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KFZ-Steuer & Partikelfilter

Themenstarteram 23. Mai 2007 um 19:37

KFZ-Steuer & Partikelfilter

 

Guten Abend!

wer hat hier auch schon seinen Steuerbescheid?

Mein finanzamt möchte von mir 332€ (plus 24€) für meinen 1.9TiD, 175 PS und DPF (dachte ich eigentlich...)

Nachdem ich etwas im I-Net gestöbert habe, weiß ich nun:

Ich darf (*Ironie*) eine Herstellerbescheinigung besorgen und bei der Zulassungstelle die Partikelminderungsstufe in die Papiere eintragen lassen.

Ist das so richtig - kann das jemand bestätigen?

Weis der Geier was das wieder kostet; von der verlorenen Zeit auf dem Amt ganz zu schweigen.

Und warum muss ich da hin tigern? Wieso geht das nicht automatisch?

Grrrr!

Euer Thomas

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27 Antworten

Zitat:

Guten Abend!

 

wer hat hier auch schon seinen Steuerbescheid?

 

Mein finanzamt möchte von mir 332€ (plus 24€) für meinen 1.9TiD, 175 PS und DPF (dachte ich eigentlich...)

 

Nachdem ich etwas im I-Net gestöbert habe, weiß ich nun:

Ich darf (*Ironie*) eine Herstellerbescheinigung besorgen und bei der Zulassungstelle die Partikelminderungsstufe in die Papiere eintragen lassen.

 

Ist das so richtig - kann das jemand bestätigen?

 

Weis der Geier was das wieder kostet; von der verlorenen Zeit auf dem Amt ganz zu schweigen.

 

Und warum muss ich da hin tigern? Wieso geht das nicht automatisch?

 

Grrrr!

Hi,

ich habe ebenfalls Nachtrag zum KFZ-Steuer bekommen:mad: obwohl mein Saab 9-3 SC 1.9 TID mit dem DPF ab Werk ausgestattet ist!

Meine Frage ist ganz simpel, wie habt ihr das geregelt mit dem KFZ-Steuer? habt ihr irgendeine Bescheinigung von dem Hersteller bekommen wo drin die Partikel-Minderungsstufe steht?:confused:

Ich selber war letzte Woche bei meinem Händler der hat mir ein Schreiben aufgesetzt, dass das Fahrzeug mit dem DPF ab Werk ausgestattet ist! Leider bei der zuständigen KFZ-Stelle wird so eine Art von Schreiben nicht Akzeptiert. Die wollen was von dem Hersteller haben!

Jetzt laut meinem Händler wird SAAB-Deutschland die PM-Stufe für die Diesel Fahrzeuge nachträglich an die Bundes KFZ-Stelle melden.

Gruß

saabski.

 

Hab auch über meinen Händler ne Bestätigung von Saab angefodert. Hab die info bekommen, diese gibt es nicht mehr, da Saab dies direkt an Finanzamt/Zulassungsstelle

meldet. Mal sehen, sollte in den nächsten Tagen den Steuerbescheid bekommen!

am 5. November 2007 um 9:21

Der Weg zur Zulassungsstelle bleibt Euch nicht erspart!!!! Erst wenn die Papiere geändert sind, gibt es einen angepassten Steuerbescheid. Die Erfahrung musste ich die Tage selber machen. Eine Herstellerbescheinigung wird nicht mehr benötigt, da die über das KBA die Informationen an die Zulassungstellen geschickt wurden. Aber ohne Änderung der Papiere zahlt Ihr den erhöhten Steuersatz.

Ja aber wie erfahre ich, dass Saab die Daten übermittelt hat? Ich werde doch nicht jedes Mal zum KFZ-Amt fahren und fragen ob die Daten schon übermittelt wurden!

Gibt es da mal eine andre Möglichkeit das zu erfahren?

Gruß

Saabski.

So an alle Saab Dieselfahrer die noch eine Herstellerbescheinigung bezüglich der PM5 Einstufung für die Zulassungsstelle brauchen.

Die oben genannte Herstellerbescheinigung könntet ihr unter folgende email Adresse anfordern:

service-center.technik@de.opel.com

benötigt werden Fahrzeug-IdentNummer , die findet ihr auf dem Fahrzeugschein und eigene Adresse an der die Bescheinigung von Saab-Deutschland zugestellt wird.

PS: lasst euch nicht von der email Adresse täuschen , dass ganze wird durch die Opel-Leute abgewickelt.

Ich hoffe , ich konnte helfen

MfG

Saabski :)

Hallo Leute,

guckt mal, wie es bei mir gelaufen ist.

 

XC90 mit DPF

Änderungen in der Zulassungsbescheinigungen sind m.E. nicht notwendig.

am 8. Januar 2008 um 21:32

Hallo,

man muß `mal richtig einzustufen, worum es eigentlich geht. Es geht um ca. 8-9% der gesamten Feinstaubbelastung in der Luft, von Pkws verursacht; den Rest verursachen andere; siehe Statistik Bundesamt für UImweltschutz, ich glaube von 2002.

Ich fahre einen Golf Variant TDI 1.9, Baujahr 1998 mit einem langjährig ermittelten Verbrauch von 5,22 l/100 km und mußte seit 1998 schon 2x höhere Kfz-Steuern zahlen und wurde im Dezember mit der roten (!) Plakette geehrt, aber bekomme bis heute keinen DPF zum Nachrüsten. Der Wagen ist regelmäßig gewartet, es liegen keine Mängel vom TÜV vor, die Abgasprüfung ist in Ordnung (!) und trotzdem werde ich im Fahren nun von Kommunen reglementiert.

Als vernünftiger Mensch ist man ja für den Umwweltschutz, aber nicht mit solch einen Unsinn ! Abgesehen vom Anteil der Pkw am gesamten Feinstaubaufkommen ist die ganze Einstufung der Fahrzeuge, (so wie auch die Verbrauchsermittlung der Hersteller) reine Theorie, wird nur vom Schreibtisch für die Kfz-Typen festgelegt und soooo praxisfern ! Insofern spielt der praktische Verbrauch keine Rolle, ist aber genauso entscheidend wie die eingestufte m3-Abgasluft eines Typs. Hinzukommt, daß man Werte von einigen Testfahrzeugen nicht ohne weiteres übernehmen kann; was ist das für eine Hochrechnung ?

Schließlich kann niemand z. Z. die von den Kommunen geforderten Werte überprüfen, weder die Werkstätten. noch der TÜV.

Das ganze ist: eine versteckte Steuererhöhung

eine riesige ABM

ein bürokartisches Monster

einfache Geldabzocke

eine Bestrafung derjenigen, die nicht dafür können !

Erinnert Ihr Euch ? Es gab mal einen Autokanzler, der hat sich mit den größten Luxusschlitten auf den Messen feiern lassen. Hätte er sich vor 5 Jahren mit einen DPF oder Hybrid hingestellt, würde die deutsche Autoindustrie heute nicht konkurrenzlos den Ausländern hinterherhinken ( Wo bleibt mein DPF für einen jahrzehntelang gebauten

Motor ?). Die Politik hat die Vorgaben verpasst, die deutsche Industrie wollte oder konnte nicht und zu guter letzt wird der deutsche Steuerzahler wieder einmal drangsaliert.

Wenn ich recht geslesen habe, braucht ein neuester Passat auch 5,2 l/100 km und der bekommt bestimmt "grün" ! Das Abgas ist zwar besser, aber ich möchte mal alle größeren Typen untersuchen, welche mehr verbrauchen und doch grün bekommen ! Und wer tut etwas gegen den Lärm ? Das wäre genauso wichtig wie die Luft ( ...siehe oben)

H.S.

Zitat:

Original geschrieben von Horst Seporowsky

...ist die ganze Einstufung der Fahrzeuge, (so wie auch die Verbrauchsermittlung der Hersteller) reine Theorie, wird nur vom Schreibtisch für die Kfz-Typen festgelegt und soooo praxisfern ! Insofern spielt der praktische Verbrauch keine Rolle...

Ja, das ist leider Fakt. Hier ergibt sich aber u.U. ein Ansatzpunkt, das ganze Einstufungssystem juristisch zu Fall zu bringen.

am 10. Januar 2008 um 14:22

hallo saabski,

habe den tip mit dem opel technik center gleich umgesetz und am nächsten tag sofort die entsprechende herstellerbescheinigung per mail bekommen. das hat ja super geklapt.

danke für den tip.

gruß bubi

am 11. Januar 2008 um 21:11

Hallo,

ich hatte, bevor ich die höhere Steuer für 2008 an das Finanzamt überwiesen habe, von einem Rechtsanwalt prüfen lassen, ob in den Fällen, wo keiner oder noch kein DPF erhältlich ist, eine Steuererhöhung trotzdem gerechtfertigt sei.

Die zu erwartende Rechtsprechung der Finanzgerichte dürfte sich analog der damaligen Praxis bei der Einführung der Katalysatoren ähnlich erfolglos gestalten, daß auf Grund der Ermessungsspielräume der Gerichte die erfolgte Steuererhöhung als verhältnismäßig (gering) und vertretbar gehalten wird.

Für den Fall, dass ich am Einfahren bestimmter Gebiete gehindert werden sollte, trotz "roter Plakette", führe ich folgende Unterlagen, z. T. als Ablichtung mit:

-das Wartungsheft (aus dem eine ununterbrochene Wartung der Fachwerkstatt hervorgeht

-die beiden Steuererhöhungen seit 1998

-meine Verbrauchsstatistik, welche bis jetzt bis 175 000 km einen Verbrauch von 5,22 l/100km dokumentiert (Exel-Tabelle) und was an Hand von Fahrtenbüchern (von Finanzämtern bisher immer anerkannt) außerdem dokumentiert wird

-die letzte Wartungsrechnung mit letzten Service und bestandenen Abgastest

- die TÜV-Bescheinigung.

und werde mich vor Ort mit der Polizei usw. streiten, ob ich ein technisch einwandfreies Fahrzeug fahre oder nicht !

Ich vertrete die Meinung, dass die Umweltbelastung meiner "veralteten Technik !" mit den bereits erfolgten Steuererhöhungen abgegolten ist und außerdem seit Jahren vom Bürger Öko-Steuer bereits gezahlt wird.

Und das bei einem Hintergrund, dass diejenigen, die mir solche Vorschriften machen , selbst mit Ihren Dienstwagen (Ministerriege) zwischen 12, 1 und 16,3 LITER Kraftstoff verschwenden (ich glaube,Artikel in Super-Ilu; Interview mit Siegmar Gabriel) genauso wie Millionen Amerikaner, Sekt trinken und dem Volk Wasser zubilligen !

Wollte man für die Umwelt wirklich etwas tun, dann

-sollte mehr Verkehr auf die Schiene und das Wasser gebracht werden, national wie international

-sollte in Großstädten der öffentliche Nahverkehr kostenlos sein, was Hundertausende dazu brächte, entweder auf das Auto zu verzichten oder erst gar keins sich anzuschaffen; Geld dafür ist genug da aus Kfz-Steuereinnahmen, Öko-Steuer, Transitgebühren usw.

-sollten die größten Verursacher von Abgasen und Staub zuerst reglementiert werden und nicht der "wehrlose" Bürger.

H.S.

am 1. Februar 2008 um 9:48

Hallo,

ich möchte zum Thema Feinstaubplakette noch Folgendes nachreichen:

Der ADAC meldet unter dem Titel "Die staatlichen Stinker von Berlin" , daß die Senatsverwaltung von Berlin einen "Persilschein" für alle älteren und betagteren Fahrzeuge von Kommune und Polizei ausgestellt hat, sich in den Zonen plakettenfrei bewegen zu dürfen.

Zitat in der Meldung: "Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen".

Wie wahr !

H.Seporowsky

In diesem Punkt dürfte die Zonenregelung juristisch angreifbar sein.

am 28. März 2008 um 21:39

Da bin ich gerade beim Aufräumen drüber gestolpert:

http://saab93.de/hertzkasper/DPF_Herstellerbestaetigung.tif

Könnte für den Ein oder Anderen vielleicht von Nutzen sein ;)

(es sind übrigens 3 Seiten in einer Datei, sollte jemand keinen vernünftigen TIF-Viewer haben)

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