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Knacken nach Radwechsel

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 14. März 2020 um 14:10

Hallo,

 

habe heute meine neuen Sommerräder montiert. Hierbei handelt es sich um Keskin KT15 mit 235/35 R19 rundum von Syron (DOT 18/19).

 

Als Winterräder habe ich die originalen Avantgarde Alus.

 

Nun bin ich los gefahren und höre (vermutlich von der Vorderachse) ein (Rad-)Drehzahlabhängiges knacken/schlagen. Ab 70 Kmh vibriert das ganze Auto...

 

Beim Rechtseinschlag hört man das Schlagen noch deutlicher.

 

Nach genauer Begutachtung ist kein schleifendes Teil festzustellen. Die Felge hat rundum genug Luft zu allen Bauteilen und ist auch gewuchtet.

 

Wenn ich das Auto hochbocke und den Reifen drehe hört man nichts, nur unter Last!

 

Mit den Winterrädern bestand dieses Problem nicht.

 

Habe nächste Woche einen Termin bei meiner Werkstatt, wollte hier trotzdem mal nachfragen.

 

Grüße!

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11 Antworten

Vielleicht falsche zu lange Rabolzen benutzt? Könnte ja sein, das die nur ein bißchen zu lang sind und durch das normale Radlagerspiel zeitweilig schleifen.

Einfach nacheinander herausdrehen und die Radbolzen am Gewindeende auf Schleifspuren kontrollieren.

Ich hoffe du hast nicht die Original Schrauben von den Avantgard Felgen benutzt.

Die Zubehör Felgen haben meistens andere Längen und Sitze. Kugelkopf - Kegelkopf.

Festhängende Zentrieradapter auf der Nabe kannst du ja nicht vergessen haben, wenn vorher originale MB Felgen montiert waren.

Nach Drehmoment angezogen und nach 50km Fahrt noch einmal kontrolliert wird ja wohl der Fall sein?

Habe mir gerade das Gutachten von der hoffentlich richtigen Keskin KT15 Felge angeschaut, die geben 28 oder 33mm lange Schrauben je nach Einpresstiefe im Gutachten vor. Die müssen einen 60° Kegelsitz haben und die Original MB Felge hat einen Kugelsitz.

Also die originalen MB Radbolzen auf keinen Fall für die Keskin Felgen benutzen (oder umgekehrt) und immer 5 originale MB Radbolzen bei der Benutzung der Keskin Felgen für das Reserverad im Kofferraum mitführen.

Gruß Michael

Themenstarteram 14. März 2020 um 15:18

Hallo Michael,

 

es sind definitiv die richtigen Radschrauben montiert. Habe diese auch schon auf Schleifspuren kontrolliert. Leider ohne Erfolg...

 

Wenn es die Schrauben wären, würde ich es ja auch im Hochgebockten Zustand beim Drehen zu hören bekommen...

Zitat:

@W211AMG211 schrieb am 14. März 2020 um 15:18:01 Uhr:

Hallo Michael,

es sind definitiv die richtigen Radschrauben montiert. Habe diese auch schon auf Schleifspuren kontrolliert. Leider ohne Erfolg...

Wenn es die Schrauben wären, würde ich es ja auch im Hochgebockten Zustand beim Drehen zu hören bekommen...

Das muß nicht sein, das du es aufgebockt hören mußt. Die Radbolzen sind kalt gepresst und das ursprüngliche Stück Eisen konnte vor der Fertigung zu meiner Berufszeit bis zu 2 Gramm Unterschied haben.

Wenn da nur ein kleiner Grad zuviel am Gewinde bei den schon vielleicht schon zu lang gelieferten 33mm Radbolzen übersteht und das Radlager (jedes Lager hat und muß neu schon Spiel haben) nicht belastet ist, kann das hinterher bei Belastung z.B. bei einer Kurvenfahrt solche Geräusche / Vibrationen verursachen.

Am besten einen original MB Radbolzen in die Avandgarde Felge stecken und messen was da innen übersteht und das ganze dann auch mit der Keskin Felge und einem "Keskin" Radbolzen ausmessen.

Die Differenz sollte nach meinem Gefühl und Erfahrungen nicht > 2-3 mm sein.

Ich hoffe du oder die Werkstatt finden den Fehler sehr schnell. Ich hätte bei jeder Fahrt ein mulmiges Gefühl.

Außerdem hoffe ich nicht, das du dir "dritte Wahl" Reifen und Felgen von einem ganz günstigen Anbieter hast andrehen lassen. Irgendwo muss der Ausschuß ja verkauft werden.

Gruß Michael

Themenstarteram 14. März 2020 um 16:08

Hallo Michael,

 

danke für die Infos. Ich werde es in der Werkstatt mal ansprechen. Bis dahin werde ich das Fahrzeug definitiv nicht bewegen.

 

Werde sodann berichten.

 

Grüße

Möglicherweise wurden auch nur die Klebegewichte zu weit nach innen oder aussen montiert und berühren die die Bremszangen. Welche Einpresstiefe fährt Du?

Zitat:

@Harig58 schrieb am 14. März 2020 um 16:41:42 Uhr:

Möglicherweise wurden auch nur die Klebegewichte zu weit nach innen oder aussen montiert und berühren die die Bremszangen. Welche Einpresstiefe fährt Du?

Weißt du was mit den Klebegewichten passiert wenn die irgendwo Kontakt bekommen?

Die reißen sofort ab und fliegen weg. Außerdem hat er den Freilauf doch schon getestet.

Themenstarteram 14. März 2020 um 18:07

Also das Problem wurde gelöst. Ist mir fast schon peinlich... Mit meinem Drehmomentschlüssel habe ich zuletzt den Polo meiner Freundin verarztet. Ihre Radschrauben haben 80 Nm gebraucht. Meine brauchen jedoch 130 Nm.

 

Natürlich habe ich vorher nicht gecheckt auf wie viel der Schlüssel eingestellt war und habe die Räder mit 80 angezogen. Naja eben mit 130 nachgezogen und siehe da das Dilemma hat ein Ende!

 

Danke trotzdem für die Infos! Grüße

Zitat:

@W211AMG211 schrieb am 14. März 2020 um 18:07:00 Uhr:

Also das Problem wurde gelöst. Ist mir fast schon peinlich... Mit meinem Drehmomentschlüssel habe ich zuletzt den Polo meiner Freundin verarztet. Ihre Radschrauben haben 80 Nm gebraucht. Meine brauchen jedoch 130 Nm.

Natürlich habe ich vorher nicht gecheckt auf wie viel der Schlüssel eingestellt war und habe die Räder mit 80 angezogen. Naja eben mit 130 nachgezogen und siehe da das Dilemma hat ein Ende!

Danke trotzdem für die Infos! Grüße

Hallo

Nicht jeder ist so ehrlich und gesteht hier seine eigenen Fehler ein. Respekt.

Das ist ja schon einmal gut, das du den Fehler so schnell gefunden hast. Damit kannst du ab jetzt unbesorgt mit deinen neuen Rädern fahren.

Aber jetzt macht mich deine Aussage von 80Nm bei dem Polo von deiner Freundin stutzig.

Willst du Sie vielleicht loswerden? :)

Ich finde keinen Polo mit 80Nm nur welche mit mindestens 110Nm egal ob bei Stahl oder Alufelgen. Vielleicht habe ich aber einfach nicht genügend gegoogelt.

Jetzt das zweite was mich stutzig macht. Auch mit 80Nm hätten die neuen Felgen nach voriger vernünftiger Reinigung der Radnabe sauber anliegen müssen. Dann hätte "vielleicht" nach einer gewissen Fahrtstrecke (deshalb immer nach 50km kontrollieren) etwas geklappert, aber du hast sie doch heute erst montiert.

Empfehlung von mir: Reinige bei jedem Räderwechsel die Radnaben und Anlageflächen zumindest gründlich mit einer Drahtbürste.

Wenn ich manchmal sehe wie Räder mit einem 10kg Vorschlaghammer von der Nabe geprügelt werden, das muss mit ein bißchen Pflege nicht sein.

Gruß und allzeit eine sichere gute Fahrt

Michael

Und vor allem entspanne den Drehmomentschlüssel nach Gebrauch. Wenn der immer gespannt ist, erlahmen die Federn und die Werte stimmen nicht mehr. Aber 80Nm für einen Polo halte ich auch für falsch. Meine VW hatten immer 110 oder 120Nm.

Das schreib ich auch nochmal, dass es keinen Polo gibt, dessen

Räder mit 80 Nm angezogen weden.

Da jetzt keiner weiss, um was für einen Polo es sich handelt, ist

ein Blick in die BA erforderlich.

Richtiges Drehmoment da rauslesen.

Mit diesem Wert die Räder nochmals nachziehen.

Andernfalls könnte dort auch bald ein Rätselhaftes Knacken nerven....

Themenstarteram 15. März 2020 um 10:45

Hallo nochmal,

 

also ich erinnere mich wie gesagt den Schlüssel zuletzt für den Polo benutzt zu haben. Kann auch was anderes gewesen sein. Fakt ist, dass der Schlüssel auf 80 eingestellt war. Dem Polo gehts gut hab mal nachgeschaut, die Schrauben sind definitiv auf 110 Nm angezogen...

 

Und danke für den Tip mit dem Entspannen der Feder!!

 

Bleibt gesund!

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