ist das was für mich? Großstadtfahrer und angewiesen auf Werkstatt

BMW 5er E39

Moin,
mein alter Audi macht so langsam die Grätsche und rentiert sich gar nicht mehr. Daher suche ich nun nach einem neuen Fahrzeug und aufgrund meines Budgets von max. 5000€ ist die Auswahl nicht sonderlich groß.

Mein Vater fährt seit Jahren ein E39 525D und so wie es sich anhört hatte er bisher keine großen Probleme mit dem Wagen. Nun hatte ich einfach mal bei Mobile geguckt und siehe da, es gibt richtig gute Angebote so dass ich mich etwas belesen habe.
Hört sich alles super an aber Bedenken habe ich immer noch, zu denen ich nichts im Netz gefunden habe.

Erst einmal meine Anforderungen:
- Austattung ist mir recht egal, eine Klimaanlage sollte zumindest drinnen sein
- etwa 10.000km Laufleistung pro Jahr
- Limousine
- Benziner der von der Leistung einer A4 Limo mit 1.8L (125PS) ähnelt mehr brauche ich nicht
- Automatikgetriebe
- möglichst keine großartigen Wartungen die bevorstehen

Mein erstes Problem ist mein Wohnort. Ich wohne in Hannover und bin dort fast nur unterwegs. Zur Arbeit fahre ich 12km und zurück 14km über eine Bundesstraße mit 100km/h. Damit dürfte ich knapp über dem Kurzstreckenlimit liegen. Alle paar Monate fahre ich auch mal 500km am Wochenende über Landstraßen und Autobahn.

Dann bin ich was Mechanik und Mechatronik betrifft aufgeschmissen. Daher bin ich zwingend auf Werkstätten angewiesen. Zwar recherchiere ich gerne nach Fehlern, habe ich Geräte zum Fehlerspeicher auslesen und kann Kleinigkeiten selbst machen aber ich besitze keine fundierten Kenntnisse und habe keine Hebebühne oder Spezialwerkzeug.
Ich habe mal einige Beispiele von meinem A4, was die Kosten betrifft. Die Reparaturkosten dürften nicht sonderlich abweichen.
Zahnriemen + WaPu + Umlenkrollen und Keilriemen = 800€
Querlenker komplett = 700€
Getriebespülung Automatik = 350€
Bremsscheiben + Belege komplett = 400 bis 600€

Die E39 Reihe gerade die mein Budget abdecken sind in etwa so alt wie mein A4 und ich habe keine Lust wieder einen Wagen zu besitzen der fast monatlich vorstellig wird in der Werkstatt weil altersbedingt etwas getauscht werden muss. Klar hängt viel auch vom Vorbesitzer ab.

Was meint ihr? Macht es Sinn einen E39 für die nächsten 3-4 Jahre zu kaufen oder rentiert sich das eher nicht so dass ich lieber immer mal wieder in meinen gefühlt fast durch reparierten A4 Geld stecken kann?

Auf die Schnelle habe ich mir diesen E39 ausgeguckt.

18 Antworten

Einer davon steht hier oben....

Zitat:

Dein Beispiel Bremsen: was deine Werkstatt für Beläge und Scheiben komplett nimmt (600 EUR) kannst du selber in zwei Stunden machen, ohne Vorkenntnisse. Teile kosten nur um die 100 EUR.

Und dann noch dazu raten wenn man so gut selbst reflektiert das man sagt "Ich kann es nicht"....und dann am Ende mit Familie gegen die Wand knallen. ATP Dosenblech auf den Bremsen....aber Hauptsache billig.

Zitat:

@deKoch schrieb am 29. Dezember 2015 um 16:09:36 Uhr:



Zitat:

@Aiskalt schrieb am 29. Dezember 2015 um 14:46:45 Uhr:


Schade, also fällt der E39 wieder aus der Auswahl. 🙁
Was stimmt denn bspw. mit dem 523er nicht? Der sieht zumindest von innen und außen nicht verbastelt aus, hat gerade mal die 100.000 überschritten, Service bis vor kurzem inkl. Scheckheft und stammt direkt von einem Händler.
Für meine Begriffe zu teuer für ein VFL und der Ausstattung

Was mir dazu allgemein noch eingefallen ist: Frag' doch mal nach einer

"Lebensakte"

vom Auto. Im eigentlichen bewahrt jeder seine Rechnung-en auf wenn was am Auto gemacht wurde. Egal mal jetzt ob Werkstattrgn oder nur Ersatzteilkauf und selber repariert. Ich für meinen habe einen Leitzordner wo ich alles abhefte schon allein im Falle eines Wiederverkaufs den Preis somit anheben zu können. Den Käufer freut's, sieht er mit einem Blick was alles im laufe der Zeit erneuert wurde und daß er sich kein Wartungsrückstand kauft. Kann solche Nachweise nicht vorgelegt werden und das Auto hat >100TKM wäre ich vorsichtig, dann kann im laufe der nächsten Zeit "billig" plötzlich "ganz teuer" werden.

Ist das so und nicht eher die Ausnahme? Ich handhabe es genauso wie du im Leitzordner, selbst die 10€ Rechnungen für abgebrochene Schellen oder Glühbirnen bewahre ich auf. Von meinen Eltern kenne ich das bspw. gar nicht obwohl die sich recht neue Autos kaufen. Die Rechnungen werden vielleicht 1 Jahr abgeheftet und wandern spätestens dann in den Müll.

Das ist natürlich ein sehr guter Indikator. Wer sein Auto wertschätzt und auch etwas auf den Wiederverkauf achtet, der sollte in jedem Fall seine Rechnungen aufbewahren.

Ein e39 ist auch im alter nix billiges ausser vielleicht der Anschaffungspreis. Reparaturen werden bei einem mindestens 12 Jahre alten Fahrzeug immer anfallen, das ist kein Neuwagen.

Der e39 hat auch so seine bekannten Macken, die auch ins Geld gehen.

Wenn es unbedingt einer sein soll dann ein Vor TU M52(einer der besten Motoren von BMW) bis 1998, der hat weniger anfällige Gimmicks an Bord. Hat aber Euro 2 und verbraucht etwas mehr Sprit.

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