ID.7 - Verbrauchswerte einer realen Dienstfahrt
Hallo ich möchte euch heute mal Verbrauchswerte einer realen Dienstfahrt zeigen. Randbedingungen: Hin- und Rückfahrt zusammen knapp 700km, 8-19Grad Celsius, Norddeutsche Topologie, 95% BAB, Travel Assist bei Hinfahrt 130km/h bei Rückfahrt 140km/h, 1x händisch Batterie vorkonditioniert (bei 8-10Grad Celsius), kein Stau, hab auch mal laufen lassen bis 185km/h. A/C auf off, alleine Im ID.7, 19“er…
231 Antworten
GTX nur, wenn explizit a.) Traktion (z.B. bei Schnee) oder b.) Anhängelast kritische Argumente sind.
Ansonsten immer der PRO S, allein schon wegen des 1.4m geringeren Wendekreis .
Es sei denn man hat Spass an 340 PS und 545 Nm ;-) (ja, das soll es durchaus geben).
Der Mehrverbrauch hängt stark vom Fahrprofil ab. Er ist recht gering, wenn man mit moderatem Tempo auf der Landstraße und Autobahn fährt und höher, wenn man ihn laufen lässt, die Beschleunigung ausreizt, oder schnell fährt.
Man kann es aber im Prinzip durch eine geeignete Fahrweise erreichen, dass die Asynchronmaschine vorne nur leer mitläuft und dann hat man als negativen Effekt nur etwas mehr Masse und Reibung. Ich persönlich würde das in der Größenordnung kleiner als 1 kWh/100 km einschätzen. Es geht aber auch deutlich mehr, wenn man die Leistung ausnutzt. Der Fahrer bestimmt es mit seinem Gasfuss, wie hoch der Verbrauch ist.
Der Allrad ist immer nett, wenn die Straße etwas glatter ist, z.B. bei Nässe, oder im Winter. Da kommt der reine Heckantrieb an seine Grenzen.
Und insgesamt hat der normale Pro/Pro S eben eher eine normale, komfortable Auslegung, während der GTX, insbesondere mit DCC durchaus schon etwas sportlicher fährt. Mir macht das viel Spass und es ist der GTX geworden.
Und der GTX kann stärker rekuperieren. Der Frontmotor macht auch mit.
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Zitat:
@Trekdriver schrieb am 10. Februar 2025 um 20:52:04 Uhr:
Der GTX hat 679Nm Systemdrehmoment. Die 545Nm bringt ja alleine der Heckmotor schon mit.
Stimmt, da war ich verrutscht und habe die Zahl vom Heck erwischt. Danke.
Vielen Dank an euch alle die sich bereits bereit erklärt haben mir zu antworten !!
Und vielen Dank im Voraus für jeden weiteren noch folgenden Kommentar die sind für mich echt allesamt nützlich!! Haltet euch nicht zurück mit euren persönlichen Erfahrungen ich lese sie alle !
Lg Roman
Ich habe mich bewusst für die Pro S-Limousine mit 19 Zoll Serie, Vollausstattung ohne Panorama und ohne Blackstyle (und gegen GTX) entschieden wegen
- maximaler Reichweite: ich rechne real mit 50-60 km mehr für mein Profil; geringere Reichweite vor allem im Winter ggü Verbrenner hat mich bisher vom E-Umstieg abgehalten; keine Lademöglichkeit zu Hause
- Leistung im Pro S nach Probefahrt für mich mehr als ausreichend; maximaler Komfort auf der Langstrecke wichtiger als „Punch“; wenige Winterfahrten
- geringerer Wendekreis für meine Parksituation und gegeben die Größe sehr relevant
Gegen den Pro S sprach nur der happige Mehrpreis ggü. dem Pro und Überschreiten der steuerlichen 70t €-Grenze. Ich wollte aber weder bei Reichweite noch Komfort Kompromisse machen. Meine Haltung ist, dass ich verglichen mit einem Verbrenner bereits signifikant Steuern spare und nicht, wieviele Steuern ich maximal hätte sparen können. Sonst hätte ich einen ID3 Performance gewählt.
Besser hätte ich es auch für mich nicht schreiben können. Bei mir ist es nur der Tourer geworden (allerdings mit Pano Dach), aber exakt dieselben Kriterien wie bei Dir beschrieben. Ich bin gespannt auf das Auto!
Bei mir ist es der Pro S geworden statt des GTX, und Reichweite war bei 30-40km WLTP eher zweitrangig. Meine Prio 1 war der Wendelkreis, gerade in Verbindung mit dem langen Radstand. Leistung ist mE ausreichend, Heckantrieb reicht bei uns in der Gegend problemlos aus.
Ich finde es immer lustig. Leistung beim normalen ist ausreichend. Mit dem "normalen" ID7 lässt du über 90% der Verbrenner bei der Beschleunigung stehen. Natürlich das ist mehr als ausreichend.
Zitat:
@jansinn schrieb am 11. Februar 2025 um 14:49:09 Uhr:Ich finde es immer lustig. Leistung beim normalen ist ausreichend. Mit dem "normalen" ID7 lässt du über 90% der Verbrenner bei der Beschleunigung stehen. Natürlich das ist mehr als ausreichend.
beim ID.7 mit mindestens 286PS ist das sicher etwas anders, aber bei den vorherigen Modellen die bei reinem Heckantrieb "nur" bis zu 204PS hatten ist es eben "ausreichend".
Die wiegen leer alle so um die 2,2T und damit beschleunigen die halt nicht schneller als ein aktueller 150PS-Golf....allerdings ohne entsprechende Geräuschkulisse😁
Auch dessen Beschleunigung ist ausreichend, aber als betont sportlich würde man dessen Beschleunigungsvermögen heutzutage nicht bezeichnen.
Bei der Dauerleistung ist es dann schon wieder etwas anderes.
Da haben E-Autos oftmals (auch die MEBs), gerade in Relation zum Eigengewicht, nicht viel zu bieten und das ist halt einer der Gründe, weswegen die nur eine recht überschaubare Anhängelast haben, die nicht an die eines 150PS-Golfs heran kommt.
Vielen Dank „das Licht wird immer heller „!
Tatsächlich ist zwischen dem Pro S und dem GTX mit selbem Komfort nur ein geringer Aufpreis - es ist somit keine kaufmännische Komponente und die erhöhte Besteuerung in AT bereits ab 40TEUR ein Thema ist - ist’s schon egal wir sind da schon sehr bald in der Luxusgrenze .
Das mit dem Wendekreis war enorm wichtiger Input !
Aber um beim treath Thema Verbrauch zu bleiben:
Ich lese also raus dass schon ein Unterschied von circa 50km Reichweite zwischen GTX und Pro S gesprochen werden kann ?
Betrachtet man Pro S und GTX, beide auf 20" und nur dem WLTP Autobahnwert, so ergibt sich ein Delta von 30km (bei 90% Akkunutzung (100 auf 10%).
Wenn Pro S, dann sollte man also bei 19" bleiben. Damit könnte man ggf 50km weiter kommen.
Zitat:
@navec schrieb am 11. Februar 2025 um 16:24:57 Uhr:beim ID.7 mit mindestens 286PS ist das sicher etwas anders, aber bei den vorherigen Modellen die bei reinem Heckantrieb "nur" bis zu 204PS hatten ist es eben "ausreichend".
Die wiegen leer alle so um die 2,2T und damit beschleunigen die halt nicht schneller als ein aktueller 150PS-Golf....allerdings ohne entsprechende Geräuschkulisse😁
Auch dessen Beschleunigung ist ausreichend, aber als betont sportlich würde man dessen Beschleunigungsvermögen heutzutage nicht bezeichnen.Bei der Dauerleistung ist es dann schon wieder etwas anderes.
Da haben E-Autos oftmals (auch die MEBs), gerade in Relation zum Eigengewicht, nicht viel zu bieten und das ist halt einer der Gründe, weswegen die nur eine recht überschaubare Anhängelast haben, die nicht an die eines 150PS-Golfs heran kommt.
Die 286 Elektro-PS beschleunigen trotz > 2 t Gewicht deutlich schneller als 150 PS im Golf/Passat. Zum Faktencheck einfach die technischen Daten nachschlagen.
Die Dauerleistung hat rein gar nichts mit der Anhängelast zu tun.
Beim Ziehen eines Anhängers kommt man gar nicht in die Temperaturbereiche, wo überhaupt eine Reduzierung der Leistung notwendig wird.
Es gibt E-Autos mit viel weniger Leistung als iD.7, aber sie dürfen bis 1800 kg ziehen. Die 1200 kg beim iD.7 mit 286 PS zeigen nur die mangelhafte Seite von der MEB-Auslegung.