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Injektor immer wieder undicht [CDI 220]

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 30. Januar 2015 um 19:29

Fahrzeug: S211 / 2006 MOPF CDI220 / 170PS / 228TKM

Hallo Gemeinde,

vor 2 Jahren war der Injektor 1 meines CDI220 undicht, was deutlich zu riechen war.

Habe ihn in meiner Stammwerkstatt (keine MB-Vertragswerkstatt) neu abdichten lassen (Kupferdichtung wurde gewechselt).

Nach 2 Jahren (80TKM) vor ca. 4 Monaten stank es erneut – selber Injektor wieder undicht.

Gleiche Werkstatt – erneut Austausch des Kupferdichtringes.

Leider nach 6 Wochen erneut undicht.

Diesmal bin ich zu einer MB-Vertragswerkstatt, die im Prinzip das gleiche gemacht haben, zusätzlich Schraube und Niederhalter getauscht.

Heute, 4 Wochen danach – wieder undicht.

Habe Termin in 1 Woche – mit einem Fräser soll wohl im Kopf der Bohrungsboden, wo der Injektor rein kommt, nachgefräst werden.

Was kann man denn noch machen, wenn das dann trotzdem nach kurzer Zeit trotzdem wieder undicht wird?

Jemand ne Idee???

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12 Antworten

Hallo,

dass ist ja lästig, in so kurzen Zeitabständen das Problem immer wieder zu haben, zumal am gleichen Injektor, dass geht ja auch ins Geld, wenn man es immer machen lässt.

Ich gehe davon aus, wenn dieses mal der Injektorsitz unter dem wo Kupferring sitzt richtig gereinigt und begradigt wird, dass erst mal Ruhe für einige Tausend Km an dem 1. Zylinder ist.

Ich kann nur nicht verstehen, dass der Freundliche nicht "Nägel mit Köpfen" gemacht hat und Sitz richtig gereinigt/ begradigt hat. Das sind doch die "Fachleute", die ihre Hausmarke am besten beherrschen sollten, oder war ein "noch nicht wissender" Lehrling" dran...

Die veranschlagen in der Regel aus "Angst und doppelter Fürsorge für den Kunden" eher einen kompl. Rundumschlag an Reparatur um alle evtl. Fehlerquellen mit Bezug auf den Fehler auszuschließen. Die würden Dir mir unter noch bestimmt einen neuen Zylinderkopf aufschwätzen. Na ja, vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe beim Freundlichen genügend schlechte Erfahrungen bei anderen Teilen am Wagen gemacht. Die sanieren Dir das Auto, wo Du gar nicht mit rechnen würdest, wenn Du es zulassen würdest...

Was sagt der Freundliche dazu, dass nach 4 Wochen wieder der 1. Zylinder undicht ist an Injektor?

Oder hat dieser das Nachfräsen "jetzt" vorgeschlagen, gegen erneuten Aufpreis?

Würde mich mal interessieren, wie kulant Dein Freundlicher wäre wegen Nacharbeiten...

Hallo

Zu deinem Problem: Man hätte eigentlich schon beim ersten mal als der Injektor an der "Fußdichtung" Undicht geworden ist den Sitz des Dichtrings nachfräsen sollen.

Wenn man den Sitz vernünftig nachfräst und darauf achtet das er auch wirklich sauber ist bleibt der Injektor auch dicht.

Sauberkeit am Injektorsitz ist Maßgebend und in jedem Falle eine neue Dehnschraube benutzen.

Es gibt da auch die Möglichkeit zu Selbsthilfe...gründliche Reinigung des Düsenstockes und dem Sitz im Zylinderkopf...Kupferring mit Gasbrenner zum glühen bringen und im kalten Wasser abschrecken...etwas Keramicpaste dran und wieder einbauen.

Hatte selbes Problem und MB hats auch nicht hinbekommen...bis mir dann ein alter Schlosser (DDR Zeiten) den entsprechenden Tipp gab

Zitat:

@meisterflott schrieb am 30. Januar 2015 um 23:11:15 Uhr:

 

Das sind doch die "Fachleute", die ihre Hausmarke am besten beherrschen sollten, oder war ein "noch nicht wissender" Lehrling" dran...

 

Was sagt der Freundliche dazu, dass nach 4 Wochen wieder der 1. Zylinder undicht ist an Injektor?

Oder hat dieser das Nachfräsen "jetzt" vorgeschlagen, gegen erneuten Aufpreis?

Würde mich mal interessieren, wie kulant Dein Freundlicher wäre wegen Nacharbeiten...

Die frage ist doch ersteinmal, ob der Kunde dem Freundlichen die ganze "Vorgeschichte" erzählt hat...!

Selbst wenn, ist für den Freundlichen, dann nicht unbedingt erkennbar ob die vorher tätigen Fachleute auch alles nach "Vorschrift" gemacht haben z.B. wirklich eine neue Dehnschraube verwendet haben!

Und daraus ergibt sich dann die frage, ob man ersteinmal die minimal Lösung probiert oder gleich den Sitz nacharbeitet?

Hat man den Kunden diesbezüglich vielleicht auch gefragt? Min. Lösungsversuch kostet XX Euro, mit nachfräsen kostet XXX Euro?

MfG Günter

am 31. Januar 2015 um 21:56

Laut MB darf bei der Reinigung des Injektorsitzes kein spanabnehmendes Werkzeug verwendet werden.

Deswegen gibt es bei MB auch nur eine Sorte von Dichtringen, den wenn der Sitz nachbearbeitet wird muss das abgetragene Material durch eine entsprechend dickere Dichtung ausgeglichen werden.

Es ist nicht nur wichtig dass der Injektorsitz, sondern auch das Schraubenloch gereinigt und das Gewinde ggf. nachgeschnitten wird.

Ich finde es ziemlich lächerlich das einige hier immer direkt die Kompetenz der Angestellten in Frage stellen oder davon ausgehen dass die Arbeit von einem Lehrling durchgeführt wurde. Auch wenn es ein Fehler der Werkstatt war muss man daraus kein Theater machen solange sich direkt um Abhilfe bemüht wird.

Pragmatischer Lösungsansatz: Kupferdichtung "richtig" rum drauf?

Schön und gut, aber wenn er des öfteren wegen dem selben Problem beim :D war und der Fehler immer wieder auftritt, kann man schon die Kompetenz in Frage stellen...die nehmen ja auch schließlich fett Kohle dafür und letztlich hat ein ausgebildeter Meister die Hand darüber...ohne wenn und aber...Du mußt sicherlich Deinen Job auch zu 100% bringen...

Zitat:

@4matic Guenni schrieb am 31. Januar 2015 um 21:44:04 Uhr:

Zitat:

@meisterflott schrieb am 30. Januar 2015 um 23:11:15 Uhr:

 

Das sind doch die "Fachleute", die ihre Hausmarke am besten beherrschen sollten, oder war ein "noch nicht wissender" Lehrling" dran...

 

Was sagt der Freundliche dazu, dass nach 4 Wochen wieder der 1. Zylinder undicht ist an Injektor?

Oder hat dieser das Nachfräsen "jetzt" vorgeschlagen, gegen erneuten Aufpreis?

Würde mich mal interessieren, wie kulant Dein Freundlicher wäre wegen Nacharbeiten...

Die frage ist doch ersteinmal, ob der Kunde dem Freundlichen die ganze "Vorgeschichte" erzählt hat...!

Selbst wenn, ist für den Freundlichen, dann nicht unbedingt erkennbar ob die vorher tätigen Fachleute auch alles nach "Vorschrift" gemacht haben z.B. wirklich eine neue Dehnschraube verwendet haben!

Und daraus ergibt sich dann die frage, ob man ersteinmal die minimal Lösung probiert oder gleich den Sitz nacharbeitet?

Hat man den Kunden diesbezüglich vielleicht auch gefragt? Min. Lösungsversuch kostet XX Euro, mit nachfräsen kostet XXX Euro?

MfG Günter

...im Prinzip schon richtig, aber er schrieb ja:

"Leider nach 6 Wochen erneut undicht.

Diesmal bin ich zu einer MB-Vertragswerkstatt, die im Prinzip das gleiche gemacht haben, zusätzlich Schraube und Niederhalter getauscht."

Nach meinen Erfahrungen mit dem Freundlichen, die sichern sich i.d.R. selbst im Vorhinein gut ab, dass keine Reklamationen kommen, auch der Sicherheit und Folgeschäden zu Grunde.

Kann natürlich auch sein, dass dem Themenstarter dieses vom Freundlichen vorgeschlagen wurde, aber er dann aber "die einfache, preisgünstigere Variante auf eigenes Risiko" gewählt hat...

das ist natürlich gut möglich...man weiß eben nicht ob von vorn herein am Auftrag gesparrt wurde...ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht dass hier bei uns bei MB an der Qualität der geleisteten Reperatur oft gesparrt wird und trotzdem voll abkassiert wird...meißt bei Leuten die nicht selber schrauben können oder nicht um genug Wissen darüber verfügen...da ist es ein leichtes den Kunden mal billige Arbeit teuer zu verkaufen egal obs nach 6 Wochen wieder kaputt ist. Da wird dann bestimmt wieder ein anderer Grund vorgeschoben. Solange die 2. oder 3.....Rep. aus Kulanz durchgeführt wird, ist es ja noch okay...nur eben nervig wegen der den ganzen Umständen und Rennerei.

Themenstarteram 2. Februar 2015 um 13:51

Alsooooo,

mein markenunabhängiger KFZ-Meister hatte bei seinen 2 Versuchen jeweils alles gesäubert, neunen Kupferring und beim zweiten mal eine neue Schraube verwendet.

MB-Werkstatt hat nicht gefragt, ob sie ausfräsen sollen,

sondern nur den Kupferring getauscht, zusätzlich die Schraube und den Niederhalter (heißt das Teil so?)

Der MA im Service meinte, es könne schon mal sein, dass sie schnell wieder undicht wird, wenn im Kopf die Stelle durch den Druck und das ausgedrückte Dieselgemisch die Fläche unplan wird.

Ich habe dann gefragt, ob sie nicht beim nächsten versuch (in ein paar tagen), vorher mit einem Fräser den Kopf an der Stelle zuvor plan fräsen sollten?

Er hat dann mit dem Meister Rücksprache genommen und mir das zugesagt.

Wie ist das eigentlich - Muss ich von Rechts wegen die erneute Reparatur, die ja erst 4 Wochen her ist, erneut komplett zahlen?

Dein markenunabhängiger Kfzmeister hat da offensichtlich Mist gebaut.

Wenn er erst beim zweiten Versuch eine neue Dehnschraube verwendet hat, kann er die alte beim ersten Versuch nicht richtig angezogen haben.

Das führt dann in Folge nämlich zu unplanen Flächen oder so kleinen Brandkanälen im Sitz.

Da ist es dann meist nicht mehr mit neuer Dichtung und Schraube getan.

Zitat:

@Acronicta schrieb am 2. Februar 2015 um 13:51:30 Uhr:

Alsooooo,

mein markenunabhängiger KFZ-Meister hatte bei seinen 2 Versuchen jeweils alles gesäubert, neunen Kupferring und beim zweiten mal eine neue Schraube verwendet.

Beim zweiten mal eine neue Dehnschraube!?

Dein Meister weiß aber schon, was eine Dehnschraube ist? Die sind nach einmaligem gebrauch schrott.

Hast du bei der Auftragsvergabe an die MB Werkstatt erwähnt, das dieser Injektor schon öfters undicht gewesen ist?

MfG Günter

 

P.S. Und ja, ich denke du wirst das bezahlen müssen! Wenn solltest du dir das Geld von deinem markenunabhängigen "ich kann alles" KFZ- Meister zurückholen!

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