Angst, da zu warm ranzugehen. Ist da nicht die Gefahr, dass man sich mit der Heissluftpistole den Kunststoff versaut?

Gruss DiSchu

Hi,

so ne Heissluftpistole bringt 250Grad. Bis der Kunstoff schmilzt braucht es ein paar Grad mehr. Aber wenn Du mit ner Heisluftpistole

Löcher reinbrennen willst bekommst man das sicher auch irgendwie hin. Aber man erkennt ja sehr gut wenn der Lack seine Farbe wieder

bekommt und geht dann halt weiter.

Also das ist wirklich Kinderleicht. Wenn man sich morgens nicht mit dem Hammer kämmt, sollte das jeder hin bekommen.

KAX

 

Zitat:

Original geschrieben von KAX

Also das ist wirklich Kinderleicht. Wenn man sich morgens nicht mit dem Hammer kämmt, sollte das jeder hin bekommen.

Ich werde das demnächst mal ausprobieren, und wehe dabei kommt raus, dass ich mich mit nem Hammer kämme! :D

250 grad? Das glaube ich nicht. immerhin kann ich mit dem Teil Papier und Holz anzünden und für'n Grill ist das Teil auch geeignet.

Mit dem Lack is das so eine Sache. Wenn der zu lange die Heissluft bekommt wird der Blasen schmeißen. Aber bis dahin ist das Plastik auch schon geschmolzen.

Aber nach nen paar min bekommt man ein gutes Gefühl dafür.

am 21. April 2011 um 22:23

gibt aber auch einige Heißluftföne die auf gute 600° kommen und damit kannste dann verdammt schnell den lack aufquellen lassen.

Also den spaß lieber mal auf halber Leistung testen ;)

am 22. April 2011 um 1:08

Danke Kax, daß du die "Vollgas"-Aussage, um die 250° C ergänzt hast, mein Heißluftfön macht nämlich um die 600°C und da hatte mich Deine Aussage doch ein wenig irritiert. * Marshmellows wieder wegpack* :D

Also die Verkleidungsteile vom Mopped habe ich mit einer Temperatur von 350° C geschweisst und die waren aus ABS.

Sind die Kunststoff-Stoßfänger am Pkw auch aus ABS...weiß das jemand?

Ne ich glaube die sind aus PE. Also Polyethylen.

am 22. April 2011 um 8:12

Zitat:

Original geschrieben von peppar

Danke Kax, daß du die "Vollgas"-Aussage, um die 250° C ergänzt hast, mein Heißluftfön macht nämlich um die 600°C und da hatte mich Deine Aussage doch ein wenig irritiert. * Marshmellows wieder wegpack* :D

Also die Verkleidungsteile vom Mopped habe ich mit einer Temperatur von 350° C geschweisst und die waren aus ABS.

Sind die Kunststoff-Stoßfänger am Pkw auch aus ABS...weiß das jemand?

Hi, arbeite mit meiner Pistole mit Vollgas bei 600 Grad. Man bleibt ja nicht lange an der gleichen Stelle und passiert ist noch nie was.

Auch nicht am Lack, dafür gehts viel zu schnell, ich bleibe ja nicht lange auf einer Stelle, sobald die Wirkung einsetzt geht man weiter. Wie beim lackieren, bleibt man zu lange auf ner Stelle, gibt es einen Läufer.

Kunstoffe im Automobilbau sind unterschiedlich ABS wird nur da nur selten verwendet.

Meist handelt es sich um PP (Polypropylen) Schmelzpunkt liegt bei ca. 160 Grad. Aber die werden auf der Oberfläche kaum erreicht,

wenn man es richtig macht.

Gruß KAX

am 22. April 2011 um 8:15

Zitat:

Original geschrieben von Vaterx25xe

Ne ich glaube die sind aus PE. Also Polyethylen.

Weniger PE wird z.B. bei Kunstoffrohren verwendet (hat ja jeder im Haus) die Splittern aber bei Stoss oder Druck. Das soll bei Stosstangen aber wegen der Verletzungsgefahr verhindert werden.

Gruß KAX

 

Zitat:

Original geschrieben von KAX

Zitat:

Original geschrieben von Vaterx25xe

Ne ich glaube die sind aus PE. Also Polyethylen.

Weniger PE wird z.B. bei Kunstoffrohren verwendet (hat ja jeder im Haus) die Splittern aber bei Stoss oder Druck. Das soll bei Stosstangen aber wegen der Verletzungsgefahr verhindert werden.

Gruß KAX

... PVC splittert, PE nicht ...

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