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Kaufberatung ST

Themenstarteram 1. Dezember 2009 um 18:40

Hallo Ducati Freunde,

nach langer Abstinenz möchte ich wieder vom Cabrio aufs Zweirad umsteigen. Meine Wahl fiel auf die ST. ST2 und ST4S bin ich schon probegefahren. Die ST4 mangels Angebot leider nicht.

Der Zweiventiler macht einen recht harmonischen Eindruck und würde mir eigentlich schon liegen und auch ausreichen. Bin ja schon ein älteres Semester. :-) Die ST4S begeisterte mich durch ihre Power.

Jetzt bin ich unschlüssig ob ich mich an die 80 PS nicht doch sehr schnell gewöhnen werde und dann die Lust nach mehr aufkommt. Der Preisunterschied ist ja eher unerheblich.

Wobei der Wartungsaufwand nach Aussage des Duc-Händlers halt schon höher ist. Wie siehts denn mit der Ausdauer der Vierventiler aus? Habe den 50 000 km Test im "Motorrad" gelesen und da lag ein ziemlicher Verschleiß an. Denke aber die haben die Duc auch nicht geschont.

Viel fahren werde ich vermutlich nicht. Wahrscheinlich max. 5000 km/Jahr. Eher weniger.

Zu was würdet ihr mir raten?

Vielen Dank schon im Voraus für euren zahlreichen hilfreichen Tipps!

Schöne Grüße

Walter

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90 Antworten
Themenstarteram 6. August 2018 um 12:50

Hallo ST Freunde,

 

der Thread ist ja schon sehr alt. Ich erlaube ihn wieder zu erwecken und ein kleines "Update" zu geben :)

 

Ja ich fahre noch immer die ST2, zu der ihr mir geraten habt und bin nach wie vor voll zufrieden! Mittlerweile hat die Gute fast 50000 km und versieht treu und brav ihren Dienst. Außer Verschleißteile und Wartung hatte ich bis heute null Probleme. Die Batterie habe ich vor drei Jahren ersetzt.

 

Dieses Frühjahr habe ich auf einen Superbikelenker und Stahlflex vorn umgebaut (machen lassen, nur Teile gekauft ;)Sie fährt sich jetzt wie ein anderes Motorrad, muss mich noch dran gewöhnen. Die Sitzposition ist entspannter, einlenken sensibler. Lohnt sich wirklich!

 

Außerdem gönnte ich mir, bzw, der ST noch eine Marving in Carbon und oval. Sound und Optik kommen gut! Bei den Reifen bin ich von den Michelin Power CT auf Metzeler Z8 Interact gewechselt. Sehr zufrieden. Auch bei weniger Profil immer noch sehr neutrales Handling.

 

Natürlich habe ich mich in den letzten Jahren auf dem Markt auch umgeschaut, konnte aber nix wirklich besseres für meine Ansprüche finden. Einzig bei der aktuellen Triumph, Bonneville oder Thruxton, könnte ich schwach werden. Hab diverse Probefahrten gemacht, auch mit z.B. der kleinen Scrambler und der Streetfighter. Der Scrambler fehlt der Druck und die SF ist mir zu "hibbelig".

 

Fazit daraus ist, ihr habt mich geil beraten und ich werde meiner ST2 treu bleiben. Letztes Jahr traf ich einen ST2 Driver an der Tanke, der hatte schon über 120000 km, ungeöffnet, auf seiner Ducati drauf. Bis dahin ist es bei meiner jährlichen Fahrleistung noch ein weiteeeer Weg ;)

 

Ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt! Wünsch euch allen unfallfreies Fahren bei bester Gesundheit!

Beste Grüße

Walter

P.S.: Seit einiger Zeit höre ich ein Geräusch das sich mit den Lastwechseln verändert. Scheint vom Getriebe zu kommen. Kann das mit der Synchronisierung zusammen hängen? Irgendein Lager im Getriebe? Kupplung? Scheint mir aber eher von links als von rechts zu kommen. Keine Einschränkung von einer Funktion bisher.

Hi Walter,

gelangweilt ??? Im Gegenteil, ich finde solche Rückmeldungen klasse. Gerne mehr davon.

Ich fahre ja seit 2004 durchgehend ST, davon 5 Jahre und ca. 25 TKm ST2, und seit 2009 und 69 TKm eine ST4s ABS. Die Gute hat jetzt insgesamt 84 TKm auf der Uhr, ohne Probleme oder Macken. Beim letzten KD hat sie lediglich neue O-Ringe an den Nockenwellen bekommen. Kupplungskorb wird bald fällig.

Bei den Reifen fahre ich den Pirelli Angel GT. Finde den in jeder Lebenslage überzeugend, vermittelt ein gutes Gefühl egal ob kalt, nass oder sonst was. Und die Laufleistung ist auch sehr gut. Ich möchte hier keine Km Angaben machen, jeder hat ein anderes Fahrprofil. Aber das Versprechen von Pirelli mit 20% mehr Laufleistung gegenüber dem Angel ST habe ich locker geschafft. Habe ihn schon vielen empfohlen und noch nie eine schlechte Rückmeldung bekommen.

Was mögliche Nachfolger der ST angeht, geht es mir ähnlich wie Dir, bin schon einiges aus dem Hause Ducati Probe gefahren, aber so richtig geil und zu mir passend... fehlanzeige. Die neue Supersport war unauffällig gut, habe mich wie auf meiner ST gefühlt. Wäre ein möglicher Nachfolger. Die große Multi fand ich ja immer geil, bis ich sie gefahren bin. Ich dachte ich sitz auf einer Honda. Sie funktioniert und hat Dampf, aber Emotionen... nix.

Dementsprechend waren auch meine Erwartungen als ich die 950er Multi fahren musste. Hat aber genau 50m gedauert, dann war das Grinsen im Gesicht und ich wollte nur noch Kurven... Ist gaaanz anders als die große Multi. Klingt komisch... is aber so ;-)

Meine Dealer und Club-Kamerad ärgert sich sehr über die ST Fahrer, sie kaufen nix neues bei Ihm, weil sie alle mit der ST so zufrieden sind :-)

Was dein Geräusch betrifft, da hab ich keine Ahnung. Mach einen offenen Kupplungsdeckel drauf, dann hörst Du es nicht mehr ;-)

Gruß

Mike

Könnte auch die Kette sein, so wars bei meiner. Hatte auch schon diverse Lager im Verdacht, am Ende lief der Kettensatz leicht unrund, nach dem Austausch war alles gut.

Der Satz war leider gerade mal so 18tkm drauf, steckt man nicht drin...

Dank McCoi Kettenöler hat mein letzter Satz 50.000Km gehalten. Und war noch nicht so fertig wie zuvor, ohne Kettenöler, bei 26.000Km.

Zwischendurch natürlich auch den Dreck mal wieder abputzen, sonst nix :-)

Mccoi hatte ich vorher auch, hier war es aber eher vorzeitiger Verschleiss vom Ritzel.

Themenstarteram 3. März 2020 um 11:08

Hallo Ducatisti und Freunde der ST2!

Kleines Update

Habe nun gut 50000 km auf meiner ST2 und den Kauf bis heute nicht bereut, obwohl ich immer wieder mit was anderem geliebäugelt hab.

Den Winter gönnte ich der "Guten" einen Fullcheck wie bei 50000 km vorgesehen. Das das nicht billig wird, war mir klar, aber sie hat es verdient, auf das ich die nächsten 50000 km, wie bisher, genauso problemlos zurück legen kann .

Ventilspiel immer noch im Rahmen der Toleranzen.

Außer einer Batterie, Bremsbeläge und den Zahnriemen und die nötigen Betriebsstoffe hatte ich keine besonderen Ausgaben.

Letztes Jahr habe ich auf SBK Lenker und Stahlflexbremsleitungen umgebaut. Hat sich echt gelohnt. Besseres Handling und deutlich bessere Bremse.

Grad beschäftigt mich mein 180 er Hinterreifen. anscheinend muss der ja jetzt vom TÜV eingetragen werden. Reifenfreigaben sollen ab jetzt nicht mehr anerkannt werden. Allerdings habe ich eine TÜV-Abnahme für den Michelin Power Pilot CT. Fahre derzeit aber nen Metzeler. Wie kann ich die Markenbindung los werden?

Bei der ST2 ist von Ducati eigentlich nur der 170er freigegeben. Ziemliche Kugelfur das Ganze. Jeder erzählt einem was anderes. Nicht mal die Dame vom TÜV konnte mir konkrete Auskunft geben.

Vielleicht konnte ich mit meinem Beitrag den Thread wieder mal etwas anstoßen ;)

Beste Grüße und eine unfallfreie Saison!

Walter

P.S.: Das heulende Geräusch scheint tatsächlich vom Ritzel zu kommen. Wohl gibt es welche die geräuscharm laufen. Werde das mal für den nächsten Wechsel im Hinterkopf behalten.

 

 

Hallo Walter,

deine, und alle andern Beiträge habe ich erst jetzt gefunden.

Und es freut mich für dich, dass du mit deiner ST2 so gut klar kommst.

Etwas hoffentlich sinnvolles beitragen möchte ich aber trotzdem ...

Vorgeschichte;

begonnen habe ich auch mit einer schwarzen ST2,

dann fiel mir eine Multistrada aus '11 vor die Füsse und ich habe sie aufgehoben.

Von meiner ersten ST2 habe ich mich getrennt, aber das habe ich bald bereut.

Also warum nicht ein zweit-Bike, es wurde also wieder eine ST2, diesmal in rot.

Die war so schön, die hat mir ein Freund weggenommen, naja war halt Geld.

Aber wieder das gleiche Gefühl, es muss eine ST* her. Dann kam die ST4S, die ist geblieben.

Mit den gleichen Ergänzungen wie bei dir, anderer Lenker, Bremsleitungen ...

Jetzt das Sinnvolle;

die 2te ST2, die mein Freund gekauft hat, hat auch ein zuerst leises,

später ein etwas deutlicheres Geräusch auf der linken Seite gemacht.

Das Ende vom Lied, erste Strophe, Motor raus, geliehenen Motor rein,

Motor zerlegt, alles überprüft ....

Das Geräusch kam von der lockeren Mutter auf der Kurbelwelle!!!

Links unter dem Deckel der Zündung. Ja, wirklich.

Alle die es gehört hatten, lagen falsch mit den diversen Diagnosen.

Das Ende vom Lied, zweite Strophe, na wenn schon alles zerlegt ist,

den Motor neu abdichten, neue Kolbenringe, Zahnriemen, Lager, etc ....

Die schuldige Mutter mit Loctite gesichert, zusammengebaut, eingebaut,

seither alles ok. Soweit ich weiß, runde 10t Kilometer in 2019.

Meine Empfehlung daher, den linken Motordeckel aufmachen,

überprüfen ob alles ok, zumachen, weiterfahren.

Viel Spass auch weiterhin,

und

Bikergruß vom Bert

(auch im https://diva-di-bologna.eu)

 

 

..

Themenstarteram 8. März 2020 um 10:22

Hallo Bert,

danke für deinen Tipp! Nehme die Spur auf und checke mal die Mutter. Wäre fatal wenn der Motor wegen einer eigentlichen Kleinigkeit hops ginge. ^^

Auf der Checkliste der Wartung scheint das nicht zu stehen...

Herzliche Grüße

Walter

Hallo

Freut mich zu hören, dass ihr so viel Freude an der st2 habt. Ich entdecke meine quasi erst. Habe sie seit ca 5 Monaten, wovon realtiv viel Winter war. Bin bisher aber total begeistert. Ich fahre zusätzlich eine Dominator, BJ. 91. Macht sehr viel Spaß und ich kann sie irgendwie nicht hergeben. War eigentlich erst der Plan. Jetzt habe ich halt zwei Mopeds.

Ich habe auch ein Art Heulen/Quietschen an der st. Das ist allerdings nicht Drehzahl abhängig, daher gehe ich von der Benzinpumpe aus. Fängt aber erst bei ca. 1900 U/min an laut zu werden und bleibt dann konstant. Hatte sowas jemand schonmal? Kenne mich mit der duc bisher nicht sonderlich gut aus. Ist es so, dass die Leistung der Pumpe ab einer gewissen Drehzahl etwas gesteigert wird?

Viele Grüße

Sebastian

Hallo Sebastian

an die Benzinpumpe glaube ich nicht, da wird nicht mehr gepumpt bei mehr Drehzahl. Die Pumpe hörst du für 5 Sekunden nach dem Zündung einschalten, da die baut Druck auf, damit genug Treibstoff zur Verfügung steht beim Starten (einfach ausgedrückt).

Ein heulen/quitschen würde ich eher bei den Zahnriemen suchen, z.B.

Spannung überprüfen, Rollen/Lager ob ok, ...

Wobei, wenn sich das Geräusch nicht mit der Drehzahl ändert, hmm ....

Auf jeden Fall würde ich die Frage in den einschlägigen Ducati-Foren stellen,

geballtes Wissen, konzentriert auf einem Haufen :D

https://diva-di-bologna.eu

http://www.duc-forum.de

Vielleicht hilft's ...

Bikergruß vom Bert

(auch im https://diva-di-bologna.eu)

:cool:

Hallo Leute,

ich glaube, ich bin hier richtig.

Ich bin seit Juli diesen Jahres stolzer Besitzer einer ST4 S, EZ 03/2003, beim Kauf vom 1. Besitzer erst 17Tsd Km auf dem Tacho - und TÜV neu.

Sich mit 67 Jahren noch ein solches Gerät zuzulegen, zumal nach 40 Jahren Motorradabstinenz, klingt verrückt, aber manchmal muß man auch verrückt sein.

Ich wollte schon immer eine Ducati, schon früher in meinen 20ger Jahren, als ich noch eine getunte 750er Kaiser-BMW mein Eigen nannte, natürlich mit Vollverkleidung. Die drehte 8500 Touren, lief 220 Kmh und hatte ein Fünfgang-Renngetriebe, was damals eine mittelprächtige Sensation war - zumindest für eine BMW. Und sie hatte abgeschrammte Ventildeckel, geschuldet meiner doch etwas radikalen Kurventechnik.

Die mußte ich leider verkaufen, weil ich mir die damals exorbitant hohen Versicherungsprämien als Student nicht mehr leisten konnte.

Seitdem war Funkstille, was Motorräder angeht: Familie, Beruf, Haus und Garten gingen vor, immer mehr Verkehr, immer mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen, wenig Zeit. Alles Argumente, die für mich gegen erneutes Motorradfahren sprachen.

Nun also allen Unkenrufen zum Trotz eine ST4 S, von null auf hundert sozusagen.

Nein, Angst hatte ich keine, konnte ja mal ziemlich respektabel Bike fahren, aber natürlich gehörigen Respekt.

Na gut, nach jetzt 1200 Kilometern seit dem 18.08.2020 (Anmeldung dauerte fast vier Wochen wegen Corona) und einer gewissen Gewöhnungsphase kann ich alle hier zum Besten gegebenen Lobhudeleien nur voll unterstreichen.

Das ist echt ein geiler Bock!

Nur durch eine Tempo 30 Zone im ersten Gang mit schleifender Kupplung zu "krabbeln" mutet manchmal etwas seltsam an, doch dafür ist die ST ja auch nicht gebaut.

Überhaupt braucht sie schon ein wenig mehr Drehzahl. Unter 3500 Touren droht gefühlt der Motor zu explodieren, wenn man Gas gibt. Da zittert das komplette Cockpit und die Kolben bollern gegen die Kubelwelle, dass es schmerzt. Für einen Harleyfahrer wäre das ein Albtraum.

Ab 4000 jedoch lauft sie rund, ab 5000 kommt die Power und ab 6500 wird sie zur Rakete, was ab 8000 nochmal getoppt wird. Das macht richtig Spaß!

Die Mühle hatte zwar 2011 eine 10.000er Inspektion, die laut Rechnungen mit 2000,- € sogar ziemlich kostspielig war, jedoch fehlt leider das Checkheft, hat der Vor- und Erstbesitzer irgendwie verbaselt.

Die Maschine hatte auch eine Weile zwischendurch mal gestanden, war sogar eine längere Zeit lang abgemeldet und fristete so ein bedauernswertes Mauerblümchendasein in der Ecke einer dunklen Garage. Säuftz!

Also erstmal alles Nötige gemacht: Ölwechsel, Wechsel aller Flüssigkeiten und Zahnriemenwechsel.

Etwas später kam noch eine neue Kupplung dazu (die alte war nicht einmal mehr grenzwertig) und eine neue Batterie.

Bremsen, Reifen, Kettenantrieb, Kerzen, Luftfilter usw.? Alles Top!

Die Arbeiten habe ich alle selbst gemacht, ist ja kein Hexenwerk, zumal das erste "Zubehör", was ins Haus kam, ein Werkstatthandbuch war. Außerdem macht mir erstens die Bastelei Spaß und zweitens bin ich es nicht anders gewohnt.

Vor 40 Jahren gab es nämlich noch nicht so viel Motorradwerkstätten. Außerdem war es unter uns Bikern ein wenig verpönt, Reparaturen machen zu lassen. Motto: Wenn man das nicht selbst kann, sollte man Fahrradfahren aber nicht Motorrad!

Also haben wir auch schon mal einen Motor komplett zerlegt oder ein Getriebe repariert. Hat irgendwie immer geklappt, auch weil eine Batterie von Spezialwerkzeugen zum Standardequipment gehörte.

Und zur Not hatte immer irgendeiner einen passenden Abzieher in der Schublade.

Jetzt aber steht die 20.000er Inspektion meiner ST4s vor der Tür und ich frage mich, was ich davon auch gut selbst erlegigen kann. Der Wartungsplan (siehe Anhang) ist ja ziemlich banal. Haupsächlich werden ja nur Funktionsprüfungen durchgeführt, die jeder Biker sowieso öfter mal zwischendurch macht. In der Werkstatt aber summieren sich diese Arbeiten natürlich auf.

Nur an die Ventile traue ich mich nicht recht heran und Gabelölwechsel habe ich auch noch nie gemacht. Ich habe diesbezüglich mal eine freie Werkstatt angefragt. Die wollten für die Gabelrevision 450,- € haben plus anschließender Neueinstellung des Fahrwerks für 100,- €.

Ich halte das für Mondpreise.

Und was allerdings der jährliche Wechsel des Spritfilters soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Meiner ist vermutlich schon seit 18 Jahren drin und immer noch durchlässig wie eine Klobrille. Ein Blick in den Tank mittels Taschenlampe plus ein wenig Schütteln desselben sagte mir, dass es keinerlei erkennbare Verschmutzungen bzw. Schwebeteilchen gibt. So dreckig ist unser Sprit ja nun auch wieder nicht.

Außerdem kann ich mich nicht erinnern, jemals einen Spritfilter gewechselt zu haben. Die waren nie verstopft.

Frage also an die DUCATI Experten: Wie sind Eure Erfahrungen? Was sollte eine 20.000er Inspektion realistisch kosten und ist es für eine Werkstatt OK, wenn man das meiste davon selbst erledigt?

Als Rentner hat man die Kohle ja auch nicht mehr so locker in der Tasche. Erst recht nicht, wenn man einigermaßen versiert auf dem Gebiet ist.

LG: Wolfgang

Ducati st4 s 2003
Wartungsplan_Seite1
Wartungsplan_Seite2
+1

Ventilspielkontrolle und ggf. einstellen ist nicht mal so eben gemacht. Desmo halt. ;-)

Wenn du das machen lässt, lass gleich neue Zahnriemen einsetzen.

Gabelölwechsel für 450€ + 100€ für keine Ahnung was da 100€ kosten soll, ist schon häftig.

Kann man sicher selber machen, aber man braucht halt 2-3 Spezialwerkzeuge. ;-)

Rest kann man alles selber machen. Ist kein Hexenwerk.

Spritfilter musste ich aber auch schon mal wechseln. Da der Druck nicht mehr hoch war.

Ventile lasse ich auch machen, bin da auch aus dem Werkstatthandbuch nicht wirklich schlau geworden.

Spiel messen ist ja nicht soo schwierig, aber einstellen? Nee, ist mir zuviel Risiko.

Zahnriemen habe ich ja wie gesagt schon neu gemacht bevor ich auch nur einen Kilometer gefahren bin, ist auch kein Hexenwerk, obwohl oft so bezeichnet.

Gabelöl wechseln erscheint mir doch etwas kompliziert zu sein. Hast Du das denn schon mal machen lassen?

Und was hat das gekostet?

Spritfilter wechseln ist ja OK, wenn irgendwie dicht, aber jedes Jahr? Halte ich für Geldschneiderei, ist ja auch nicht so mal eben erledigt.

Gabelrevision habe ich immer selber gemacht.

Habe mir die Werkzeuge dazu gekauft.

Keine Ahnung was sowas kostet, aber denke mehr wie 200-250€ + Material darf das eigentlich nicht kosten. Gabelsimmerringe und Staubkappen und nach Bedarf die Gleitbuchsen kosten nicht die Welt und gibts als komplettes Paket zu kaufen.

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Gabelöl kann man selbst machen, da gehört wie schon gesagt nicht viel dazu.

 

Meinen Spritfilter habe ich nach 30.000km das erste mal gewechselt, man hört dann aber auch deutlich, wie sich die Pumpe hinterher leichter tut.

Bei den 15€ für den Filter ist das aber die Diskussion auch nicht wert. ;)

 

Was sich bei dem Motor auf jeden Fall lohnt ist eine sehr feine Einstellung von Synchronisation, TPS und Leerlaufgemisch, dann läuft der wesentlich ruhiger.

30er Zone sollte dann auch keine Probleme mehr machen.

Klar rupft der durch die großen Einzelhubräume mehr an der Kette, wenn man mit Gefühl gas gibt funktionierts aber recht gut.

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