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Kaufberatung C200 Kompressor

Mercedes C-Klasse W203
Themenstarteram 1. April 2012 um 21:33

Hallo,

mein Vater hat sich in einen W203 verkuckt, den er heute beim MB-Händler hat stehen sehen. Leider haben weder er noch ich große Ahnung von dem Modell.

Es ist ein Vormopf, Ez 05/2002 mit 75tkm Ausstattung:

C200 Kompressor mit 2L Hubraum und 163PS

Elegance

Silbermetallic

Automatik,

Klimaautomatic (ich glaube die einfache Version)

graue Stoffpolster

Schiebedach

Parktronic

MB- Cassettenradio

MB-LM Felgen

Tempomat, eFH usw. war glaube ich Serie

alles im Originalzustand.

Sah innen und außen sehr gepflegt aus

Erkennbar war nur eine Lackabschürfung vorne an der Kunststoffschürze.

Kein Rost feststellbar. Reifen DOT aus 2007, aber noch mit ausreichend Profil (Contis)

Tüv oder Zahl der Vorbesitzer standen nicht auf dem Schild drauf.

Kosten soll er 8200 €.

Wird wie gesagt von einem MB-Händler angeboten. Macht es da Sinn den mal bei einem Gutachter checken zu lassen, oder kann man davon ausgehen, dass ein MB-Händler seriöse Angebote hat?

Bzw. ist es nicht ohnehin über die Gewährleistung abgedeckt, wenn man im Nachhinein noch Mängel findet?

Was sind denn die Schwachstellen bei dem Motor und Modell?

Rost habe ich schon gelesen, aber gab es da evtl. irgendwelche Serviceaktionen und wo sind die dann dokumentiert?

Beste Antwort im Thema

Über 8000 €ier für eine Vormopf Limousine in Opasilber mit Opaaustattung oder eher Nichtausstattung? Reifen zum Wegwerfen (2007er würde ich maximal noch diese Saison fahren), Cassettenradio und mit dem Risiko, dass nach dem nächsten Winter aus allen Ritzen und Kanten und Fugen plötzlich der Rost rausquillt?

Never!!!

Ich finde es ja erstaunlich, dass der noch von einem MB-Händler angeboten wird. Normalerweise gehen die Autos nach Inzahlungnahme (wahrscheinlich hat der Vorbesitzer 3000 €ier dafür mekommen) dierekt an einen Aufkäufer weiter.

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Hallo,

Lies Dich hier mal ein wenig ein. Über die Vormöpfe wird immer wieder über Rostbefall an den Kotflügeln und Türkanten gesprochen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass der Motor ein Ölstopkabel verbaut hat. Ansonsten kann es teuer werden. Wenn ich mich recht entsinne, dann sollen auch manchmal die Traggelenke defekt sein und es wird öfters über Federbruch geschrieben. Unser Vormopf aus 2000 hat bis dato keine Mängel, mal schnell Holz suchen :)

Schua hier mal ein wenig durch und nutze die SuFu. Aber bedenke dies ist ein Forum. Hier wird meist über Probleme diskutiert.

Pixelfehler im Display können auch immer mal vorkommen und wenn man die Roststellen gerade behandelt hat, dann sieht man auf Anhieb nichts, in einem Jahr sind sie aber vermutlich wieder da. Eine Lackstärkenmessung wäre also vorteilhaft, denn entweder ist der Wagen betroffen und es kommt immer wieder oder eben nicht.

Ansonsten finde ich den Preis recht hoch für den Wagen, der hat ja nun praktisch schon 10 Jahre auf dem Puckel. Außerdem würde ich nicht auf eine genaue Prüfung eines 10 jährigen Gebrauchten verzichten, nur weil ich den Wagen beim Mercedes Händler kaufe. Der Tachostand kann auch schon vorher von letzten Verkäufer manipuliert worden sein und kein Händler hängt sich tief rein um solche Sachen zu finden, denn wenn er erst davon weiß, kann es er ja nicht mehr verschweigen.

Ebenso ist es bei Unfallschäden. Da läßt sich jeder Händler um Verkäufer möglichst angeben, dass der Wagen keine Vorschäden hat und verkauft ihn dann als unfalllfrei laut Vorbesitzer. Solange man ihm nicht nachweisen kannn, dass er einen Unfallschaden hätte bemerken müssen, ist er dann fein raus.

am 2. April 2012 um 8:32

Rate dringend von diesem Modell ab. Bis 2003 nannte man dieses Fahrzeug -VorMopf- (vor Modellpflege). Man kann aber auch sagen, dass es sch um die Testfahrzeuge von DB handelt, was bedeutet, dass die Käufer dieser Modelle alle Mängel entdecken sollten, um sie später bei den Modellen (Mopf - nach Modellpflege) nach 2003 abstellen zu können. Ich liebe mein Auto, an dem aber fast jede Woche ein neuer Mangel auftritt. Z. B. Ölverlust am Nockenwellenverstellmagneten, dadurch Probleme mit den Lambdasonden, Motorsteuergerät, Luftmassenmesser, (unbedingt Ölstoppkabel einbauen), ausgeschlagene Vorderachse, Federbruch hinten sowie Rost an den Türen unten, Kotflügelkanten, und Kofferraumdeckel. Rost wurde zunächst auf Kulanz beseitigt, war aber nach einem Jahr wieder da. Ich finde den Preis auch zu hoch. Mein Fahrzeug, allerdings Bj. 2001, wird auf 4.500 € geschätzt. Man müsste auch das Wartungsheft einmal prüfen. Bei diesen Fahrzeugen sollte bei 60.000 km das Getriebeöl vom Automatikgetriebe gewechselt werden (Werksanweisung an alle DB-Werkstätten) . Sollte dies durchgeführt worden sein, was ich bezweifle, spräche alles für eine gute Werkstatt.

In der FAQ gibts ne Kaufberatung.

 

Und ansonsten ... liest du ja hier schon reichlich - der schäbigste Wagen der Welt, aber alle fahren ihn trotzdem :D:rolleyes:

Über 8000 €ier für eine Vormopf Limousine in Opasilber mit Opaaustattung oder eher Nichtausstattung? Reifen zum Wegwerfen (2007er würde ich maximal noch diese Saison fahren), Cassettenradio und mit dem Risiko, dass nach dem nächsten Winter aus allen Ritzen und Kanten und Fugen plötzlich der Rost rausquillt?

Never!!!

Ich finde es ja erstaunlich, dass der noch von einem MB-Händler angeboten wird. Normalerweise gehen die Autos nach Inzahlungnahme (wahrscheinlich hat der Vorbesitzer 3000 €ier dafür mekommen) dierekt an einen Aufkäufer weiter.

ich denke das mit dem Rost wird hier wieder einmal stark übertrieben. Es gibt auch viele Fahrzeuge die nachgebessert wurden und NICHT rosten. Wie meiner z.B. (auch 05/2002).

8.200,- mit Händlergarantie finde ich in Ordnung, von privat ist das aber sicher 500,- - 1.000,- Euro zu teuer.

Lass ihn speziell auf Rost checken (ADAC, DEKRA, TÜV) und achte auf das "Nockenwellenversteller-Ölproblem", siehe FAQ.

Gruß

Fred, der Opa

Zitat:

Original geschrieben von fredibaer08

ich denke das mit dem Rost wird hier wieder einmal stark übertrieben. Es gibt auch viele Fahrzeuge die nachgebessert wurden und NICHT rosten. Wie meiner z.B. (auch 05/2002).

...

Lass ihn speziell auf Rost checken (ADAC, DEKRA, TÜV) und achte auf das "Nockenwellenversteller-Ölproblem", siehe FAQ.

Gruß

Fred, der Opa

Es gibt zwei eherne Sätze:

1. Vollausstattung gibt es nicht. Irgendwas fehlt immer.

2. Es gibt nur zwei Arten von Mercedesfahrern: Die einen mit rostendem Fahrzeug und die anderen, die es noch nicht wissen!

 

Der Rost kommt aus den Falzen, den kann man nicht beseitigen, der ist sozusagen in der Fertigung serienmäßig bereits eingearbeitet.

Bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer. Damit gilt wieder Satz 2, zweiter Satzteil

Hi,

ich würde sagen, der ist eindeutig zu teuer.

Ich habe meinen erst letzte Woche gekauft, allerdings in der 1,8L Variante. EZ 06/2002. Diese soll nicht so Motoranfällig sein, wie der 2L.

Meine Ausstattung ist wie Deine, allerdings habe ich noch Xenon, beheizbare Scheibenwaschdüsen, Navi APS30, Sportsitze, ohne Rost und nachvollziehbares volles Scheckheft für 6,5 TEUR gekauft.

So einen Wagen kann man auch von Privat kaufen und vorher beim ADAC checken lassen, da macht man nichts verkehrt...

Ich bin mehr als zufrieden mit meinem kleinen neuen :)

So long

Mario

...und zum den zwei ehernen Sätzen gesellt sich noch ein dritter:

3. Die Mercedes Fahrer die ihr Auto regelmäßig genau auf Rost überprüfen und definitiv wissen, das ihr Fahrzeug keine Korrosion hat. ;) :D

Zitat:

Original geschrieben von E.D.

...und zum den zwei ehernen Sätzen gesellt sich noch ein dritter:

3. Die Mercedes Fahrer die ihr Auto regelmäßig genau auf Rost überprüfen und definitiv wissen, das ihr Fahrzeug keine Korrosion hat. ;) :D

... bei denen dann wieder Satz 2 gilt :D

Zitat:

Original geschrieben von bullys1974

Hi,

ich würde sagen, der ist eindeutig zu teuer.

Ich habe meinen erst letzte Woche gekauft, allerdings in der 1,8L Variante. EZ 06/2002. Diese soll nicht so Motoranfällig sein, wie der 2L.

Meine Ausstattung ist wie Deine, allerdings habe ich noch Xenon, beheizbare Scheibenwaschdüsen, Navi APS30, Sportsitze, ohne Rost und nachvollziehbares volles Scheckheft für 6,5 TEUR gekauft.

So einen Wagen kann man auch von Privat kaufen und vorher beim ADAC checken lassen, da macht man nichts verkehrt...

Ich bin mehr als zufrieden mit meinem kleinen neuen :)

So long

Mario

ich glaube weder beim M111 (Ölproblem Nockenwellenversteller aber dafür Duplexkette und langlebig) noch beim M271 (Einfach-Kette, oft Probleme mit Durchrutschen und verkokte Ventile auch beim MoPf) hat sich MB ein Ruhmesblatt verdient. Wenn was dran ist, wird´s richtig teuer - so oder so ...

Themenstarteram 2. April 2012 um 21:06

Also wir sind heute nochmal hin.

Groß Interesse an dem Verkauf hatte niemand. Der Zuständige war grade irgendwo unterwegs und der, der da war wusste nicht wo die Schlüssel sind (geschweige denn Antwort auf irgendwelche Detailfragen) und hatte auch keine große Lust sich zu informieren. Wir hätten also warten müssen und mir fiel mal wieder ein, wieso ich MB-Autohäuser so klasse finde.

Wir haben ihn uns also noch mal etwas genauer von außen angeschaut und festgestellt, dass tatsächlich alle 4 Türen rostig sind. Und zwar jeweils an den Kanten unten. Da war auch schon mal jemand bei und hat versucht mit Lackstift (in der falschen Farbe; grau statt silber) irgendwas zu überpinseln. Sieht dementsprechend professionell aus. Und an den Spitzen vorne und hinten an allen Türen kommt es schon wieder braun raus.

An den Kotflügeln und Radhäusern habe ich jetzt keinen Rost entdeckt.

Zudem haben wir dann noch bemerkt, dass die C-Klasse offenbar kürzlich erst deutlich runter gesetzt wurde. Im Glaskasten dort wo alle Gebrauchten stehen war er noch mit 10990 € aufgeführt. Und er hatte auch schon eine schöne Staubschicht angesetzt.

Mein Vater hatte dann keinen Bock mehr auf den Wagen, denn einen rostigen Benz hat er ja schon mit seinem W123. So sind wir dann wieder heim. Die Sache mit dem Ölproblem wurde also nicht geklärt.

Trotzdem Danke für alle Tipps. Waren viele interessante Infos dabei.

Einen Mopf zu kaufen scheitert wohl leider am Budget, dass mit 8.000,-€ ausgereizt gewesen wäre.

Direkt daneben stand noch ein C200K mit 99000km, ein paar Monate jünger aber auch noch aus 2002, als Classic für 8800 mit ein paar Extras weniger und Baumarkt-Alus. Da haben wir gestern schon gerätselt, wieso der teurer ist. Aber es liegt wohl daran, dass der den 1,8L Motor drin hat, schätze ich mal. Rost hatte der zudem auch vorne am Kotflügel.

10990 € der Händler hat aber Vorstellungen! Da wundert mich auch die Staubschicht nicht. Lass die Finger von dem Wagen, wenn der schon rostet, dann hört er damit nicht mehr auf.

Beim neuen SL hat Mercedes die Karosse nicht nur wegen des Gewichtes aus Alu gebaut und auch künftig werden die sich lang machen müssen, wenn sie das Rostimage wirklich wieder los werden wollen. Das drückt eben auf die Gebrauchtpreise (auch wenn nicht alle Fahrzeuge betroffen sind, so senkt alleine das Risiko eine Rostlaube zu erwischen die Nachfrage und drückt somit auf die Preise) und damit letztlich auch auf die Leasingraten.

Zwar haben andere Hersteller auch Rost, aber die wecken nicht die gleichen Erwartungen "Das Beste oder Nichts" und lassen sich ihre Fahrzeuge auch nicht so fürstlich honorieren.

am 3. April 2012 um 8:39

Das war eine vernünftige Entscheidung. Spart noch 1 Jahr, dann wird es evtl. ein "Mopf"( nach 2003). Aber noch einmal zur Erklärung, der 2,0 l-Motor ist an sich besser bzw. haltbarer. Er hat eine viel bessere Steuerkette (Duplex-Kette). An der haben sie bei dem 1,8 l -Motor auch schon wieder gespart. -Allerdings andere Hersteller, wie VW/Skoda u. Seat, auch-. Bei dem 2,0 l- Motor ist eben nur die Macke mit dem undichten Nockenwellenverstellmagneten vorhanden. Wenn man diesen Fehler kennt, beseitigt und mit dem Ölstoppkabel vorbeugt, ist an dem Motor alles o. k. Richtig ist Eure Entscheidung, da man den Rost an den Türen nicht in den Griff bekommt, auch wenn manche hier schreiben, sie hätten keinen Rost. Entweder kommt er noch, oder sie hatten das Glück, neue Türen bekommen zu haben. Mit einer Nachlackierung ist das auf Dauer nicht in den Griff zu bekommen.

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