Kaufberatung E90? Vor oder Nachfacelift mit etwa 16.000 EUR?

BMW 3er

Hallo Zusammen,

Ich möchte mir in den nächsten Tagen gerne einen 3er BMW des Typs E90 zulegen. Mein aktuelles Auto ist ein Benziner, berufsbedingt muss ich aber 500km von meinem sozialen Umfeld wegziehen und werde dementsprechend oft pendeln ... darum fiel die Wahl auf einen Diesel und persönlich finde ich den 3er BMW sehr ansprechend.

Zunächsteinmal zu meinen finanziellen Verhältnissen die leider die "freie Auswahl" sehr begrenzen.

Ich habe aktuell 8.000 Euro auf der Bank zur freien Verfügung,
zudem habe ich einen BMW 116i aus dem Jahr 2005 welchen ich in den nächsten Tagen verkaufen würde ... ich erhoffe mir einen Erlös von ca. 8.000 EUR. Zusammen hätte ich 16.000 Euro zur freien Verfügung.

Jetzt habe ich mal bei mobile nach E90ern geschaut und auch einige 316d Facelift für knapp unter 16.000 EUR gefunden, doch ist die Auswahl in der Preiskategorie eher gering.

Besser sieht es bei den Vorfaceliftmodellen aus ... Dort sind die Preise bei ca. 14000-16000 Euro üblich.

Bevor ich aber eine überstürzte Entscheidung treffe würde ich gerne mal eure Meinungen dazu hören.
Würdet ihr euch für 16k einen der wenigen günstigen E90 FL zulegen, oder lieber einen besser ausgestatteten E90 Vor-FL? Ausserdem ... gibt es andere Dinge auf die ich beim Kauf unbedingt achten sollte?

Ich danke euch für eure Zeit und hoffe dass wir zusammen eine Entscheidung treffen können.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von RainerSchreiner



Also ich werde mit Sicherheit 2 mal im Monat pendeln ... d.h. inkl. Hin- und Rückfahrt würde alleine das Pendeln mit 2000 km pro Monat zu buche schlagen. Ich rechne mit einer Laufleistung von insgesamt 30.000 im Jahr. Das wären 210.000 km in 7 Jahren ... vielleicht sollte ich mir einen suchen, der noch nicht so viel auf der Uhr hat.

Wie würdest du das denn einschätzen ... meinst du ein E90 wäre mit meinem engen Budget überhaupt realisierbar?

Bei aller Liebe zu BMW, unter Deinen Rahmenbedingungen ......

Ich sag hier nichts weiter.

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Ich weiss, aber ich habe weder gutes Verhandlungsgeschick noch Ahnung von Autos.

Die Punte die er bemängelt hat waren:
- Winterreifen von DOT 2004
- Winterreifen nur 4mm Profil
- Spaltmaße hinten haben nicht gestimmt (habe ich gesehen)
- Nebelscheinwerfer laut Tüv nicht korrekt eingestellt
- EIn Kabel im Motorraum war Naß (er meinte der Motor könnte bald kaputtgehen)
- Kein Scheckheft

Die Probefahrten (Autobahn, Stadt, ca 20 Minuten) sind super verlaufen.

War aber ein echt netter und sympathischer.
naja 6700 ist geschenkt ... klar ... aber ich habe auch die Zeit im Nacken gehabt.

Danke übrigens für den tipp mit der DEVK Gebrauchtwagengarantie. Die werde ich gleich abschließen für den neuen 318d. (Komisch nur dass es da 4 verschiedene 318d DPF 5türer zur Auswahl gibt. Werd da nicht schlau draus).

Gibt es Provision fürs Neukundenwerben? Würde den Tippgeber als "Vermittler" angeben wenn gewünscht.

Zitat:

Original geschrieben von RainerSchreiner



- EIn Kabel im Motorraum war Naß (er meinte der Motor könnte bald kaputtgehen)

Mist, habe beim meinem E91 gerade mal geschaut, da sind auch nasse Kabel... hoffe mein Motor hält noch etwas 🙄

Sorry aber ich glaube der Käufer kanns jetzt noch kaum fassen solch ein Geschäft gemacht zu haben... Alleine diese Aussage mit dem nassen Kabel spricht schon mehr als nur für sich... 😎

Zitat:

Original geschrieben von RainerSchreiner


Ich weiss, aber ich habe weder gutes Verhandlungsgeschick noch Ahnung von Autos.

Die Punte die er bemängelt hat waren:
- Winterreifen von DOT 2004
- Winterreifen nur 4mm Profil
- Spaltmaße hinten haben nicht gestimmt (habe ich gesehen)
- Nebelscheinwerfer laut Tüv nicht korrekt eingestellt
- EIn Kabel im Motorraum war Naß (er meinte der Motor könnte bald kaputtgehen)
- Kein Scheckheft

Die Probefahrten (Autobahn, Stadt, ca 20 Minuten) sind super verlaufen.

War aber ein echt netter und sympathischer.
naja 6700 ist geschenkt ... klar ... aber ich habe auch die Zeit im Nacken gehabt.

Wie schon gesagt wurde - verkaufen unter Zeitdruck ist das Müßigste, was man überhaupt machen kann. Ein vorübergehender Kleinkredit über die Summe hätte Dich vielleicht ein paar Euro Zinsen gekosten, aber Du hättest einiges mehr rausgeholt.

Aber die Gründe um den Preis so dermaßen zu drücken sind lullig...

WR von DOT 2004
Und? Neureifen sind bei Gebrauchten doch eher selten

WR nur 4 mm Profil
Und? Nicht mehr top, aber ausreichend

Spaltmaße
Hätt ich einfach mal auf Unfall prüfen lassen für 50 Euro. Übrigens wäre das nicht die erste schief eingesetzte Heckklappe oder der erste unsauber eingesetzte Stoßfänger

Nebelscheinwerfer laut Tüv nicht korrekt eingestellt
Ist jetzt kein Witz. Oder?

EIn Kabel im Motorraum war Naß (er meinte der Motor könnte bald kaputtgehen)
Meine Güte, da fehlen mir echt die Worte. Mein Auspuff qualmt wenn der Motor läuft. Ist das schlimm?

Scheckheft
Schön, wenn eins da ist, aber nicht jeden interessierts. Aber den Punkt lass ich mal offen. Wer wirklich Wert darauf legt, für den ist das auch ein begründeter Verhandlungspunkt.

Alles in Allem hast Dich richtig sauber über den Tisch ziehen lassen. Aber gut, das Thema ist gegessen und die Karre weg. Freu Dich einfach auf den Neuen und wenn Du den irgendwann mal verkaufen willst, lass besser die Finger davon und lass das besser einen Dritten machen...

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Zitat:

Original geschrieben von NeoNeo28



Alles in Allem hast Dich richtig sauber über den Tisch ziehen lassen.

🙂, hoffentlich deklarierst Du den Verkauf in Deiner Umsatzsteuererklärung auch richtig.

Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier


🙂, hoffentlich deklarierst Du den Verkauf in Deiner Umsatzsteuererklärung auch richtig.

Also ich hab das seitens des TE so verstanden, dass der 1'er ein reines Privatfahrzeug war. Von daher gibt es außer der Nutzungseinlage (gewinnmindernd) keinerlei steuerliche Beeinflussung.

Ist dem nicht so, dann schaut es düster aus. Aber nicht wegen der Steuer, sondern in Sachen Gewährleistung... ;-)

Zitat:

Original geschrieben von NeoNeo28



Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier


🙂, hoffentlich deklarierst Du den Verkauf in Deiner Umsatzsteuererklärung auch richtig.
Also ich hab das seitens des TE so verstanden, dass der 1'er ein reines Privatfahrzeug war. Von daher gibt es außer der Nutzungseinlage (gewinnmindernd) keinerlei steuerliche Beeinflussung.

Ist dem nicht so, dann schaut es düster aus. Aber nicht wegen der Steuer, sondern in Sachen Gewährleistung... ;-)

Sobald er irgendwann in der Vergangenheit einen einzigen km als Dienstweg seines Gewerbes angemeldet/abgerechnet hat, ist er aufgeflogen.

Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier


Sobald er irgendwann in der Vergangenheit einen einzigen km als Dienstweg seines Gewerbes angemeldet/abgerechnet hat, ist er aufgeflogen.

Sorry, da muss ich Dir leider widersprechen. Natürlich kann jedes Privatfahrzeug auch beliebig gewerblich genutzt werden, wenn es sich nicht im Betriebsvermögen befindet. In dem Fall wird eine Nutzungseinlage von 30 Cent pro Kilometer angerechnet. Hat dann beim Verkauf keinerlei Auswirkung auf die Gewährleistung, da es nach wie vor nicht dem Betriebsvermögen entstammt, sondern ein reiner Privatverkauf ist und bleibt. Ist in etwa bei 70% aller Kleingewerbetreibenden so, weil die nur selten Fahrzeuge auf das Kleingewerbe kaufen.

Beispiel:

Betrieblich bedingte Fahrten mit Privatfahrzeug im Jahr 2011 = 2600 Km
Dann 2600 Km x 0,30 Euro = 780 Euro

Zu buchen als Reisekosten des Unternehmers, also gewinnmindernd berücksichtigt...

Der 116i wurde als reines Privatfahrzeug genutzt, und es wurden auch keine gewerblichen Fahrten abgerechnet.
Der 318d wurde hingegen als Geschäftsfahrzeug gekauft ... ich denke ich werde es über die Fahrtenbuchregelung nutzen ... Sprich: Vorsteuerrückzahlung wird nächsten Monat geltend gemacht (MwSt. von 14800 EUR) und der private Nutzungsvorteil dann über die Steuererklärung am Ende des Jahres versteuert.

Zitat:

Original geschrieben von NeoNeo28



Zitat:

Original geschrieben von dcb_dreier


Sobald er irgendwann in der Vergangenheit einen einzigen km als Dienstweg seines Gewerbes angemeldet/abgerechnet hat, ist er aufgeflogen.
Sorry, da muss ich Dir leider widersprechen. Natürlich kann jedes Privatfahrzeug auch beliebig gewerblich genutzt werden, wenn es sich nicht im Betriebsvermögen befindet. In dem Fall wird eine Nutzungseinlage von 30 Cent pro Kilometer angerechnet. hat dann beim Verkauf keinerlei Auswirkung auf die Gewährleistung, da es nach wie vor nicht dem Betriebsvermögen entstammt.

Das ist schon klar.

Aber da das Geld des Verkaufs in jedem Fall (er ist ja im Nebenberuf noch angestellter Tischler) ihm beim Kauf des "Betriebswagens" zugute kommt, muss er schon sehr aufpassen, wie er Einkommesteuer und Umsatzsteuer mit seinen Steuerkenntnissen trennt. Immerhin hat er ja Heimfahrten von 500 km.

Da legt ihn doch jeder Finanzamtsangestellte aufs Kreuz.

Zitat:

Aber da das Geld des Verkaufs in jedem Fall (er ist ja im Nebenberuf noch angestellter Tischler) ihm beim Kauf des "Betriebswagens" zugute kommt, muss er schon sehr aufpassen, wie er Einkommesteuer und Umsatzsteuer mit seinen Steuerkenntnissen trennt.

Wie so denn das? Bei einer GmbH ist eine Privateinlage soweit ich weiss immer möglich!

Alles klar, ich bin raus.

Oje... Leute Leute... Besser an dem Punkt das Thema Steuer beenden... ;-)

Einfach das ganze Steuerliche am Ende Leuten überlassen, die sich damit auskennen. Das Rumgewurschtel bringt so absolut gar nichts.

Das Geld was ihm jetzt aus dem Altverkauf zu Gute kommt, hat keinerlei steuerliche Bedeutung. Es ist auch keine Privateinlage. Der Kauf von Anlagevermögen ist dahingehend uninteressant. Er wird allein über die Abschreibung abgegolten. Der Kauf selbst verbucht sich nicht gewinnmindernd...

Der Weg ist soweit klar:

1. Auto auf die Firma kaufen
2. Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen
3. Privatnutzung über Fahrtenbuch oder 1% Regelung abgelten
4. Alle Kosten als Betriebsausgabe verbuchen

Achtung bei Verkauf: (falls es mal soweit kommen sollte)

5. Verkaufserlös ist gewinnerhöhend zu berücksichtigen
6. Gewährleistungsrecht beachten

Unbedingt aufpassen in Sachen Gewährleistung. Entweder das Fahrzeug weit zuvor ins Privatvermögen überführen oder nur an andere Gewerbetreibende verkaufen...

Zitat:

Original geschrieben von RainerSchreiner


Die Punte die er bemängelt hat waren:
- Winterreifen von DOT 2004
- Winterreifen nur 4mm Profil
- Spaltmaße hinten haben nicht gestimmt (habe ich gesehen)
- Nebelscheinwerfer laut Tüv nicht korrekt eingestellt
- EIn Kabel im Motorraum war Naß (er meinte der Motor könnte bald kaputtgehen)
- Kein Scheckheft

Die Probefahrten (Autobahn, Stadt, ca 20 Minuten) sind super verlaufen.

War aber ein echt netter und sympathischer.
naja 6700 ist geschenkt ... klar ... aber ich habe auch die Zeit im Nacken gehabt.

Ich weiß nicht, zu welchem Gewerk Du gehörst, aber mit Dir würde ich gern Geschäfte machen! ;-)

Antworten kurz und knapp:

1. Winterreifen mit neuerer DOT gibt's bei jedem Reifenhändler.
2. Die Reifen sind für eine Saison und vor allem den TÜV noch gut.
3. Kann man einstellen lassen. Die Heckklappe schließt dicht und erfüllt damit ihren Zweck.
4. Nebelscheinwerfer kann man m.W. nicht einstellen. Zudem kommen seit 2011 Autos mit falsch eingestellten Scheinwerfern nicht mehr durch den TÜV. Argument nicht nachvollziehbar
5. Jeder Motor kann "bald kaputtgehen" oder "noch ewig halten". Und Kondensfeuchte findet man in jedem Auto.
6. Bei dem Fahrzeugalter und der Laufleistung für ein Fahrzeug aus Privatvermögen fast normal

Wie so oft sind professionelle Aufkäufer um keinen Winkelzug verlegen, habe seit 2009 3 Autos privat verkauft, teils für Andere, immer dasselbe. Wenn Du denen sagst, daß das genau diese Fehler eingepreist sind und das Auto dann immer noch äußerst günstig ist, kommen die schnell zur Sache, wenn Du sagst, daß gleich noch ein anderer Aufkäufer kommt und Deine Zeit knapp ist. Ich sage direkt bei der Terminvereinbarung, daß es einen Folgetermin gibt und daher Pünktlichkeit Trumpf ist.

Was die Werbeprämie angeht: ich habe dort noch keinen Vertrag, kann Dich also nicht werben. Vielleicht meldet sich jemand Anderer, dem Du etwas Gutes tun kannst ;-)

Kantholz

Sehe ich auch so, aber der Verkauf ist nun mal durch. Typische Anfängerfehler eben. Wünsch dem TE auf jeden Fall viel Spaß mit dem Neuen... Und sollten sich mal steuerliche Fragen dahingehend ergeben, einfach per PN anklingeln... ;-)

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