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Klima: Kältemittel

Themenstarteram 29. Dezember 2019 um 17:12

Habe im Netz nach R134a gesucht. Dabei bin ich hierüber gestolpert:

https://www.amazon.de/.../

Was ist das denn? Habe ich da eine Bildungslücke bei Klimagasen?

 

Beste Antwort im Thema

Wo ist das Problem mit Propan/Butan? Klimatechnisch quasi das selbe. Es muss "nur" vermerkt werden was eingefüllt worden ist. Weil die Füllmengen von Klimageräten entweder gravimetrisch oder volumetrisch erfasst werden. Und darin stecken Annahmen über das Molgewicht bzw. die Dichte.

Ich fahre 30 KILO LPG im Auto spazieren, da sind mir 500 Gramm extra in der Klimaanlage gerade mal egal. Wozu das teure 134a nehmen wenns auch die Mischung aus R600(a) (Butan/Isobutan) und R290 (Propan) tut.

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Der Sensor reagiert ausschließlich nur auf Wasserstoff. Da gibt es keine Fehlalarme, weil ja Wasserstoff in einem normalen PKW nicht vorkommt. Die anderen Detektoren welche auf Kältemittel R134a reagieren sind da weitaus störanfälliger . Die habe ich zwar auch noch , aber verwende sie nicht mehr, seitdem ich Formiergas anwende.

Zitat:

@ffurious schrieb am 9. Juni 2020 um 18:55:12 Uhr:

Ich glaub bei den Digitalmultimetern ist es nicht so ein Problem.

Beim Formiergas vielleicht auch nicht, aber immer mal probieren kann ja nix schaden.

Man hat ja nur gehört aus den Tanks verschwindet der Wasserstoff schon.

Sind schon genug Leude drauf gegangen, die sich aufn defektes Multimeter verlassen haben ;)

Zitat:

@Ingolf-17 schrieb am 9. Juni 2020 um 19:55:52 Uhr:

Der Sensor reagiert ausschließlich nur auf Wasserstoff. Da gibt es keine Fehlalarme, weil ja Wasserstoff in einem normalen PKW nicht vorkommt. Die anderen Detektoren welche auf Kältemittel R134a reagieren sind da weitaus störanfälliger . Die habe ich zwar auch noch , aber verwende sie nicht mehr, seitdem ich Formiergas anwende.

Genau deswegen gibt es ja Fehlalarme, wenn der Wasserstoff aus dem Formiergas weg ist oder die Konzentration über die Zeit zu gering. Ein Sensor unterliegt auch Verschleiß und Defekten. Dann kannst jede Klima damit abdrücken und als dicht bezeichnen, weil dein Sensor nicht reagiert ;)

Deswegen sollte man vorher immer den Schnüffler direkt an der Flasche testen, bevor man an die Klima geht.

Zitat:

@Qnkel schrieb am 10. Juni 2020 um 12:11:45 Uhr:

Sind schon genug Leude drauf gegangen, die sich aufn defektes Multimeter verlassen haben ??

Kann ich nicht glauben, oder ist das ein Witz?

Es ist meines Wissens generell verboten mit einem Multimeter die Spannungsfreiheit festzustellen.

Da gabs in der Vergangenheit viele Unfälle weil bei der Messung der falsche Meßbereich angewählt war, die Messspitzen nicht ausreichend Berührungssicher handhabbar waren oder nicht Überbrückungssicher ausgeführt sind.

Quelle:

https://www.elektrofachkraft.de/.../...essgeraete-als-spannungspruefer

Regelungen in der Norm DIN VDE 0105-100

Auszug...(....)

6.2.3.103 Die Spannungsfreiheit der freigeschalteten Anlagenteile ist festzustellen (......)

Das Feststellen der Spannungsfreiheit mit einem Spannungsprüfer gilt als Arbeiten unter Spannung. Die Verwendung von Vielfachmessgeräten hat an energiereichen Anlagenteilen zu hohem Unfallgeschehen geführt. Deshalb sind sie nicht zugelassen. Sonstige ortsveränderliche Messgeräte sind zum Feststellen der Spannungsfreiheit geeignet, wenn sie auch den Bestimmungen für Spannungsprüfer entsprechen.

In elektrischen Anlagen mit Nennspannungen bis 1.000 V werden zur Feststellung der Spannungsfreiheit Spannungsprüfer nach DIN VDE 0680, in Anlagen mit Nennspannungen über 1 kV solche nach DIN VDE 0681 verwendet.

Aus dem vorstehend zitierten Text erkennt man, dass in der Norm zwar ortsveränderliche Messgeräte nicht generell verboten sind, diese jedoch praktisch einem Spannungsprüfer voll entsprechen müssen. Andererseits wird in der Kommentierung zu diesem Abschnitt (Heft 13 – Betrieb von elektrischen Anlagen – der VDE-Schriftenreihe) die Verwendung von Vielfachmessgeräten generell aus den angeführten Gründen ausgeschlossen.

Bei Vielfachmessgeräten ist Irrtum bei der Messbereichsauswahl nicht zu verhindern.

Jeder Praktiker wird bestätigen, dass im Eifer der Arbeit, noch dazu unter Zeitdruck, immer wieder einmal ein Vielfachmessgerät mit falschem Messbereich verwendet wird. Wenn dann nur das Gerät beschädigt oder vollständig unbrauchbar geworden ist, kann dies zwar zu Ärger führen, aber die Situation sieht ganz anders aus, wenn ein Mitarbeiter durch die Wirkung des Störlichtbogens verletzt oder gar getötet wird.

Daher der gute Rat:

zum Feststellen der Spannungsfreiheit nur normgerechte Spannungsprüfer mit Eignung für den jeweiligen Spannungsbereich verwenden

wenn ortsveränderliche Messgeräte verwendet werden, dann nur solche, die ausschließlich für den jeweiligen Spannungsbereich geeignet und nicht umschaltbar sind. Hierzu sollte vom Hersteller eine ausdrückliche Bestätigung vorliegen.

Dies bedeutet, dass Vielfachmessgeräte („Multimeter“) für diese Verwendung grundsätzlich ausscheiden. Im Übrigen sind Spannungsprüfer im Regelfall wesentlich robuster und preiswerter als Vielfachmessgeräte oder auch andere ortsveränderliche Messgeräte.

Autor: Dipl.-Ing. H.H. Egyptien

 

 

Zitat:

@ffurious schrieb am 10. Juni 2020 um 12:37:21 Uhr:

Zitat:

@Qnkel schrieb am 10. Juni 2020 um 12:11:45 Uhr:

Sind schon genug Leude drauf gegangen, die sich aufn defektes Multimeter verlassen haben ??

Kann ich nicht glauben, oder ist das ein Witz?

Ne Vorschrift. Die Funktion des Spannungsprüfers ist vorher an einer sicher aktiven Quelle zu testen, bevor man damit die Spannungsfreiheit an der Arbeitsstelle fest stellt.

Ist der Duspol im Arsch und zeigt nix mehr an, geht man ansonsten von Spannungsfreiheit aus obwohl das nicht sicher ist. Und dann langst mit dein Pfoten anne Steckdose und Gute Nacht, Marie!

Die Funktionsfähigkeit des H2-Detektors überprüfe ich, falls ich nichts finde. Der ist ja täglich im Einsatz und braucht bei mir nicht ständig auf Funktionsfähigkeit geprüft zu werden. Wer ihn nur alle halbe Jahre mal benutzt, der sollte ihn natürlich vorher prüfen.

Zitat:

@Ingolf-17 schrieb am 9. Juni 2020 um 19:55:52 Uhr:

Der Sensor reagiert ausschließlich nur auf Wasserstoff.

Träum weiter. Geh mal an einen H2 Sensor mit Feuerzeuggas ran. Alles was elektrochemisch arbeitet wird wie wild piepen. Die Querempfindlichkeiten sind brutal. Echte (und trotzdem bezahlbare) H2 Sensoren reagieren auf die Wärmeleitfähigkeit und diese kannst du zur Lecksuche vergessen.

Zitat:

@GaryK schrieb am 10. Juni 2020 um 22:55:17 Uhr:

Zitat:

@Ingolf-17 schrieb am 9. Juni 2020 um 19:55:52 Uhr:

Der Sensor reagiert ausschließlich nur auf Wasserstoff.

Träum weiter. Geh mal an einen H2 Sensor mit Feuerzeuggas ran. Alles was elektrochemisch arbeitet wird wie wild piepen. Die Querempfindlichkeiten sind brutal. Echte (und trotzdem bezahlbare) H2 Sensoren reagieren auf die Wärmeleitfähigkeit und diese kannst du zur Lecksuche vergessen.

Feuerzeuggas ist Propan . Ich probiere es am Freitag mal aus, ob mein Detektor etwas anzeigt. Das wäre ja nicht schlecht. Da könnte man gleich noch Lecks in LPG-Fahrzeugen an der Autogasanlage suchen. :)

...und auch gleich die Autogas-be-/gefüllten Klimaanlagen ohne großen Aufwand :)

 

 

 

Nachtrag/Antwort zu unten :

. . . und dann krabbelst im Motorraum herum und erschnüffelst die Leckstelle ?

Andererseits ist das Zeugs sooo günstig . . . das könnt' man sogar monatlich nachfüllen . . . und kommt immer noch günstiger weg ;-)

...Idioten... :confused:

Propan/Butan riecht man schon am Gestank , wenn man den Verschluß öffnet. Bisher hatte ich allerdings erst einen Idioten.

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