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Auto-Kundenzufriedenheit bei Saab-Fahrern

Themenstarteram 29. Oktober 2008 um 10:14

Hallo alle zusammen,

bin im SPON gerade über einen Artikel zur Auto-Kundenzufriedenheit gestolpert, in dem eine ADAC-Umfrage präsentiert wird, in der Fahrzeughersteller nach der Zufriedenheit ihrer Kunden bewertet werden.

Und siehe da...Saab-Kunden sind mit ihren Fahrzeugen zufriedener als die Kunden der Deutschen Konkurrenz, nur die Japaner liegen fast alle davor.

Zitat:

"Im ersten Teil der Leserumfrage ging es um die Zufriedenheit mit dem Fahrzeug selbst. .... Im zweiten Fragenkomplex standen die Erfahrungen mit dem Werkstattservice des jeweiligen Herstellers im Mittelpunkt. Neben der Qualität der Arbeiten und den Kosten wurde nach der Freundlichkeit der Mitarbeiter und der Beratungskompetenz gefragt."

So schlimm kann es also um Saab nicht stehen. Die Frage ist nur, wieviele Leute aus dem Saab-Lager an der Abstimmung teilgenommen haben? Einer, oder alle beide ?;)

Gruß,

nibohr

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9 Antworten

Hier im Forum sind wohl eher die Problemkind-Besitzer und die Enthusiasten daheim. Der normale Saab-User mit unauffälligem Auto (sprich: die Masse) dürfte hier eher weniger zu finden sein. ;)

Ich halte NICHTS von diesen Umfragen.

Sie geben kein authentisches Bild wieder. Jeder Kunde hat eine andere Anspruchshaltung an seine Marke. Wenn einem Dacia-Kunde der Heizungsknopf abfällt, ist er mit Sicherheit etwas toleranter als ein Mercedes-Kunde. Der hat für diesen Knopf und den Rest der da dran hängt, ein Vielfaches bezahlt.

Ein Saab-Kunde erfreut sich evtl. an der persönlichen Bedienung im kleinen Autohaus. Man kennt ihn und weiß ihn zu nehmen. Das gefällt. Er geht auch mit Sicherheit etwas besonnener mit seinem Gefährt um, als ein Außendienstler mit seinem geleasten Passat. Dem nervt jeder Werkstattaufenhalt, den der muss Kilometer fressen, sonst gibt’s keine Provision.

Wahrscheinlich haben sie bei der Umfrage keinen Saab-Diesel-Kunden der Jahre 2001 und 2004 erwischt. :D

Von meiner Seite aus und von den Erfahrungen meiner saabgebeulteten Verwandtschaft ausgehend, würde Saab ehr am Ende der Tabelle zu finden sein.

So ist es halt: Die individuelle Anspruchshaltung ist ein wesentlicher Faktor in Punkto Kundenzufriedenheit. Somit gebe ich nicht viel Wert auf die Ergebnisse dieser Auswertung.

Was nicht vergessen werden darf: Kundenzufriedenheitsbefragungen geben ein subjektives Bild wieder, kein objektives (was z. B. Qualität und Haltbarkeit angeht). Dahinter, dass Saab dort oben steht, würde ich aber doch mehr als nur Verliebtheit in die Marke vermuten. Wahrscheinlich gibt es doch eine ganze Menge Saab-Fahrer, deren Wagen einfach weitgehend stressfrei funktioniert. Ich selbst kenne übrigens außerhalb dieses Forums nur zufriedene Saab-Fahrer, allerdings nur fünf an der Zahl, einschließlich mir.

Auffällig ist, dass die Studie offenbar nicht mit der berühmteren Pannenstatistik korrelliert. Dort landet Saab doch immer auf den hinteren Plätzen.

Vielleicht sind die Saab-Fahrer bereit mit ihrer Marke zu leiden und vergeben deshalb so viele positive Bewertungen. :D

Leider konnte ich nirgendwo finden, wie sich diese Ergebnisse zusammensetzen, und vor allem, wer befragt wurde. Hat man nur bei Neuwagenfahrern gefragt, oder hat man auch mal einen 901 Besitzer angeklingelt? Dieser dürfte (Ersatzteilversorgung, Kompetenz der Werkstätten) wohl ein deutliches anderes Urteil fällen, wie der frischgebackene 9-3 III Besitzer.

Gruß, Jan900

Themenstarteram 29. Oktober 2008 um 17:52

Naja...jetzt seid teilweise mal nicht so hart. Natürlich hat diese Art von Umfrage ihre Schwächen, aber sie trifft dennoch eine Aussage, an der es nichts zu rütteln gibt. Es ging ja nur um die Zufriedenheit und nicht um die Qualität. Sicherlich wäre schön zu wissen, wie viele Autofahrer insgesamt befragt wurden, wieviele davon zu welcher Marke gehören usw, um sich ein besseres Bild über die Aussagekraft dieser Aussage zu machen.

Das Thema Subjektiv/Objektiv ist sowieso ein Fall für sich. Keiner kann mir erzählen, dass Auto-(Vergleich)Tests ins AMS, Autozeitung, usw. wirklich objektiver oder repräsentativer sind. Das fängt schonmal damit an, dass jeder Tester automatisch befangen ist, eventuell die ganze Zeitung befangen ist, teilweise schlecht getestet wird, unbedeutende Aussagen werden in den Vordergrund geholt und so weiter und so fort.

Da liest man z.B. in einem Motorenkonzept Vergleichstest zwischen Benzin, Erdgas, Diesel und Hybrid Aussagen darüber, dass der Sitzkomfort im Mercedes Diesel SUV besser sei als im Lexus Hybrid-SUV. Mag vielleicht sogar sein, aber diese Aussage hat dort einfach nichts verloren. Selbstredend hat im Fazit die deutsche Diesel-Technik über die Japanische Hybrid-Technik triumphiert..wie kann es auch anders sein.:confused:

Bislang habe ich noch in jedem Vergleichstest, den ich irgendwo gelesen habe, Anstosspunkte gefunden, woran man den Test unter halbwegs seriösen Umständen in seiner Aussagekraft vergessen kann, oder diese zumindest erheblich geschmälert wird. Tests finden dort selten bis nie unter vergleichbaren Umständen statt und an den Expertisen des Testpersonals darf hier und da auch gezweifelt werden.

Handling und Bremswirkung unterschiedlicher Fahrzeuge beispielsweise müsste nämlich eigentlich in meinen Augen bei identischer Bereifung getestet werden und nicht bei dem einen Fahrzeug mit Michelin-Reifen und beim anderen mit Fulda-Reifen. Dies ist häufig nicht der Fall. Zudem müsste jeder Testfahrer auch jedes Fahrzeug testen, so dass man wirklich die subjektiven Fahreindrücke vergleichen und über die verschiedenen Tester mitteln kann. Da kann ich noch beliebig viele Punkte aufzählen.

Dazu kommt, dass insbesondere Aussagen über Qualität und Haltbarkeit von Autos eigentlich nicht sinnvollerweise anhand einer einzelnen Stichprobe, sondern nur über das ausgiebige Testen mehrerer Fahrzeuge getroffen werden können, ansonsten sind die statistischen Unsicherheiten viel zu groß. Und das macht keine Zeitschrift, da sie einfach nicht die Zeit und Mittel haben, von jedem Fahrzeug 10-50 oder mehr Exemplare nur zu Testzwecken zu kaufen/untersuchen/auseinanderzubauen/crashen etc.

Man kann natürlich die ADAC-Pannenstatistik bemühen, aber diese ist dummerweise nicht repräsentativ, da gewisse Hersteller ihre eigenen Pannendienste haben und daher die Pannenstatistik des ADAC führ diese Fahrzeuge geschönt ist ist.

Man muss also zu dem Schluss kommen, dass unsere vermeintlich "objektiven" Tests eher subjektiv sind und oft nur ungesicherte Aussagen treffen.

Ein Zufriedenheitstest jedoch, wenn er unter hinreichend vielen Kunden durchgeführt wurde, gibt eine subjektive Aussage auf eine "subjektive Tatsache" und gaukelt zumindest nicht so viel vor. Gleichzeitig ist es die Zufriedenheit eines Fahrers mit seinem Auto/seiner Marke, die ihn dazu bewegt nochmal ein Produkt aus diesem Hause zu kaufen, von daher ist die Zufriedenheit des Käufers an sich ein durchaus ernsthaftes "Qualitätsmerkmal" eines Autos, wenngleich auch nicht das Maß aller Dinge.

Viele Grüße,

nibohr

 

@europäer:

....sechs!

Da hier im Forum keine ehemaligen Kunden von mir unterwegs sind...zumindest nicht wissentlich...gehe ich davon aus, daß die Mehrzahl der Saab-Besitzer mit ihren Fahrzeugen und ihren Werkstätten zufrieden sind.:)

Nörgler gibt es überall.:(...zu Recht oder zu Unrecht.:(...Mängel können auch durch falsche Pflege und nicht korrekte Wartung entstehen. Das möge man bei der Diskussion auch berücksichtigen!

Matter Lack durch Waschanlagen oder Rost durch unbehandelte Bagatell-Unfallschäden durch Einkaufswagen bei Aldi sind nur zwei magere Beispiele...:eek:

Aber ich denke, daß mindestens 60% aller Saabfahrer mit ihren Fahrzeugen zufrieden sind...und mindestens 85% mit den Werkstätten zufrieden sind.

Gerade langjährige Saabfahrer sind nur deshalb langjährige Saabfahrer, weil sie mit ihrer Werkstatt zufrieden sind!!!

Die Werkstätten kümmern sich um die Fahrzeugmängel und stellen sie ab...und der Kunde ist zufrieden.:)

Ich möchte den Opel/Saab-Meister sehen, der plötzlich mit einem alten Saab96 oder 900tu konfrontiert wird.:D

Der kennt diese Fahrzeuge...oder der Kunde hat schon von vornherein verloren.:(

Die heutigen Modelle sind in einer Vertragswerkstatt gut aufgehoben. Die Werkstätten verfügen über das passende Werkzeug und Testgerät...und die Mitarbeiter werden regelmässig geschult.

Am fachlichen Können und Wissen kann/dürfte es eigentlich nicht liegen, wenn ein Kunde unzufrieden ist.

Meistens liegt es am menschlichen Verhalten der Mitarbeiter, die mit den Kunden in Kontakt kommen.

Fehlende Freundlichkeit und fehlende fachliche Kompetenz hinter dem Tresen...das ist der häufigste Knackpunkt.:(

Oder der Kunde ist so von sich eingenommen, daß er als König Kunde die grosse Welle wirft und dadurch den Ablauf in der Werkstatt durcheinanderbringt...Termine nicht einhält, zu spät oder zu früh auftaucht und grundsätzlich keine Zeit hat.:(

Dann hat der Kunde ebenfalls verloren.

Wenn ich mit einem Kunden zugange bin...und da kommt der nächste Kunde und macht die Welle...dann lasse ich den ersten Kunden garantiert nicht stehen!!!...da muss derjenige mal warten und einen Kaffee trinken.:)...oder lässt sich vom Kollegen behandeln.:)

Aber manche Leute sind total personenfixiert...die wollen nur mit dem Herrn XXX reden. Dann müssen sie eben warten.

Solche Umfragen, wie in der ADAC, sind nicht unbedingt representativ...aber man kann doch Tendenzen feststellen.

Kleinwagen, Zweitwagen landen öfter bei den grossen Ketten mit 3 Buchstaben.

Ist bei SAAB-Fahrzeugen eher selten zu finden.:)

Die gehen eher und lieber zu freien Werkstätten, die auch Erfahrung mit den Saab´s haben.:)

Oder schrauben selber, weil die Opsel/Saabsel eh keine Ahnung von ihren Schätzchen haben.:D

Zufrieden ist der Kunde, der gute Arbeit geliefert bekommt, zu einem annehmbaren Preis...und die menschliche Behandlung stimmt.

Wenn das alles passt, gibt es nur noch grinsende Gesichter.:)

 

 

 

am 31. Oktober 2008 um 0:25

Die gehen eher und lieber zu freien Werkstätten, die auch Erfahrung mit den Saab´s haben.

Oder schrauben selber, weil die Opsel/Saabsel eh keine Ahnung von ihren Schätzchen haben.

 

Zufrieden ist der Kunde, der gute Arbeit geliefert bekommt, zu einem annehmbaren Preis...und die menschliche Behandlung stimmt.

Wenn das alles passt, gibt es nur noch grinsende Gesichter.

Suuuper Linear Cycle, aber gibt es noch so Super Leute wie Dich bei den Saabvertretungen?????

Zitat:

Original geschrieben von brabi 95

 

Die gehen eher und lieber zu freien Werkstätten, die auch Erfahrung mit den Saab´s haben.

Oder schrauben selber, weil die Opsel/Saabsel eh keine Ahnung von ihren Schätzchen haben.

Zufrieden ist der Kunde, der gute Arbeit geliefert bekommt, zu einem annehmbaren Preis...und die menschliche Behandlung stimmt.

Wenn das alles passt, gibt es nur noch grinsende Gesichter.

Suuuper Linear Cycle, aber gibt es noch so Super Leute wie Dich bei den Saabvertretungen?????

Wenn die Jungs nicht zu Mercedes oder BMW abgewandert sind, dann gibt es auch noch gute Saab-Leute in den Vertragswerkstätten, klar!:)

Es gibt genug alte Hasen wie mich und genug fitte, junge Mechaniker die was können.

Und wenn die Jungen von den Alten gelernt haben...dann können sie auch mit den alten Sachen klarkommen.:)

Aber darum geht es nicht.

Es geht um die aktuellen Modelle und die "aktuellen Mechaniker/Mechatroniker"...und deren Meister.

Und da ist die Technik schneller, wie die Leute lernen können.:(

Bei VW war die Pumpe/Düse-Technologie das Highlight vor 5-8 Jahren...stirbt aus, wegen den Emmissionen.

Partikelfilter können dort nicht ausreichend eingesetzt werden.:(

Ein 5 Jahre altes Auto ist "alte Technik"!!!...:(

Der Stand der heutigen Technik...ist in 5 Jahren uralt.

Und da geht es nur um grobe Motorentechnik!!!

Die heutige Elektronik ist Netzwerktechnik im Fahrzeug.

30...40...bis 80 Steuergeräte kommunizieren miteinander...und da passieren Fehler.

Die Autofritzen von heute sind Computerspezialisten!!!...und keine Schnösel mit schwarzen Flecken im Hemd.

Für das Grobe sind die KFZ-Mechanik-Techniker zuständig...das sind die Jungs bei den 3 Buchstaben.:D

Die machen sich mit Bremsen und Auspuff richtig schmutzig.

Ein Lehrling heute, fertig ausgebildet, kann eigentlich nix.:(

Der kann nur Elektronik...wenn überhaupt.

Mechanik nur in der Theorie...oder bei einem kleinen Schrauber mal gesehen.:(

Die Ausbildung in Deutschland im KFZ-Bereich ist TOP...gegenüber den europäischen Nachbarn.

Aber selbst die Deutschen hinken hinterher.

Heute gelernt...morgen kalter Kaffee.:(

Soweit die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter.:)

Da könnte mir ein Prof.Dr.Dr. Dipl.Ing in Maschinenbau als Kunde auftauchen...wenn der mir krumm kommt, dann hat er keine Chance bei mir.

Den mache ich fachlich so nieder...er kommt anschliessend als normaler Kunde zurück.:)

Oder ich mache einen schlechten Job.:D

Der Kamerad soll Maschinen bauen ...aber KFZ-Technik ist mein Job!!!

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